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Hatte es gar nicht erwähnt. Bin gerade für zwei Wochen in Dortmund. Geschäftlich.
Das Hotel diesmal ist eines der besten mir begegneten Beispiele, wie Zimmerbilder im Internet und die Realität maximalst unterschiedlich sein können. Mal abgesehen davon, daß man heute zum zweiten Mal bei inaktiver Heizung beim Zimmerservice das Fenster gekippt gelassen hat. Wenn die das morgen wieder verbaseln, nutze ich eiskalt den Haartrockner als Heizlüfter.
Online werden es anderswo auch schon die Spatzen von den Dächern pfeifen, aber ich gebs auch mal hier bekannt: JF Motorsport ist vorerst mal insolvent. Wie üblich arbeitet man an einer Lösung, bleibt Abwarten.
Heißt aber auch: Was von den Marken Kappa, Five Stars und Marushin nicht an Lager ist, wird auch erst einmal nicht wieder kommen. Denke ich. Auch die Reklamationsabwicklung holpert. Klar, der Importeur ist nicht der Hersteller und es wird Lösungen geben, aber sowas dauert halt länger.
Meinjanur. Weitermachen.
Wow. Da denkt man, samstag morgens um 8 Uhr is eh noch keiner unterwegs und dann das. Massen von Menschn im Interregio zum Schwarzwald. Und dazu noch eine Zehnergruppe Radler, die komplett sich in das für zwölf Räder ausgelegte und mit sechs Rädern belegte Abteil stopfen wollen. Die habe ich eh erst mal abgefangen, weil sie munter anfingen, ihre Räder gegen meines zu stapeln. Mein Riecher hatte recht, sie wollten nach mir aussteigen und das wäre dann lustig geworden. So konnten wir dann vor der Abfahrt schon umschichten und fünf von ihnen hatten ein Einsehen, daß es tatsächlich auch noch Radabteile gibt außer in dem Wagen, der direkt an der Treppe stand. Welch Überraschung.
Wie in jeder alleinreisenden Herrengruppe gab es auch bei den lustigen fünf eine Laberbacke, die alles unterhalten musste, alles schon mal mitgemacht hatte und alles eh besser wusste. Daß sich die Sportlichkeit der Herrschaften auf ihre lustigen bunten Profitrikots beschränkte war bei der geplanten Strecke und spätestens bei der ernstgemeinten Unterstellung klar, der Pendler zur Restgruppe im anderen Abteil hätte dort schon “geschnäpselt”. Wuhaha.
Aber auch schülergruppentechnisch war einiges unterwegs. Immerhin kam ich gut aus dem Abteil raus, obwohl ein Opa auf Campingtour mit dem kleinen Enkelchen am letzten Halt vor Villingen zugestiegen war und erst einmal raumgreifend das letzte bißchen Platz Richtung Ausgang mit seinem voluminös bepackten Rad in Beschlag nahm.
Und ach ja, Inder gabs auch reichlich. Voll authentisch gewandet und mit Kamera etc. bewaffnet auf Touritrip. Faszinierend.
Das hat ja gerade noch so geklappt. Hoffentlich hat die F keinen Folgeschaden abbekommen. Weiterlesen
Fronleichnam. Feiertag in Schwaben-Würstelberg. Annette hatte sich eh was vorgenommen und ich wollte ursprünglich mit meinem Filialleiter französische Waldwege erkunden. Doch statt zu pendeln und damit das Hotel durchgängig gebucht werden konnte, bleib ich in Villingen respektive Königsfeld. Weiterlesen
Viel zu kurz war das Wochenende, als ich heute morgen wieder aufbrach. Kurzer Abstecher zur Postfiliale beim Bahnhof, interessante Bahnfahrt und Fußweg zur Filiale. Leider etwas spät dank der Postgeschichte.
Nach der Arbeit dann der Einzug ins neue Domizil. Park Hotel Königsfeld, rund 10km vom Laden entfernt. Große Anlage, wirkt etwas altbacken und für ebensolche Klientel. Aber das Zimmer ist groß, sauber und bei weitem nicht so abgegrabbelt als das letzte Woche. Sauna und Bad ist inklusive. Da habe ich am Feiertag schon was zu tun. Der unweigerliche Haken: Hier auf dem platten Land hat es nur Edge bei Simyo und bei Fonic. Ich hätte ja sogar eine Flat beim Notnagel Fyve gebucht, aber da hats sogar nur GPRS. Ach ja, WLAN gäbs auch, Telekom Hotspot für richtig viel Geld. Pustekuchen.
Obwohl es nichts beduetendes zu berichten gibt. Die Arbeit ist nicht stressig und ich habe Zeit, den Laden aufzuhübschen. Nicht meine eigentliche Aufgabe hier, aber die zu schulende Kollegin stürzt sich in immer wieder neue Tätigkeiten. Da muß ich morgen mal ein Machtwort sprechen.
