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Nachtrag USA

Die letzten Tagen war ich zumindest hier fleißig. Gut, die Fenster und Böden sind auch geputzt. Jedenfalls gibts einiges an neuen alten Reiseberichten und etliche Bilder.

Neue Artikel (gleich mit Bildern):

Bilder gibt es zu folgenden Artikeln neu:

Viel Spaß beim Lesen! Holschi und Phil, hier sind endlich einige der vermissten Bilder!

Zeitzonenkotzerei

Ich krieg da echt mal wieder Pickel am Arsch. Warum müssen Windows und die dafür erstellten Programme so sorglos mit Uhrzeiten und Zeitzonen umgehen? Gut, die Digitalkameras, um die es gerade geht, kennen keine Zeitzoneneinstellung. Schade, das sollte langsam mal obligat werden.

Denn Windows macht es inzwischen eigentlich schon ganz gut. Die Uhrzeit wird einmal eingestellt und auf Reisen genügt es, die Zeitzone zu ändern. Dateidaten etc. passen sich automatisch an wie auch Termine im Kalender. So weit, so schön. Jetzt müsste man nur noch beim Import von Bilddaten sagen können, auf welche Zeitzone sich deren Angaben beziehen. Oder überhaupt: Alles wird mit GMT gepeichert, aber eben in der lokal eingestellten Zeitzone angezeigt. Und es müsste bei den Dateieigenschaften die Möglichkteit geben, die Zeitzone der Erstellung zu verändern. Und als default wird halt die lokale Zeitzone genommen, wenn man die Bilder importiert.

Beispiel? Datei wird ohne Zeitzonenkontext (Kamera) um 08:00Uhr Lokalzeit erstellt. Beim Import wird berücksichtigt, daß man sich in GMT+3 befindet und eben mit 05:00 Uhr GMT gespeichert. Und dem Hinweis, daß die lokale Zeitzone eben GMT+3 war. Und so sollte es auch möglich sein, die lokale Uhrzeit der Erstellung per default anzuzeigen. Denn gerade bei Bildern wird es ansonsten verwirrend, wenn um Mitternacht (GMT) entstandene Bilder eine Gefängnisinsel im strahlenden Sonnenschein zeigen. Andererseits ist es einer Tabellenkalkulation egal, daß es hier 18 Uhr war, als sie in New York mittags bearbeitet wurde.

Äh ja, genug gefaselt. Ich postuliere hiermit, daß bei künftigen System alle Uhrzeiten in GMT geführt werden, zeitzonensensitiv sind und kontextsensitiv bzw. wählbar die lokale Uhrzeit der Erstellung oder eben die Uhrzeit der aktuell eingestellten Zeitzone angezeigt werden.

Wie ich darauf mal wieder komme? Ich bearbeite mal wieder unsere USA-Reiseberichte, damit das endlich fertig wird. Picasa hat es geschafft, bei einem Bild, das um 17:02:00 Uhr Ortszeit (Arizona) aufgenommen wurde, plötzlich 14:02:00 Uhr anzuzeigen. Beim folgenden Bild, aufgenommen, 17:02:30 Uhr, wird 16:02:30 Uhr angezeigt. Was auch nicht richtig ist, selbst wenn man die Sommerzeit mit ins Spiel bringt. Aber daß die Bilder plötzlich zwei Stunden und 30 Sekunden auseinander sind statt nur 30 Sekunden, das geht gar nicht.

Mal abgesehen von der Kür: Der Aufnahmeort Arizona kennt keine Sommerzeit. D.h. der genaue Aufnahmeort im Navajoreservat offiziell dann doch, was in der Praxis aber nicht auffällt. Wie man sieht, ein kompliziertes Thema. Zumal an diesem speziellen Ort ein paar km Autofahrt eine Zeitverschiebung um eine Stunde bescherten.

Ich will eine Normalzeit auf allen Systemen, die entsprechend respektiert wird!

 

Grummel….

Rad KW47

6095km insgesamt, macht 36km mehr als in der Vorwoche.

