Dezember 2009
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Rad KW52

3218km gesamt, also 19km mehr als letzte Woche. Bei einem Arbeitstag (7km) und einem Tag1 in der Bastelbutze (10km)2.

  1. am zweiten Tag erfolgte ja die Anreise per PKW []
  2. die Kilometerangaben sind der reine Hin- und Rückweg, muß wohl etwas Umweg bei gewesen sein []

Überstanden: Weihnachten 2009

Kurzform: Mir fiel während der Feiertage ein Spruch spontan ein. “Ich esse für den Frieden. So wie ich aussehe, ist der ewige Weltfriede nicht mehr fern!” Bei rund 90kg Lebendmasse ist der Anblick auch erschreckend. Und dank der Erkältung kam ich mir vor wie Pavarotti beim New York Marathon.

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Alles für die Katz

Naja, wie man’s nimmt. Das Johanniskreuztreffen ist für uns ausgefallen. Ich feile mittlerweile an einer netten Erkältung und heute morgen sah es mit überfrierendem Nieselnebel auch nicht gut aus. Mittlerweile regnet es einfach nur noch. So will man nicht im Freien rumstehen. Blöd nur, da hätte ich die F nicht zusammenschrauben brauchen, schließlich ist die Inspektion auch bald fällig.

Nichtsdesto- und auch der Überschrift zum Trotz wünsche ich allen Lesern angenehme Weihnachten.

Fiat Lux

Ein feiner Tag.

Gestern hatte ich ja schon an der F gezangelt. Jedoch ohne abschließenden Erfolg. Ohne Zündschlüssel konnte ich den Stromkreis nicht aktivieren und somit nicht feststellen, welche der beiden Kabel zum Lichthupentaster nun dauerhaft Spannung anliegen hat und welches erst bei betätigtem Taster. Damit war ein sicheres Anschließen des Relais für die Nebelscheinwerfer unmöglich. Und mein Tip erwies sich heute auch als falsch, ich hätte somit eine 50%-Chance vergeigt. Immerhin hatte ich den zweiten Scheinwerfer angebracht. Mangels konstruktiver Kritik oder Inspiration an der neulich gezeigten exponierten Stelle.
Immerhin konnte ich den Rest der Nebelscheinwerferverkabelung so weit dann verlegen und anschließen. Durchaus nicht trivial. Anzuschließen waren Dauerspannung1, per Zündschloß geschaltete Spannung, 3x Masse2, natürlich die Spannungsversorgung für die Scheinwerfer ausgehend von der Steuerschaltung3 und eben jene Triggerleitung, für welche ich wissen musste, welches Kabel am Lichthupentaster das richtige ist. Das pfiffige an der Schaltung ist nämlich, daß man keinen weiteren Schalter benötigt. Ein Doppelclick4 auf den Lichthupentaster schaltet jetzt die Nebelscheinwerfer an bzw. aus.
Doch ich greife vor. Gestern abend haben wir schon weitgehend unser Weihnachtgepäck zurechtgelegt und heute morgen ins Auto verladen. Dazu noch der neue 70l-Treckingrucksack gefüllt mit meinen Motorradklamotten. So konnte ich dann ab kurz vor 8 relativ ungestört losschrauben. Lediglich ein kurzer Besuch in einer Box bzw. der benachbarten Autowerkstatt lenkten kurz ab. Nachdem ich das benötigte Kabel lokalisiert hatte, konnte ich den Kontakt aus dem Multistecker befreien, meine Triggerleitung mit einlöten und alles wieder zusammenbauen. Bevor die Verkleidung wieder drüberkam, war jedoch erst die neue Kupplungsarmatur fällig. Per ebay am Sonntag bestellt und gestern geliefert fand sie hier und heute eine neue Beschäftigung. Jetzt wackelt der Hebel nicht mehr so wie früher.  Drumherum gabs dann auch noch die zweite Acerbis-Handschale. Wie rechts wurde auch diese statt mit der Schelle nur provisorisch mit Kabelbinder fixiert. Hilft bei einem Umfaller nichts, hält aber die Oxford-Handstulpen von den Hebeln fern. Die kamen dann auch noch dran, gleich nach der Verkleidung. Weil alles so flott ging und ich beim Einräumen meine Tamiya-Steckerteile wiedergefunden hatte, gabs auch gleich noch den Adapter für meinen Batteriezugang5.
So konnte ich mich dann in Schale werfen, die F auf den Hof schieben, Koffer einhängen und alles abschließen. Da mich der Weg zur Wohnung an der Filiale vorbeiführt, habe ich dort noch ein wenig auf den DHL-Fahrer gewartet, der mir aber keine Touratech-Adapter für die Handschalen mitbrachte. Navi etc. hatte ich zwar im Keller bereitgelegt, aber ich musste doch noch mal kurz in die Wohnung hoch. Bei der Gelegenheit löste ich noch gleich die im Briefkasten gefundene blaue Karte beim Nachbarn gegen mein Touratech-Paket ein. Die Fahrt zu meinen Eltern war dann nichts Tolles, aber endlich mal wieder mit dem Motorrad.
Hier darf ich jetzt erst noch ein WLAN-Netzwerkdruckerfaxscannerkopiererkombiteil installieren. Und nachher zusammen mit einer heute hoffentlich nicht zu lange arbeitenden Annette meine Mutter mit Linsen, Spätzle und Saitenwürstle bekochen.

