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Ostern in der Pfalz, Teil 2

Spät war es gestern geworden. Irgendwie fanden sich die Männer unserer Familie wieder zu einer späten Rommee-Runde zusammen1 und so war die Frage offen, wie früh oder spät wir aufstehen. Bzw. wann man mich aus den Federn kriegt. Bei einem geschätzten Zeitbedarf von fünf Stunden für Anfahrt und Wanderung hätten wir also spätestens um 09:00 Uhr aufbrechen müssen. Was wir selbst mit Frühstück schafften. 14:00 – 14:30 Uhr ist eh die übliche Mittagszeit. Weiterlesen

  1. Annette, ich wurde gedrängt! []

Ostern in der Pfalz, Teil 1

Aufgewachsen bin ich zwar nicht genau dort, aber nah dran von einer Gegend, in der Leute Urlaub machen. Wandern und so. Wandern ist etwas, das wir auch gerne machen, also Wanderwochenende in der Pfalz inklusive Einzecken bei den Eltern und Familienaction. Guter Plan.

Heute war eine Runde um Hauenstein1 angesagt und anschließendes Absacken bei einer Tante. Die Vorbereitung gestaltete sich schwierig: Es gibt auf den Karten viel mehr Wege, als im Wanderführer erkennbar waren, die auch oft genug noch über weite Strecken relativ parallel verlaufen, so daß an einer Kreuzung kaum erkennbar ist, welcher Weg auf der Karte2 nun der richtige wäre. Bevor ich also nach GPS falsch laufe, habe ich die Planung sein lassen. Die Beschilderung wird schon taugen.

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  1. die Ortsansässigen sprechen es “Hääschde” aus, was Annette bis heute nicht zusammenbekommt []
  2. Garmin Topo V2 []

Ein Nachmittag im Zoo

Das Mittagessen mit den Schwiegereltern zog sich etwas hin aufgrund der guten und frischen Zubereitung der Spargel. Die Bahn1 verpassten wir knapp und so blieb nicht all zu viel Zeit. Gut, schockt mich als Jahreskarteninhaber wenig. Zu sehen gabs zwischen den Horden schreiender Kinder und geplagter Eltern auch ein paar Tiere und Blümchen. Angetan haben es mir dabei auch “echte” Wildtiere, nämlich die freilebenden Spatzen. Die waren relativ zutraulich, doch nach dem ersten Bild hatte eine kleine Kackbratze die tolle Idee, die Tierchen immer zu verscheuchen, kaum daß sie gelandet waren. Nein, mit einer kleinen Gedenksekunde, in der ich Hoffnung auf ein Bild schöpfte und anlegte. Kann froh sein, daß ich ihn nicht ins nahegelegene Elefantengehege gekickt habe, dort hätte er mal weiter den Trampel geben können.

Blömkes im Karlsruher Stadtgarten

Blömkes im Karlsruher Stadtgarten

Zum Einsatz kam hauptsächlich die 800si und da meist das 70-210. In der 600si war noch der 1600er Schwarzweißfilm von der Firmenfeier, der aber auch noch gefüllt werden will. Digital gabs nur Schnappschüsse derBlümchen, die demnächst für ein Layoutprojekt benötigt werden. Aber immerhin, ich zeige hier schon mal eines davon.

Ansonsten gilt wieder mein Jahreskartenmotto: Unter der Woche bei halbgarem Wetter in den Zoo. Da hat man wenigstens Ruhe.

  1. 20-Minuten-Takt []

Maikäfer im April

Immer das selbe Spiel: Scheinbar mühsam schrauben sich die Brummer an unserer Fassade hoch, schießen dann plötzlich los Richtung Haus als wäre es ein rettender Sprung aufs Dach und treffen dann doch nur dessen Kante. Leicht benommen drehen sie dann ein paar hektische Kreise um schließlich mühelos das Dach zu überfliegen. Als wäre eine Kokosnuß von ihnen abgefallen, die sie zuvor mitschleppen mussten.

