Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Archive

Kategorien

Antelope Canyon

21.09.2011 13:35 PDT (Arizona Time)

Frisch auf Gesellen, heute muß die Glocke werden! Oder so ähnlich. Relativ unvorbereitet gingen wir ans Werk. Und das, wo der Antelope Canyon nicht weniger war als einer der Hauptgründe, warum wir hier in den USA sind. Das Erlebnis hat sich durchaus gelohnt. Aus fotografischer Sicht muß ich sagen, daß ich glatt am Ziel vorbeigeschossen und von mir enttäuscht bin1. Annette jedoch hat mit meiner DSLR jedoch fantastische Bilder gemacht. Mit meiner DSLR? Wo sie doch so ihre Kompakte mag? Es wird Zeit, den vollständigen Text zu lesen!

Weiterlesen

  1. Da ich analog fotografiert habe, kann man erkennen, daß dieser Text erst nach der Rückkehr final geschrieben wurde []

Leaving Las Vegas

18.09.2011 20:10 MDT

Uff, von New York steht noch so viel aus… Wir waren im Guggenheim und sonst noch viel unterwegs, der Besuch bei der Verwandtschaft hat geklappt, wir machten dort ein kurzes Nickerchen und brachen um 03:30Uhr Ortszeit wieder auf. (Nachtrag: Ist inzwischen verbloggt.) Weiterlesen

Familienbande

17.09.2011 22:00EDT

Heute vormittag hatte ich ja schon meine ersten Begegnungen mit dem amerikanischen Straßenverkehr geschildert. Die Anfahrt nach Massapequa Park war sowas von unproblematisch, daß wir überraschend früh bei der Verwandtschaft waren. Und irgendwie war dort dann fast alles so, wie ich es von vor 14 Jahren in Erinnerung hatte.

Und nach deben diesen 14 Jahren ist ein Nachmittag zu wenig, um alles nachzuholen. So verlegten wir uns irgendwie auf Belangloseres. Und alte Familienbilder gabs. Zum Teil sogar noch aus der Jugend und Kindheit meines Großvaters. Diese Bilder hatte ich noch nie bewusst gesehen. Sehr faszinierend. Und für zwischendurch gabs leckeres mexikanisches Selbstgekochtes.

Da meine andere Tante nicht erreichbar war, machten wir noch einen kleinen Ausflug zum Strand. So haben wir mal die andere Seite des Atlantiks in natura gesehen.

Wieder zurück beim Haus waren dann alle eingetrudelt und es gab schon wieder Essen. Vom Grill im Garten. Da macht der Ami gerne mal kurzen Prozess mit Gas. Schnell und effektiv. Und lecker.

Natürlich gehen uns die Themen zum Erzählen nicht aus. Das wird sicher noch länger gehen…

 

Hello, Goodbye

In Südtirol neulich zeigte in der Hitze mein Vista Auflösungserscheinungen. Die Verklebung der Gummiarmierung löste sich. Das ist insofern blöde, weil da auch die Bedientasten drin sind. Ist aber wohl ein bekanntes Problem. Garmin zeigte sich kulant und auch wenn es etwas länger dauerte1 und ich halte wie angekündigt ein nagelneues Gerät in Händen. Mal sehen, wie ich das mit meiner Deutschland Topo V2 mache, die drauf registriert war. Da werde ich mir wohl helfen2 müssen. Auch wenn die Karte etwas angegraut ist.

Tja, das ist wohl der beste Zeitpunkt, das Gerät abzustoßen, denke ich mir. Nagelneu und ohne Gebrauchsspuren. Schließlich haben die Oregons, Dakotas und auch das neue 62er das, was ich bei Garmin jahr(zehnt)elang vermisste: Die Darstellung von Rasterkarten. Mit TTQV zusammen unschlagbar.Außerdem unterstützen die neuen Geräte papierloses Geocaching, das Gewurstel mit Cachebeschreibungen als pdf auf dem PDA hätte ein Ende.

Logischer Nachfolger wäre das Dakota gewesen und ich hatte es schon fast im virtuellen Einkaufswagen. Aber warum nicht ein 450er? Größeres Display, wenn auch mit etwas weniger Akkulaufzeit erkauft. Die aber im Angesicht meiner eneloop-Sammlung auch für Wochentouren wie die Alpenquerung letztes Jahr reichen würde. Schließlich gibt es für nur noch wenige Euro mehr bei den Oregons noch die T-Version mit einer Basiskarte im Maßstab 1:100k, die für 26€3 mehr so verkehrt nicht sein kann.

  1. angeblich 24h Bearbeitungszeit, sobald die Rücksendung eintrifft plus Postlaufzeit. Eingang war am Montag vorletzter Woche, Zustellung am Samstag der Folgewoche. Zwischenzeitliche Anfrage per Mail bis heute unbeantwortet []
  2. sprich: Die Rechnung finden []
  3. in meinem Fall []

Unvorbereitete Radelei

Schnell war die Arbeit rum heute. Statt um fünf musste durfte ich etwas früher gehen. Tja, was macht man mit dem angebrochenen Tag? In der Schrauberbutze gäbe es einiges an Material in den Motorradkoffern, das auch noch zur Wohnung sollte. Oder in den Rheinhafen wie im Falle eines Schlauches, den mir mein Vater anvertraut hatte und der, da nicht passend, zum dort ansässigen Lieferanten zurückgebracht werden sollte1.

