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Houston, the dishwasher has landed

War eine lange, bisher unerwähnte Geschichte.

Vorneweg: Das Spülergebnis der Bauknecht war solange ich sie kenne unbefriedigend. Dann folgten gelegentliche Hänger im elektromechanischen Schaltwerk. Letzten Oktober oder so hatte ich dann schonmal ein Nachfolgegerät ausgewählt. Annette jedoch wollte warten, bis das Gerät ganz den Geist aufgibt. Und wie beim Videorekorder (Upgrade auf Windows Mediacenter PC) gehorchte ohne mein zutun die Technik und verstarb nach kurzer Zeit. Das war Anfang Dezember. Doch an dem freien Montag war ich kränklich und mir wurde untersagt, den Weg nach Durlach anzutreten um zu bestellen. Außerdem ginge es eh nur noch um die eine Woche, dann wären wir ja erst mal weg in Oldenburg.

Zurück aus Oldenburg traten wir gleich am ersten Werktag nach Weihnachten (Samstag, 27.12.) an, um die neue Kiste zu bestellen und einen Liefertermin zu vereinbaren. Bestellen ging, doch die angeblich stets vorrätige Maschine musste erst vom Lieferanten geordert werden. Terminvereinbarung bei Eintreffen. Na gut.

Am 5.1., Annettes letzten Urlaubstag, erlaubte ich mir dann nachzuhaken. Nein, es wäre noch nichts angekommen und außerdem wären die Feiertage ja so blöd gelegen, da müsse man sich schon gedulden. Und die Lieferungen kämen ja immer dienstags, das wäre ja dann am Tag vor Silvester gewesen und da gabs keine Lieferung. Toll. Am folgenden Dienstag ist mit Dreikönig wieder ein Feiertag.

Doch das hielt mich am Mittwoch, 7.1., nicht davon ab, nachzufragen, ob denn nich die Dienstagslieferung wegen dem Feiertag eben am Mittwoch angekommen wäre. Und man gleich die Auslieferung vereinbaren könne – nicht daß ich nach der Arbeit eine Nachricht auf dem AB daheim habe. Aber Fehlanzeige, am Dienstag war Feiertag, also keine Lieferung. Ich verkniff mir, zu sagen, daß wir an jenem Mittwoch die Bestellungen des Montags (also 2 Tage zuvor) angeliefert bekamen.

Dienstag, 13.1. – ich will wieder vermeiden, daß man trotz hinterlegter Firmentelefonnummer lediglich auf den heimischen AB spricht und rufe an. Nein, kein Geschirrspüler für uns bei der Lieferung, die dann tatsächlich mal ankam. Freundlich aber ungehalten verwies ich aufs Bestelldatum. Das führte zu einem nur bruchstückhaft hinter zugehaltenem Hörer verständlichen Gespräch. Ergebnis: Am Donnerstag (aha!?) würde das Gerät vom Lieferanten kommen und kann ab Freitag 13Uhr ausgeliefert werden. Ich hatte meine Arbeitszeiten falsch im Kopf und vereinbarte eine Lieferung um 16Uhr, was dem Disponenten aber wohl nicht ganz so recht war. Egal, wie sich rausstellte hätte ich sogar bis 17Uhr arbeiten müssen, konnte aber eine Dienstplanänderung erbetteln. Land ins Sicht!

Amüsantes Intermezzo: Gestern rief nochmal der Disponent an und fragte, ob sie nicht doch früher liefern könnten. Klar könnten sie. Donnerstags. Das war mein freier Tag und ich die ganze Zeit daheim. Und in den letzten Wochen hätten sie früher liefern können. Aber Freitag nach 13Uhr geht bei mir eben erst frühestens um 16Uhr. Basta und aus. Nicht glücklich erklärte man sich einverstanden.

Heute lief ich dann um 15:55Uhr daheim ein. 16Uhr – nichts. 16:05Uhr – ich telefoniere mit Annette, als ein weiteres Gespräch anklopft. In der Tat waren es die Lieferfahrer/Monteure. Man wäre so in 20 Minuten da, ob ich daheim wäre. Klar, darum konnte ich ja auch den Anruf entgegennehmen.

Endspurt. Um 16:30Uhr waren sie dann tatsächlich da. Flur und Küche einsauen und Altgerät ausbauen ging im Handumdrehen. Der Einbau des neuen Geschirrspülers dauerte dann geringfügig länger, da der Azubi alles erklärt bekam und man die Toilette benötigte. Schnell Salz und Klarspüler eingefüllt, extra angesammeltes Geschirr des Vortags eingeräumt und den Probelauf gestartet. Dabei konnte ich schonmal den Fußboden wischen. Nach etwas über einer halben Stunde war das Schnellprogramm durch. Sogar die Tasse mit den angetrockneten Flecken vom Schwarztee war sauber. Ich bin begeistert. Nur naß war das Geschirr noch. Kein Wunder, wenn die Restzeitanzeige auf 0 geht, ist das Spülen zuende, aber noch nicht das Trocknen.

Alles in Allem aber endlich ein Happy End. Und sparsam, wie die Kiste ist, lohnt es sich wohl eher, die öfter laufen zu lassen als Kleinkram mit der Hand zu spülen.