Die Unterkunft ist so lala. Ein Appartment mit Küche, Schlafzimmer und Winzbad. Die Tür des letzteren geht nach innen auf und stößt si am Thron an, den man nur erreicht, indem man durch die Dusche ausweichend die Tür wieder schließt. Fernsehen vom Bett aus fällt flach, ebenso die Steckdose in Bettreichweite. Blöd, denn dadurch reicht der Akku meines Telefons nicht mehr über den Tag. Interessant sind übrigens auch die überall angepinnten Hinweiszettel, die z.B. die Funktion der Nachtspeicherheizung erklären, aber sich auch das “Hochreißen der Rolläden” verbitten.
Verpflegung geht in Ordnung. Frühstück hole ich mir vor der Arbeit beim benachbarten Lidl. Die Lieferanten des genialen Dönertellers in der Aufbauphase damals gibt es immer noch, aber die Portion gestern war kleiner und weniger lecker als in Erinnerung. Heute stand ich bei gar nicht mal so großem Andrang fast 20 Minuten vorm Fenster, das war dann was nervig.
Das wars eigentlich erst mal. Am Samstag gehts mit dem Zug heimwärts, am Montag wieder zurück. Mal gespannt, wie das Hotel im Kurort nächste Woche aussieht.
Samstag kam ich dann auch wieder relativ zeitig aus dem Laden. Mit dem Rest meines Gepäcks bin ich dann auf netten kleinen Straßen zur Location geeiert. Ja, leider geeiert. Irgendwie war ich nicht richtig drauf, hatte wohl auch zu wenig getrunken und schon gar nichts gegessen, denn irgendwie hatte ich die Mittagspause verpasst.
Nach der Ankunft konnte ich dann immerhin gleich mein Mittagessen endlich verputzen. Das Zelt war ja schon aufgebaut. So gabs auch gleich die ersten Bierchen. Geplauder wie immer und Essen gabs auch, als Annette mit dem Auto und den Vorräten aus Karlsruhe ankam.
Sonntag dann die Ausfahrt. Nach all den Jahren, in denen die MF für mich aus Anfahrt am Sonntag und Rückfahrt am Montag endlich mal. Mit Annette hintendrauf und drei Jungs im Schlepptau gings in die Vogesen. Feine Runde und endlich konnte Annette mal mit einkehren im Chaume du Ventron. Das ist eine Berggaststätte an einer Route Forrestiere. Leider kamen wir erst kurz nach drei an und bis wir Gelegenheit hatten, zu bestellen, war es schon halb vier. Eine halbe Stunde zu spät, wie uns die Bedienung zu verstehen gab. Omlette könnten wir noch haben. Wir versuchten dennoch, mit Munster überbackene Kartoffeln zu bekommen und nach Rücksprache mit der Küche bekamen wir grünes Licht. Würde halt nur ein wenig dauern.
Rechtzeitig zum Grillen kamen wir wieder zurück. Bevor ich mich umziehen konnte, musste durfte ich noch eine LC8 probefahren, nachdem Annette sich mit deren Soziussitz angefreundet hatte.
Am nächsten Morgen war erst mal alles nass. Scheißregen ausgerechnet dann, wenn man das Zelt trocken abbauen möchte. So zog sich alles und der anwesende Hund hatte so noch Gelegenheit, seinen Spieltrieb mit Annette und Stöckchen so lange auszuleben, bis ein riesiger Brocken auf dem Zelt lag und dank einer scharfen kannte ein Loch im Außenzelt hinterließ. Hmpf. Um noch etwas mehr Zeit miteinander zu haben, gingen wir dann noch zum Mittagessen bei einem Asiaten im Nachbarort. Zum Glück kamen wir noch rechtzeitig zurück, bevor das zügige Orgateam das Gelände abschließen wollte, denn da stand noch die F. Oder hatte man gar auf uns gewartet? Das wär peinlich…
Bei der Fahrt nach Villingen führte mich der Garmin über nette Nebenstrecken. Bezug des Appartments ging schnell über die Bühne. Wo ich schon noch die Klamotten anhatte, fuhr ich gleich noch zur Bargeldbesorgung und schaute mir das Hotel von außen an, in dem ich nächste Woche wohnen soll.
So, jetzt geh ich mit Kopfweh ins Bett. Man mags kaum glauben, aber ich habe die letzten Tage wohl zu wenig getrunken.
Vor zwei Jahren war ich aus Villingen kurz bei der MF vorbeigekommen. Heute bzw. gestern war es ähnlich, aber doch ganz anders. Dieses Mal habe ich mein Zelt aufgebaut und werde wiederkommen.
Bis auf die notwendige Marillenabstinenz wars aber, wie es sein sollte. Nett rumgelabert und so. Hin- und Rückfahrt übrigens im Eilverfahren über die A5. Fein, daß ich zeitig aus dem Laden abhauen konnte, um noch bei Tageslicht aufzubauen. Morgen bzw. nachher gehts weiter.
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