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Schnelle Heilung

Wie gestern angedeutet ging die Erkältung dieses Jahres erstaunlich zügig vorbei. Gut, sie bekam auch gut nachgeholfen, denn es fing an wie immer. Wer’s wissen will: Weiterlesen

Uff

Endlich wieder daheim. Zwei Maschinen Wäsche sind durch und hängen am Trockner. Für die Firma überarbeite ich gerade die kompletten Navidaten.

Dortmund war schon ein wenig anstrengend. Kam es bisher schon kaum vor, daß ich übers Wochenende wegblieb1, so haben wir die beiden Wochenenden auch durchgearbeitet. Gut, beim Umzug war es auch geplant. Samstag den alten Laden zuschließen und am Montag den neuen aufschließen mit sämtlicher Ware des alten Ladens drin geht nicht anders. Über 14 Stunden Sonntagsarbeit, da lacht das Konto fast so sehr wie das Finanzamt.

Zum Glück war so ein tolles, wenn auch eben leider zu kleines Team vor Ort. Ohne diese psychische Stütze wäre das nicht zu stemmen gewesen. Und eben außer der einen Tour am Sonntag und ein paar firmeninternen Bildern kam mir nichts vor die Linse. Keine Zeit. 10kg Ausrüstung umsonst durch die Gegend geschleppt. Schwamm drüber.

Jetzt2 ist erst mal bis inkl. Dienstag Freizeit angesagt. Wobei die auch gut verplant ist…

  1. ausgenommen Emden, da habe ich die Schwiegereltern besucht, Karlsruhe wäre da auch wirklich zu weit weg gewesen []
  2. also wenn ich mit den Navidaten durch bin []

Bahnspaß

Rückweg aus Dortmund. Endlich, auch wenn es schön war. Und schon direkt am Start am Hauptbahnhof Dortmund die erste Überraschung: Mein Zug fällt aus!

Ich hatte ihn mit Bedacht gewählt, in der Filiale noch einiges reißen können und zudem sollte es der eine Zug zu einer halbwegs brauchbaren Zeit sein, der ohne Umstieg durchfährt bis Karlsruhe. Hätte wäre wenn.

Der IC, der zeitgleich am Gleis gegenüber des selben Bahnsteigs hätte abfahren sollen, hatte 10min Verspätung und so konnte ich den noch nehmen nachdem ich mich weiter informiert hatte. Umsteigen in Mannheim und exakt eine Stunde später ankommen. Immerhin, wenn ich trotz geplatzter Reservierung doch noch wenigstens sitzen kann und an meinen Navidaten arbeiten, sollte es mir recht sein.

Und alles wurde schön. Sitzplatz, Laptop aufgeklappt und so weiter. Dann die Durchsage, daß man in Köln in den ICE 209 Richtung Basel umsteigen könne. Ja genau, der Verdacht war richtig: Das ist genau jener ICE, in dem ich ab Dortmund sitzen sollte. Hatte es wohl bis dort hin nicht geschafft und fuhr instandgesetzt ab Köln oder so wieder südwärts. Immerhin. Umsteigen hätte ich ja eh müssen, also warum nicht für den größten Teil der Strecke den schnelleren Zug nehmen und eine Stunde früher1 daheim sein.

Und in der Tat, in Köln wartete der ICE am gegenüberliegenden Gleis. “Bitte beeilen Se sich beim Umsteigen” hatte man noch durchgesagt. Der wartete wohl mit Nachdruck. Aber passenderweise lag mein Ausstieg sogar direkt beim Einstieg in den Wagen, in dem ich eine Platzreservierung hatte und er war auch nicht wirklich belegt. Keine Notwendigkeit, die online georderte Reservierung aus der Bestätigungsmail rauszufischen2 und damit jemanden zu verscheuchen. Jetzt kann eigentlich nur noch wenig schief gehen.

Nachtrag: Drucker, gutes Stichwort. Die KVV-Einzelfahrkarte für die letzten km heimwärts hätte ich für 1,70€ statt 2,20 bekommen, hätte ich die neulich beauftragte Probebahncard3 schon physisch und nicht nur elektronisch gehabt. Aber wird ja eh mit der Firma abgerechnet und die hätte mich ja auch fragen können, ob sie mir nicht eine BC spenideren darf – die sich durch die Dortmund-Fahrten bereits amortisiert hätte.

