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Zurück aus dem Urlaub

Der Vollständigkeit halber. Gut zurückgekommen, jeder auf seine Weise. Berichte werden demnächst nach und nach eintrudeln.

Verlegung nach Südtirol

Großes hatte ich mir vorgenommen. Eine lange Tour, 6 Stunden Fahrt, um einige Highlights mitzunehmen. Beginnend mit dem inzwischen gut bekannten Croce Domini und viel Gepäck. Damit war klar, daß das nicht hinhaut.

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Alp-Träume

Heute morgen gab es das Hauptevent des Urlaubs, quasi. Ein Mal mit einer Beta Alp 200 vom Hotel Oasi Verde samt Guide1 durch die Berge treckern. Gestern hatten wir reserviert und zogen zu viert plus Guide um 10 Uhr erst mal Richtung Tankstelle los. Auf der Straße war die Alp wieder ungewohnt und nunja, etwas depöatziert. Obwohl sich damit noch entspannter durch die engen Gassen wuseln ließ.

Ich versuche es kurz zu fassen: Anfangs bzw. bergauf stand ich schlecht auf dem Teil, fand aber irgendwann speziell bergab meine Mitte und wollte dann gar nicht mehr sitzen. Ein Mal hat das Teil hinten fies ausgekeilt, ließ sich aber gut einfangen. Kurzum: Nur Reifen und Stiefel berührten den Boden. Zwischendurch konnte man es sogar vergleichsweise fliegen lassen und nachdem es bergab noch im Groben einen kleinen Plumps in der Gruppe gab, war die abschließende Abfahrt über einen kleinen Waldweg richtig zügig. Irgendwann hatte sich sogar der Guide mal kurz abgelegt. Hat sich wohl von uns zu sehr hetzen lassen 😉

Limo und etwas Pizza auf der Terasse des Hotels konnte das extrem breite Grinsen auch kaum schmälern. Es verblasste allenfalls geringfügig. Die dicke Else war dann natürlich wieder eine Umstellung. Aber es zeigte sich wieder, daß ich ohne Tankrucksack viel besser stehen kann. Mein Hinterherfahrer sagte mir sogar lobend, daß ich auf der Waldpiste zum Trialpark, den wir uns noch angesehen haben, den Brocken ganz schön habe fliegen lassen.

Der Nachmittag war dann wieder eher lümmelig.

Abends dann Restegrillen und sehr geselliges Beisammensein.

  1. anders bekommt man das Mopped nicht geliehen []

Jäger des verlorenen Lichts

Eigentlich nette Runde heute zu zweit mit dem Kamerageraffel. Gestern war ja nicht viel mit Fotostop, heute wurden dafür auch Fußwege und Umdrehen in Kauf genommen.

Nur war das Licht oft nicht optimal. Die Bildergebnisse stehen noch aus. Dafür gab es noch mal nett Schotter zwischen Croce Domini und Maniva-Paß. Von letzterem ging es dann in eine andere Richtung als die, von der wir gestern gekommen waren, abwärts. Der Plan war, aus diesem Tal über eine kleine Straße einen Bergrücken zu queren und dann das hiesige Tal entlang zurück nach Prestine zu fahren.

Umgesetzt wurde er auch, aber verzögert. In Collio begann es zu regnen und wir stellten uns im Torbogen einer verlassenen Fabrik unter. Hier residierte bereits ein Radler und später sollte sich noch ein Diavel-Fahrer aus Ostdeutschland dazugesellen. Besonders blöd bei der Aktion war, daß es eine ganze Weile deutlich heftiger regnete als zu der Zeit, zu der wir anhielten. Und es nur wenige Kilometer weiter wohl trocken war. Dafür stieg der Pegel in unserem Torbogen stetig an, daß ich irgendwann versuchen musste, die Pfütze durch einen mit dem Stiefel in den Boden gekratzte Entlastungsrinne abzulassen. Ja genau, das wasserdichte Tourengewand war natürlich wieder in der Garage. Mein Mitfahrer war ähnlich wetterempfindlich unterwegs wie ich mit meiner Jeans, Crosspanzer und luftigem Hemdchen.

Der Rückweg zog sich zudem, aber wir kamen gegen 18 Uhr pünktlich zum Abendessen an.

Rad KW36

15055km insgesamt, also 22km mehr als vor einer Woche. Immer noch alles mit dem Klapprad. Und weil gerade Urlaub ist (sein wird?) schon vor der Abfahrt letzten Mittwoch vorgeschrieben. Damit die Meldungen pünktlich bleiben 😉

Schrauberei in Livigno

Eigentlich ist gar nicht viel passiert. Gestern Abend schon gab es viele zielführende Tips, um die Inkontinenz der dicken Else zu lindern.

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Livigno

Das heutige Ziel und was auf dem Weg hierher geschah. Und das war viel.

