Eigentlich war dieser Artikel dafür gedacht, wie ich mit dem doch ganz brauchbaren neuen Scanner künftig bei der Filmentwicklung FotoCDs oder gar Abzüge überflüssig mache. Eigentlich.
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Eigentlich war dieser Artikel dafür gedacht, wie ich mit dem doch ganz brauchbaren neuen Scanner künftig bei der Filmentwicklung FotoCDs oder gar Abzüge überflüssig mache. Eigentlich. Wir wollten mal wieder brunchen mit Freunden. Sushi wurde dieses Mal ausgeklammert. $Freund kümmerte sich um die Reservierung, was so spontan wohl nicht einfach war. Immerhin war es noch ein Lokal unserer Wunschliste. Das Cubanita, in dem ich eh noch nie gewesen war, eröffnete gestern unter neuer Führung. Warum also nicht mal den neuen Brunch testen? Kurz: Für die aufgerufenen 8,90€ pP inkl. einem Gläschen O-Saft war es ok. Aber auch nicht mehr. Der Brunch beginnt um 10Uhr, wir hatten für 11Uhr reserviert und waren pünktlich da. Der Service war offensichtlich noch nicht so eingespielt1, so daß es etwas dauerte, bis wir unseren Tisch bekamen. Nicht, daß nicht noch genug andere der selben Größe auch noch frei und womöglich nicht reserviert gewesen waren. Das Buffet erinnerte mich dann größtenteils doch an meinen Hotelaufenthalt in den letzten Wochen. Käse, Aufschnitt und Salami auf Platten drängten sich da vor. Und wie so oft wünschte ich mir kleine Schildchen, die das bezeichnen, was da liegt. Zwischen Salami und Truthahnsalami gibt es nun mal für einen Geflügelallergiker einen gewaltigen, aber eben nicht immer sichtbaren Unterschied. Der Auch die Bratkartoffeln waren zwar lecker, nur etwas ölig. Was auch vom auf Bestellung zubereiteten Rührei von den Mitessern behauptet wurde, weswegen ich es ebenso ausließ wie die hartgekochten Eier. Da konnte ich am Tisch beobachten, daß die bis zu einer durchgehenden Blaufärbung des Ei”gelbs” verkocht waren. Ach ja, bei den Bratkartoffeln stand noch ein Schälchen mit einer roten Soße, die ich gerne probierte. Stand doch daneben ein Aufsteller2, der von karibischer Küche schwärmte und in dem das Wort Salsa vorkam. Im Sinne von Soße. Die vorgesetzte entpuppte sich dann doch als ordinärer Ketchup. Zum Süßen. Waffeln hätte man sich backen können und es gab einen Schokobrunnen. Mich lockte jedoch der Milchreis und der Kuchen. Ersterer war bockelhart und ließ sich nur mit reichlich Brühe der Kirschen daneben erweichen. Und letzterer war der klassische Kastenkuchen aus der Folie vom Discounter. Nicht wirklich schlecht, aber auch ein wenig enttäuschend, das so vorzufinden. Apropos Fertigkram. Vieles machte irgendwie den Eindruck, einfach ausgepackt gewesen zu sein. Und so komme ich zum Fazit: Mit viel Hunger oder wenn man vergessen hat, einzukaufen, kann man solide sich sättigen. Ich glaube, man wird künftig auch spontan noch einen Platz bekommen. Günstiger als zwei Frühstücksportionen anderswo ist es allemahl und nicht schlechter. Nur wird es mich wohl nicht mehr hinterm Ofen vorlocken. Nachtrag: Erst hinterher habe ich mir eine dieser Restaurantrettershows angesehen, die $Freund aufgezeichnet und das Cubanita zum Thema hatte. Gut, das war der Zustand vorher. Nach der Intervention war angeblich alles top. Zumindest klang es besser als es am Sonntag aussah. Bruce Darnell war wohl schon leidlich bekannt aus Sendungen, die wir nie sehen, als er anfing, Werbung für Fonic zu machen. Somit war er für uns, als wir ihn zum ersten Mal nichtwerbend sahen, politisch unkorrekt einfach nur “der Fonic-Neescher”. Aber das nur am Rande. Kaum benutzt habe ich die im Januar gekaufte Fonic-SIM. Gab ja auch bisher keine Gelegenheit. Außer beim Festnetzausfall und da