  1. also besser gesagt pünktlich []
  2. einen Drucker schleppe ich nun doch nicht auch noch rum []
  3. lohnt sich schon locker für die kommende Fahrt nach Oldenburg []

Rad KW44

6007km stehen auf der Uhr. Obwohl ich ja eigentlich in Dortmund arbeite. Aber letzte Woche Montag hatte ich nich frei wegen dem Feiertag am Dienstag. Macht genau 10km als beim letzten Mal für Besorgungen am Bahnhof und in der Firma. Sommerzeitumstellungen sind da immer voll das Drama.

Eine Woche frei

Just in diesen Minuten hab ich genug Überstunden beisammen für eine komplette freie Woche. Erwirtschaftet in zwei Wochen und den Sonntag nicht mit eingerechnet, denn Sonntagsarbeit wird generell direkt inklusive Zuschlägen ausbezahlt.

Not so live writer

So ganz nebenbei ist das ein Test für den Microsoft Live Writer, um den zu verwenden fürs Verfassen von Offline-Beiträgen. Anstelle von der Mailgeschichte. Hauptsächlich, weil damit die Uhrzeit eines Beitrags besser eingestellt und direkt Bilder hinzugefügt werden können. Sollen.

Klappt aber dann doch nicht so toll, wie man unten sieht. Man tönt groß von WordPressunterstützung, aber die von mir verwendeten rudimentären Bilderfunktionen in WP1 werden dann doch nicht unterstützt. Das Ergebnis unten. Bildkommentare gibt es wohl auch nicht. Dann schreibe ich hier eben ein wenig.

Im Cheers gegenüber war ich nicht. Vermutlich wäre Frasier Crane sowieso nicht anzutreffen gewesen, der wurde ja zuletzt in Seattle gesichtet. Shisha-Bars gibt es in der Münsterstraße reichlich und der Marokkoshop passt zum marokkanischen Restaurant2 und dem (u.a.) tunesischen, libyschen und natürlich türkischen Rest. So ist dann auch die Brautmode im benachbarten Geschäft international und multikulturell. Wobei das nicht immer die deutsche Sprache vollumfänglich mit einschließt. Was der Bäcker3 so anpreist, blieb mir doch verschlossen. Genauso wie ein Plakat, das ich als einen Aufruf für eine Demo deutete.

An der Ecke, an der ich immer Richtung Laden einbiege, erkennt man deutlich, daß zumindest früher ein Atze auch in Dortmund seine Spuren hinterließ. Keine Spuren sollte man bei den Industriebrachen hinterm Laden hinterlassen. Welche genau ungerne gesehen werden, kann man dem Schild auf dem Bild entnehmen. Zuguterletzt kam noch die vermutlich der Münsterstraße ihren Namen gebende Kirche auf den Sensor. Auch wenn das Licht nicht mehr so dolle war.

Im Laden kommen wir übrigens gut voran. 19 Uhr pendelt sich auch als Feierabendzeit ein und da kann ich noch gut einkaufen und Futter holen. Heute gab es gegrillte Lammstückchen vom Spieß im Brötchen.Mahlzeit!

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  1. rechts/linksbündig, Größe, Galerie []
  2. nicht abgebildet []
  3. unter anderem, aber auch Dönerbude usw. []

Sonntagsfrühstück

Immerhin, heute ist Arbeitsbeginn ab 11:00 Uhr geplant. Da kann man mal sowas wie ausschlafen. Zumal ich gestern mal halbwegs früh pennen konnte. Und unterbrochen nur von einem Trupp Besoffener1, der mitten in der Nacht noch krakelend ins Nachbarzimmer polterte.

War dann auch eine schöne Überraschung. Rappelvoll war der Frühstücksraum, so daß nichts draus wurde, gemütlich und lange zu frühstücken und dabei am Laptop die quasi Morgenzeitung zu lesen. Ich setzte mich dann zu einer lustigen Mädeltruppe mit an den Tisch. DieStimmen am Nachbartisch kamen mir irgendwie bekannt vor…

In dem Trubel hielt ichs dann eh nicht lange aus. Ich blieb gerade noch lange genug, um am Nachbartisch, auf dem übrigens auch die Schlüsselkarte des Nachbarzimmers lag, die Frage mitzubekommen, wann man denn letzte Nacht heimgekommen wäre. Im Gegensatz zu den Herrschaften konnte ich diese Frage auch beantworten. “Kurz vor eins. (Pause) War ja nicht zu überhören.” Das fügte den verkaterten Gesichtern dann doch noch einen Hauch von Betroffenheit hinzu. Aber das sowas nur bis zum übernächsten Glas Bier vorhält2 kenne ich ja schon aus Bad Schandau.