  1. natürlich nochmal einzeln abgesichert []
  2. einmal für die Steuerschaltung und je einmal für jeden Scheinwerfer []
  3. bzw. eben dem Schaltrelais []
  4. um mal einen Begriff aus dem EDV-Bereich auszuleihen []
  5. Das muß ich ganz kurz erklären: Zusätzlich zur Bordsteckdose habe ich schon praktisch seit Beginn ein Kabel direkt von der Batterie nach draußen geführt. Draußen ist relativ, das Kabel liegt bei Nichtgebrauch unter der Sitzbank. Es endet in einem Tamiya-Stecker. Die passenden Buchsen verbaute ich dann an der GPS-Stromzuleitung, einem Y-Kabel, einer Steckdose im Zigarettenanzünderformat etc. Kurz drauf erschienen die Ladegeräte der saito Procharger Reihe. Mit just dieser Tamiya-Kupplung, um per mitgeliefertem Ösenkabel auch direkt an der Batterie angeschlossen zu werden. Die Freude war groß, aber kurz, da man fahrzeugseitig die Buchse verbaute, wo ich den Stecker hingebaut hatte. Die Idee mit dem Adapter währte so nun schon seit gut vier Jahren. []

Heller Hosenboden

Gestern bat ich einen unserer Azubis, mal einen Blick auf die Rückseite meiner Hose zu werfen. Nur um sicher zu gehen, ob mir die Sonne nicht wirklich aus dem Arsch scheint. Was war passiert? Weiterlesen

Rad KW51

3199km insgesamt, also 59km mehr als letzte Woche. Läuft.

Nicht nur Pulver

Statt schnellverwehendem Pulver gabs heute mal ordentlich was auf die Gasse: Geschätzte 8cm, zwar immer noch recht flüchtig, aber es verbleibt dennoch eine ansehnliche Schneeschicht.

Verschneite Nordstadt

Verschneite Nordstadt

Falls jemand fragt: Ja, alles Absicht. Langzeitbelichtung mit Aufhellblitz für die Front. Macht zwar die Flocken arg hell, dafür aber sichtbar. Mit weniger klammen Fingern hätte ich vielleicht noch ein wenig an der Blitzintensität gespielt.

Testbericht Icebreaker Shirt

Der Donnerstag soll mir Anlaß sein, endlich mal über diese Errungenschaft zu berichten. Man hörte ja Wunderdinge über Merinobekleidung. Tolles Klima und dabei geruchsneutral über Tage hinweg.

Nun, das kann ich bestätigen. Kratzig war es wie versprochen nicht. Das eben sollte den Unterschied ausmachen von einem Qualitätsprodukt zur Discounterware. Angenehm zu tragen auch. In Karlsruhe mit dem Fahrad hatte ich es mehrfach naßgeschwitzt und wieder trocknen lassen, doch auch nach zwei Tagen solcher Belastung roch das Shirt nicht. Auch ca. eine Woche Nutzung verteilt auf zwei Wochen in Emden gingen fast spurlos dran vorüber. Perfekt.

Fast. Keine Chance hat das Shirt, wenn man es gleich noch als Schlafanzugoberteil mißbraucht und nach einem anstrengenden Tag das Duschen auf den nächsten Morgen verschiebt: Zwar müffelt der Schweiß, der im Gewebe trocknet, nicht, aber wenn der Kerl im Shirt stinkt, dann nimmt es dessen Aroma an. Und es ist halt nur ein dünnes Unterhemd. Somit war schnell ein kleines Loch drin, als ich im Laden mit dem Ellenbogen an einer fiesen Ecke hängenblieb.

So, gemeinerweise hänge ich jetzt noch die ersten Eindrücke von der Discounterware dran: Kratzig war das T-Shirt in den ersten Minuten, aber das gab sich schnell. Die lange Unterhose war auch nach einer Stunde oder so angenehm. Wohlgemerkt vor dem ersten Waschen, weil ich es mal wieder nicht erwarten konnte. Die Wärmeleistung kann ich schlecht vergleichen, da T-Shirt bzw. Unterhose schlecht mit einem Langarmhemd vergleichbar ist. Richtig durchschwitzen konnte ich es auch noch nicht. Bei beworbenen 100% Merinowolle fragt man sich dann, was genau den Unterschied ausmacht. Wahrscheinlich unappetitliche Produktionsmethoden, da scheint es bei Merino wohl einigen Spielraum zu geben und Icebreaker rühmt sich da einer gewissen Liebe zum Schaf. Nur bitte nicht falsch verstehen. ;-)

Dann lieber doch (nicht)

In Anbetracht der Tatsache, daß mein Vorderreifen platt ist und weil es draußen einfach saukalt ist, verzichte ich wohl drauf, mich um die 100% Merino T-Shirts bei Aldi zu prügeln… Weiterlesen

Pleiten, Pech und Pannen

Bastelbutzentag. Naja, halber Tag zumindest, für eine immer noch nicht auskurierte Kollegin durfte ich morgens erst mal noch vier Stunden einspringen. Dann aber ab zur Butze! Weiterlesen

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