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Rad aufgeholt und Cache 4

Gestern und vorgestern gabs ja nur Fahrten mit dem motorisierten Zweitrad. Was so gesehen auch mal wieder toll war. Heute habe ich dann die verlorenen 14km aufgeholt. Zuerst zum Aldi, Pfandflaschen abgeben, dann einfach nordwärts und ein weiteres Cache eingesackt. Ich hoffe, der Betreiber ist nicht sauer, weil ich es um 20cm verlegt habe. Aber ich denke mal, ich habe es eher an seinen ursprünglichen zurückgebracht, denn die Idee war offensichtlich aber an dem Platz, an dem ichs vorfand, nicht umgesetzt.

Da ich schon wieder grob auf Südkurs war, bin ich noch bei meinem Zweiradlieferanten eingekehrt und habe neue Schläuche (mit Kfz-Ventil!) gekauft. Dann zwecks Rundenerweiterung noch im Baumarkt eingekehrt, dann spare ich das nachher auf dem Weg zur Arbeit. Jetzt gehts erst mal in die Wanne!

Sushi und Cache 3

Zur Sühne für meine aus Wut über den Laden vergessenen Frühstückseinkäufe (für den Samstag) durfte ich Annette zu unserem eh schon lose angedachten Besuch des Sushi-Brunchs einladen. Obwohl wir beide beim Aufbruch wenig Hunger verspürten, schafften wir es gemeinsam dennoch, das AYCE gründlich auszunutzen. Immerhin saßen wir diesmal an einem Tisch statt am Band. Auf dem Weg vom Parkplatz (öffentlicher am Straßenrand, es gibt keinen Parkplatz des Lokals) zum Lokal dachte ich noch, daß die beiden Mädels, die uns entgegenkamen, so aussähen, als würden sie auch zum Sushi-Brunch wollen. Und ziemlich zügig laufen. Ich zog noch an Annettes Hand, um unser Tempo zu beschleunigen, aber sie blieb langsam und so kam, was ich erahnt hatte: Die Mädels betraten knapp vor uns das Lokal und belegten die letzten freien Plätze am Band. Ich revanchierte mich unabsichtlich später, indem ich von ihnen heiß ersehnte Leckerlis auf meinem Tablett stapelte, bevor sie an ihnen vorbeilaufen konnten. ;-)

Den Verdauungsspaziergang lenkte ich ganz beiläufig Richtung Schloßgarten und hakte dort noch einen Cache ab. Annettes skeptischen Blick und zynische Kommentare brauche ich wohl nicht weiter zu erwähnen…

Vollpfosten der Woche und zweites Cache

Arbeit war heute etwas stressig, wenn auch auf ungewohnte Weise. Spontan, weil notwendig, machte ich in zivil reinen Telefondienst. So wie es neulich geplant, aber relativ entspannt war. Heute bin ich durch alle Abteilungen gerannt wie ein Karnickel vor der Hundemeute. Dazu noch ein paar Schmankerl und der Tag war perfekt. Strengt mental doch auch etwas an. Zumal die meisten Versuche, irgendwas nebenbei noch mitzuhelfen, kläglich scheiterten. Kaum nahm ich was in die Hand, klingelte das Telefon schon wieder…

Grossherzogliche Grabkapelle Auf dem Heimweg und in der Mitte des Vollpfostenwettbewerbs suchte ich auf dem Heimweg dann noch ein Geocache heim. Ein Bild von einer in der Nähe gelegenen fast vergessenen Sehenswürdigkeit hatte ich vor Jahren schonmal gemacht. Und den Cache habe ich sogar ohne irgendwelche weiteren Hilfen gefunden! Grund für den Abstecher war aber auch, dort etwas Ruhe zu finden und runterzukommen. Nicht nur von der Arbeit, sondern auch von meinem speziellen Schoppingerlebnis.

