Sowohl der Reiseführer als auch die Wirtin unseres B&B empfehlen das Lokal und es ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Also war klar, daß wir dort essen. Und es hat sich gelohnt. Wobei ich anfangs beim Risotto a la Pescatore skeptisch war. In den Miesmuschelschalen fand sich alles mögliche, inklusive Venusmuscheln1, nur kein Miesmuschelfleisch. Das lungerte so zwischen den Reiskörnern rum. Aber lecker wars, genau so wie landestypische Pasta, die Annette hatte. Salat und Gemüse2 kam dann vor dem Hauptgang, quasi mehr Zwischengang als Beilage. Auch recht. Hinterher dann Calamari, ein mal gegrillt und ein mal frittiert. Wobei man hier nicht an die knusprig panierten Dichtungsringe daheim denken darf. Die frittierten sind einfach nur kurz in Mehl gewendet gewesen. Und es gibt das ganze Tier inklusive Saugnäpfen, nicht nur den Körper in Ringen. Besonders bei den gegrillten fiel das auf, da war ein Riesenvieh am Stück dabei. Aber lecker auf den Punkt gegrillt ohne all zu knusprige Stellen, selbst die “Flügelchen” am Körper und die Armspitzen waren nicht holzkohlig. Der Schoppen des weißen Hausweins mundete dazu ausgezeichnet und zum Kaffee gabs reichlich und offensichtlich selbstgemachte Süßigkeiten. Wir schließen uns hiermit der Empfehlung der oben genannten an.