Nur gabs in der Butze keine vollständige Fahrerausstattung. Eine Fahrt mit dem Motorrad in den Rheinhafen fiel also aus. Und obwohl dort auch das Navi mit der eingespeicherten Adresse lag, wollte ich nicht erst in die Wohnung radeln, um dann wieder in Moppedklamotten zur Butze zu fahren.

Immerhin bastelte ich ein wenig. Die neue Klingel kam an den Fahrradlenker und Öl auf die Kette. Auch die Distanzstücke von Touratech habe ich mal an die Acerbis-Schalen gehalten, das scheint auch gut zu werden.

Dann aber die navigatorische Ernüchterung. Im zufällig mitgeführten etrex steckte die nicht routingfähige Topokarte und ein Satz leerer, weil inzwischen endgültig defekter Akkus. Die Box mit der routingfähigen Karte und den Ersatzakkus war natürlich daheim. Aber sowas kann mich ja nicht erschüttern. Die Erfahrung zeigte ja, daß man erstaunlich gut Luftlinie mit dem Rad fahren kann, es findet sich immer eine kleine Unterführung oder Brücke. So modelte ich mich dann vom Albtalbahnhof durch die Günther-Klotz-Anlage bis zum Kühlen Krug. Der Aldi dort in der Nähe hatte auch Mignonzellen2 und so konnte ich mir wenigstens wieder die grobe Richtung anzeigen und mein Rumgestocher anzeigen lassen. Das wurde es dann nämlich. An einer Stelle habe ich sogar das Rad eine Wendeltreppe hochgetragen. Im Rheinhafen hab ich mich erst einmal prompt verfahren, dann aber den Laden gefunden. Ganz am Ende der Straße natürlich, die sich recht zog. Dafür zeigten sich nette Industriemotive im Nebel für den Rückweg. Auf dem Hinweg war die Kameratasche unter dem Schlauch im Rucksack zu schwer zugänglich.

Die Auslieferung klappte dann auch noch. Nachdem ich die zum Glück am Firmenschild angegebene Nummer angerufen hatte, denn die Tür war zu und niemand zu sehen.

Mit dem Fotografieren auf dem Rückweg sah es dann auch nicht gut aus. Es dämmerte dann doch schon. Eine Ansammlung Raben am Energieberg3 ließ ich mir dann doch nicht nehmen. Während ich rumhantierte bemerkte ich nicht, daß sich um mich rum immer mehr von den Viechern sammelten. War schon fast wie im Hitchcock-Film. Und dann zog auch noch ein riesiger Rabenschwarm vorbei. Die haben wohl da draußen ihre Schlafbäume.

Zurück über die Unterführung beim Bahnhof, der mit einem großen, leuchtenden, gelben M markiert ist. Ab da ist die Strecke einfach, weil bekannt. Nur erwiesen sich meine SealSkinz dann als doch zu dünn für die Tour und bis ich den alten Flugplatz überquert hatte, waren mir die Finger fast abgefroren. Hoffentlich habe ich mir da nichts geholt, denn Ohrenschmerzen scheint es auch zu geben.

Nachtrag: Und aus unerfindlichen Gründen war im etrex die Logfunktion abgeschaltet. Laut Radltacho aber immerhin 24km.

  1. nein, jetzt keine Abhandlung zum Thema Paketdienste – ich fahr ja auch eher Zeugs selbst durch die Gegend, statt Versandkosten auszugeben []
  2. bei unserem in der Nordstadt sind sie seit Wochen ständig ausverkauft, dafür gibt es wühlkorbweise 9V-Blöcke und Microzellen []
  3. was für ein Euphemismus, das ist ein Müllberg, aus dem Biogas rauskommt, der hoch genug ist, um drei Windräder draufzusetzen und dessen Südhang voller Solarzellen ist []

