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Bahnspaß

Rückweg aus Dortmund. Endlich, auch wenn es schön war. Und schon direkt am Start am Hauptbahnhof Dortmund die erste Überraschung: Mein Zug fällt aus!

Ich hatte ihn mit Bedacht gewählt, in der Filiale noch einiges reißen können und zudem sollte es der eine Zug zu einer halbwegs brauchbaren Zeit sein, der ohne Umstieg durchfährt bis Karlsruhe. Hätte wäre wenn.

Der IC, der zeitgleich am Gleis gegenüber des selben Bahnsteigs hätte abfahren sollen, hatte 10min Verspätung und so konnte ich den noch nehmen nachdem ich mich weiter informiert hatte. Umsteigen in Mannheim und exakt eine Stunde später ankommen. Immerhin, wenn ich trotz geplatzter Reservierung doch noch wenigstens sitzen kann und an meinen Navidaten arbeiten, sollte es mir recht sein.

Und alles wurde schön. Sitzplatz, Laptop aufgeklappt und so weiter. Dann die Durchsage, daß man in Köln in den ICE 209 Richtung Basel umsteigen könne. Ja genau, der Verdacht war richtig: Das ist genau jener ICE, in dem ich ab Dortmund sitzen sollte. Hatte es wohl bis dort hin nicht geschafft und fuhr instandgesetzt ab Köln oder so wieder südwärts. Immerhin. Umsteigen hätte ich ja eh müssen, also warum nicht für den größten Teil der Strecke den schnelleren Zug nehmen und eine Stunde früher1 daheim sein.

Und in der Tat, in Köln wartete der ICE am gegenüberliegenden Gleis. “Bitte beeilen Se sich beim Umsteigen” hatte man noch durchgesagt. Der wartete wohl mit Nachdruck. Aber passenderweise lag mein Ausstieg sogar direkt beim Einstieg in den Wagen, in dem ich eine Platzreservierung hatte und er war auch nicht wirklich belegt. Keine Notwendigkeit, die online georderte Reservierung aus der Bestätigungsmail rauszufischen2 und damit jemanden zu verscheuchen. Jetzt kann eigentlich nur noch wenig schief gehen.

Nachtrag: Drucker, gutes Stichwort. Die KVV-Einzelfahrkarte für die letzten km heimwärts hätte ich für 1,70€ statt 2,20 bekommen, hätte ich die neulich beauftragte Probebahncard3 schon physisch und nicht nur elektronisch gehabt. Aber wird ja eh mit der Firma abgerechnet und die hätte mich ja auch fragen können, ob sie mir nicht eine BC spenideren darf – die sich durch die Dortmund-Fahrten bereits amortisiert hätte.

  1. also besser gesagt pünktlich []
  2. einen Drucker schleppe ich nun doch nicht auch noch rum []
  3. lohnt sich schon locker für die kommende Fahrt nach Oldenburg []

Ankunft Villingen

Wow. Da denkt man, samstag morgens um 8 Uhr is eh noch keiner unterwegs und dann das. Massen von Menschn im Interregio zum Schwarzwald. Und dazu noch eine Zehnergruppe Radler, die komplett sich in das für zwölf Räder ausgelegte und mit sechs Rädern belegte Abteil stopfen wollen. Die habe ich eh erst mal abgefangen, weil sie munter anfingen, ihre Räder gegen meines zu stapeln. Mein Riecher hatte recht, sie wollten nach mir aussteigen1 und das wäre dann lustig geworden. So konnten wir dann vor der Abfahrt schon umschichten und fünf von ihnen2 hatten ein Einsehen, daß es tatsächlich auch noch Radabteile gibt außer in dem Wagen, der direkt an der Treppe stand. Welch Überraschung.

Wie in jeder alleinreisenden Herrengruppe gab es auch bei den lustigen fünf eine Laberbacke, die alles unterhalten musste, alles schon mal mitgemacht hatte und alles eh besser wusste. Daß sich die Sportlichkeit der Herrschaften auf ihre lustigen bunten Profitrikots beschränkte war bei der geplanten Strecke3 und spätestens bei der ernstgemeinten Unterstellung klar, der Pendler zur Restgruppe im anderen Abteil hätte dort schon “geschnäpselt”. Wuhaha.

Aber auch schülergruppentechnisch war einiges unterwegs. Immerhin kam ich gut aus dem Abteil raus, obwohl ein Opa auf Campingtour mit dem kleinen Enkelchen am letzten Halt vor Villingen zugestiegen war und erst einmal raumgreifend das letzte bißchen Platz Richtung Ausgang mit seinem voluminös bepackten Rad in Beschlag nahm.