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Bad Hindelang

Der erste Reisetag. Losgekommen war ich zeitig, kurz nach neun. Nur war dabei irgendwie das Frühstück untergegangen, aber das macht bei mir ja nix. Autobahn bis kurz hinter Stuttgart, genauer zur B27, war weitgehend unkritisch. Nur an der Baustelle gab es wie immer Stau.

Mulmig war mir am Anfang jedoch. Die neuen Reifen mit ordentlichem Druck1 fühlten sich anfangs regelrecht kippelig an und schienen jeder Spurrille hinterherzulaufen. Auf der Alb war dann schnell schluß mit dem schönen Wetter. Bedeckter Himmel, Wind und 15° waren nicht mehr ganz so lecker. Beim Marbacher Bahnhof war dann ein Riesentrubel und am Bahnübergang wurde ein Graben quer über die Straße gezogen. Super, gab einen kleinen Umweg, aber ich hatte bereits den alten Sprit aus den Reservekanistern in die Tanks gekippt und erreichte so locker die vom SA1 bekannte Avia-Tanke.

Meine beiden Besuche, die ich für heute geplant hatte, konnte ich auch mehr oder weniger genau so absolvieren. Nur war dabei irgendwie das Mittagessen verbammelt. So viel also zum Plan, gemütlich zu sein. Dafür kam ich trotz zähem Verkehr um Sonthofen und Immenstadt kurz nach 16Uhr im Hotel in Bad Hindelang an. Einchecken, Duschen und Abendessen. Begleitet von einem Bierchen und einem Radler gabs eine Rinderbrühe mit Spätzle sowie Rahmpilze mit Semmelknödel. Passt zur Gegend und war recht solide.

Mittlerweile habe ich auch das Bildmaterial von heute gesichtet. Die Tests mit einer neuen Kamerposition sind vielversprechend, nur gab es leider nur Standbilder. Irgendwie stand die Kamera noch auf Intervallaufnahme statt Video. Und ein Beispiel gibt es auch nic,die da inzwischen irgendwie das WLAN abgekackt ist und ich auf dem Telefon tippe… 

  1. ich hatte bisher den von KTM empfohlenen Druck drin, der vom Reifenhersteller ist etwas höher []

Rad KW35

15033km insgesamt, 40km mehr als vor einer Woche. Alles auf dem Tern. Bin geistig schon im Urlaub…

Alpentour 2016: Prolog

Vorfreudig bis hibbelig ist mein derzeitiger Gemütszustand. Vor der Abfahrt brauche ich nur noch Alltagskram wie Rasierzeugs, Telefon und Laptop. Alle Klamotten und die Kameraausrüstung konnten schon verstaut werden und wurden dies heute auch. Wahrscheinlich bekomme ich neben den neuen TCX-Schuhen sogar noch die leichten Wanderschuhe unter, dann ist in beiden Koffern alles, was ich brauche. Im Wanderrucksack sind die zusätzlichen Klamotten fürs Oasi und auch Südtirol. Den im motorradhängerziehenden Auto mitzunehmen hatten mir die Nachbarn angeboten. Da wären dann auch die Klettersteigsachen drin, falls ich da schon im Oasi auf dumme Gedanken komme. Genau genommen fehlen dann nur noch die Wanderstöcke, die ich einfach bei Annettes in der Hülle belassen habe. Die kann sie mitbringen.

Entgegen der Gewohnheit, das Topcase als Reserve und für etwas Tageskram1 leer zu lassen, habe ich das Tamron 150-600 reingepackt. Da muß ich etwas umpacken, damit da nichts im halbleeren Koffer rumpoltert, was zum Poltern zu empfindlich ist. Gespenstisch, sogar Werkzeug ist an Bord. Und 4,5l Reservesprit an den Koffern. Klar, man könnte leichter reisen. Weniger Wechselwäsche, öfter Handwäsche. Jeans und TCX statt Enduroknobelbecher und Plastikhose anziehen. Kompaktknipse statt insgesamt einem Koffer voll Kameraausrüstung. Aber ich will nicht nur entschleunigt reisen, sondern auch viele Erinnerungen mitnehmen. Und teilhaben lassen, wer auch immer möchte. Deshalb der Hinweis gestern auf Google+. Die Bilder werden Handygeknipse sein, aber mit Ortsinformationen. Dann wisst ihr, wo ich gerade stecke und wie es mir geht. Keine ausformulierten Blogartikel, dafür hochaktuell. Das gute2 Bildmaterial kommt hinterher.

Ach ja, zuguterletzt habe ich dann doch den Schirm vom Nishua entfernt wegen geplant zügiger Fahrweise am Anfang und optimistisch das dunkle Visier draufgemacht. So steht er nun auf den gepackten Koffern. Ich will los!

  1. ich habe den Verdacht, daß ich bald die Tourenhose da reinstopfen und mit der Jeans fahren werde []
  2. hoffentlich []
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