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In aller Kürze

Bin derzeit für zwei Wochen in Hannover. Arbeit natürlich. Diverse Berichte von der vergangenen Woche werden nachgereicht. Unterwegs aufarbeiten ging nicht, weil ich endlich mal wieder mit dem Krad angereist bin. War klasse. Später mehr.

Geschützt: Schlag auf Schlag

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Sowas von mobil…

… bin ich gerade. Eine Stunde Aufenthalt im Stuttgarter Hauptbahnhof! Irgendwie hatte ich mich verlesen. An 19:56Uhr, ab 20:59Uhr sind ja grad mal drei Minuten zum Umsteigen, oder?

Oder doch eher eine Stunde, um im Burger King den Smoky BBQ Burger zu testen, in der kalten1 Bahnhofshalle am “Außentisch” in Sichtweite des Rads2 zu schnattern und die gebuchte Wochenflat im UMTS-Netz hier mal zu nutzen. Wobei es bis über 500kbit auch stellenweise unterwegs im Zug gab. Kann man sich dran gewöhnen…

In der Firma läuft alles so weit. Eine Kollegin hat der Ehrgeiz gepackt und ich denke sie ist auch so weit, um den Rest des Techniklagers zu verräumen und jenes zurechtzurücke, ich habe zwei Themenshops zuende gebracht und übernahm mal wieder die Flaggenparade. Fast alleine. Bis auf das aufstellen der drei Masten, da halfen mir Kollegen.

Weniger gut läuft es beim Geocaching. Heute morgen bin ich extra noch ein wenig den See entlang geradelt, um ein vermeintlich leichtes Cache zu heben. Nix. War auch zu viel los. Zwei liegen quasi am Radweg vom Bahnhof zur Filiale, da muß ich noch mal bei. Bei einem halbwegs flüchtigen Blick war aber an keinem auch nur eine Spur auszumachen.

Naja. Akku fast leer, Buch aufgelesen, mal sehen, wie der Abend bis Karlsruhe noch weitergeht.

  1. und zugigen []
  2. mit den Packtaschen dran []

Frühsport

In Bregenz hat es den nächstgelegenen Hofer. Interessanterweise ist das Ufer des Bodensees gar nicht so eben, wie man denken möchte. Klartext: Von Lochau nach Bregenz geht es bergab, zurück zur Filiale entsprechend bergauf. Mist. Außerdem ist die Radwegbeschilderung in Österreich manchmal etwas sporadisch und sackgassenbehaftet.

Im Laden lief es ganz gut. So gut sogar, daß heute frühzeitig Feierabend ausgerufen wurde. Ich blieb aber noch, bis abgeschlossen wurde. Bin ja morgen recht früh weg…

Quickie im kleinen Grenzverkehr

Die Pension, in der ich untergebracht bin, liegt gerade so auf der österreichischen Seite der Grenze. Blöd fürs Flatratetelefonieren, daß von Deutschland ins Ausland nicht geht. Aber immerhin wie erwähnt nah genug an Deutschland zum Telefonieren per Mobiltelefon und für mobiles Internet zumindest per GPRS.

Und auch der Aldi1 ist näher als der Hofer2. Um gute 3km, 2,2km statt 5,2km. Drum habe ich mich heute morgen dort versorgt und es gab gewohntes statt österreichisches. Nundenn, nicht alles ist gewohnt. Hackbällchen mit Nudeln in Tomatensoße aus der Dose ist nicht gerade mein übliches Mittagessen. Allerdings habe ich mir die Frage nach der im Zimmer offerierten Halbpension verkniffen nach dem doch etwas spährlichen Frühstück. Ansonsten kann ich über die Unterkunft nicht klagen. Alles da, was man braucht, kein unnötiger Schnickschnack oder Platz. Passt schon.

Arbeitstechnisch kann ich heute nichts spezielles vermelden. Allzu oft wurde ich durch Fragen der Kollegen unterbrochen, habe mehr delegiert und organisiert als selbst gearbeitet. Aber es läuft…

Brotzeit vor Fernseher und Laptop beenden den Tag…

  1. auf deutscher Seite []
  2. quasi das selbe in Österreich []

Lochau revisited

So, heute ging es wieder nach Lochau. Ich hatte es nicht erläutert: Letzte Woche war ich in Karlsruhe, da mein Filialleiter Urlaub hatte und ich sollte ihn mit vertreten. Zumal seine Stellvertreterin zwei Tage auf Schulung war.

