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Norwegen in Sicht

Uff, die Übersicht ist fertig und damit der größte Teil der Planung. Nur noch ein paar Wanderungen genauer ausarbeiten und vor Ort je nach Lage die Fahrtstrecken anpassen. Geschafft. Ergebnis auf der entsprechenden Seite, vorm Urlaub wie immer mit Kennwort.

Norwegen 2012

So, die Planungen sind mittlerweile konkret und auch meine zwischenzeitliche Panikattacke fast bewältigt. Immerhin haben wir für die meisten Unterkünfte Zusagen. Bei einer fehlenden Unterkunft gibt es eine Alternative, die man auch online buchen kann und noch einiges frei hat. Ansonsten steht der Norweger ja auf Buchungsanfragen per Mail, die er dann auch erst nach Tagen bewantwortet. Was auch ein Grund dafür ist, inzwischen auch ungehemmt mehrere Anbieter am selben Ort parallel anzufragen und im Zweifelsfall halt einem abzusagen. So wie heute just bei einem von zweien, die innerhalb von weniger als einer Stunde geantwortet haben. Aber der andere war halt noch schneller.

Für die Gegend um Molde warten wir dergestalt auch noch auf Antwort auf zwei Anfragen, das geht hoffentlich gut. Gaupne hingegen scheint zur befürchteten Katastrophe zu werden. Drei Übernachtungen sollten es in der Gegend werden, aber die letzte der drei ist kaum hinzubekommen. Das einzig freie, das wir bisher gefunden haben, ist ein als Notunterkuft eingestufter Campinganhänger auf einem Campingplatz eine Viertelstunde außerhalb. Was auch immer da an diesem Freitag los sein wird an diesem Fjord.

Immerhin haben wir auch noch ein Schnäppchen gemacht. Etwas abgelegener als gewünscht, aber immer noch gut gelegen für ein paar Wanderungen südlich von Jotunheimen sind wir wohl gänzlich außerhalb der Saison. Somit bekommen wir eine Hütte, die zusammengepfercht bis zu 6 Leute beherbergen könnte und neben eigenem WC und Dusche auch noch eine eigene Sauna hat, für weniger als 80€/Nacht. Nur zum Vergleich, um sonst in Norwegen unter 100€/Nacht zu kommen, muß man schon in einer Art Holzzelt1 mit mitgebrachtem Bettzeug hausen.

Und während ich hier tippe, kommt auch noch die Bestätigung für Løm rein: Hütte mit Kamin in einem Feriencenter. Inklusive 50%-Rabatt auf alle Angebote ebendieses Centers, wozu auch eine Tour auf deren sogenanntem Klettersteig gehört. Das kurze Werbevideo, auf DuRöhre gehostet, sieht jedenfalls nicht nach Herrausforderung aus, dafür soll der damit erreichte Gipfel ein fantastischer Aussichtspunkt sein.

  1. d.h. eine kleine Hütte ohne Klo und fließend Wasser, man geht in die “Sanitärhütte” wie alle Zelter []

Raus aus Barcelona

War noch lustig heute. Nach Frühstück und Kofferpacken verstauten wir ebendiesen im dafür gedachten Raum hinter der Hotelrezeption1 und machten uns auf zur Casa Battllo. Dieses von Gaudi umgebaute Haus gilt als der Beginn der Hochphase seines Schaffens. In Privatbesitz und somit auch privat unterhalten, akzeptierte man hier keine Behindertenausweise. Jo mei, wenn es das Haus in Schuss hält… Interessant anzusehen war es allemal auch mit den Informationen, die wir vom Casa Mila schräg gegenüber schon mitgenommen hatten.

Fürs Mittagessen überließ Annette mir die Entscheidung. Im Cafe Laie waren wir schon gewesen und ich wollte keine Verzögerungen durch langsamen Service riskieren und verwarf deshalb auch das noch unbekannte Cafe Zurich. Den Zuschlag erhielt die Cafeteria im Obergeschoss des riesigen Kaufhauses Cort Ingles am Catalunya-Platz. Selbstbedienungstheke wie bei IKEA, nur leckerer. Wenn auch keine Schnäppchen. Dafür gibts beim Essen aber reichlich Aussicht, vom Montjuic und dem Olympiagelände bis weit hinter die Sagrada Familia spannt sich das Panorama.

