Das Bild links habe ich mal auf die Schnelle mit dem Minolta 50mm/1.7 aufgenommen. Dessen Zugang zur Kameratasche hatte ich soweit ich mich erinnere ja auch noch nicht erwähnt. Schöne, lichtstarke Portraitlinse. Mit der Festbrennweite deshalb, damit ich nicht versehentlich die Brennweite ändere. Ich habe manuell scharfgestellt auf die kleinstmögliche Entfernung und dann habe ich den Abstand so lange variiert, bis ich einen Bildteil scharf hatte. Angepeilt war die Schrift, aber bei 1/20 und F1,7 ist das aus der Hand nicht trivial. Ziel war es einfach, die maximale Abbildungsgröße zu ermitteln bzw. den kleinsten Ausschnitt, der sich noch scharfstellen lässt. Quick’n'dirty.
Denn zuvor hatte ich das Bild rechts aufgenommen. Mit dem selben Objektiv. Nein, keine Ausschnittsvergrößerung am Rechner. Ich habe zwar beide Bilder meiner Speicherkapazität auf dem Server zuliebe verkleinert, aber ansonsten sind sie direkt aus der Kamera. Das Geheimnis: Eben das neue Spielzeug. Ein Kenko Zwischenring 12mm mit Autofokus und allem. Günstig1 in der Elektrobucht erlegt und heute in der Firma abgeholt. Kurz laienhaft erklärt: Durch den vergrößerten Abstand zwischen Objektiv und Bildsensor verschiebt sich der Fokuspunkt bei gleicher Schärfeeinstellung2 und somit kann man mit der Kamera näher ran als Objekt3 als sonst.
Die Bilder sind wie gesagt mit dem Minolta 50mm entstanden. Mit dem Sigma 70-300, ausgezogen auf volle 300mm und im Makromodus4 eine echte Waffe. Im schlechten Licht habe ich noch keine Aufnahmen gemacht, aber allein das Bild im Sucher hat was von dem Versuch, frei stehend auf 800m mit einem Gewehr per Zielfernrohr zu schießen. Ich glaube, ich brauche unbedingt ein richtig solides Stativ.