Und ach ja, Inder gabs auch reichlich. Voll authentisch gewandet und mit Kamera etc. bewaffnet auf Touritrip. Faszinierend.

  1. Donaueschingen []
  2. 2x BW-Ticket für je 5 Personen []
  3. konnte man ja nicht überhören []

Fangesindel

Zahnarzttermin in der Pfalz. Und bevor noch mal jemand fragt: Ja, es ist beschlossene Sache, zu einem Arzt in Karlsruhe zu wechseln, aber die drei Termine für eine professionelle Zahnreinigung hatte ich schon vor diesem Entschluß ausgemacht und nun ziehe ich das durch. Auch wenn es schwer fällt.
Probleme hatte ich allerdings beim Kauf der Fahrkarte. Eine Viererkarte wollte ich und wurde auf dem Bildschirm aufgefordert, die Kennzahl1 für mein Ziel anzugeben. Die konnte ich gerade so noch finden, denn gerade über meinen Zielbahnhof hatten die Vollpfosten nicht ihren Fanrottenaufkleber gepappt. Aber wie gebe ich die Zahl ein. Sollte da nicht irgendwo ein Zehnerblock sein, wie in der Anzeige angedeutet. Ich habe die Tastatur dann gefunden. Daß ich so lange gebraucht habe, hängt ziemlich wesentlich damit zusammen, daß der selbstklebende Reviermarkierungskothaufen des Fangesindels just das Format und die größe der Tastatur hat. Tja, unter willkürlich kreuz und quer und schief aufgeklebten Selbsbeweihräucherungen ist dann doch die eine verdächtig, die exakt ausgerichtet ist.
“Sektion 3 Langen-irgendwas”, wohl eine neue Fanfreundschaft oder sowas. Und überhaupt ist es gar nicht auffällig, daß die Haltestelle beim Fansammeltopf2 zwar nur marginal mehr verschmiert und verklebt ist als andere Haltestellen in Randlage, dafür aber auffällig exklusiv mit Fanaufklebern und Parolen. “Pyrotechnik ist kein Verbrechen” steht auf einem Aufkleber mit einer Hand, die eine Magnesiumfackel hält. “Sport angucken ist kein Menschenrecht” möchte man darauf antworten und diesen intelektuellen Brennpunkt mit der von ihnen selbst gewünschten Pyrotechnik bearbeiten. Dann wären auch die Sommernächte wieder angenehmer ohne Mucke und Gegröhle bis in die frühen Morgenstunden.

  1. Zonenzahl []
  2. “Fanprojekt” nennt sich das []

Zwischenmeldung

Ich gebe es zu, ich bin reichlich schreibfaul in letzter Zeit. Sogar ein Stück weit generell antriebslos. Strohwitwer wohl.

Das mit der Bahn hatte natürlich nicht mehr geklappt. Knapp hatte ich die letzte Straßenbahn verpasst und nahm mir dann ohne langes Zögern ein Taxi. Immerhin meinte man heute am Schalter, als ich mein Fahrgastrechteformular einreichte, daß die Rechnung wahrscheinlich erstattet wird.
Und wa abgegebene Unterlagen angeht: Die angeblich lahmen Mühlen des Sozialamts dürfen seit heute auch mahlen.

Ansonsten geht es mir seit heute wieder besser. Seit Samstag hatte ich wieder deutliche Schmerzen. Kann sein, daß sie mehr vom Magen/Darmbereich kommen oder von einer Fehlhaltung. Oder einer Kombination von beidem. Jedenfalls habe ich den Rückschlag überwunden und bin wieder auf dem Wege der Besserung. Die Naht ist auch recht gut verheilt. Ich traue mich, dran rumzumachen und massiere sie in der Hoffnung, so die Verhärtungen schneller loszuwerden. Ich werde die passwortgeschützten Artikel der letzten Wochen nicht offenlegen, aber die neugierigen Uneingeweihten sollten mittels der Kategorie und Wikipedia zumindest einen Anhaltspunkt haben.

So, das wars erst mal wieder. Angenehmes 2010 noch. Man liest sich wieder in 2011.

