Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archive

Kategorien

Ein feiner Zug

Irgendwie tauchte vor geraumer Zeit auf Frau goofposers Simyo-Konto ein zu hohes Guthaben auf. Ohne entsprechende Buchung. Ein Anruf beim Service von ihr ergab, daß sie wissen, daß sie zu viel Guthaben hat und daß sie dran arbeiten.

Haben sie auch schön gemacht. Es gibt inzwischen einen Buchungsvorgang “Kulanzgutschrift wegen fehlgelaufener automatischer Aufladung” oder so.

Ich weiß ja, daß es der selbe Laden ist, aber bei eplus muß ich mich immer ewig rumärgern, bis der Kundenservice überhaupt kapiert, was los ist.

PS: Das ist gleichzeitig auch ein Test für die Mail2Blog-Funktion. Mal
sehen, wie das rauskommt.

Nachtrag: Übelst umgebrochene Zeilen kommen dann raus. Schwer zu editieren. Wird nur noch im Notfall verwendet.

Nachtrag2: Durch Migration des Blogsystems (Blogger -> WordPress) natürlich behoben…

Glück braucht der Mensch

Neulich gab es hier im Wohngebiet eine Aktion von Premiere und der Volkswohnung. Wenn eine Mindestzahl von Bewohnern mitmacht, gibt es ein rudimentäres Premierepaket für ein Jahr und den DigitalTV-Empfänger für umme.

Nun fühlten wir uns nicht direkt angesprochen, denn die Wohnung gehört einer Privatperson und nicht der Volkswohnung. Aber angemeldet haben wir uns dennoch. Wenn wir nicht teilnehmen dürften, würde man uns das schon sagen.

Man ließ uns teilnehmen. Und wohl auch an der damit verbundenen Verlosung unter den 1000 ersten Einsendungen. Denn wir haben gewonnen. Wobei “wir” in dem Falle eigentlich Frau goofposer ist, denn ich wohne ja noch nicht amtlich bei ihr und alles lief auf ihren Namen.

Jetzt frage ich mich gerade, ob der Fernseher wirklich so viel besser ist als der alte oder ob man den originalverpackt verkaufen sollte zugunsten des Mobiltelefons, das ich seit geraumer Zeit haben wollte und wo ich doch neulich erst mein altes Telefon verloren habe…

Einkaufswagen

Ich habe ja heute gezweifelt. Ob ich nicht mitbekommen habe, daß man den Pfandeuro neuerdings nicht mehr zurück bekommt. Beim Anstellen an der Aldikasse nicht wirklich wahrgenommen, daß die junge Dame vor mir zwar nur eine Klappbox hatte, die aber gut gefüllt war. Sehr gut sogar. Sportbilly wäre neidisch.

Ohne übermäßig aufgelockert zu wirken, ließ sich locker das ganze Band mit dem Inhalt der Klappbox füllen. Das ganze Band. Die Kassiererin musste warten, bis Madame ganz hinten ihren Kram zurechtsortiert hatte, bevor sie loslegen konnte. Im Schneckentempo, denn das feinsäuberliche Einsortieren der Waren von dem kurzen Tresen hinter dem Scanner geht nicht im klassischen Aldikassiererinnentempo.

Abschließend natürlich noch ein zweiter Bon. Zum Glück sind die Zigaretten bei Aldi ja in Griffweite.

Gabs alles schon irgendwie, klar. Aber dieser Blick. Ich fragte die Kassiererin, ob man neuerdings den Pfandeuro nicht mehr zurückbekommt oder Wagen nur nach Bonitätsprüfung erhält. Faszinierend, wie bös jemand gucken kann. Aberisdochwahr…

Besserwisser

Soviel vorweg: Wir haben uns schlußendlich stillschweigend auf ein Unentschieden geeinigt. Glaube ich.

Heute mal wieder den WalMart heimgesucht. Irgendwie war ich umtriebig und häuslich. Will heißen, ich habe die Küche geputzt und etliche Nutzungsmöglichkeiten für anzuschaffende Utensilien und fehlendes Verbrauchsmaterial gefunden. Und habe mich, was relativ ungewöhnlich ist, mit einer Einkaufsliste bewaffnet. Mir war es so richtig ernst!
Davon abgesehen würde ich gerne ein gewisses Einkaufslistenprogramm nutzen, das eine Freundin auf ihrem Palm hat. Doch leider gibt es das nicht für PocketPC. Aber ich schweife mal wieder ab.

Unter anderem auf der Liste stand ein Behältnis, mit dem ich an einem freien Tag wie heute absichtlich zuviel Gekochtes bis zur nächsten Mittagspause im Kühlschrank verwahren und zu eben diesem Anlaß in der Mikrowelle erwärmen kann. Anforderungen für ein Hightech-Produkt also und da muß man ja vergleichen.

Doch da drängte sich mir direkt eine Produktserie auf. Groß beworben wird da auf dem bunten Bäpper, daß eben dieses edle Geschirr unempfindlich sei gegenüber Tomatenflecken. Ein gewichtiges Argument, ist es doch meist Chili oder irgendeine tomatige Soße mit Pasta drin, die ich zu solchen Anlässen konsumiere.

Das Teil ist gekauft! Naja, fast. Ein Sternchen hinter der vollmundigen Werbeaussage macht mich stutzig. Sternchen verweisen gerne auf Kleingedrucktes, das einem die Freude trübt. So in der Art “Kühltruhengeeignet*” -> “* solange diese ausgeschaltet ist und keine Temperaturen unter 0°C vorliegen”

In diesem Falle war es jedoch nur der Hinweis, daß man dafür sich auch brav an die Pflegeanweisungen halten soll. Neben den Piktogrammen, die die Eignung für Mikrowelle, Spülmaschine und Minustemperaturen anzeigen, wird einem dies alles in mehreren Sprachen mitgeteilt, davon auch einige, die ich lesen kann. WalMart ist eben ein Global Player.