hatte das Versenden der SMS per mwconn zum Aktivieren der Flat nicht geklappt1, weswegen volumenbasiert und somit teuer abgerechnet wurde. Das ist aber bald kein Problem mehr, wenn ich den Androiden hauptamtlich und ggf. für den Internetzugang per Laptop das Naite als “Modem” nutze. Aber es geht ja um die Schwiegereltern, die in der Zweitwohnung ohne Festnetzanschluß mit ihrem neuen Laptop online gehen wollen. Man könnte mwconn zwar auf Vollautomatik konfigurieren, aber es bliebe noch die SMS-Problematik zur Flatratesteuerung. Simyo2 glänzte in der Wohnung zuletzt nicht gerade mit tollem Empfang. Fyve wäre netzabdeckungstechnisch die erste Wahl gewesen und auch buchungstechnisch gangbar3, aber man wollte mich ja als Kunden nicht. So trat ich also letzten Sonntag vor Ort an mit beiden Laptops, UMTS-Stick, diversen SIM-Karten und einen Surfpaket von Fonic. Letzteres dürfte ich originalverschweißt auch wieder zurückgeben hatte man mir versichert. Ein erster Test mit meiner Fonic-Karte in meinem Stick ergab einen brauchbaren bis guten Empfang. Fein. Unfreiwilligerweise ergab ein Test mit Simyo4, daß das Netz inzischen etwas ausgebaut worden war und ganz ordentlicher Empfang da war, aber schlechter als bei Fonic (O2). So viel die Entscheidung, den Stick auszupacken. Typisch ist mittlerweile die Installation der Software direkt vom Stick. Diese startet sich auch künftig beim Einstecken automatisch, sehr komfortabel. Die Software an sich ist klasse. Man kann unterschiedliche Profile anlegen und so konnte ich direkt mal die Simyo-Verbindung testen. Keine Spur von der Arbeitsverweigerung der Vodafone-Software meines Sticks. Der ist leider von ZTE und kein Huawei wie bei Fonic und so kann ich die Software nicht einfach übernehmen. Irgendwas ist immer. Das Aktivieren der SIM über den Androiden war zwar etwas hakelig, aber auch hier bewies der kleine Kerl wieder seine Möglichkeiten. Innerhalb der nächsten zwei Stunden sollte alles aktiviert sein. Passt wunderbar zum Abstecher zur Schwagersfamilie. Danach noch final testen, erklären und Gerät übergeben, das war der Plan. Doch am Abend nach weit mehr als zwei Stunden gabs noch keine Bestätigungs-SMS von Fonic und im Nutzerkonto wurde auch ein Guthaben von 0€ angezeigt. Mist. Ich hatte den Bankeinzug abgelehnt und ein Inklusivguthaben wurde auch nirgends beworben. Hatte ich im Kleingedruckten auf dem kleinen Bildschirm überlesen, daß die Karte erst aktiviert wird, wenn auch Guthaben eintrudelt? Jedenfalls wurde so das Thema Laptop auf den nächsten Besuch5 vertagt und ich hatte die ganze Hardware wieder im Kofferraum. Heute morgen dann der nächste Versuch. Bevor ich mir eine Guthabenkarte organisiere. Und was war? Nach den Einstöpseln des Sticks startete pflichtgemäß die Software und bimmelte direkt zur Verkündung zweier eingegangener SMS. Begrüßung einmal und Bestätigung der Aktivierung eines Gratistags Internetzugang. Abgeschickt am Montag abend, also mehr als 24 Stunde nachdem ich damit gerechnet hätte. Pikant auch, daß die Tagesflats nach Kalendertagen abgerechnet werden und diese erst abends um 19:23 Uhr oder so aktiviert worden war. Naja, geschenkter Barsch und eh nicht benötigt zur Zeit. Viel schöner war da die Guthabengutschrift von insgesamt 12,50€. Die 2,50€ kamen separat und sind wohl die Vergütung für den nicht genutzten freien Tag. DAS wiederum ist sehr schick und netter Service. Insgesamt kann ich den Stick und das Softwarepaket sehr empfehlen. Fonic hat nunmal eh eine der besseren UMTS-Abdeckungen in Deutschland und als Starterpaket für eine eigene SIM-Sammlung ist die Anpassungsfähigkeit ideal. Wenn ich es recht gesehen habe, wechselt das Profil sogar entsprechend der eingelegten Karte. Will heißen, als ich mal wieder auf Simyo zurückwechselte, war auch direkt das zuvor manuell eingerichtete Zugangsprofil aktiviert. Anders als bei den beiden bei meinem ZTE befinden sich bei dem Stick SIM und optionale Micro-SD-Karte6 unter einer gemeinsamen Abdeckung. Man kann sogar ein nicht mitgeliefertes Schnürchen so einfädeln, daß man die Anschlußabdeckung nicht verlieren und den Stick bei Nichtgebrauch irgendwo anhängen kann. Auch die Preispolitik gefällt. 