Mein radbastelnder Kollege hatte mich ha schon darauf hingewiesen, wie einfach die Bastelei eigentlich sei und gefragt, warum ich, obwohl ich fast alles am Motorrad schraube, mich da nicht rantraue. Frage ich mich inzwischen auch.
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Mein radbastelnder Kollege hatte mich ha schon darauf hingewiesen, wie einfach die Bastelei eigentlich sei und gefragt, warum ich, obwohl ich fast alles am Motorrad schraube, mich da nicht rantraue. Frage ich mich inzwischen auch. Man braucht meine Hilfe in Weil. Dieses Mal im neuen Laden. Der alte, den ich mit eingeräumt hatte, war ja zwischenzeitlich abgebrannt. War mir schon häufiger aufgefallen, heute aber wieder ein Extrembeispiel. Ambulante Pfleger haben wohl nicht wirklich Zeit für die Fahrten von Einsatzort zu Einsatzort. Zumindest fahren sie so, als wäre ihrem schnellen Vorankommen alles untergeordnet, selbst die Unversehrtheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Vielleicht aber auch nur eine Form der Kundenaquise. Toppen wollte das aber noch ein Baggerfahrer der Straßenbahnbaustelle in der Rüppurer Straße. Die Grenzen seines Buddelreiches ignorierend verließ er dieses und zuckelte den Radweg lang. Völlig unbeeindruckt von den Flüchten der drei Radfahrer, die er bei der Aktion beinahe abgeräumt hatte, mich eingeschlossen. Eigentlich wollte ich erst nach Abschluß des Vorgangs was schreiben, aber der Laden geht mir langsam echt auf die Nüsse. Weiterlesen Zahnarzttermin in der Pfalz. Und bevor noch mal jemand fragt: Ja, es ist beschlossene Sache, zu einem Arzt in Karlsruhe zu wechseln, aber die drei Termine für eine professionelle Zahnreinigung hatte ich schon vor diesem Entschluß ausgemacht und nun ziehe ich das durch. Auch wenn es schwer fällt. 4589km stehen auf der Uhr, somit sind es 41km mehr als seit der letzten Radelwoche (vor dem Urlaub). Ansonsten hat sich radltechnisch ein wenig getan in Karlsruhe. Auf meinem Radweg zur Arbeit wurde der Radweg bis vor die Kfz-Haltelinie vorgezogen. Wird öfter praktiziert, ist aber an der Stelle mehr als angebracht. Schließlich geben dort die Autofahrer gerne schon Gas, wenn nur die Radler, nicht aber sie grün haben. Und dann wird es an der nachfolgenden Engstelle knifflig. Deswegen ja auch die stufenweise Grünphase. Aber gleich drauf dann der Knüller: Ein Stück Fahrbahnbreite fehlt schon wegen einer Baustelle und diese Woche wurde nun auch die gegenüberliegende Straßenseite mit einem Bauzaun verbarrikadiert. Die verbleibende Gasse ist kaum breiter al ein Auto und mit seitlichem Versatz ca. 60m lang. Ohne irgendwelche Regelung. Klar, ist ja eine Fahrradstraße und zwei begegnende Räder kommen locker aneinander vorbei. Nur daß in der Praxis munter Zweispurfahrzeuge die Straße bevölkern. Welcher Pfosten erteilt in dieser Stadt so unkoordiniert Baugenehmigungen? Man darf die “Viel vor, nix dahinter”-Stadt1 echt nichts organisieren lassen. Oder genehmigen, falls wer anders organisiert hat. Heute auf dem Weg zum Sushi-Brunch per Rad war bei der freien Tankstelle erst die Straße und wenig später sackgassenmäßig der Radweg gesperrt. Wobei sich Hütchen ohne Flatterband ignorieren lassen. Doch spätestens die Überquerung der Kaiserstraße gelang nur mit Hilfe eines Streckenpostens. Und das vor dem Start. Heimlich und undurchdacht findet heute also dieser Marathon statt. Bei einer ähnlichen Veranstaltung in Hannover Anfang des Jahres war in den Wochen davor, als ich dort arbeitet, schon alles voll mit Schildern, die besagten, wo die Strecke verläuft und wie man sie umfährt. Tja, so wird das halt in Landeshauptstädten geregelt, da braucht sich der Badenser nicht zu wundern, daß er vom Schwabenländle aus regiert wird. Hier in Karlsruhe wussten nämlich selbst die Streckenposten nicht mehr, als daß sie an ihrem Standort niemanden durchlassen sollen. Und schickten selbst unwissend uns auf der Rückfahrt immer wieder in Sackgassen. “Da müssen sie halt außenrum fahren.” Wo und wie weit außenrum wusste niemand. Also haben wir die Strecke einfach in einem wenig beobachetetn Moment an einer publikumsarmen Stelle gequert. Tolle Großveranstaltung. Und im Sushi Circle baut man neuerdings Schnittlauch in die California Rolls. Bäh. Habe ich mich eben am Tunfisch schadlos gehalten. Die Ignorantenquote war heute eh ungewöhnlich hoch.