Fünf Minuten früher als letztes Mal sollte es heute losgehen. Ich leistete mir1 die Verbindung per IC. Nur ein Mal umsteigen und eine halbe Stunde Zeitersparnis war mir das wert. So lernte ich dann auch mal das Fahrradabteil eines ICs kennen. Gut zugänglich, aber nicht gerade riesig. Und am Ende des Zuges. Pikanterweise ist der einzige reservierte2 Fahrradstellplatz genau der direkt bei der Tür zum Großraumabteil, die dadurch teilweise blockiert wurde.

Passenderweise ist der Umsteigebahnhof Stuttgart ein Kopfbahnhof, was den Weg zum nächsten Gleis maximiert. Ging aber trotzdem problemlos dank des modernen Materials beim IRE. Der hatte dann trotz Orkan gestern nur deswegen 5min Verspätung, weil er einen verspäteten ICE vorbeigelassen hat.

Die Radfahrt zur Filiale war bei sonnigem Wetter eigentlich ganz nett. Nur daß heute mehr Verkehr unterwegs war als letztes Mal und damit auch die Idioten. Zwei Mal beinahe abgeräumt werden auf weniger als 10km ist nicht lustig.

Im Laden wuselte es regelrecht von neuen Mitarbeitern. Ansonsten nichts Besonderes.

Als Unterkunft gabs dann doch nicht das Ibis in Bregenz. Stattdessen eine Pension nur wenige hundert Meter vom Laden weg. Quasi direkt auf der Grenze, das ehemalige Zollhäuschen ist direkt vorm Fenster. Das Zimmer ist klein, aber brauchbar. Immerhin hat es hier GPRS vom Heimatnetz mit guten 40kbit/s. Da habe ich mir dann doch mal die Wochenflatrate gegönnt.

Morgen früh gehts dann auch erst mal zum Aldi auf der deutschen Seite. Die mitgebrachten Vorräte gehen aus und in Österreich schließen die Läden, bevor wir Feierabend machen und auch für die deutschen Läden wirds knapp.

  1. d.h. ich ließ die Firma es sich leisten []
  2. obligat []