Fürs Abendessen wollte ich noch eine fertige Salatmischung holen. Annettes geliebter ScheckIn führt ja sowas und liegt quasi neben dem Laden. Praktisch, daß die auch einen Einwegpfandautomaten haben, denn mein Spind quoll mittlerweil über vor leeren Flaschen. Genau genommen haben sie sogar zwei Automaten. Der freie ignorierte jedoch sämtliche Eingaben. Zwar lief das Band an und zog die Flasche zur Erkennung rein, aber dann schaltete er wieder quasi auf Standby, so als wäre gar keine Flasche drin. Der zweite Automat funktionierte jedoch und als dritter in der Schlange fing ich an, ihn zu füttern, sobald ich dran war. Nach der ersten Flasche aber spuckte er den Pfandbon aus, blinkte gelb und bat im Display drum, das Personal zu verständigen.

Genau deshalb teilte ich, zugegebn schon leicht angefressen, der Kassiererin mit, daß eben der eine Automat defekt und der andere voll wäre. “Wenn der voll esch, dann nemmense doch de annere!” – “Der ist defekt, der nimmt nichts an…” – “Dann probiereses halt nochemol!” – <stark angenervt>”Der ist kaputt, nimmt keine Flasche von mir oder anderen Kunden an. “Und leiser “Wenn sie mich für zu blöd halten, nen Pfandautomaten zu bedienen, dann geh ich halt woanders hin…” Sprachs und ging, der Edeka an der anderen Ecke sollte auch Salat haben.

Auf dem Weg zum Ausgang brannte mir dann aber doch der Pfandbon in der Hand. Also ging ich zur Infotheke. Wo man nicht in der Lage ist, einen Pfandbon auszuzahlen, aber gerne auf die wenigen besetzten, dafür umso volleren Kassen verweist. Immerhin griff man zum Telefon und wollte sich um die Automatenleerung/reparatur kümmern (lassen). Der Blick den Keller runter zum Atomaten bzw. der Schlange davor sagte mir aber, daß ich da noch viiieeeel Zeit verbringen kann. Muß ich nicht haben.

Lässig hat sich dann aber auf dem Heimweg ein anderer den Titel erkämpft. Es ist zugegeben nicht ganz STVO-konform, als Radfahrer auf der (stark verblassten) Rechtsabbiegerspur, dann aber doch geradeaus zu fahren. Alternativ kann man aber auch korrekt die Autofahrer blockieren. Sinnvoller ist also der weniger legale Weg. Nur kommt dann irgendwann der Punkt, an dem mittels Verkehrsinsel an ein Fußgängerüberweg der Platz nicht reicht. Kurz nach besagter Kreuzung. Der vornedran kam noch knapp vorbei, da ließ sich mein besonderer Freund im roten Sportwagen mit dem Kennzeichen KA-FE952 nicht lumpen und drückte sich auch noch vorbei. Damit allein hätte er jedoch den ScheckIn nicht getoppt, das ist ganz normaler Wahnsinn. Die Betätigung der Scheibenwaschanlage in dem Moment brachte ihm aber dann den Pokal. Wenig Einsatz, aber die paar Tropfen trafen genau ins Gesicht.. Das roch dann nicht nur nach Scheibenklar, sondern gewaltig nach Übung und Absicht.

First Cache

Den nächstgelegenen Cache hatte ich ja schon Montag letzter Woche zu finden gesucht, aber das war nix.

Dafür habe ich heute auf Anhieb und ohne Mühe gleich einen Microcache gefunden. GC119MJ heißt er, falls ihn jemand nachvollziehen will.

Soll ich jetzt stolz sein?

Geocaching

Hielt ich bisher für – naja, wenn schon nicht gehobenen Unfug, dann doch zumindest für recht skuril. Die Idee, daß Leute loslaufen, nur um Krimskrams in versteckten kleinen Kistchen auszutauschen (bzw. erst mal diese versteckten kleinen Kistchen zu finden), war mir suspekt. Oder gar, daß diese Caches der einzige Grund sein könnten, Hintern von der Couch zu lösen und sich in die freie Natur zu begeben. GPS-Empfänger mit “Paperless Geocaching” waren dann für mich die Spitze des Hype-Eisbergs.

Seit gestern habe ich ein Konto bei www.geocaching.com ;-)

Und als ersten Cache den mir nächstgelegenen schonmal nicht wirklich gefunden. Wie peinlich…

Aber gedacht habe ich mir, daß sich vielleicht bei künftigen Wanderungen vorher ein Cache in der Nähe lokalisieren und dann finden lässt. Macht meinem Schatzsucherzwerg sicher auch Spaß.

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