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Ich fütter euch mit Neuem aus dem Bereich Radeln, Schrauben und Shoppen.

Oder wer keine Kalauer mit Computerbegriffen mag: “Ich mach dann mal schnell…” Weiterlesen

Geschützt: Schlag auf Schlag

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Geländechopper

Der Begriff Chopper kommt eigentlich von “to chop” (abhacken) und man bezeichnte damit so ab den 50ern des letzten Jahrhunderts Motorräder, bei denen alles Unnötige abgebaut wurde, um sie leichter und damit auch schneller zu machen. Oder einfacher gesagt: Um den Polizeimoppeds mit Vollausstattung davonfahren zu können. Chrom und lange Gabeln kamen später.

Viel später kam dann der gegenteilige Trend, Kirmesbuden, voller behängt als ein Weihnachtsbaum, mit Chromtinnef, Adlerplaketten und sonstigem Geraffel auszustatten. Irgendwann trennte man sich mit dem Wort Cruiser auch verbal von den bösen Rocker-Choppern.

Auch wenn meine F weniger mit Zubehör belastet behängt als andere BMWs1, so mag die Farbauswahl vielleicht Verdachtsmomente schaffen. Aber hey, die alufarbenen Spiegel haben 35€ weniger2 gekostet als schwarze und passen gut zum Lenker und zum Rahmen, zu den hinteren Blinkern3 und überhaupt… … sind wir eigentlich hier dann beim Geländecruiser. Fehlen nur noch die TKC80, die rechtzeitig zum TÜV wieder drauf sollen.

Auf den Bildern auch gut zu sehen sind die Acerbis-Handschalen mit den Touratech-Distanzstücken und den heute verbauten Spoilern. Aufgenommen wurde übrigens wieder alles mit dem Minolta 50mm bei F1,7. Mir gefällt dieses Objektiv immer mehr… Die spiegelnden Flächen4 könnte ich mit einem Polfilter loswerden. Brüderchen habe ich damals mit der Minolta einen mit 49er Filtergewinde vermacht, mal fragen, ob der den noch überhaupt braucht.

  1. ich schaue jetzt nicht über Eschenbach gen München ;-) []
  2. pro Stück! []
  3. die sind allerdings mattschwarz []
  4. kein Blitz, sondern Butzenbeleuchtung []

Geschäftige Woche

Gestern ließ ich mich von Annette morgens bei der Butze absetzen. Am Sonntag hatte ich bei meinen Eltern zwei Heber und etwas Kleinkram eingepackt, hatte aber auch den Butzenschlüssel nicht mit. Weiterlesen

Neues Material

Am Dienstag hatte ich bei der Montage der Handschützer Luft ins vordere Bremssystem gebracht. Da mein uralter Bremsentlüfter in der elterlichen Garage sich in fragwürdigem Zustand befindet und die aktuelle Version einen deutlich verbesserten Eindruck macht, habe ich zugeschlagen. Von einem neuen Blinkrelais erhoffe ich mir das Verschwinden der Gedenksekunde zwischen dem Betätigen des Schalters und dem ersten Aufleuchten. Da der rechte hintere Blinker etwas flügellahm ist habe ich mir zwei neue mit LED-Technik gegönnt. Sehen zwar etwas dschobbrig aus, sind aber immerhin mattschwarz. Dazu noch ein bißchen Korrosionsschutz und Farbauffrischer.

Außerdem habe ich beschlossen, den eckigen Tourance, der auf dem zweiten Radsatz drauf war, doch nicht zu fahren und habe mir einen neuen hinteren TKC80 bestellt.

Another day in Bastelbutze

Zugegeben, es war eher kommunikativ als produktiv heute. Hauptmieter mømø hatte Urlaub und war an seiner CB500 zugange und so gab es reichlich Ablenkung. Immerhin sind die Acerbis-Handprotektoren jetzt ordentlich dran und die Batterie ist mit korrektem Säurestand voll aufgeladen. Dazu noch abgeschliffene und hammeritlackierte Roststellen an Sturzbügel und Schalthebel. Nächste Woche geht es weiter…

Unvorbereitete Radelei

Schnell war die Arbeit rum heute. Statt um fünf musste durfte ich etwas früher gehen. Tja, was macht man mit dem angebrochenen Tag? In der Schrauberbutze gäbe es einiges an Material in den Motorradkoffern, das auch noch zur Wohnung sollte. Oder in den Rheinhafen wie im Falle eines Schlauches, den mir mein Vater anvertraut hatte und der, da nicht passend, zum dort ansässigen Lieferanten zurückgebracht werden sollte1.

Nur gabs in der Butze keine vollständige Fahrerausstattung. Eine Fahrt mit dem Motorrad in den Rheinhafen fiel also aus. Und obwohl dort auch das Navi mit der eingespeicherten Adresse lag, wollte ich nicht erst in die Wohnung radeln, um dann wieder in Moppedklamotten zur Butze zu fahren.

