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18.09.2011 20:10 MDT
Uff, von New York steht noch so viel aus… Wir waren im Guggenheim und sonst noch viel unterwegs, der Besuch bei der Verwandtschaft hat geklappt, wir machten dort ein kurzes Nickerchen und brachen um 03:30Uhr Ortszeit wieder auf. (Nachtrag: Ist inzwischen verbloggt.) Weiterlesen
11.09.2011 12:15 EDT
Schicker Flieger. Doch, muß ich sagen. Noch eine gute Stunde ists bis New York. Fensterplätze gabs ja keine mehr, aber immerhin konnte ich auf zwei Plätze nebeneinander am Gang statt mitten im Viererblock umbuchen. In der letzten Reihe. Praktisch, wenn niemand an der Rückenlehne ruckelt. Nur kurz nach dem Start waren die weitgreifenden Bewegungen das Hecks noch ein wenig anstrengend. Aber insgesamt ist das hier doch eine ganz andere Hausnummer als die innereuropäischen Stoppelhopser der letzten Flüge.
Das Unterhaltungssystem ist fast perfekt. Fast deshalb, weil es wohl den Start um einige Minuten verzögerte, weil es Probleme machte und es musste auch kurz nach dem Start neu gebootet werden. Ansonsten gibt es reichlich Filmauswahl und Fernsehserien in etlichen Sprachen. Alles individuell au dem Schirm in der Rückenlehne des Vordersitzes. Und mit beliebigen Pausen, wenn Essen oder Trinken kommt oder wieder gehen will. Sogar mehrere Außenkameras gibt es, was über den Platz in der Rumpfmitte hinwegtröstet. Eigentlich ist es sogar am besten: Keine dritte Person am Fenster oder am Gang, die man einschließt bzw. die einem den Weg zum Klo schlafend versperrt. Die beiden anderen Sitze der Vierreihe werden ja über den anderen Gang versorgt.
Service ist nett und genau richtig bemessen. Stört nicht zu sehr beim Film, aber es gibt immer wieder rechtzeitig was zu trinken oder zu mümmeln, ohne daß ich bisher den Rufknopf bemühen musste. Klos sind auch reichlich vorhanden. Nur einen Haken gabs bisher: Ich hatte bei der Buchung ein Häkchen bei Fish&Seafood gemacht. Da kanns ja dann kein allzu fettiges Fleisch geben, das war der Plan. Der marinierte Lachs auf Spinat(?) als Salat war auch sehr lecker, das ebenso leckere indische Hauptgericht war Lamm Vindaloo. Seltsamer Fisch. Und irgendwie klingt die rethorische Frage, ob ich “das Extra” bestellt hätte, für mich immer noch wie “Waren sie der Kerl mit der Extrawurst?” Wobei im hiesigen, nicht voll besetzten Teil der Kabine mit ca. 70 Plätzen 5 oder 6 Extrawürste gebraten werden. Erkennbar daran, daß sie ohne Wagen serviert werden, bevor der Container für die Massenspeisung durchrollt.
Und ach ja, es gibt in der Armlehne neben Ethernet sogar einen USB-Port zum Laden diverser Mobilgeräte. Sehr schick. Nur ist irgendwie mein Hintern nicht auf langes Sitzen ausgelegt.
Naja, der Service Google+ kann an sich nichts dafür. Liegt wohl eher an meinem schwachbrüstigen Schlaufernsprecher. Jedenfalls gabs eben halt keine Statusmeldung mit Standort Frankfurt Flughafen Terminal 1 Gate C15 und Foto vom A380 dazu. Muss eben dieser Text reichen, der irgendwann von New York aus gesendet werden wird, wenn wir dort ein WLAN haben werden.
Was gabs bis hierher? Einiges. Und beinahe einen Fehlstart. Wecker war auf 04:30Uhr bestellt, alles gepackt und das Frühstück im Kühlschrank einsteckbereit. Minicar war auf 05:15Uhr bestellt, damit wir auf jeden Fall und trotz Karlsruher Baustelleninflation den Zug um 05:58Uhr erwischen.