Doch sie mahlen. Ungefähr so wollte ich heute den Blogeintrag nennen. Ursprünglich. Grund war meine neuliche Genugtuung. Vor knapp drei Wochen war mir am selben Tag aufgefallen, daß sowohl bei den Radwegzuparkern an der Linkenheimer Landstraße Grüße vom Ordnungsamt als auch an dem ums Eck auf einem öffentlichen Parkplatz verrottenden ehemaligen Imbißbudenanhänger ein roter Punkt prangten. Der Punkt war auch überfällig, hatte der Hänger doch ein am 1.5.2010 abgelaufenes Kurzzeitkennzeichen. In der Zeit sah man den Beweger des großen baltischen Transporters, der hier oft die Gehwege kraft seines mächtigen Hecküberhangs zuparkt, gelegentlich an dem Hänger arbeiten. Seit Monaten rottet das Teil scheinbar unbeachtet vor sich hin. Heute morgen, Stichtag. Der Hänger ist weg. Weg vom alten Platz. Jetzt steht er auf einem Privatparkplatz direkt gegenüber. Vom Arbeitszimmer aus hat man eine wunderbare Aussicht auf das vermooste und mutmaßlich auch morsche Dach. Der Boden scheint eh zu fehlen, denn bei den Arbeiten am Hänger sah man den Nachbarn mit beiden Beinen fest auf dem Straßenboden stehen. Vorsorglich wurde das abgelaufene Kurzzeitkennzeichen abgeschraubt. Die ehemals auf dem Parkplatz abgestellten Kräder verteilen sich nun teils auf der Zufahrt zum Haus gegenüber, wo in einer Wohnung scheinbar das halbe Baltikum untergebracht ist. Der zugehörige Kleinwagen steht auch schon wieder bei uns vorm Haus in der Zufahrt im Weg rum. Fragt sich, wie es sich verhält auf privatem, aber nicht umfriedetem Grund. Soweit ich weiß, würde man für eine überfällige Hauptuntersuchung, profillose Reifen u.ä. ein Knöllchen bekommen. Doch wie steht es um eine nicht vorhandene Zulassung? Ist das wirklich harmlos? Soll ich künftig vom nicht verkehrssicheren Krad einfach das Kennzeichen demontieren? Oder ist es doch wieder nur die Trägheit der städtischen Bediensteten Karlsruhes, die auch ein Autowrack mit ähnlicher Unterbringung oder den Hinweis auf besagten Hänger seit Monaten gekonnt und geübt ignorieren? Oder: Wie ein bekannter Hersteller an der Kundenanfrage herumtextbausteint. Der Reihe nach. Am Sonntag hatte ich den Helm aus dem Keller geholt und mit dem Telefon rumgespielt. MP3s abspielen klappte erwartungsgemäß problemlos. Beim Radio dann die erste Ernüchterung. Klar, das Kabelheadset muß ja dran als Antenne. Und bekommt somit den Ton. Gut, man kann die Lautsprecher aktivieren, aber kein Ton findet seinen Weg per Bluetooth in den Helm. Anfrage bei Sony-Ericsson. Und heute kam die Antwort: Geht nicht. Ok. Pech gehabt. Peinlich nur der Vorschlag, ich solle mir doch ein spezielles SE-BT-Headset mit integriertem Radio kaufen. Dann hätte ich ja, was ich wolle. Ja, ich hatte erwähnt, daß es um ein BT-Headset in einem Motorradhelm geht. Danke fürs Lesen, lieber Supportmitarbeiter… |
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