Immerhin bastelte ich ein wenig. Die neue Klingel kam an den Fahrradlenker und Öl auf die Kette. Auch die Distanzstücke von Touratech habe ich mal an die Acerbis-Schalen gehalten, das scheint auch gut zu werden.

Dann aber die navigatorische Ernüchterung. Im zufällig mitgeführten etrex steckte die nicht routingfähige Topokarte und ein Satz leerer, weil inzwischen endgültig defekter Akkus. Die Box mit der routingfähigen Karte und den Ersatzakkus war natürlich daheim. Aber sowas kann mich ja nicht erschüttern. Die Erfahrung zeigte ja, daß man erstaunlich gut Luftlinie mit dem Rad fahren kann, es findet sich immer eine kleine Unterführung oder Brücke. So modelte ich mich dann vom Albtalbahnhof durch die Günther-Klotz-Anlage bis zum Kühlen Krug. Der Aldi dort in der Nähe hatte auch Mignonzellen2 und so konnte ich mir wenigstens wieder die grobe Richtung anzeigen und mein Rumgestocher anzeigen lassen. Das wurde es dann nämlich. An einer Stelle habe ich sogar das Rad eine Wendeltreppe hochgetragen. Im Rheinhafen hab ich mich erst einmal prompt verfahren, dann aber den Laden gefunden. Ganz am Ende der Straße natürlich, die sich recht zog. Dafür zeigten sich nette Industriemotive im Nebel für den Rückweg. Auf dem Hinweg war die Kameratasche unter dem Schlauch im Rucksack zu schwer zugänglich.

Die Auslieferung klappte dann auch noch. Nachdem ich die zum Glück am Firmenschild angegebene Nummer angerufen hatte, denn die Tür war zu und niemand zu sehen.

Mit dem Fotografieren auf dem Rückweg sah es dann auch nicht gut aus. Es dämmerte dann doch schon. Eine Ansammlung Raben am Energieberg3 ließ ich mir dann doch nicht nehmen. Während ich rumhantierte bemerkte ich nicht, daß sich um mich rum immer mehr von den Viechern sammelten. War schon fast wie im Hitchcock-Film. Und dann zog auch noch ein riesiger Rabenschwarm vorbei. Die haben wohl da draußen ihre Schlafbäume.

Zurück über die Unterführung beim Bahnhof, der mit einem großen, leuchtenden, gelben M markiert ist. Ab da ist die Strecke einfach, weil bekannt. Nur erwiesen sich meine SealSkinz dann als doch zu dünn für die Tour und bis ich den alten Flugplatz überquert hatte, waren mir die Finger fast abgefroren. Hoffentlich habe ich mir da nichts geholt, denn Ohrenschmerzen scheint es auch zu geben.

Nachtrag: Und aus unerfindlichen Gründen war im etrex die Logfunktion abgeschaltet. Laut Radltacho aber immerhin 24km.

  1. nein, jetzt keine Abhandlung zum Thema Paketdienste – ich fahr ja auch eher Zeugs selbst durch die Gegend, statt Versandkosten auszugeben []
  2. bei unserem in der Nordstadt sind sie seit Wochen ständig ausverkauft, dafür gibt es wühlkorbweise 9V-Blöcke und Microzellen []
  3. was für ein Euphemismus, das ist ein Müllberg, aus dem Biogas rauskommt, der hoch genug ist, um drei Windräder draufzusetzen und dessen Südhang voller Solarzellen ist []

Fiat Lux

Ein feiner Tag.