Naja. Dem innenliegenden Faltblatt, das dann doch nur noch auf Holländisch und Französisch verfaßt ist, konnte ich immerhin entnehmen, daß es sich um die Pflegeanweisung handelt. Und kurz war sie nicht. Mehrere Dosen aufgemacht mit ernüchterndem Ergebnis. Keine Faltblätter mit Sprachen, die ich verstehe.

Zeit für den WalMartmitarbeiter, der die ganze Zeit neben mir mit einem Scanner am Rumfiepen war (Inventur?), von mir wahrgenommen zu werden. Da konnte ich doch nicht an mich halten und habe ihn darauf aufmerksam gemacht, daß ich dem Aufkleber zwar entnehmen kann, wie wichtig die richtige Pflege ist, aber die Pflegeanleitung nicht lesen kann.

Sein großer Moment! WalMart sei ja ein internationales Unternehmen, das ursprünglich aus den USA stamme. Da kann es schonmal vorkommen, daß da etwas nur auf Englisch draufstünde. [Fein, das wäre dann auch eine Sprache, die ich mindestens so gut wie (ein schlecht von einem Koreaner aus dem Englischen übersetztes) Deutsch verstehe. Aber fällt ja aus wegen ist nicht.] Weitgreifend gestikulierend öffnete er eine Dose, faltet das Faltblatt auseinander, blättert wild und wilder und just als er es aussprechen will, bestätige ich ihm, daß auch in den anderen Dosen keine andere Sprache zu finden ist.

Mal sehen, ob er es “nach oben” weitergibt und der Global Player sich erbarmt, verständliche Produktinformationen beizulegen. Natürlich habe ich vergessen, wie die Teile heißen. Il Rotho irgendwas, glaube ich. Vielleicht hätte ich ja mit den Informationen jemanden aus dem Bekanntenkreis drauf ansetzen können.

Aber war ein schöner Anblick, als der überlegene Gesichtsausdruck in sich zusammenfiel.

Jeden Penny wert

… war die DVD, die ich heute gekauft habe. Beziehungsweise die Show dabei. Zumindest wenn es sich dabei um einen relativ wertfreien Penny handelt wie den, in dem ich sie gekauft habe.

Wie erwartet liegen DVDs bei solchen Angeboten nicht im Markt aus, sondern man erhält sie an der Kasse. Prinzipiell auch ok, wenn die dort auch sichtbar sind. Und da hegte ich ja in dem kleinen Innenstadtsiffladen wenig Hoffnung, aber vor der Arbeit reichte mir die Zeit nicht, um die neue schöne saubere (vergleichsweise…) Stammfiliale auf der Grünen Wiese heimzusuchen. Immerhin gelang es mir vor der hektischen Ansage der Kaufsumme des sonstigen Einkaufs, mein Begehr zu äußern.

Aus den Tiefen des Krimskrams, der im Kassentresen rumvegetierte, angelte daraufhin die bemühte Verkäuferin, naja, eigentlich nur Kassiererin, eine Karton hervor. Frisch geöffnet und noch vollgestopft mit DVDs. Natürlich so reingepackt, daß man nicht erkennen konnte, welche.

“Ist sie noch dabei?”

“Wohl schon” dachte ich mir, fehlen ja noch keine. In Anbetracht der ellenlangen Schlange einigten wir uns fix, daß ich die bereits gescannten Artikel direkt zahle, mir dann in Ruhe meine DVD ausgrabe und direkt zahlen darf, immerhin, aber eigentlich auch natürlich ohne nochmal anzustehen.

Blöde Idee.

Der ältere Herr hinter mir hatte nichts auf dem Band liegen. Wohl zum Ausgleich dafür, daß er zuvor seine Einkäufe auf dem Band hatte verweisen lassen und einfach nach Hause ging, um seine vergessene Geldbörse zu holen. Dies führte wohl zu erheblichen Mißverständnissen und wüsten Stornoorgien, wie ich den bruchstückhaft schimpfend vor sich hergemurmelten Schilderungen der jetzt noch weniger gut gelaunten Kassiererin entnahm.

Aber er war steigerungsfähig. Sein Einkauf wäre das, was da hinter der Kassiererin läge. Die hat das dann brav und flink eingescannt. Zu flink für unseren Geriatrie-Flüchtling.

“Die Rosinen sind aber nicht mir! Und ach, ne Packung Milch hätt ich noch gebraucht…”

Schlagartig sinkt die harmonisch-hektische gute Laune von geschätzten zwölf Leuten dramatisch. Jeder ist sich wohl des sich anbahnenden Dramas bewußt.

“Stornoschlüssel!”

Ja, nach dem darf die kompetenzbeschnittene Standardkassiererin eines Discounters erstmal rufen. Oder klingeln. Gerne auch beides und wiederholt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Chefin/Schichtleiterin/Oberkassiererin/wasauchimmer schaffte es diesmal, ganze sieben grob gestoppte Minuten ihr Erscheinen hinauszuzögern.

Aber irgendwie habe ich es doch noch pünktlich in den eigenen Laden geschafft und war bei der Arbeit auf irgendeine seltsame Art glücklich.

Handlungsfreiräume seitens des Arbeitgebers sind doch was Feines.

Und vielleicht hat unser Held auch inzwischen erfolgreich Milch erworben und muß nicht mehr im Dreißigsekundentakt vor sich hinbrummeln, daß er ja noch nen Packen bräuchte.

Seite 15 von 15« Erste...1112131415