39,95€ bei real bzw. 36,95€ bei dm Drogeriemarkt gehen in Ordnung. Zumal ich als bekennender payback-Nutzer Gebrauch gemacht hatte von den immer wieder rumgeisternden Coupons, die einem zusätzliche 1500 Punkte (also 15€) beim Kauf einbringen. Leider gabs gerade für dm keinen, aber auch 25€ sind für das gebotene Paket für mich ok. Zumal die Hälfte davon in Form von Guthaben wieder zur Verfügung steht. Ein Tip einer Kollegin von Annette, den wir heute Abend spontan umsetzten. Wobei wir Glück hatten, wie wir später erfuhren. Denn oft müsse man Gäste wegschicken, weil das Restaurant voll sei. Wir bekamen aber auf Anruf einen Tisch für zwei zugesagt unf schlugen etwas früher als angekündigt direkt nach einer Gesellschaft auf. Schnell wurde ein Tisch von der aufzuräumenden Tafel abgetrennt und für uns gedeckt. Gastgeber Theo ist ein herzlicher und freundlicher Kerl. Man hatte uns gewarnt, daß die Umgangsformen dort etwas schroff sein können, bis man quasi in die Familie der Stammgäste aufgenommen wurde. Sprich ein ausgiebigeres Gespräch hatte. Wir waren wohl sofort aufgenommen. Wollte ich nur sagen. Das Essen war grundsätzlich einfach nur zum Reinsetzen lecker. Sogar das Gyros war mit Fleisch von hoher Qualität zubereitet. Sonst findet man hier gerne geschredderte Reste meiner arroganten Meinung nach. Die Empfehlung der Metaxasoße ist gerechtfertigt. Und jenseits von Pommes und Tomatenreis gibts leckere Beilagen. Besonderes Servicehighlight: Annette wollte nicht den Salat unter den gegrillten Calamares, sondern einen wie angekündigt riesigen warmen Vorspeisenteller. Aber dennoch nicht auf die Calamares verzichten. Man würde da eine Lösung finden, sagte man uns und prompt gabs einen Extrateller zwei gegrillte Tuben. Die ich übrigens auf der Rechnung nicht finden kann. Überhaupt wurde unsere Bestellung nicht einfach aufgenommen, sondern es gab Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge. Toll! Sagte ich schon, daß das Essen extrem lecker war? Hier mal die Eckdaten: Restaurant Olivenbaum Besucht heute, am 19.03.2011 zwischen 19:45 und 22:00 Uhr Übrigens: Ich habe bei der Gelegenheit mal den Androiden getestet. Suche nach dem Restaurant im Netz, Route dahin berechnen, GPS einschalten lassen und schon gabs Zielführung. Erschreckend einfach, aber von einer Datenverbindung abhängig. So heißt eine Studentenkneipe direkt gegnüber der Uni an der Kaiserstraße. Früher hieß das Lokal Harmonie, war recht urig und neben einem ersten Date verbrachte ich dort auch einige lustige Abende im Kollegenkreis nach Ladenschluß. Doch dann schloß die Harmonie und nach einiger Zeit eröffnete man eben unter dem Namen Oxford und schrieb sich schon bei der Eröffnung auf die Fahnen, eine kultige Studentenkneipe und so zu sein. Bei so viel dicker Hose wollte ich gar nicht wissen, was die aus der schönen Harmonie gemacht haben. Das ist schon einige Jahre her… Weiterlesen Ich hatte zu dem Rucksack hier schon mal was geschrieben. Ein paar Mal hatte ich den Rucksack nun im Einsatz, ansonsten diente er eher als Depot für den größten Teil der Fotoausrüstung. Ladegeräte und ein paar andere Teile haben darin nun mal keinen