Gestern hatte ich ja schon an der F gezangelt. Jedoch ohne abschließenden Erfolg. Ohne Zündschlüssel konnte ich den Stromkreis nicht aktivieren und somit nicht feststellen, welche der beiden Kabel zum Lichthupentaster nun dauerhaft Spannung anliegen hat und welches erst bei betätigtem Taster. Damit war ein sicheres Anschließen des Relais für die Nebelscheinwerfer unmöglich. Und mein Tip erwies sich heute auch als falsch, ich hätte somit eine 50%-Chance vergeigt. Immerhin hatte ich den zweiten Scheinwerfer angebracht. Mangels konstruktiver Kritik oder Inspiration an der neulich gezeigten exponierten Stelle.
Immerhin konnte ich den Rest der Nebelscheinwerferverkabelung so weit dann verlegen und anschließen. Durchaus nicht trivial. Anzuschließen waren Dauerspannung1, per Zündschloß geschaltete Spannung, 3x Masse2, natürlich die Spannungsversorgung für die Scheinwerfer ausgehend von der Steuerschaltung3 und eben jene Triggerleitung, für welche ich wissen musste, welches Kabel am Lichthupentaster das richtige ist. Das pfiffige an der Schaltung ist nämlich, daß man keinen weiteren Schalter benötigt. Ein Doppelclick4 auf den Lichthupentaster schaltet jetzt die Nebelscheinwerfer an bzw. aus.
Doch ich greife vor. Gestern abend haben wir schon weitgehend unser Weihnachtgepäck zurechtgelegt und heute morgen ins Auto verladen. Dazu noch der neue 70l-Treckingrucksack gefüllt mit meinen Motorradklamotten. So konnte ich dann ab kurz vor 8 relativ ungestört losschrauben. Lediglich ein kurzer Besuch in einer Box bzw. der benachbarten Autowerkstatt lenkten kurz ab. Nachdem ich das benötigte Kabel lokalisiert hatte, konnte ich den Kontakt aus dem Multistecker befreien, meine Triggerleitung mit einlöten und alles wieder zusammenbauen. Bevor die Verkleidung wieder drüberkam, war jedoch erst die neue Kupplungsarmatur fällig. Per ebay am Sonntag bestellt und gestern geliefert fand sie hier und heute eine neue Beschäftigung. Jetzt wackelt der Hebel nicht mehr so wie früher.  Drumherum gabs dann auch noch die zweite Acerbis-Handschale. Wie rechts wurde auch diese statt mit der Schelle nur provisorisch mit Kabelbinder fixiert. Hilft bei einem Umfaller nichts, hält aber die Oxford-Handstulpen von den Hebeln fern. Die kamen dann auch noch dran, gleich nach der Verkleidung. Weil alles so flott ging und ich beim Einräumen meine Tamiya-Steckerteile wiedergefunden hatte, gabs auch gleich noch den Adapter für meinen Batteriezugang5.
So konnte ich mich dann in Schale werfen, die F auf den Hof schieben, Koffer einhängen und alles abschließen. Da mich der Weg zur Wohnung an der Filiale vorbeiführt, habe ich dort noch ein wenig auf den DHL-Fahrer gewartet, der mir aber keine Touratech-Adapter für die Handschalen mitbrachte. Navi etc. hatte ich zwar im Keller bereitgelegt, aber ich musste doch noch mal kurz in die Wohnung hoch. Bei der Gelegenheit löste ich noch gleich die im Briefkasten gefundene blaue Karte beim Nachbarn gegen mein Touratech-Paket ein. Die Fahrt zu meinen Eltern war dann nichts Tolles, aber endlich mal wieder mit dem Motorrad.
Hier darf ich jetzt erst noch ein WLAN-Netzwerkdruckerfaxscannerkopiererkombiteil installieren. Und nachher zusammen mit einer heute hoffentlich nicht zu lange arbeitenden Annette meine Mutter mit Linsen, Spätzle und Saitenwürstle bekochen.

  1. natürlich nochmal einzeln abgesichert []
  2. einmal für die Steuerschaltung und je einmal für jeden Scheinwerfer []
  3. bzw. eben dem Schaltrelais []
  4. um mal einen Begriff aus dem EDV-Bereich auszuleihen []
  5. Das muß ich ganz kurz erklären: Zusätzlich zur Bordsteckdose habe ich schon praktisch seit Beginn ein Kabel direkt von der Batterie nach draußen geführt. Draußen ist relativ, das Kabel liegt bei Nichtgebrauch unter der Sitzbank. Es endet in einem Tamiya-Stecker. Die passenden Buchsen verbaute ich dann an der GPS-Stromzuleitung, einem Y-Kabel, einer Steckdose im Zigarettenanzünderformat etc. Kurz drauf erschienen die Ladegeräte der saito Procharger Reihe. Mit just dieser Tamiya-Kupplung, um per mitgeliefertem Ösenkabel auch direkt an der Batterie angeschlossen zu werden. Die Freude war groß, aber kurz, da man fahrzeugseitig die Buchse verbaute, wo ich den Stecker hingebaut hatte. Die Idee mit dem Adapter währte so nun schon seit gut vier Jahren. []

Pleiten, Pech und Pannen

Bastelbutzentag. Naja, halber Tag zumindest, für eine immer noch nicht auskurierte Kollegin durfte ich morgens erst mal noch vier Stunden einspringen. Dann aber ab zur Butze! Weiterlesen

Bastelbutze Part2: Bangalore Style

Vorneweg: Der Titel wird sich am Ende klären.

Heute also der große Umzugstag in Sachen Bastelbutze. Die erste Fuhre stand schon bereit im Keller und war somit um halb sieben heute morgen schnell im Mazda verstaut. Kurz vor sieben waren wir dann am üblichen Treffpunkt und ich konnte Annette ihrer Kollegin übergeben. Weiterlesen