Schlechtes Karma

Heute war Baumarkttour angesagt. Übers Wochenende hatte ich eine tolle Idee, wie ich den Mäusen ein größeres Revier mit mehr Unterhaltung bieten kann. Da musste ich jetzt erst mal sichten, ob es das Material so überhaupt gibt, wie ich mir das vorstellte. Um einige Ideen reicher und mit einem konkreten Plan kam ich zurück. Zuvor hatte ichs mir auch nicht nehmen lassen, nachdem ich einen neuen, direkteren Weg zum Gewerbegebiet Nordost gefunden hatte, noch mal den Turmberg zu erradeln. Wobei der Rückweg nicht so prickelnd war. Statt für die Plackerei mit hoher Geschwindigkeit entlohnt zu werden, rutschte ich mit angezogener Bremse einen Hohlweg voller Laub runter, kaum schneller als bergauf.

Blöd nur, daß ich irgendwann bemerkte, daß der Scheinwerfer die Frontlampe des Fahrrads lose am Kabel baumelte. Nachdem ich beim Hornbach war, wo ich mir vor einer Woche eine Macke im Sattel eingefangen hatte. Der Laden und mein Rad vertragen sich irgendwie nicht. Es lag dort auf dem Parkplatz übrigens dekorativ auf der Seite, als ich rauskam.

In neuem Glanz…

… erstrahlen Flur, Küche und Gästetoilette. Am Montag hatte ich die Einkäufe gemacht und den Flur leergeräumt. Am Dienstag dann die große Flurstreichaktion und vorbereitende Arbeiten im Kachelverlies.Der Mittwoch war dann im Prinzip der ganz große Tag, nach langer Abklebaktion am Vormittag wurden dann Küche und Gäste-WC gestrichen. Mit abwaschbarer Latexfarbe übrigens, denn grade im Flur nervt es, wenn jede Jacke ab Garderobenhaken Streifen an der Tapete hinterlässt. Plangemäß gingen wir am Abend dann mit den Nachbarn essen, denn die Küche war definitiv unbenutzbar. Am Donnerstag musste ich ert mal meinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen und räumte dann Flur und Thronsaal wieder ein. Nicht ohne vorher alles gründlichst zu schrubben. Nicht nur wegen dem Farbnebel, der trotz Abkleben immer einen Weg fand, auch war es eine gute Gelegenheit, wenn mal alles aus dem Weg war. Das dauerte dann doch etwas länger als gedacht und so wurde es mit der Küche etwas eng. Na gut, beim Griechen waren wir auch schon lange nicht mehr… So kamen dann zu den 27km Radfahren am Morgen nochmal etliche Kilometer strammer Fußmarsch, denn Annette fuhr von der Arbeit direkt hin.

Heute dann die Küche und abschließende Arbeiten. Übrigens hatte ich in der Küche natürlich das Eckchen unter der Arbeitsplatte vergessen gehabt und musste nachstreichen. Bis auf die angedachte Putzerei der restlichen Böden der Wohnung bin ich jetzt somit fertig. Auch ein wenig mit den Nerven. Am Wochenende werden wir wohl viel außer Haus sein oder nicht so genau hinsehen, am Montag ist dann Großputz angesagt.

Renovierung

Heute ist der Startschuß gefallen. Flur, Gästeklo und Küche sollen bald in einem sauberen neuen Weiß erstrahlen. Dazu habe ich samt Umweg über den Laden (Schlüsselübergabe von einem, der eine Woche frei haben wird an eine, die eine Woche lang frei hatte) zum Hornbach in Hagsfeld und zurück schonmal fast 20km zusammengeradelt, die Hälfte davon mit 10l Latexfarbe auf dem Gepäckträger.

Der Flur ist bereits leergeräumt und schaut schon ungewohnt aus. Ungewohnt groß sogar, so ganz ohne Möblierung und mit ausgehängten Türen.

Die Macht des Subwoofers

Seit die Mäuse im Januar bei uns eingezogen sind, war die Stereoanlage im Arbeitszimmer nicht mehr in Betrieb. Vor allem, weil mit ihrem Terrarium ein Umbau des Mobiliars einherging und schlichtweg die Boxen nicht mehr angeklemmt waren. Diesen Mißstand habe ich in den letzten Tagen behoben. Zumindest kann man jetzt wieder vom Rechner was hören.

Für die Mäuse etwas völlig Ungewohntes. Zugegeben, ich spüre die Bässe auch im Fußboden. AC/DC hatte gerade mal die erste Minute von “It’s along way to the top…” runtergeschrammelt, da standen die beiden auf der Matte. Das Trommeln mit den Hinterbeinen, daß die beiden manchmal praktizieren, sah diesem Kontext eher wie ein Wippen mit dem Fuß aus. Auf jeden Fall goldig.