Hab noch meine Wäsche von gestern zusammengeräumt, schnappe mir jetzt die Kamera und dann ab ins Geschäft. Strahlender Sonnenschein, da muß die Kamera mal Futter kriegen!

  1. hörte sich zumindest so an []
  2. maximal []

Endlich warm

Gestern bekam ich ich einen winzig kleinen Elektroradiator ins Zimmer geliefert, da die eigentliche Heizung immer noch kalt blieb. Brachte aber zu wenig. Heute sollte ja Abhilfe geschaffen werden.

Das hatte ich auch im Laden erzählt, worauf hin sich der Filialleiter ans Telefon schwang. “Uns ist ja nicht geholfen, wenn Du krank wirst” war seine Begründung. Die Zentrale machte wohl Druck. Ich würde heute abend ein warmes Zimmer haben, egal wie.

Vorhin dann ein neues Gesicht an der Rezeption. Noch während ich überlegte, ob ich erst kommentarlos im Zimmer nachsehen soll1 oder fragen soll, ob die Heizung inzwischen geht, fragte mich der junge Mann, ob mein Zimmer die 112 wäre. Oha, da hat sich also was getan. Um genau zu sein, hatte ich ein neues Zimmer. Und nein, ich brauche meinen Kram nicht ins neue Zimmer zu schleppen, das wäre schon geschehen.

In der Tat, mein ganzes Gepäck befindet sich Stück für Stück genau an dem Platz im neuen Zimmer, an dem ich es im alten zurückgelassen hatte. Inklusive dem zufällig auf dem Kopf stehenden Rucksack im Schrank. Erschreckend. Und irgendwie seltsam. Es spart mir viel Arbeit und ich bin mir ja auch bewusst, daß zumindest der Zimmerservice ja eh in meiner Abwesenheit in einem Hotelzimmer zugange ist, aber irgendwie hinterlässt die Aktion ein komisches Gefühl. Wobei es mir ja egal sein kann, daß jemand meine Dreckwäsche, die wie immer lose im untersten Schrankfach liegt, anfassen musste. Zum Beispiel. Andererseits räume ich ja auch mein Zimmer immer morgens auf, um beim Zimmerservice so wenig wie möglich im Weg rumliegen zu lassen.

Als ich dann nach dem Zimmercheck die Schlüsselkarte des alten Zimmers abgab, schlich der vermutliche Chef, Heizkörperlieferant und Amheizkörperrumfrickler von gestern im Büro neben der Rezeption rum. Wollte wohl mitkriegen, was ich so von mir gebe. Hab ihn direkt gefragt, ob den die Reparatur der Heizkörper nicht geklappt hätte. Dochdoch, wäre alles bestens jetzt, aber “Sie”2 habe den Umzug schon durchgeführt gehabt und so hätten die Handwerker auch besser arbeiten können. Aha.

Immerhin ist es jetzt halbwegs warm im Zimmer. Halbwegs deswegen, weil man bei aller Fürsorge so schlau war, die fumktionierenden Heizkörper abgedreht zu lassen.

  1. Schlüsselkarte am Mann, braucht man nicht abgeben tagsüber []
  2. wer immer das sein mag []

Borkenbude

Hatte es gar nicht erwähnt. Bin gerade für zwei Wochen in Dortmund. Geschäftlich.

Das Hotel diesmal ist eines der besten mir begegneten Beispiele, wie Zimmerbilder im Internet und die Realität maximalst unterschiedlich sein können. Mal abgesehen davon, daß man heute zum zweiten Mal bei inaktiver Heizung beim Zimmerservice das Fenster gekippt gelassen hat. Wenn die das morgen wieder verbaseln, nutze ich eiskalt1 den Haartrockner als Heizlüfter.

  1. sic! []

Out of business

Online werden es anderswo auch schon die Spatzen von den Dächern pfeifen, aber ich gebs auch mal hier bekannt: JF Motorsport ist vorerst mal insolvent. Wie üblich arbeitet man an einer Lösung, bleibt Abwarten.

Heißt aber auch: Was von den Marken Kappa, Five Stars und Marushin1 nicht an Lager ist, wird auch erst einmal nicht wieder kommen. Denke ich. Auch die Reklamationsabwicklung holpert. Klar, der Importeur ist nicht der Hersteller und es wird Lösungen geben, aber sowas dauert halt länger.

Meinjanur. Weitermachen.

  1. das sind zumindest die, die uns betreffen []
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