Dann bimmelte auch schon der Wecker. Zurück zum Hotel, Koffer und Annettes Handgepäck abgreifen2 und wieder zurück bis zur Haltestelle Universitat. Drei Haltestellen bis zum Arc de Triomph und wieder ans Tageslicht. Die Sucherei von der Hinreise entfiel, der Busbahnhof ist weithin zu sehen und wir kannten nun auch den Weg. Dankbar für die dort vorhandenen Toiletten machten wir uns auch schon startklar. Annette kaufte noch was Süßes für die Fahrt und schon saßen wir in einem von drei Bussen, der auch schon nach kurzer Wartezeit um 15:45Uhr statt 16:00Uhr abfuhr. Kein schlechter Plan, dachte ich mir während der Fahrt. “Wenn halt um 16:30Uhr kein Bus fährt, buchen wir eben den um 16:00Uhr” hatte ich damals noch gedacht. Nun passte die angegebene Zeit, wann das Gate schließt, nicht mehr in das empfohlene Zeitfenster von 1,5 Stunden. Aber Girona ist ja ein kleiner Flughafen.

Was auch gut ist. Denn gleich hinter der Zahlstelle der Autobahnabfahrt Girona/Flughafen fuhr der Fahrer rechts ran, lief um den Bus und erklärte was auf Spanisch von heißem Wasser und fünf Minuten. Nach dieser Zeit fuhr er aber nicht weiter, sondern wir durften in den nächsten Bus der Gesellschaft umladen und -steigen. Immerhin passten die Passagiere von zwei Bussen in einen. Die Fahrt dauerte eh nur noch wenige Minuten und wir plumpsten direkt vom Abflugterminal aus dem Bus.

Einchecken bei RyanAir kann immer wieder lustig sein, heute war die Show sehr ausführlich. Unsere Busladung verstopfte die beiden offenen von fünf Schaltern, als die Passagiere für Dublin aufgerufen wurden, doch mal endlich zu Potte zu kommen. Daß die dann nach vorne kamen, entrüstete wiederum mindestens einen mutmaßlichen Karlsruhe-Passagier, der sein eigenes Stündchen auch schon schlagen zu hören glaubte. Dazu noch eine ältere fußlahme Dame in unserer Schlange, die mit einigen Verwaltungsaufwand deutlich länger für die Kofferabgabe bzw. das Einchecken brauchte als die anderen. Warum man da allerdings, wenn man auch noch mit einem kleinen Kind reist, sich zwei wuchtige Stücke Handgepäck antun muß statt einfach mal einen Koffer aufzugeben, ist mir auch schleierhaft. Annette ist zwar anderer Meinung wie ich und ist dafür, daß man die Spielregeln mal etwas lockerer auslegen sollte, aber ich finde, Grenzen müssen einfach respektiert werden und wenn man Überschreitungen toleriert, werden sie Gewohnheit und vor allem immer weiter überschritten. So gabs vor uns ein deutsches Ehepaar, daß noch mal schnell denn Koffer umpackte, weil er gut 2kg zu schwer war, während ein Handgepäckstück grad mal 3kg3 wog. In der Nachbarschlange explodierte ein Asiate förmlich, weil sein Handgepäckstück4 300g zu schwer war, während er in der Hand noch ein Netz Orangen, eine Wasserflasche und einen Helm hielt – mindestens. Zudem war sein Rucksack auch zu hoch. Wie gesagt, die Spielregeln sind hinlänglich bekannt und es ist dann absolut überflüssig, die ganzen Leute damit aufzuhalten, daß man rumblökt, man wäre ja zahlender Kunde5, man solle mal nicht so sein und das Personal noch beinahe mit den Orangen bewirft. Als dann noch direkt bei uns das System ausfiel, wurde immerhin vom reichlich rumlaufenden Personal noch ein dritter Schalter für die Dublinpassagiere in Zeitnot aufgemacht. Ach ja, Koffergewicht 14,8kg6 und das Handgepäck unauffällig. So reisen Profis :-)