Irgendwann lagen wir beide wach und Annette fragte nach der Uhrzeit. Mismutig schaute ich aufs Telefondisplay. Ist doch egal, wenn das Ding noch nicht geklingelt hat. 04:41Uhr und die Wecker-App ist komplett deaktiviert. Waaaaaaaaahhhh! Anziehen und Zähneputzen im Schnelldurchlauf. Annette stopfte das Essen aus dem Kühlschrank in ihren Rucksack, während ich den zuletzt noch angefallenen Müll runterbrachte. 05:10Uhr, das bestellte Minicar stand schon vorm Haus. Ich sagte dem Fahrer, daß ich gleich wieder zurück sein werde und wir dann die Sachen runtertragen. Versteht er wohl falsch, denn als ich vom Müllhäuschen zurücklief, ließ er schon den Motor an… Egal, kurz drauf waren wir im Wagen und fuhren los. Der Fahrer war gesprächig, wirkte aber ein wenig planlos. Und hatte seinen Quittungsblock vors Taxameter gelegt. Na, das hätte noch lustig werden können. Aber der verlangte Fahrpreis war deutlich unter dem, was ich im Dezember für die selbe Strecke zurück bezahlt hatte. Also keine Trickserei.
Kurz nach halb sechs erreichten wir das Gleis und enterten direkt den dort unmotiviert rumstehenden ICE. War dann auch tatsächlich unserer. Dessen waren sich zwei Amis nicht so sicher, wodurch wir ein wenig ins Gespräch kamen, auch erneut beim Umsteigen in Mannheim. Vom Service der Bahn waren sie so angetan, daß sie ihn gar nicht so nennen wollten. Wir konnten insofern relativieren, daß die Informationen auf Deutsch meist auch nicht reichhaltiger sind als die auf Englisch.
Franktfurt Flughafen. Lufthansa unterhält ja direkt am Terminaleingang hinter der Fußgängerbrücke vom Bahnhof eine kleine Check-In Schalterhalle. Praktische Sache. Auch, daß dort immer ein Infomitarbeiter ansprechbar ist. Ja, wir könnten auch dort einchecken, er empfahl jedoch die zahlreicheren Schalter im Terminal selbst. Kein Problem, wir hatten am Bahnsteig einen Gepäckwagen ergattert und waren somit mobil. Nur leider wurde inzwischen im Terminal auf Automaten-Check-In umgestellt. Nach Scan meines Reisepasses und Eingabe der Buchungsnummer verleugnete der Blechkamerad jedoch die Existenz einer Buchung. Klar, unser Flug heißt ja nach unserem Kenntnisstand zu der Zeit United 8841, operated bei Lufthansa. Also fragte ich nach den United-Schaltern und stellte mich dort an. Auch hier gibt es vor dem hinteren Ende der Schlange eine Servicekraft, die uns dann wieder zu Lufthansa schickte.
Ok, diesmal bekam der Automat keinen Reisepass, sondern als erstes die Buchungsnummer serviert. Und hieß prompt Annette willkommen und verlangte ihren Pass. Stimmt, dieses Mal hetten wir ja auf ihren Namen gebucht und ich war nur Mitreisender. Mit ausgedruckter Bordkarte konnten wir somit zum Gepäckabgabeschalter vorrücken. Auch hier war die Wartezeit erfrischend kurz, am Automaten war sie gar nicht vorhanden gewesen. So erschreckend kurz, daß ich vergessen hatte, den Trageriemen von der Reisetasche abzunehmen und zu verstauen. Die Dame vom Schalter vertüddelte ihn dann noch schnell, bevor er in den Eingeweiden des Gepäcktransportsystems verschwand. Hoffentlich geht das gut…
Der Weg zum Gate zog sich erst. Bordkartenkontrolle, Passkontrolle, aber noch keine Sicherheitskontrolle. Fein, wir wollten ja noch unser Frühstück aus dem Kühlschrank vertilgen. Und dann war die Schleuse plötzlich da. Immerhin gabs reichlich und komplett ungenutzte Sitze. Markiert mit einem Gehbehindertensymbol, für die die wohl reserviert sein sollen. Albern irgendwie, Sitzplätze für jemanden zu reservieren, der per Piktogramm als Rollstuhlfahrer dargestellt wird. Nach dem erschreckten Blick der Servicekraft am Schlangenbeginn realisierte ich, daß wir stolze 3l Getränke dabei hatten. Und noch mal einen halben Liter Saft. So dann also Druckbetankung.