Rücksturz nach Karlsruhe

Naja, dieser Sturz ist eher was, was ein Fallschirmspringer HAHO1 nennen würde. Also gebremst von Anfang an. Die erste Etappe von Oldenburg nach Hannover ging ja noch. Pünktliche Abfahrt und beinahe auch pünktliche Ankunft, wenn wir nich direkt vorm Bahnhof fünf Minuten gewartet hätten. Bei dem Gleischaos in Hannover war vermutlich einfach das Gleis noch nicht frei. Probleme mit den Reservierungen2 hätte es geben können, da wir mit Ersatzmaterial unterwegs waren. So hatte unser Abteil fünf Sitze und keine sechs, ich denke mal, man hat da einen etwas älteren Wagen der ersten Klasse für die zweite Klasse hergenommen. Alles in allem also top gelöst, finde ich. Und das, wo heute morgen ein Zug auf der selben Verbindung, aber mit Start in Oldenburg schon dort 10min Verspätung hatte, weil er einfach verspätet bereit gestellt worden war.

Top gelöst fand ich anfangs auch die Informationspolitik in Hannover. Bereits von http://m.bahn.de wusste ich, daß mein Anschluß locker 45min Verspätung haben würde, was ich für einen kurzen Einkauf im Bahnhofs-Lidl nutzte und mir auch noch Zeit für einen kostenpflichtigen Toilettengang ließ, den ich lieber im Zug erledigt hätte. Andererseits können einem die großzügig dimensionierten Anlagen im Vergleich zum schwankenden ICE-Kabuff auch die 50ct3 wert sein. Auch wenn ich nicht weiß, wann ich den Wertgutschein für diverse Gastronomiebtriebe im hannoveraner Hauptbahnhof jemals einlösen soll.

Jedenfalls kam dann nach etlichen Ansagen der Zug insgesamt eine gute Stunde später als geplant an, war zwischenzeitlich gedreht worden und hielt schließlich an dem am Bahnsteig gegenüberliegenden Gleis. Überhaupt hielt in der dreiviertel Stunde Wartezeit keiner der Züge, die an Gleis 3 oder 4 halten sollten, dort, wo es geplant war. Und bis kurz vor Einfahrt war die Informationspolitik vorbildlich. Nicht nur an “meinem” Bahnsteig, sondern wurde auch bahnhofsweit der nächste Zug gen Hamburg durchgesagt, der selbst schon reichlich Verspätung hatte und zu einem Zeitpunkt losfahren sollte, an dem regulär auch zwei andere in dieser Richtung fällig gewesen wären. Nur hatten beide je 90min Verspätung.

Verbockt jedoch haben sie es dann doch noch. Ein ICE nach Stuttgart, der regulär ungefähr dann, wann meiner tatsächlich losfuhr, am selben Bahnsteig hätte abfahren sollen, wurde ersatzlos gestrichen. Da wäre ein Hinweis, daß “mein” Zug ja immerhin bis Mannheim die selbe Strecke fährt und man dort eine Chance auf eine Weiterfahrt nach Stuttgart hätte, schön gewesen. Auch schön gewesen wäre es, wenn die Dame der Lautsprecherdurchsage den Zug im Geiste nicht noch einmal gedreht und somit zumindest die Fahrgäste der ersten Klasse ans falsche Ende des Bahnsteigs geschickt hätte. Gut, ich konnte zumindest schmunzeln und immerhin hätte ich es ja auch akzeptiert, wenn sich die Passagiere des ausgefallenen Stuttgart-ICEs bei uns reingedrückt hätten.

So sitze ich jetzt dch recht bequem an meinem Einzelsitzplatz im mobilfunkaktivierten Abteil. Ich werde halt 70min verspätet ankommen – hoffentlich nicht noch später und überhaupt, ich klopfe mal auf Holz – und wohl eine der letzten Straßenbahnen nach Hause gerade so erwischen, aber das wird schon. Einzig irritierend ist noch der Text im LED-Display meines Platzes. Demnach ist mein Sitz zwischen Zürich HB und Hannover reserviert. Ja, in dieser Richtung. Bagatelle.

Ach, jetzt muß ich doch noch ein wenig Grummeln. Heute in der Zeitung habe ich ein anonymes Statement von einem Zugchef gelesen, der sich aufgrund seiner alltäglichen Erfahrungen wundert, daß überhaupt noch was fährt. Der ganze Artikel war recht schlüssig. Und eine Aussage gefiel mir besonders: Große Prestigeprojekte4 wie Stuttgart 21 kann man dann mit großen Gesten eröffnen. Vor einer endlich mal wieder funktionierenden Toilette wird nicht vor laufenden Kameras ein Band durchschnitten. Dabei hätten die Reisenden davon im Alltag deutlich mehr. Also von der funktionierenden Toilette, nicht vom Bandzerschneiden.