Aufgeräumt

Ein wenig. Ich habe jetzt mal alle Seiten, die wirklich nichts sagten, herausgenommen. Nicht betroffen sind davon z.B. die Seiten der GPS-Geräte, die zwar keinen nennenswerten Inhalt haben, aber deren Titel allein ja schon besagt, mit welchen Geräten ich bisher hantiert hatte. Falls mal wer Fragen dazu hat. Immerhin 7 von 48 Seiten sind somit erst mal aus dem Blickfeld verschwunden.

Heute neu dazugekommen ist eine Seite übers Navigieren ohne GPS.

So, jetzt wird noch Hardware aufgeräumt. Ich habe noch zwei riesige Stapel Zeitschriften zu sichten.

Licht aus

Er hat es immer wieder getan, diesmal wohl für immer. Mein alter Acer AL1921 Flachbildschirm ist aus.

Die 2-3 Mal bisher endeten mit spontaner Selbstheilung, wenn ich das Stromkabel ein- und aussteckte bzw. den Bildschirm woanders einsteckte. Danach lief er an der ursprünglichen Steckdose auch wieder normal.

Aber jetzt wieder – dauerhaft – das eindeutige Symptom: Selbst die Standby-Anzeige bleibt aus und er reagiert auf nichts. Ich denke mal, es ist ein Defekt im Netzteil, denn alles Wackeln an den Steckern hilft ja nicht. Somit scheiden die aus. Warum er zwischendurch überhaupt wieder ging – und das monatelang – wäre das zweite Rätsel. Wenn ich nicht soeben einen neuen 22-Zöller bestellt hätte.

Verhagelt

Das war mal ein ganz übles Gewitter vergangene Nacht. Ich war eh schon spät dran mit dem Zubettgehen, als die ersten schweren Tropfen fielen. Irgendwie roch es nach Hagel und so stellte ich drei der kleinen Chilipflänzchen unter den schräggestellten Balkontisch in der Hoffnung, daß der das Gröbste abhält. Der Rest kam ganz nah an die Wand, das sollte auch schützen.

Sollte. Genau die hats bös verhagelt. Die Wand sieht aus, als wäre Jack the Ripper auf Betriebsausflug hiergewesen, nur daß es Erde war, die an ihr hochgespritzt ist.

Den dreien unterm Tisch geht es wie den restlichen Pflanzen blendend. Als hätte es nur an dem schmalen Streifen entlange der Wand und nur auf dieser Balkonhälfte gehagelt.

Wurmkur

Quasi ein weitere Nachtrag zu neulich: Ich hab die Würmer tatsächlich den Mäusen zum Fraß vorgeworfen, die mit großem Eifer den Torf durchwühlten. Die eine überlebende Pflanze hat zwar zwischenzeitlich mal was viel Sonne abbekommen gehabt, schlägt sich aber weiterhin wacker. Das könnte was werden.

Das Ende des Regenbogens

So wie es aussieht, bin ich auch im zweiten Anlauf mit meinen Bolivian Rainbows gescheitert. Die hier gezeigten Pflänzchen gedeihen alle prächtig, sogar die kleine Mickerpflanze hinten rechts, die schon Schimmel hatte und wochenlang das Samenkorn nicht abgeworfen bekam. Nur hatte es die erste Ladun Bolivian Rainbows nicht bis dahin geschafft. Also habe ich nochmal sechs Körner ausgesät. Lange liessen sie auf sich warten. Ich befürchtete schon, daß es auf der Fensterbank (innen) doch zu kalt wäre, zu nass oder wasauchimmer. Dann zeigte sich vor zwei Tagen der erste Keimling. Eben wollte ich danach sehen, doch er war weg. Vielleicht hatte ich ja beim Gießen gestern abend zuviel Torf aufgewirbelt und er ist verschüttet?

Vorsichtig versuchte ich ihn mit einem Stäbchen freizulegen – und fand nur eine Art Wurm, durchsichtig und schleimig mit schwarzem Kopf. Keine Pflanze mehr, nur noch das Korn, aus der sie gekeimt war. Auch in den anderen Torfballen wuseln die Viecher. Bolivian Rainbow Teil zwei ist somit wohl auch gescheitert. Fragt sich, was das für Viecher sind und wo sie herkommen.

Nachtrag: Ich hab die Torfbollen grad zerkrümelt, um sie halbwegs zu trocknen und den Torf tatsächlich für eine Buddelkiste für die Mongolen zu verwenden. Laut Mäusehandbuch empfohlen, auch wenn da nix von Proteineinlage steht. Die ist in einem anderen Kapitel drin. Dabei fand ich einen Keimling, der intakt zu sein scheint. Den habe ich mal in frische Erde eingetopft. Vom anderen Keimling war noch eine Menge Wurzelwerk übrig, die “Würmer” – vielleicht eher Maden – scheinen sich nur für Oberirdisches zu interessieren.

Ich vermute mal, die kommen von irgendwelchem Fliegenviehzeugs. Evtl. hat auch eine Mehlmotte ihre Eier in die Torfballen gelegt, als sie noch trocken waren. Aber da stellt sich die Frage nach dem Grund und warum die Viecher erst bei Nässe geschlüpft sind. Außerdem sind die schon ca. 3 Wochen ausgesät.

Mist Mist Mist.

Mal sehen, vielleicht verfütter ich die an die Mongolen.