Am Sicherheitscheck musste ich dann die Extrawurst spielen. Zwar hatte ich inzwischen recht professionell alles metallische in der Weste verstaut und musste dank Plastikschnalle nicht einmal den Gürtel ablegen, aber die Filme mit z.T. 1600 oder gar 3200 ISO bat ich per Hand zu prüfen. Was ein Spaß. Erst wurde ein Kollege gerufen. Der wartete dann samt Täschchen mit den Filmen darauf, daß meine restliche Habe durch den Scanner gelaufen war. Mit einem weiteren Kollegen gings dann zu einem kleinen Schalter am Rande des Raumes. Durt wurden dann diverse Teststreifen durch den Beutel gezogen und mir dieser dann als unbedenklich übergeben. Witzig bei der Aktion war noch, daß jeder Sicherheitsdienstler in Hörweite mir teilweise mehrfach versicherte, daß die Strahlendosis während des Fluges höher wäre als die des Scanners. Aber keiner bot mir an, daß ich die Filme doch durchlaufen lasse statt auf die Handprüfprozedur zu warten.
 "Unser" A380
Egal. Hier am Gate durch die Scheibe sieht der Vogel jedenfalls nicht ganz so gewaltig aus, wie ich mir das so vorgestellt hatte. Der am Nachbargate relativiert das ein wenig, denn das durchgängige Oberdeck kommt dort besser zur Geltung. Immerhin sind ja Spannweite und Länge im Bereich einer 747. Lediglich der Rumpf ist voluminöser.
Diesen Herbst geht es tatsächlich nach Amerika. Ein oder zwei Jahre schon haben wir das vor uns hergeschoben. Aber dieses Jahr muß es wahr werden, denn die Flüge sind jetzt gebucht.
Geplantbucht ist ein Direktflug von Frankfurt nach New York (JFK). Nach einer knappen Woche geht es weiter nach Las Vegas. Nicht wegen der Casinos, sondern weil es der sinnvollste Flughafen samt Mietwagenstation ist, um sich entlang der Sierra Nevada den einen oder anderen Nationalpark anzusehen und schlußendlich in San Fran zu landen. Dort kann der Wagen dank BART einige Tage vorm Abflug bereits abgegeben werden. Pünktlich zum letzten Urlaubstag gehts mit Zwischenstop in Toronto in knapp 14 Stunden wieder nach Frankfurt.
Jetzt gibt es noch einiges zu tun. Paßbilder, Reisepässe, elektronische Visa, internationaler Führerschein, Auslandskrankenversicherung und und und. Mönsch, immerhin verlassen wir mal Europa!
Pikantes Detail am Rande: Weil wir keinen Tag verschenken wollten und weil es seltsamerweise auch noch deutlich billiger war, fliegen wir bereits sonntags. Mal sehen, wie viele noch ausgerechnet am 11.9. zum zehnten 9/11-Jahrestag in New York einschweben.
Concorde und Tu-144, beide stehen sie auf dem Gelände des Technikmuseums Sinsheim. Und zumindest die Concorde wollte Annette mal sehen. Und Technikmuseum? Klar, daß ich da dabei bin! Weiterlesen
Unser letzter Tag auf der Insel. Wir haben ihn genutzt. Und so wurde er sehr lange, insgesamt. Weiterlesen
Noch gibt es nichts spannenderes als Überschrift. Außer vielleicht “Cold beer? It’s Oktoberfest time!” womit man im RyanAir-Flieger Gerstensaft zum Verkauf anpries. Dank Rückenwind waren wir sogar fast eine halbe Stunde zu früh da. Bei einer Flugzeit von zwei Stunden. Respekt.
Allerdings sind wir definitiv noch in der Touristensaison. Klatschen nach der Landung und lange Schlangen am Mietwagenschalter sprechen für sich. Auch das Su Leunaxiu hatte dieses Mal deutlich mehr Gäste.
Annette präsentiert gerade dem begeisterten Wirtsehepaar unseren Bildband mit Bildern auch von ihrem Anwesen drin. Ich mache mich für den Tag startklar. Und blogge.
Jo mei, man arbeitet sich halt so durch. Nichts besonderes, nur normales Tagesgeschäft. Mit zwei kleinen Ausnahmen. Beide basierend auf der starken US-Präsenz hier in der Gegend. Einerseits komme ich so dazu, mein Englisch mal wieder an Muttersprachlern aufzupolieren. Andererseits habe ich in den letzten drei Tagen mehr VAT-Forms bearbeitet als in den letzten drei Jahren in Karlsruhe.