Weg von web.de

Schon länger möchte ich weg von den beiden web.de-Mailadressen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Hauptgrund ist das Fehlen eines IMAP-Zugangs beim kostenlosen Konto. Außerdem habe ich ja auf meiner eigenen Domain alle Möglichkeiten. Haken an der Sache: Es könnte ja doch mal noch jemand was an diese Adresse schicken. Und so rufe ich nach wie vor per POP alles ab. Bisher.

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Rucksacktuning

Neulich war es mal in einem Mailverkehr Thema, drum stelle ichs hier mal vor:

Ich habe zum Transport meines Fotokrams im Trekkingrucksack1 oder zur Not2 im Wanderrucksack3 mir mal aus Honkong so eine Plüscheinteilung schicken lassen. Erfüllt voll und ganz seinen Zweck. Hier erst mal das Bild:

Fotokrams

Fotokrams

Drin ist hier in diesem Fall oben von links nach rechts: Tamron 10-24mm4, Sigma 105mm F2.8 Makro 1:15, Samyang 8mm Fischauge6.
Unten von links nach rechts: Sigma 70-3007, Sigma 24-70 F2.88, Blitz und Kleinkram.

Aufmerksame Beobachter vermissen hier mein geliebtes Ofenrohr Minolta 70-210 F4. Das wäre für die Einteilung schlicht zu lang, es passt aufrecht nicht rein. Aber quer anstelle von zwei Objektiven9 oder findet eben in einem Köcher Platz. Selbst weniger aufmerksame Beobachter vermissen die Kamera. Klar, sie findet sich immer griffbereit im Brustbereich in einer “kleinen” Tasche. Und hätte eigentlich eines der hier abgebildeten Objektive drauf, so daß in der Tasche noch mehr Platz wäre. Als Overkill habe ich aber mal angenommen, daß das leichte und kompakte Allroundteil Sigma 18-50 OS drauf ist. Das habe ich in den letzten Tagen wieder zu schätzen gelernt, weil es einfach leichter und kompakter ist als das 24-70 F2.8.

Man kann sich auch fragen, was im Gelände das Blitzgerät soll. Gut, die Füllung hier war eher für eine Städtetour10 gedacht. Aber ich behalte mir auch draußen die Möglichkeit gerne vor, zu blitzen. Macht schicke Bilder.

Der Zipfel oben ist übrigens der Klettverschluß des gepolsterten Deckels, den ich außer Sicht geklappt hatte. Denn natürlich ist das Teil rundum gepolstert. Platziert wird es dann im unteren Fach des jeweiligen Rucksacks, in dem sonst die Regenklamotten u.ä. rumlungern. Die müssen dann halt wo anders hin.

  1. meru irgendwas mit so 60l, war günstig und ist primär dazu gedacht, auf Bahnreisen etc. mit längeren Fußwegen nichts mit Tussirollen zum Hinterherziehen nehmen zu müssen []
  2. wird etwas mehr zusammengestaucht, passt aber []
  3. deuter futura 32 []
  4. für den Überblick []
  5. für die Blümchen und Krabbeltierchen []
  6. für noch mehr Überblick []
  7. für die entfernten Details []
  8. für alles Mögliche []
  9. vor allem fiele ja das Sigma Tele weg []
  10. Arbeitsreise nach Dortmund []

Volks.Verdummung mit Volks.Notebook?

Wäre ja mal gespannt, ob die Versandkosten dann tatsächlich berechnet werden und wie viele das wiederum kommentarlos schlucken. Oder anders herum, bei Bild anprangern.

Hier ist die Kategorie Bild ja mal doppeldeutig ;-)

Selbstheilendes DSL

Ich bin gerade erschrocken, als ich sah, daß die letzte Störungsmeldung doch deutlich weniger lange zurückliegt, als ich dachte.Im übrigen entpuppte sich die Störung als eine defekte TAE-Dose am Übergabepunkt. Das hatte ich damals nicht nachgereicht.

Was ist es diesmal?