Platz. Zwischendurch hatte ich mir noch einen S&F Bottle Holder geleistet. Mit einem Liter Wasser und Tele außen angeflanscht zeigte sich bei einer Tour durch den Louisenpark vor knapp zwei Wochen dann die Grenze: Es wird einfach zu schwer. Und auch sperrig. Letztes Wochenende dann der andere Ansatz: Ich habe alles, was nur irgendwie ging, in Objektivköcher und das Utility Case verpackt und diese ebenso wie den Flaschenhalter und das GPS an den Lowepro-Gürtel gehängt. Halbleer war der Slingshot nicht nur leichter, sondern er steht so auch auf dem hinten mittig angebrachten Utility Case auf, d.h. sein Gewicht lastet auf der Hüfte. Feine Sache. Mit einem schnellen Dreh des Gürtels ist alles greifbar, die Slingshot-Tasche hält den Rest griffbereit. Für reine Fototouren durch eine Stadt oder so fast ideal. Da die Ladegeräte1 fast perfekt in die 30er Tasche passen und die für sonstigen Kram etwas knapp bemessen ist, bin ich derzeit auf der Suche nach einer 60er2-S&F-Tasche. Vielleicht kriege ich darin die Regenjacke unter, auf jeden Fall aber ein paar Riegel und sonstigen Kram für eine Städtetour. Dennoch liebäugle ich für den Urlaub mit dem Flipside400AW, der seit der Erwähnung hier auch noch günstiger geworden ist. Für nichtalpine Wanderungen müsste der reichen, wenn ich den Fotokram auf die Sliplock-Taschen verteile. Vielleicht ersetzt er den Slingshot sogar, das muß ich halt mal testen. Unsere Freunde in Trier hatten nicht nur reichlich Gastfreundschaft und Essen parat, sondern auch einen Restauranttip. Ganz wie meine Kaiserslauterner Kollegen empfaheln sie das Papasote als wir davon erzählten, auf dem Heinweg in der Cantina Mexicana einkehren zu wollen. Diese Empfehlung setzten wir auch prompt um. An dieser Stelle erst mal drei Hinweise zu der Anfahrt: Einfach an den Hinweisschildern zum Kulturzentrum Kammgarn orientieren, man kommt direkt am Papasote vorbei, das quasi auf dem Gelände liegt. In der 180°-Kehre zur B270 geht es tatsächlich mehr oder weniger geradeaus zum Kammgarn, auch wenn die Fahrbahn dort eher aussieht wie ein Gehweg ohne Borstein. Erspart einen kilometerweiten Bogen durch Kaiserslautern für den erneuten Versuch. Und zuguterletzt ist das Papasot von außen nicht gut erkennbar. Beim Italiener ist man schon richtig. Beide Restaurants teilen sich einen Eingangsbereich. Links geht es nach Italien, rechts nach Mexico. Oder andersrum, wenn man von hinten reinkommt. Was auch geht. Doch nun zum Gastronomischen. Drinnen war es gemütlich, aber recht voll. Trotzdem kam angenehm schnell eine Bedienung vorbei, entwackelte den Tisch und nahm unsere Bestellungen auf. Trotz Quiche am späten Nachmittag ließ sich Annette zu Vorspeise und Hauptgang verleiten. Wir hatten nämlich schon entdecken können, daß Reste mitgenommen werden können. Wohl gewiss, nicht beim Vertilgen aushelfen zu müssen, entschied ich mich auch für zwei Gänge. Die Maiscremesuppe1 konnte ich nicht probieren, aber mein Chili Relleno war lecker. Mehr Omlette und weniger Chili als erwartet, aber mit reichlich Salat2 und leckerer Salsa. Guter Einstieg. Beim Hauptgang war Annette erst mal überrascht. Sie hatte ein Pfännchen vorbeikommen sehen und auf die Nachfrage hin, was da so lecker gerochen habe, eben diese Fajita bestellt. Ich hatte wohl wissend schon gehofft, daß es die Pfanne für zwei Personen gewesen sei. Doch Annettes Portion war genau so groß und nun war sie überrascht, weil sie im Gegensatz zu mir nicht wusste, daß zu dieser Pfanne mit Gebrutzeltem auch noch ein Topf voller Maisfladen und ein Teller mit viel Salat und Guacamole gehört. So blieb es bei einem Versucherle aus der Pfanne und sie aß hauptsächlich den schlecht