Im Obergeschoß bei der Sicherheitskontrolle gabs noch eine kleine Schlange. Kurzes Umpacken der Kleinigkeiten aus den Hosentaschen in die Jacke, die dann gesammelt in der Schale für den Scanner landen sollte. Ring und Anhänger hab ich unbeanstandeterweise ganz vergessen, fällt mir gerade ein. Dafür fehlte mal wieder das Brillenetui. Und man meckerte meinen kontrollenoptimierten Plastikgürtel an, der nicht einmal in den Vereinigten Staaten beanstandet worden war. Gesetz und so. Naja, man ist dem Humbug ausgeliefert. Immerhin musste ich nicht wie in Karlsruhe die Schuhe ausziehen.

Somit waren wir doch noch zeitig am Gate, konnten Wasservorräte anlegen und uns allmählich auf die Schulklasse einstimmen, die wohl mitfliegen wollte7. Pubertierende südländische Hühner. Der Rest ist Standard. Und die Zeit schnell um. Annette wollte noch ein wenig Bilder kucken, ich schreibe diese Zeilen und bin grad so fertig damit, da will man schon zur Landung ansetzen.

  1. in dem aber auch einiges anderes rumlag wie Putzzeugs und Verbrauchsmaterialien []
  2. mein Handgepäck war bis auf das im Koffer zwischengelagerte Laptop eh der Fotorucksack, wie immer []
  3. von erlaubten 10kg []
  4. in das alles rein muß, auch Handtaschen, Duty-Free-Einkäufe etc. []
  5. Wäre es unsere Reihe gewesen, hätte ich ihm wohl zugerufen, daß die in der Schlange hinter ihm das auch sind und auf ihren Flieger wollen []
  6. von erlaubten/gebuchten 15kg []
  7. und es auch tut []

Olympische Verwirrung

Wenn 5000m Verlaufen olympische Disziplin wird, werden wir Favoriten für die Goldmedallien sein.

Unser dritter Tag in Barcelona. Frühstück war wieder ausgiebig. Auch wenn der Schinken heute die etwas ranzelige Note hatte. Da wir gestern beträchtliche Teile des Stadtplans zu Fuß durchmessen hatten, wollten wir den Hausberg Montjuic zu Fuß erklimmen. Das leckere Abendessen will ja abtrainiert werden. So zogen wir frohen Mutes durch die Wohnviertel von Sant Antoni, imm er schön im Slalom um die Sonntag morgens gassigegangenen Hunde und ihre Hinterlassenschaften. An der Placa d’Espanya gabs dann Futter fürs Tele: Die Verursacher des papageienartig klingenden Krachs entpuppten sich als papageienartig aussehende grüne Vögel. Sind wohl mal ausgebüxt und fanden das Klima ganz angenehm. Am großen Brunnen vorbei zum Palau Nacional und links dran vorbei. Denn links ist Schatten, rechts Sonne und die Rentnerrolltreppen führen rechts auch verlockend nach oben. Links rollen sie bergab. So kam es dann auch, daß wir den eigentlich rechts hinter dem Palau liegenden Eingang zu dem angesteuerten Garten weiträumig verfehlten und sehr zielfern in der Gegend rumstolperten. Daß wir bereits vorher bemerkt hatten, daß im Reiseführer sämtliche Karten eben nicht genordet sind, sondern Norden in der oberen rechten Ecke liegt1, half wenig. Zu oft hielten wir die – dann doch wieder ungedrehte- Papierkarte neben das Oregon und versuchten, unseren Weg zu finden. Schwamm drüber.