Nach meiner Rückkehr aus Dortmund kam mir die Verbindung etwas zäh vor. Fast so wie im Hotel, wenn alle gleichzeitig vorm Laptop sitzen. Das konnte doch nicht sein. Also mal die entsprechende Diagnoseseite der Fritzbox aufgerufen und nach hinten übergefallen. Bei vertraglichen 2000kbit/s waren bisher immer etwas zwischen 4000 und 5000 an Bandbreite da und davon etwas über 2000 genutzt. In Senderichtung ähnlich, wenn auch etwas knapper. Nun wurde mir eine auf grad mal 400kbit/s geschrumpfte Bandbreite angezeigt. In Empfangsrichtung, in Senderichtung war es zweistellig.

Da war doch was. Genau. Die Fritzbox1 hat doch so eine Art Schieberegler für die Verbindung. “Sicher” bis “Normal” in fünf Stufen. Wegen häufiger Abbrüche hatte ich den mal gen “Sicher” verschoben, was der Geschwindigkeit noch keinen Abbruch tat, aber die mindestens stündlichen Verbindungsabbrüche damals beseitigte. In der Stellung “Normal” war dann zwar plötzlich eine fast voll genutzte Bandbreite von ca. 1500kbit/s da, aber auch wieder die unregelmäßigen, aber häufigen Abbrüche. Und überhaupt, 1500kbit/s? Was haben die mit meiner Leitung gemacht?

Gestern vor der Arbeit hatte ich dann endlich mal das ganze Prozedere2 durch und meldete die Störung. Live während des Gesprächs ließ die Dame eine Diagnose laufen und kam zu dem Befund, daß das vor Ort geklärt werden müsse. Erst in der Vermittlungsstelle, dann würde man mich ggf. kontaktieren.

Merken: Nie nie nie wieder die Mobilnummer angeben, wenn ich arbeiten muß. Habe gerade mich wieder per Bloglesen dran erinnert, daß das schon mal schief ging. Erneut ignorierte man die Festnetznummer und das stumme Klingeln des Mobilfernsprechers habe ich natürlich nicht mitbekommen. Dafür gab es dann eine SMS mit einer kostenlosen Rufnummer für die Terminabsprache. Aber nicht mehr abends um 23:00 Uhr, als ich das mitbekam nach der Besprechung. Ab 07:00 Uhr wieder, meinetwegen.

Um 07:17 Uhr rief man wieder an. Dankeschön. Annette war so lieb und hatte mich halbwegs schlafen lassen nach der langen Nacht gestern und dann das. Im Halbschlaf vereinbarte ich einen Termin für Donnerstag. Da habe ich frei. Heute vormittag wäre zu kurzfristig und morgen habe ich Frühschicht, da ist alles möglich, aber keine zuverlässige Terminabsprache. Ich versuchte noch, mich wieder umzudrehen, aber nun konnte ich überhaupt nicht mehr schlafen. Nochmal Dankeschön. Also mal an den Rechner… Gewohnheitsmäßig die Diagnoseseite der Fritzbox aufgerufen… Alles wie früher. Und seit gestern nachmittag, bei genauer Betrachtung zufällig seit kurz vor dem Anruf, hörten laut Protokoll der Box die Abbrüche auf. Nur Schelme denken Böses. Und ach ja, das Signal/Rausch-Verhältnis hat sich von 6-7dB auf immerhin 16dB verbessert.

Termin und ganzen Vorgang storniert. Mal schauen, ob die Lage stabil bleibt. Wenn nicht: Keine Mobilnummer rausrücken. Auch wenn sie drum betteln, weil sie ja ggf. eine SMS hinschicken können müssen. Da falle ich nicht mehr drauf rein.

  1. WLAN3170 []
  2. Kabel ein/ausstecken, Vodafone Support nach der Nummer durchforsten []

Rad KW46

6059km zeigt die Uhr an, das sind 44km mehr als in der Vorwoche. Obwohl ich am Samstag chauffiert worden war. Mal kucken, was diese Woche zusammenkommt, da habe ich einiges zu erledigen.

Rad KW45

6015km Gesamtstand, laue 8km seit der Vorwoche. Wobei ich ja erst am Donnerstag abend wieder nach Hause kam, den Freitag mit den Navidaten für Louis verbrachte und das Haus nicht verließ. 8km, das ist so ziemlich die Strecke Wohnung-Aldi-Wohnung-Packstation-Lidl-Wohnung. Und für alles habe ich fast weniger Zeit gebraucht als Annette für ihre Scheck-In-Tour ;-)

Cubanita

Wir wollten mal wieder brunchen mit Freunden. Sushi wurde dieses Mal ausgeklammert. $Freund kümmerte sich um die Reservierung, was so spontan wohl nicht einfach war. Immerhin war es noch ein Lokal unserer Wunschliste.