  1. High Altitude, High Opening []
  2. aus postoperativen Gründen sind Sitzplatzreservierungen etwas, auf das ich gerade sehr viel Wert lege []
  3. normalerweise 1€, über Weihnachten aber groß beworben halbiert []
  4. nicht lachen []

Die Schienenverkehrsgesellschaften mal wieder

Es ist einfach immer wieder unglaublich. Für die Fahrt zum Bahnhof wählten wir im 20-Minuten-Takt die Verbindung, mit der wir 14min Umsteigezeit hätten haben sollen. Reicht auch gebrechlich, es gab vergangene Nacht kaum Neuschnee und wozu sollte man 34min am Bahnhof rumeiern? Zum Beispiel um zu verhindern, daß man zwischen der letzten Haltestelle vorm Bahnhof und dem Bahnhof über zehn Minuten bei verriegelten Türen1 in Sichtweite ohne erkennbaren Grund warten muß. Dementsprechend kamen wir zwei Minuten vor der regulären Abfahrt unseres ICEs am Bahnsteig an. Noch vorm Zug, passte also gerade noch so. Abfahrt dan leicht verspätet und begleitet von der Durchsage, daß aus Witterungsgründen eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit vom 160km/h befohlen wäre und somit sämtliche Fahrpläne eigentlich hinfällig wären und man am jeweiligen Umsteigebahnhof ganz genau auf die Durchsagen hören soll um zu erfahren, welche “weiteren Reisemöglichkeiten”2 man denn dort so anbieten könne. Wird super. Immerhin gabs als kleine Überraschung die Erinnerung, daß ich für diese Strecke die erste Klasse gebucht hatte. Da reist es sich wenigstens ein bißchen angenehmer. Wie das in den letzten anderthalb bis zwei Stunden bis Oldenburg werden wird, steht derzeit in den Sternen.

  1. außerhalb von Haltestellen Vorschrift []
  2. Bahnjargon []

Gen Heidelberg

War ja klar. Fünf Schneeflöckchen und die weltweit als ach so pünktlich berühmten deutschen Bahnen fallen ins Chaos.

Teil 1: KVV Ich wollte schon extra eine Bahn früher fahren, 7:13Uhr statt 7:23Uhr. Pünktlich um 7:11Uhr1 fuhr mir eine Bahn vor der Nase weg. War wohl die 07:03Uhr mit 8min Verspätung. An der Endhaltestelle in Sichtweite steht auch schon die nächste bereit. “In 2min” behauptet die Anzeigetafel. In 15min hatte der Herr Bahnfahrer wohl endlich ausgeschissen2 und fuhr los. Quasi als 07:23 mit bereits 3min Verspätung. Die wurde bis zum Bahnhof auf 11min ausgebaut3 und das bei 7min Umsteigezeit am Bahnhof. Danke, KVV, da hätte die Bahn davor auch 2min warten können und so etwas wie einen wieder synchronisierten 10min-Takt erfolgreich umsetzen können.

Teil2: Deutsche Bahn Ich hastete dennoch aufs Gleis, an dem um 7:54 meine S3 gen Heidelberg hätte starten sollen. An der Tafel angeschrieben: S3 aus eben dieser Richtung, Ankunft geplant 7:50Uhr, hat 10min Verspätung. Kommt also jeden Moment und dürfte dann als meine 7:54Uhr wieder zurückfahren. Denkste. Der Zug kam, stand 15min dumm rum, fuhr dann mit der Zielanzeige Germersheim/Mannheim via Heidelberg bereits drauf vom Bahnsteig weg. Und kam dann als 8:28Uhr zum Nachbarbahnsteig wieder zurück, um dort mit 3min Verspätung loszufahren. Muß keiner verstehen. Auch nicht, wie am selben Bahnsteig ein Zug der selben Regionallinie um 7:50Uhr ankommen und ein anderer Zug um 7:54Uhr losfahren kann. Physisch ander Zug, denn der ankommende musste ja erst mal parken.

Da ist das Fahrkartenchaos schon fast wieder Nebensache. Aber vielleicht berichte ich davon auch noch.

  1. auch lt. Anzeige an der Haltestele, “KVV-Zeit” sozusagen []
  2. obwohl eigentlich die Toilettenanlage, wohl für die Busfahrer, bei unserer Haltestelle ist []
  3. Warum eigentlich? Außer an diversen Kreuzungen dumm rumstehen hat uns nichts aufgehalten []

Tückische Mail

Nachdem zwischenzeitlich alles gut gelaufen war, wurde mal wieder ein Mailtext nicht veröffentlicht. Vielleicht weil ich so vertrauenslos war und mir die Mail als Kopie an mich selbst geschickt hatte. Wo sie übrigens auch nie ankam. Also wieder ein Totalverlust.