Der Garten, der nur wenige Stunden in der Woche am Sonntag für die Öffentlichkeit zugänglich ist, entpuppte sich als ausgesrochen wenigsagend. Immerhin hatten wir bei der Suche schon eine Runde ums Olympiastadion gedreht und den futuristischen Funkturm auf dem Gelände gesehen. Dann gingen wir den Weg – jetzt also den richtigen, direkten, zurück zum Pavello Mies van der Rohe. Nach Gaudi gestern ein wenig Bauhaus zum Runterkommen. Vort Ort entpuppte sich der ehemalige Pavillion der Weltausstellung als wirklich klein und war uns dann den Eintritt doch nicht wert. Zudem zwickte die Leere im Magen.

Diese Empfehlung des Reiseführers lohnte sich dann mal. CaixaForum ist eine umgebaute alte Textilfabrik und beherbergt neben diversen Ausstellungen auch eine Cafeteria, welche eher ein kleines Restaurant ist. Mit kleinem Stehpult im Eingangsbereich, Tischzuweisung und einem Tagesmenü für 12,70€. Hierbei kann man neben einem Getränk auch je eine Vorspeise, ein Hauptgericht und einen Nachtisch aussuchen. Was sich auch als ganz lecker erwies. So gestärkt ging es auf die Suche nach dem Botanischen Garten. Der liegt eigentlich in direkter Luftline hinter Palau Nacional und Olympiastadion. Sprich, erst mal wieder den ganzen Berg hoch. Hier spielte uns dann der Oregon einen Streich: Der kannte den Garten als Sehenswürdigkeit und führte uns ans westliche Ende des Olympiageländes, während wir eigentlich nur das Stadion knapp streifend östlich hätten vorbeigehen müssen. Naja, der Placa de Europa war zwar noch ganz nett und die Aussicht auch, aber im Endeffekt nur wieder ein Riesenumweg, der nicht hätte sein müssen. Der Botanische Garten ist dann auch noch dermaßen im Aufbau, daß man zumindest jetzt im Vorfrühling auf Eintritt verzichtet. Das Konzept allerdings ist witzig: Aus jeder der mediterranen Klimazonen weltweit2 wurden Pflanzen zusammengetragen und nach Herkunft sortiert in verschiedenen Bereichen eingepflanzt. Sieht ganz nett aus, aber reißt nicht vom Hocker.

Immerhin fanden wir die Bergstation der Standseilbahn halbwegs problemlos und ohne Umwege. Ein kleiner Kulturschock: Anders als die Karlsruher Turmbergbahn3 ist diese Bahn hier keine Extrawurst, sondern mit dem normalen Ticket zu benutzen. Bis hin zur Umsteigemöglichkeit in die Metro. Somit leisteten wir uns dann doch eine 10er-Karte, denn die können wir gemeinsam nutzen4 und allein für den Rückweg zum Busbahnhof werden wir noch mal Metro fahren müssen. Auch der Preis ist erschreckend niedrig: Für 9,25€ kriegt man in Karlsruhe bestenfalls eine 4er-Karte. Wir werden das Ticket noch ein wenig mehr nutzen, denke ich.

Schlußendlich liefen wir noch ein wenig durch die Altstadt auf der Suche nach der im Reiseführer unerwähnten Brücke, die sich an der Kathedrale fand. Immerhin ist sie berühmt genug, um auf Postkarten und nun auch in unserem Fotoalbum gefunden zu werden. Dazu gabs noch einen Fußgängerzonenauftritt eines Opernsängers(!). Schnell fand sich dann auch noch der Weg zum Los Torreros, wo wir nicht nur beide einen Nachtisch verputzten, sondern auch eine Tapas-Portion mehr schafften als letztes Mal. An dieser Stelle muß ich auch eine vermeintliche Gaunerei richtigstellen, von der ich vorgestern berichtet hatte: Ein Zeile über dem Hauswein steht der servierte Wein mit richtigem Preis und Flaschengröße. Auch stimmte meine Rechnung nicht. “1/2″ heißt hier nicht 0,5l sondern “halbe Flasche” bzw. komplette “halb so große Flasche”, was auf 0,5×0,75l, also 0,375l rausläuft.

