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Gadgetcheck: Lowepro Slingshot100AW

Bilder gibt es noch keine, die muß ich mal mit Annettes Kamera machen. Auf einen Link zur Herstellerseite verzichte ich auch mal, da es sich um ein Auslaufmodell handelt. Was auch der Auslöser war. Doch der Reihe nach.Durch Zufall schaute ich im Media-Markt nach Fotorucksäcken. Zum einen für neue Inspirationen, aber auch, um mir den Lowepro Flipside400AW genauer anzusehen. Dabei fiel mir ins Auge, daß der Slingshot100AW deutlich reduziert war. 50€ statt 80€ war schon mal ein Wort, aber ich wollte erst daheim recherchieren. Darüber hatte ich aber schon geschrieben. Knapp 40€ hat er mich bei Amazon gekostet. Dafür, daß das Nachfolgemodell sich mit ein paar Nachteilen lediglich einen Stativhalter erkauft, den ich mir an der Tasche einfach nicht praktisch vorstellen kann, musste das Teil einfach her.

Zur Handhabung. Wie angepriesen sitzt der Rucksack bequem über der Schulter an einem Gurt. Zu schwer beladen sollte man ihn nicht, denn dieser eine Gurt trägt die Last und man kann die Schulter nicht wechseln. Der Stabilisierungsgurt wirkt sehr gut, wodurch der Slingshot gegenüber der Umhängetasche auf dem Fahrrad schon mal massiv punkten konnte. Außerdem klappt das Rumziehen vom Rücken vor den Bauch wunderbar. Die Kamera ist durch die Seitenöffnung gann schnell greifbar, ganz wie bei der Umhängetasche. Nur mit mehr Halt, es baumelt nichts rum. Zwei Clips verhindern dabei zuverlässig, daß man die Klappe zu weit öffnet und alles rausfällt.

Zur Ladekapazität. Ich fange mal am Rand an mit dem kleinen Zusatzfach. An nichtfotografischem Zubehör passt praktisch nichts reich, auch meine Regenjacke ist zu voluminös. Als Zubehör. Perfekt passt der Blitz rein, der sonst zu sperrig ist, dazu noch der Fuß und Diffusor.
Im Hauptfach dominiert natürlich die Kamera in der Mitte. Passt mit dem 18-55 ideal, das Sigma Tele passt zur Not auch und die kürzeren Objektive sowieso. Also praktisch jedes Objektiv kann beim Verstauen draufbleiben. In langen Fach daneben hat das Tele gerade so noch Platz. Im kürzeren Fach auf der anderen Seite findet das 50er mit Makroring seinen Platz. Das Fischauge hängt dann im Lenscase außen dran. Besser scheint sich aber die neue Variante zu machen: Tele ins Lenscase, Fischauge hochkant im kleinen Seitenfach und im langen Seitenfach das 50er, der Konverter und ggf. sogar noch das 35-70. Insgesamt ist dann alles weniger gedrängt. In der Klappe im Schnellzugriff ist dann noch Platz für den Fernauslöser, Speicherkarte und Ersatzakkus.
In dem kleinen aufgesetzten Fach verschwinden locker das Putzzeugs und die Kunststoffbox mit zwei Sätzen Ersatzakkus1 und zwei weiteren Speicherkarten. Fehlen nur noch die Filter. Die passen zur Not noch zum Blitz ins Fach.

Fertig, alles verstaut. Weitgehend. Zwei Sliplocklaschen wären dann sogar noch frei, aber dann wirds auf Dauer zu schwer an der Schulter. Wobei die Ladegeräte in der kleinen Sliplocktasche für die längere Tour2 Platz hätten. Ach ja, das eTrex hängt per Karabiner vorne am Tragegurt.

Einziger Haken an dem Ganzen: Ich kann keinen Rucksack tragen, ich habe halt nur einen Rücken. Also nichts für Wanderungen. Mist. Somit kann er die Apex120 nicht ersetzt werden. Aber es ist klasse, mit einem Griff die ganze Ausrüstung3 in der Hand zu haben. Macht das Fotografieren wieder spontaner.

  1. für den Blitz []
  2. über mehrere Tage, aber wo ist dann die Wechselwäsche und das Waschzeugs? []
  3. also den wichtigen Teil für einen Knipsausflug []

1 comment to Gadgetcheck: Lowepro Slingshot100AW

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