Back in Black – from Lochau with love

Gleich zwei Anspielungen auf Musik- oder Filmtitel. Vorneweg: Trotz des einen oder anderen Knüppels zwischen den Beinen1 stand ich heute abend vor der Wahl. Noch mal in der tollen Unterkunft übernachten, den Kollegen morgen früh hetzen, damit ich nach Aufrödeln des Rads noch schnell genug in Lindau am Bahnhof bin um den Zug kurz nach neun zu erwischen und dann gegen zwei in Karlsruhe2 zu sein. Oder mich sofort aufzurödeln, im dunkeln im Regen loszuradeln, drei statt ein Mal umzusteigen und heute nacht gegen zwei Uhr daheim zu sein.
Tja, so sitze ich nun im Zug zwischen Friedrichshafen und Ulm. Tückisch noch der Kampf mit dem Fahrkartenautomaten am Bahnhof. Einfach sollte es sein laut dem Schalterbesetzer in Karlsruhe3: Baden-Württemberg-Tickte für 20 Euro lösen und Fahrrad kostenlos mitnehmen, ein Kinderspiel. Bis mir am Automaten bewusst wurde, daß Lindau in Bayern liegt. Das BaWü-Ticket hätte man mir zwar angeboten, aber hätte es auch bis zur Grenze gegolten? Wochenendticket wäre wohl auch gegangen. Bei einem von beiden wurde ich nach der Anzahl der Fahrräder gefragt und kam dann bei 32,80€ raus. Kanns auch nicht
sein. Also sicherheitshalber die normale Fahrkarte zu 42,80€ gelöst. Zahlt eh die Firma. Nur das lösen einer zusätzlichen Fahrradkarte gelang mir nicht. Probieren konnte ich auch nicht, da ich von einem älteren
Herrn mit auf englisch mit vermutlich italienischem Akzent vollgetextet wurde. Der hielt mir Bahntickets und Reisepläne unter die Nase. Er wolle heute Nacht noch nach Offenburg und dort morgen früh nach Paris weiter.
Aber er brauche ab Offenburg noch ein Ticket. Hilfsbereit fing ich schon am Automaten an zu daddeln bis sich rausstellte, daß die 70€ zwischen seinen Reiseunterlagen sein letztes Geld wären und er aber 97€ für das
Tickt brauche. Ob ich ihm mit etwas Kleingeld aushelfen könne. Sowas kann ich ja gern haben. Und wenn ich genervt bin, flunkere ich auch mal. So sagte ich ihm, daß ich kein Bargeld habe und mit dem Kauf meines
eigenen Tickets soeben meine Kreditkarte derart leergezogen hätte, daß es führ das Fahrradticket nicht mehr gereicht häte und ich den Drahtesel nun schmuggeln müsse. Immerhin, das hat ihn schnell abgewimmelt. Und war
ziemlich nah an der Wahrheit. Im Zug nach Friedrichshafen, der auch auf seinem Reiseplan stand, war er auch schonmal nicht. So viel also zu dem Thema.
Im Zug nach Friedrichshafen wurde ich auch prompt kontrolliert. Das hob die Moral noch weiter, denn der eingesetzte Zug machte die angeblich mögliche (begrenzte) Fahrradmitnahme schon schwierig genug. Steile
Treppe und kein Stellplatz vorgesehen. Dafür konnte man mir stolz mitteilen, daß die durch Bayern verlaufende Strecke bis Lindau seit wenigen Jahren im Ba-Wü-Ticket inbegriffen ist, ich hätte also sparen könne. Dennoch dann der Hinweis, daß ich für mein Rad ein Ticket hätte lösen müssen. Ich fing grad an, meine Erschöpfung in verzweifelte
Aufregung umschlagen zu lassen, da wiegelte der Zugbegleiter ab. Ich habe ja schon mehr als nötig gezahlt, für ihn wäre das ok.
Ok war es auch für den Kontrolleur in diesem Zug; er kommentierte nicht einmal. Allerdings wirkt er auch wie ein Alt-68er, der zudem noch den Großteil der Fahrgäste4 persönlich
kennt und auch ein wenig plaudert. Sehr sympathisch. Jetzt muß nur noch das Umsteigen in Ulm und Stuttgart klappen, dann bin ich halbwegs glücklich. Mal sehen, ob einer der Wagen so geräumig ist, daß ich das Gepäck ordentlich abrödeln und die Kette schmieren kann, war doch recht schwergängig auf dem Weg nach Lindau.

Und nun zu den angespielten Titeln: Mir wurde beim Losfahren, als auch der Akku meiner Standbeleuchtung ein wenig braucht bis überhaupt mal was leuchtete, bewußt, daß meine schwarze Regenjacke5 meine
graue Regenhose und den grauen Rucksack ideal ergänzt für eine gute Nachttarnung. Die mir leider ein wenig von den orangen Gepäcktaschen mit Reflektoren etwas versaut wurde. Und die Anspielung auf den Bond-Film? Nunja, zufällig. Aber falls jemand das Motiv für meine nächtliche Rumgurkerei sucht… Immerhin sehe ich so Annette über zwölf Stunden früher.

  1. lies: in einer vermeintlich schnell zu erledigenden Palette war dann doch noch eine Menge bremsenden Kleinkrams versteckt und ähnliches []
  2. am Bahnhof wohlgemerkt []
  3. beim Kauf der
    Hinfahrkarte []
  4. wohl die ortsansässigen Pendler []
  5. vom Wandern []

Geschützt: Lochau Update

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Lochau Tag 2

Vorneweg: Der erste Tag hängt noch in der Warteschleife. Ich wollte erst noch den per Mail verfassten Teil loswerden1 bevor ich den gestern im McDonalds verfassten Text freischalte, aber irgendwie konnte ich dort zwar auf Webseiten, jedoch nicht auf Mailserver zugreifen.