Im zweiten Anlauf fanden wir auch den Heimweg zum Hotel. Gute Nacht!

  1. die Karte als um 45° gedreht ist []
  2. ja, das gibts in Chile, Südafrika, Australien, Californien und eben rund ums Mittelmeer: Gleiches Klima und gleiche Bodenbeschaffenheit []
  3. auch von den Verkehrsbetrieben betrieben []
  4. sprich 2x abstupfen für eine gemeinsame Fahrt []

Viel Gaudi in Barcelona

Hier erscheinen bald die Eindrücke unserer Architekturtour in Barcelona…

One night in Barcelona

Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Etwas früher als sonst waren wir aufgestanden, um unsere Sachen noch schnell in den Koffer zu werfen und gen FKB1 zu fahren.

Weiterlesen

  1. Karlsruhe Baden Airpark []

Nachtrag USA

Die letzten Tagen war ich zumindest hier fleißig. Gut, die Fenster und Böden sind auch geputzt. Jedenfalls gibts einiges an neuen alten Reiseberichten und etliche Bilder.

Neue Artikel (gleich mit Bildern):

Bilder gibt es zu folgenden Artikeln neu:

Viel Spaß beim Lesen! Holschi und Phil, hier sind endlich einige der vermissten Bilder!

Uff

Endlich wieder daheim. Zwei Maschinen Wäsche sind durch und hängen am Trockner. Für die Firma überarbeite ich gerade die kompletten Navidaten.

Dortmund war schon ein wenig anstrengend. Kam es bisher schon kaum vor, daß ich übers Wochenende wegblieb1, so haben wir die beiden Wochenenden auch durchgearbeitet. Gut, beim Umzug war es auch geplant. Samstag den alten Laden zuschließen und am Montag den neuen aufschließen mit sämtlicher Ware des alten Ladens drin geht nicht anders. Über 14 Stunden Sonntagsarbeit, da lacht das Konto fast so sehr wie das Finanzamt.

Zum Glück war so ein tolles, wenn auch eben leider zu kleines Team vor Ort. Ohne diese psychische Stütze wäre das nicht zu stemmen gewesen. Und eben außer der einen Tour am Sonntag und ein paar firmeninternen Bildern kam mir nichts vor die Linse. Keine Zeit. 10kg Ausrüstung umsonst durch die Gegend geschleppt. Schwamm drüber.

Jetzt2 ist erst mal bis inkl. Dienstag Freizeit angesagt. Wobei die auch gut verplant ist…

  1. ausgenommen Emden, da habe ich die Schwiegereltern besucht, Karlsruhe wäre da auch wirklich zu weit weg gewesen []
  2. also wenn ich mit den Navidaten durch bin []

Bahnspaß

Rückweg aus Dortmund. Endlich, auch wenn es schön war. Und schon direkt am Start am Hauptbahnhof Dortmund die erste Überraschung: Mein Zug fällt aus!

Ich hatte ihn mit Bedacht gewählt, in der Filiale noch einiges reißen können und zudem sollte es der eine Zug zu einer halbwegs brauchbaren Zeit sein, der ohne Umstieg durchfährt bis Karlsruhe. Hätte wäre wenn.

Der IC, der zeitgleich am Gleis gegenüber des selben Bahnsteigs hätte abfahren sollen, hatte 10min Verspätung und so konnte ich den noch nehmen nachdem ich mich weiter informiert hatte. Umsteigen in Mannheim und exakt eine Stunde später ankommen. Immerhin, wenn ich trotz geplatzter Reservierung doch noch wenigstens sitzen kann und an meinen Navidaten arbeiten, sollte es mir recht sein.

Und alles wurde schön. Sitzplatz, Laptop aufgeklappt und so weiter. Dann die Durchsage, daß man in Köln in den ICE 209 Richtung Basel umsteigen könne. Ja genau, der Verdacht war richtig: Das ist genau jener ICE, in dem ich ab Dortmund sitzen sollte. Hatte es wohl bis dort hin nicht geschafft und fuhr instandgesetzt ab Köln oder so wieder südwärts. Immerhin. Umsteigen hätte ich ja eh müssen, also warum nicht für den größten Teil der Strecke den schnelleren Zug nehmen und eine Stunde früher1 daheim sein.