haltbaren Salat. Die Schrimps mit Gemüse werden uns wohl morgen abned noch sättigen. Vergleichsweise klein, aber immer noch reichlich war da mein Burrito. Aber auch den schaffte ich nur mit Mühe. Und weil er so lecker war, denn der Appetit triebs rein. Ja, alles war doch sehr lecker. Und für den andauernden Wolkenbruch von Kaisersautern bis Karlsruhe können die Betreiber nun wirklich nichts. Restaurant Papasote Sal Fëur schreibt es sich wohl korrekterweise. Nett etwas oberhalb der Durchgangsstraße in Wolkenstein gelegen hatten wir es auf dem Rückweg der heutigen Wanderung entdeckt. Daß es etwas weiter von unserer Unterkunft weg liegt kompensiert es durch Parkplätze vor dem Lokal. Im Erdgeschoß ist eine Art Bar, im ersten Stock mit Terrasse1 das Restaurant. Die Bedienung war anfangs etwas übereifrig. Nachdem ich sie unentschlossen zwei Mal wieder wegschicken musste, dauerte es dann ein wenig, bis wir die Bestellung aufgeben konnten. Annette baute sich am Buffet einen Salat und hatte hinterher drei Knödel mit Roter Beete in einer Kräutersahnesoße. Ich pfiff auf den Salat und nahm die drei Speckknödel in Gorgonzolasoße. Da mir das dann doch nicht reichte und ich einen Salzjieper hatte musste noch eine Pizza Napoli2 dran glauben. Riesig, das Teil und definitiv besser als gestern im La Bula. Knuspriger, dünner Boden. Der rote Hauswein ist übrigens auch lecker. Sal Fëur Das ist eben der Haken, wenn man an einem Samstag abends am Urlaubsort ankommt: Die meisten Läden haben schon geschlossen. Oder hatten mangels Saison gar nicht erst auf. Immerhin haben wir etwas für morgen zum Essen noch einkaufen können. Doch beim Abendessen wollten zumindest Annette und ich uns eh auf Gastronomie verlegen. Heute gings ins La Bula zusammen mit den Schwiegereltern. Das beste offene Lokal im Ort. Das einzig offene, das wir gefunden hatten. Das Ambiente ist ganz witzig. In Erinnerung an die Eisenbahnlinie, die wohl früher das Grödnertal hochfuhr, sind die Sitzgruppen wie Waggonabteile gestaltet inklusive Gepäcknetz mit Dekokoffern über den Köpfen. Mangels Ausweichmöglichkeit war die Bude auch recht voll. Das Essen war jedoch durchwachsen. Annette fand ihre Pasta mit Rehragout etwas salzig. Meine und Schwiegerpapis Pizza Diavola hatte einen etwas ranzeligen Geschmack im Bereich der scharfen Salami. Könnte aber auch Absicht gewesen sein, mache Leute stehen da wohl drauf. Mit Schwiegermuttis Pizza Hawaii hatten sie gemein, daß sie für meinen Geschmack zu “deutsch” waren: der Boden war etwas zu dick und durch den Belag auch lätschig. Preislich lag das ganze im Vergleich1 voll im Grünen Bereich. Keine herausragende Empfehlung, aber man kann sich dort in der Nebensaison brauchbar verköstigen lassen. Stick to the basics würde ein Brite sagen. Sinngemäß: Nix Ausgefallenes bestellen, lieber bei den günstigen Sachen bleiben, bei denen man eh kaum was falsch machen kann. Gelegen ist das Lokal in Wolkenstein an der Durchgangsstraße mehr Richtung Grödnerjoch. Wir hatten es beim Einkaufen gesehen und auch von unserem Wirt empfohlen bekommen. Oder besser als als offen bekannt genannt bekommen.
Nur um es mal mit Janis Joplin zu halten. Doch kein höheres Wesen spendierte mir das Mobiltelefon, ich musste selbst bestellen. Drum bitte ich jedes sich angesprochen fühlende höhere Wesen, mir zum Ausgleich die bekanntere erste Strophe jenes Liedes zu erfüllen und mir einen Mercedes Benz zukommen zu lassen, den ich schleunigst gegen eine FJR und generöse Barreserven eintauschen kann. Auch wenn meine Freunde nicht alle Porsche fahren1. Aber nun zum neuen Spielzeug Arbeitsgerät. Weiterlesen
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