 C-40B im Anflug auf Ramstein
Auch bemerkbar macht sich die Airforce bei entsprechender Windrichtung. Der vorherrschenden, um genau zu sein. Dann sieht und hört man hier, was das MAC so nach Ramstein schickt. Daran erkennt man übrigens hier auch wohl die Auswärtigen: Wer nach oben schaut, ist den Trubel nicht gewohnt. Und ich bin ja generell neugierig, wenn etwas tief genug fliegt, um gut erkannt zu werden.
 Kunst im Wald
Ansonsten hat die Kamera reichlich Ruhe. Irgendwie finden sich keine lohnenden Motive. Maximal die Straßenkunst hier. Und übrigens, der vermeintliche Fotografenfehler ist volle Absicht. Ich habe zwei vorhergehende Bilder ohne dieses Detail, daß ich dann abschließend eingefügt habe. Man beachte hierbei auch den Bildaufbau im Spiegel.
Obwohl, ein Objekt war es mir doch noch ablichtenswert. Die Schilder am Weiher hier beim Hotel scheinen zielgruppenoptimiert zu sein. Man hatte wohl schon Probleme mit Schwarzanglern aus dem kyrillischen Schriftraum.
 Angelski verbotski
Sodele, gestern hab ich meinen Urlaub festgeklopft und um noch relativ günstig zu reisen habe ich soeben gebucht.
Gestern hatte ich mich schon ein wenig umgesehen und dabei festgestellt, daß der Zusatzgebührenmeister RyanAir trotzdem noch günstig sein kann. Klar ist es ärgerlich, daß ein zweiter Koffer pro Person satte 70€ Gebühren kostet und pro Koffer nur noch 15kg erlaubt sind, aber Karlsruhe-Cagliari ist immer noch nur unwesentlich teurer als Köln-Olbia bei AirBerlin. Und die Anreise nach Köln würde locker das doppelte des Gesparten verbrauchen, von der unmöglichen Reisezeit mal abgesehen. In dem Zusammenhang kann ich übrigens den gesamten gerühmten Flugsuchmaschinen und Urlaubsportalen nur kritisieren: Bei gleichen Reiseterminangaben fanden sie, auch wenn beide bereits genannten Fluggesellschaften mit berücksichtigt wurden und auch in Angeboten auftauchten, nur deutlich turere Angebote. Kurzum, selbst mit allen Gebühren bei RyanAir liegt meine Buchung grad mal bei der Hälfte des günstigsten Angebots eines Portals. Das hatte den günstigen RyanAir-Flug mit einem entsprechen deutlich teureren Flug in der anderen Richtung ausgegelichen. Mit 3x Umsteigen, ein Mal quer durch Europa.
Dann aber noch ein Killerargument: Der Mietwagen. Wird neuerdings bei RyanAir während des Buchungsprozesses recht aggressiv angeboten. Das kann ja eigentlich kein gutes Angebot sein bei solcher Penetranz. Wenn es nicht 160€ günstiger wäre als Hertz mit Louis-Rabatt oder mein bisheriger Mietwagenbeschaffer Autoeurope. Und dann auch noch inklusive Vollkasko. Na gut, mal genau hinsehen, wie hoch die Selbstbeteiligung ist, das haben sie bisher gut getarnt. Aber man kann ja bei Hertz noch gebührenfrei stornieren…
Kurzum: Vom 27.09.2010 abends bis zum 13.10.2010 abends werden wir auf Sardinien sein. Freiwillige zum Mäusehüten, Blumenersäufen, Briefkastenleeren und Flughafenchauffieren dürfen sich gerne unter bekannter Mailadresse melden. Oder in den Kommentaren.
Geschafft. Der Flieger aus Manchester stand zwar noch ne Weile auf dem Vorfeld, durfte aber dann doch fast rechtzeitig starten, wo wir doch dank Rückenwind mit einer geringeren Reisezeit zu rechnen hatten und deshalb in der Priorität zurückgestuft worden waren. Weiterlesen
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Geschützt Manche Artikel sind nicht für jedermann gedacht, sondern nur für den Bekanntenkreis. Warum, tut nichts zur Sache. Wer das Kennwort haben möchte, kann mir eine Mail schicken. Oder sich an mich an die Zeit vor dem 05.06.2007 erinnern. Umlaute und Großbuchstaben sind hinderlich.
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