Doch nun zu den heutigen Ereignissen. Oder doch den gestrigen? Die Unterkunft ist, nunja, fast jeden ihrer 15€ pro Nacht wert. Handtücher gibt es übrigens keine, dafür haben wir heute welche für die Filiale ausgepackt. Das muß reichen. Frühstück gibt es auch nicht, dafür eine Küche mit einer kuriosen Ansammlung an Einrichtungsgegenständen. Wir2 frühstücken dann doch lieber in der Filiale. Ordentlich kühl war es heute Nacht auch. Und die Matratze ist gefühlte 3cm dick, drunter kommt anscheinend ein hartes Brett. Aber heute nacht wird es besser. Vom Kollegen habe ich aus dessen
Doppelzimmer eine zweite Decke und Matratze bekommen, das könnte hinhauen.

Arbeitstechnisch klingt es heute nicht nach viel. Die Büromöbel haben viel Zeit beansprucht und diverser Nebenkram wie Handtuchspender war auch fällig. Sonst die üblichen Hausmeisterarbeiten beim Feinschliff, hier aber mangels Ware3 Teil der gründlichen Vorbereitung. Spät wurde es dennoch heute. Hoffentlich trägts Annette mit Fassung. Telefonieren geht ja auch praktisch nur aus dem Laden, denn dort hat es noch deutsches Netz. In der Unterkunft hakt es und UMTS hats leider gar nicht4.

Schau mer mal, morgen kommt der Geschäftsführer Österreich vorbei. Und die erste Ware.

  1. der inzwischen sichtbar sein sollte []
  2. d.h. mein Kollege und ich, die wir hier wohnen und als einzige auch in der Filiale zugange sind []
  3. die kommt ja erst morgen []
  4. ok, Schweizer Edge, aber das ist dann doch etwas zu teuer []

Auslandseinsatz

So, heute gings dann nach sehr langer Zeit1 geschäftlich ins Ausland. Nach Österreich natürlich, denn dort allein hat die Firma Auslandsfilialen.

Früh musste ich los, bereits um kurz nach sechs verließ ich die Wohnung um bepackt mit zwei Satteltaschen und dem großen2 Rucksack gen Bahnhof zu radeln. Die erste Etappe im InterRegio Express verlief auch einfach. Doppelstockwagen mit großen Fahrradabteil, das ich fast für mich alleine hatte und ebene Zufahrtsrampe. Ab Singen wurde es dann aber blöd. Keine Fahrstühle an den Bahnsteigen und ältere Regionalbahnwagen mit Treppen und kleinem Fahrradabteil. In dem sich reichlich Leute breit machten, da man wohl lieber wie die Hühner auf der Stange nebeneinander saß als sich auf einem Zweiersitz neben einen Fremden zu setzen. Dementsprechend schwierig war es, das Fahrrad zu verstauen und der Weg raus ging nur rückwärts und vorbei an Trollis und sonstigem Geraffel, das man auch in den Gepäckfächern verstauen könnte. Aber Schwamm drüber.

Die letzte Etappe ab Friedrichshafen verlief im fast leeren Wagen selber Bauart problemlos. Auch die Straßen- bzw. Radwegverhältnisse ab Singen für die letzten 6,5km bis zur Filiale waren vorzüglich. Nach kurzer Wartezeit vor der Filiale kam dann auch der Kollege an und gemeinsam fanden wir nach mehreren Anläufen unsere Kontaktperson mit den Schlüsseln.

Effektiv haben wir nur den bereits gelieferten Bürokram ausgepackt und soweit möglich verräumt. Es steht morgen noch die Grundreinigung aus und im Büro fehlt noch der Bodenbelag. Aber dann gehts ab.

Außer für die Anfahrt brauchten wir jedoch heute noch die meiste Zeit für einen Abstecher zur Unterkunft3 und einen kurzen Einkauf bei Hofer4. Nun sitzen wir auf dem Weg zur Unterkunft im McDonalds und nutzen das kostenlose WLAN. Wobei das WLAN irgendwie nicht meinen Firefox mag und ich keine Mails loswerde. Dafür hat es aber in der Filiale Vodafone GPRS5 und sowohl dort als auch in der Unterkunft eplus-Empfang. Immerhin.

  1. zuletzt im präeuronischen 2001 []
  2. aber fast leeren []
  3. und deren endgültige Buchung nach Besichtigung []
  4. Aldi Süd-Süd []
  5. zumindest []