Das Cubanita, in dem ich eh noch nie gewesen war, eröffnete gestern unter neuer Führung. Warum also nicht mal den neuen Brunch testen? Kurz: Für die aufgerufenen 8,90€ pP inkl. einem Gläschen O-Saft war es ok. Aber auch nicht mehr. Der Brunch beginnt um 10Uhr, wir hatten für 11Uhr reserviert und waren pünktlich da. Der Service war offensichtlich noch nicht so eingespielt1, so daß es etwas dauerte, bis wir unseren Tisch bekamen. Nicht, daß nicht noch genug andere der selben Größe auch noch frei und womöglich nicht reserviert gewesen waren.

Das Buffet erinnerte mich dann größtenteils doch an meinen Hotelaufenthalt in den letzten Wochen. Käse, Aufschnitt und Salami auf Platten drängten sich da vor. Und wie so oft wünschte ich mir kleine Schildchen, die das bezeichnen, was da liegt. Zwischen Salami und Truthahnsalami gibt es nun mal für einen Geflügelallergiker einen gewaltigen, aber eben nicht immer sichtbaren Unterschied. Der ganze komplette Fisch, typisch für solche Buffets, war schon recht geplündert. Zwischendrin tummelten sich ein paar Oliven und gefüllte Pepperonischoten. Irgendwie unausgegoren, mit allem ein wenig angefangen, aber nichts konsequent umgesetzt. Das war bezeichnend bei den Weißwürsten: Die waren schon gut, aber an den offensichtlich selbst aufgebackenen und salzarmen Tiefkühlbrezeln fings dann schon wieder an, nachzulassen und das Fehlen von süßem Senf unterstreicht eben diese Stückwerkerei.

Auch die Bratkartoffeln waren zwar lecker, nur etwas ölig. Was auch vom auf Bestellung zubereiteten Rührei von den Mitessern behauptet wurde, weswegen ich es ebenso ausließ wie die hartgekochten Eier. Da konnte ich am Tisch beobachten, daß die bis zu einer durchgehenden Blaufärbung des Ei”gelbs” verkocht waren. Ach ja, bei den Bratkartoffeln stand noch ein Schälchen mit einer roten Soße, die ich gerne probierte. Stand doch daneben ein Aufsteller2, der von karibischer Küche schwärmte und in dem das Wort Salsa vorkam. Im Sinne von Soße. Die vorgesetzte entpuppte sich dann doch als ordinärer Ketchup.

Zum Süßen. Waffeln hätte man sich backen können und es gab einen Schokobrunnen.  Mich lockte jedoch der Milchreis und der Kuchen. Ersterer war bockelhart und ließ sich nur mit reichlich Brühe der Kirschen daneben erweichen. Und letzterer war der klassische Kastenkuchen aus der Folie vom Discounter. Nicht wirklich schlecht, aber auch ein wenig enttäuschend, das so vorzufinden.

Apropos Fertigkram. Vieles machte irgendwie den Eindruck, einfach ausgepackt gewesen zu sein. Und so komme ich zum Fazit: Mit viel Hunger oder wenn man vergessen hat, einzukaufen, kann man solide sich sättigen. Ich glaube, man wird künftig auch spontan noch einen Platz bekommen. Günstiger als zwei Frühstücksportionen anderswo ist es allemahl und nicht schlechter. Nur wird es mich wohl nicht mehr hinterm Ofen vorlocken.

Nachtrag: Erst hinterher habe ich mir eine dieser Restaurantrettershows angesehen, die $Freund aufgezeichnet und das Cubanita zum Thema hatte. Gut, das war der Zustand vorher. Nach der Intervention war angeblich alles top. Zumindest klang es besser als es am Sonntag aussah.

  1. verständlich bzw. entschuldbar []
  2. ja, sowas gabs, wäre also bei den Wurstsorten wirklich möglich gewesen []
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