Mobile Arbeit erledigt

Ich bin ja mal wieder zu gut zu meiner Firma. Die Fahrtzeit ist ja bezahlte Arbeitszeit1, ebenso wie die Zeit, die ich für das Erstellen der POI-Daten unserer Filialen daheim aufwende. Und ich geh hin und nutze die Bahnfahrt und arbeite nebenbei an den Daten. ;-)
Ging aber auch recht flott ohne störende Onlineverbindung. Zumindest nachdem ich begriffen hatte, daß es einfacher ist, den Tag zur Bildverlinkung einfach manuell in die gpx-Datei einzufügen statt mich weiter zu wundern, warum MapSource die Beschreibung des Wegpunktes sowohl in desc- als auch cmt-Tags einbettet. Beides auch noch mit total verhageltem Satz, unerwünschte Zeilenumbrüche sind da das mindeste. Ich werde auch künftig nicht mehr aus TTQV heraus jedesmal die Wegpunkte komplett exportieren2, sondern nur noch den neu hinzugekommenen Punkt. Texte verändern etc. kann ich auch direkt in der Datei, so viel XML beherrsche ich inzwischen. Eigentlich könnte ich sogar eine neue Filiale selbst direkt anlegen, aber da siegt dann doch die Bequemlichkeit.
Ärgerlich an der Sache ist sind noch ein wenig meine Sitznachbarn im ICE nach Köln. Die Dame zwischen Karlsruhe und Mannheim war so demonstrativ angefressen bei jeder noch so kleinen Bewegung meinerseits, daß ich mich nicht weiter traute und der Herr ab Mannheim so formatfüllend, daß ich an die mittlerweile gesichtete Steckdose zwischen den Sitzen nicht mehr herankam. Schade, im IC nach Emden fehlen mir jetzt zwei Stunden Akkulaufzeit3 und natürlich die Steckdose zum Nachtanken. Egal, dafür hat es reichlich Platz und nach dem Bloggen werde ich erst mal ausführlich vespern. Ich denke nicht, daß sich an meiner Kruschdelei im dünnbesiedelten Wagen jemand stören wird. Mails werden halt andermal verfasst.

  1. diesmal geht es bekanntermaßen für zwei Wochen nach Emden []
  2. war bisher ok so []
  3. der Akku wird nicht bis Emden durchhalten []

Schottlandnachlese: Ausrüstung

Das Fazit ist einfach: Alles hat sich bewährt. Naja, fast alles.

Weiterlesen

Nairn

So, nun sind wir an der letzten Station unserer Reise angekommen. Morgen in aller Herrgottsfrühe wird uns ein Flieger vom benachbarten Flughafenplatz Inverness Dalcross gen Heimat tragen.

Weiterlesen

Garmin mal wieder…

Ausgangsbasis: Ein Navigationsgerät. Das zugehörige Kartenmaterial. Ein Upgrade für dieses Kartenmaterial. Letzteres ist auf dem Gerät bereits seit langem installiert. Aufs Laptop muß sie wieder neu drauf, da ich dort sämtlichen Garminkrempel habe runterschmeißen müssen, weil die Installation rettungslos zerschossen war.

Welche Vorgehensweise würde man vermuten? Klar, DVD rein, Karten auf dem Laptop aufspielen, fertig. Produktschlüssel steht groß auf der DVD-Hülle, könnte aber auch vom unbedingt anzuschließenden Gerät ausgelesen werden, auf dem es ja bereits installiert und freigeschaltet ist.

Vorgehensweise Garmin: DVD einlegen, Karten aufs Laptop aufspielen, Produktschlüssel eingeben lassen und dann – genau, ca. anderthalb Gigabyte Kartenmaterial ungefragt aufs Gerät schaufeln. Durch die notorisch langsame USB-Schnittstelle des Navis. Um dort die Daten mit genau dem selben Kram zu überschreiben.

Hallo? Wäre eine einfache Abfrage der Kartenversion auf dem Gerät inklusive überspringen der Karteninstallation nicht einfacher gewesen?

GPS und Karten

Irgendwann wollt ichs mal unterbringen, warum nicht jetzt? Letzten (Wander)Urlaub hatte ich ja das Problem, daß ich zwar kartentechnisch gut vorbereitet, aber ohne richtiges GPS war. Will heißen, ich hatte auf A4 Karten im Maßstab 1:25000 ausgedruckt und sogar einlaminiert, so daß ich drauf rummalen konnte und Wasser den Karten nichts anhaben konnte.Dafür versuchte ich, mit PDA und GPS-Maus zu navigieren. Das klappte zwar mit letztere zum Trackaufzeichnen, aber da die Bluetoothverbindung zwischen den Geräten immer wieder mal klemmte (eigentlich im Felde nie funktionierte), hatte ich keine elektronische Standortbestimmung und schon gar keinen Track auf dem Display.(Ja, ich weiß, Pathaway kann im Hintergrund bei abgeschaltetem Display mitlaufen und mitloggen, aber das funktionierte bei meinem Axim nie richtig und wenn ich jetzt sehe, daß das etrex mit zwei schnöseligen AA-Akkus seit Beginn des Urlaubs keine Verringerung der Akkuladung anzeigt…)
Hier ist es gerade umgekehrt. Ich habe detailliertes Kartenmaterial im etrex, aber eben nur Vektorkarten. Zum Planen habe ich ebenso wie für Südtirol die sehr gute elektronische Karte von Kompass, aber eben nicht ausgedruckt. Einfach nicht dran gedacht in vor vier Wochen, bevor ich nach Villingen musste. So fehlt eben der eine oder andere klärende Blick auf die Papierkarte und die größere Übersicht.
Somit das erklärte Ziel: Im nächsten Urlaub muß wieder beides zur Hand sein: Papierkarte und GPS. Nur so klappts wirklich!

Seite 1 von 512345