RadabteilInhaltlich ging es darum, daß ich ja bei leerem Notebookakku immer noch per PDA was verfassen könne. Und mich mittlerweile in den Fahrradabteilen der Bahn recht gut auskenne und mich bei dem Wunsch ertappe, diese Kenntnisse zu vertiefen.

Weg. Alles weg. Dafür gibt es das Bild, das ich später dranhängen wollte. Da sieht man, wie ich mich an meinem Stammplatz so eingelebt habe.

Sowas von mobil…

… bin ich gerade. Eine Stunde Aufenthalt im Stuttgarter Hauptbahnhof! Irgendwie hatte ich mich verlesen. An 19:56Uhr, ab 20:59Uhr sind ja grad mal drei Minuten zum Umsteigen, oder?

Oder doch eher eine Stunde, um im Burger King den Smoky BBQ Burger zu testen, in der kalten1 Bahnhofshalle am “Außentisch” in Sichtweite des Rads2 zu schnattern und die gebuchte Wochenflat im UMTS-Netz hier mal zu nutzen. Wobei es bis über 500kbit auch stellenweise unterwegs im Zug gab. Kann man sich dran gewöhnen…

In der Firma läuft alles so weit. Eine Kollegin hat der Ehrgeiz gepackt und ich denke sie ist auch so weit, um den Rest des Techniklagers zu verräumen und jenes zurechtzurücke, ich habe zwei Themenshops zuende gebracht und übernahm mal wieder die Flaggenparade. Fast alleine. Bis auf das aufstellen der drei Masten, da halfen mir Kollegen.

Weniger gut läuft es beim Geocaching. Heute morgen bin ich extra noch ein wenig den See entlang geradelt, um ein vermeintlich leichtes Cache zu heben. Nix. War auch zu viel los. Zwei liegen quasi am Radweg vom Bahnhof zur Filiale, da muß ich noch mal bei. Bei einem halbwegs flüchtigen Blick war aber an keinem auch nur eine Spur auszumachen.

Naja. Akku fast leer, Buch aufgelesen, mal sehen, wie der Abend bis Karlsruhe noch weitergeht.

  1. und zugigen []
  2. mit den Packtaschen dran []

Lochau revisited

So, heute ging es wieder nach Lochau. Ich hatte es nicht erläutert: Letzte Woche war ich in Karlsruhe, da mein Filialleiter Urlaub hatte und ich sollte ihn mit vertreten. Zumal seine Stellvertreterin zwei Tage auf Schulung war.

Fünf Minuten früher als letztes Mal sollte es heute losgehen. Ich leistete mir1 die Verbindung per IC. Nur ein Mal umsteigen und eine halbe Stunde Zeitersparnis war mir das wert. So lernte ich dann auch mal das Fahrradabteil eines ICs kennen. Gut zugänglich, aber nicht gerade riesig. Und am Ende des Zuges. Pikanterweise ist der einzige reservierte2 Fahrradstellplatz genau der direkt bei der Tür zum Großraumabteil, die dadurch teilweise blockiert wurde.

Passenderweise ist der Umsteigebahnhof Stuttgart ein Kopfbahnhof, was den Weg zum nächsten Gleis maximiert. Ging aber trotzdem problemlos dank des modernen Materials beim IRE. Der hatte dann trotz Orkan gestern nur deswegen 5min Verspätung, weil er einen verspäteten ICE vorbeigelassen hat.

Die Radfahrt zur Filiale war bei sonnigem Wetter eigentlich ganz nett. Nur daß heute mehr Verkehr unterwegs war als letztes Mal und damit auch die Idioten. Zwei Mal beinahe abgeräumt werden auf weniger als 10km ist nicht lustig.

Im Laden wuselte es regelrecht von neuen Mitarbeitern. Ansonsten nichts Besonderes.

Als Unterkunft gabs dann doch nicht das Ibis in Bregenz. Stattdessen eine Pension nur wenige hundert Meter vom Laden weg. Quasi direkt auf der Grenze, das ehemalige Zollhäuschen ist direkt vorm Fenster. Das Zimmer ist klein, aber brauchbar. Immerhin hat es hier GPRS vom Heimatnetz mit guten 40kbit/s. Da habe ich mir dann doch mal die Wochenflatrate gegönnt.

Morgen früh gehts dann auch erst mal zum Aldi auf der deutschen Seite. Die mitgebrachten Vorräte gehen aus und in Österreich schließen die Läden, bevor wir Feierabend machen und auch für die deutschen Läden wirds knapp.

  1. d.h. ich ließ die Firma es sich leisten []
  2. obligat []
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