Und in der Tat, in Köln wartete der ICE am gegenüberliegenden Gleis. “Bitte beeilen Se sich beim Umsteigen” hatte man noch durchgesagt. Der wartete wohl mit Nachdruck. Aber passenderweise lag mein Ausstieg sogar direkt beim Einstieg in den Wagen, in dem ich eine Platzreservierung hatte und er war auch nicht wirklich belegt. Keine Notwendigkeit, die online georderte Reservierung aus der Bestätigungsmail rauszufischen2 und damit jemanden zu verscheuchen. Jetzt kann eigentlich nur noch wenig schief gehen.

Nachtrag: Drucker, gutes Stichwort. Die KVV-Einzelfahrkarte für die letzten km heimwärts hätte ich für 1,70€ statt 2,20 bekommen, hätte ich die neulich beauftragte Probebahncard3 schon physisch und nicht nur elektronisch gehabt. Aber wird ja eh mit der Firma abgerechnet und die hätte mich ja auch fragen können, ob sie mir nicht eine BC spenideren darf – die sich durch die Dortmund-Fahrten bereits amortisiert hätte.

  1. also besser gesagt pünktlich []
  2. einen Drucker schleppe ich nun doch nicht auch noch rum []
  3. lohnt sich schon locker für die kommende Fahrt nach Oldenburg []

Not so live writer

So ganz nebenbei ist das ein Test für den Microsoft Live Writer, um den zu verwenden fürs Verfassen von Offline-Beiträgen. Anstelle von der Mailgeschichte. Hauptsächlich, weil damit die Uhrzeit eines Beitrags besser eingestellt und direkt Bilder hinzugefügt werden können. Sollen.

Klappt aber dann doch nicht so toll, wie man unten sieht. Man tönt groß von WordPressunterstützung, aber die von mir verwendeten rudimentären Bilderfunktionen in WP1 werden dann doch nicht unterstützt. Das Ergebnis unten. Bildkommentare gibt es wohl auch nicht. Dann schreibe ich hier eben ein wenig.

Im Cheers gegenüber war ich nicht. Vermutlich wäre Frasier Crane sowieso nicht anzutreffen gewesen, der wurde ja zuletzt in Seattle gesichtet. Shisha-Bars gibt es in der Münsterstraße reichlich und der Marokkoshop passt zum marokkanischen Restaurant2 und dem (u.a.) tunesischen, libyschen und natürlich türkischen Rest. So ist dann auch die Brautmode im benachbarten Geschäft international und multikulturell. Wobei das nicht immer die deutsche Sprache vollumfänglich mit einschließt. Was der Bäcker3 so anpreist, blieb mir doch verschlossen. Genauso wie ein Plakat, das ich als einen Aufruf für eine Demo deutete.

An der Ecke, an der ich immer Richtung Laden einbiege, erkennt man deutlich, daß zumindest früher ein Atze auch in Dortmund seine Spuren hinterließ. Keine Spuren sollte man bei den Industriebrachen hinterm Laden hinterlassen. Welche genau ungerne gesehen werden, kann man dem Schild auf dem Bild entnehmen. Zuguterletzt kam noch die vermutlich der Münsterstraße ihren Namen gebende Kirche auf den Sensor. Auch wenn das Licht nicht mehr so dolle war.

Im Laden kommen wir übrigens gut voran. 19 Uhr pendelt sich auch als Feierabendzeit ein und da kann ich noch gut einkaufen und Futter holen. Heute gab es gegrillte Lammstückchen vom Spieß im Brötchen.Mahlzeit!

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  1. rechts/linksbündig, Größe, Galerie []
  2. nicht abgebildet []
  3. unter anderem, aber auch Dönerbude usw. []
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