Dieses Jahr ist es ein klein wenig anders: Die fauleren von ihnen lassen sich ganz runterplumpsen und landen dann auf der Markise, wo sie sich erst mal ausruhen. Wenn ich es mir recht überlege, war früher einfach nur die Markise nicht ausgefahren und sie lagen unmotiviert auf dem Balkonboden rum. Aber egal, auch wenn die Qualität bei schwachem Licht, wackeligem Stand auf dem Stuhl und geringer Tiefenschärfe sehr litt, hier ein Schnappschuß um meinen Willen zur Zusammenarbeit zu dokumentieren:

Aprilkäfer

Aprilkäfer

Schöner Wohnen mal wieder

Diesmal gibt es keine Verbesserung der Mäusevilla. Die wurde nur quasi nebenbei mal wieder grundgereinigt.

Über die Malerarbeiten hatte ich nicht berichtet. Ging im Trubel unter. Einen Tag streichen, den nächsten etwas nacharbeiten und tapezieren. Dann wieder die Möbel und alles andere ins Wohnzimmer räumen… Nachher kommt der Nachbar vorbei, um u.a. wieder den Fernseher und seinen Rollschrank runterzutragen, dann sind wir komplett. Das erneute Aufhängen der Bilder wurde komplizierter als gedacht. Allerdings brauchte ich nur Handlangerarbeiten verrichten, die Verantwortung trägt Annette. Die Bilder entstanden so auch teils vor und teils nach der Aufhängerei, wie man sieht. Bessere Bilder gibts hoffentlich bald, wenn der aktuelle Film in der 800si entwickelt ist. Der Unterschied zwischen 18mm am kleineren Digitalsensor (entspreicht 27mm im Kleinbild) und “echten” 19mm Kleinbildformat ist in solchen Situationen dramatisch.

Blöderweise hatte uns das Ausknobeln der Bildpositionen weit in die Mittagsruhe gebracht, aber unsere vorgewarnten Nachbarn waren alle geflüchtet und so hat unser Hämmern hoffentlich niemanden gestört.

Aber so eine Baustelle ist nie zuende. Ein Dübel des Handlaufs im Treppenhaus war ausgerissen. Das Loch muß irgendwie geschlossen und tragfähig werden. Der Spiegel fehlt noch und eigentlich sollten die Fußleisten erneuert1 und ergänzt werden, um einen Kabelkanal für die Surround-Boxen bereitzustellen. Das ist aber nix Großes, das kann ich mal im Herbst an einem Tag machen. Die Fußleisten. Der Handlauf muß schnellstmöglich fest werden.

  1. häßlich! []

Concordesky

Concorde und Tu-144, beide stehen sie auf dem Gelände des Technikmuseums Sinsheim. Und zumindest die Concorde wollte Annette mal sehen. Und Technikmuseum? Klar, daß ich da dabei bin! Weiterlesen

Moppelmaus

Wir erlebten bei unserer Rückkehr auch eine dicke Überraschung. Des Nachbarn Einwand, Mirabellchen habe wohl etwas zugelegt, taten wir damit ab, daß sie sich gern etwas unvorteilhaft aufplustert. Weiterlesen

Arreviderci Sardegna

Unser letzter Tag auf der Insel. Wir haben ihn genutzt. Und so wurde er sehr lange, insgesamt. Weiterlesen

Ein Tete-a-tete mit Jogi Leon

Ich glaube, die Wortspiele und Gedankensprünge sind so heftig, daß ich sie weiter unten erklären muß. Jedenfalls waren wir heute in Su Nuraxi, einem Weltkulturerbe der UNESCO. Und mehr. Weiterlesen

Sieben Brüder sollt ihr sein

Nach dem erschreckend unitalienischen und reichhaltigen Frühstück1 gabs erst einmal Grundsätzliches: Eine tiefschürfende Entscheidung. Da das Wetter morgen eher schlechter sein soll als heute, strichen wir die Fahrt durch die Barbagia nach Su Nuraxi und nahmen die “Rennstrecke”2 SS125 nach Süden, um dort die für morgen geplante Wanderung bei den Sette Fratelli zu unternehmen. Morgen wäre der Abstecher nach Su Nuraxi eh ein Klacks. Und wenn ich kurvige Straßen fahren will, komme ich lieber noch einmal mit dem Motorrad her. Weiterlesen

  1. leider hat sich mein Appetit zu sehr an Keks und Kaffe gewöhnt und ich konnte solche Ausnahmen nie genießen []
  2. weniger wegen des kurvenreichen Charakters als wegen des schnellen Vorankommens []