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Angel’s Landing oder (kein) Fressen für die Geier

19.09.2011 21:00 MDT

Erst mal ein Nachtrag zu gestern: Mit dem Duschen wurde es nichts, hab mich nicht getraut. Bzw. Annette wurde kurz wach und rief mich zu sich. Böser Fehler. Ich hatte wegen der Dehydration ordentlich getrunken1 und tat dies in der Nacht weiter. Jedesmal, wenn ich zum Pullern raus musste. Haken an der Sache: Das Bett schaukelt dermaßen, daß Annette jedes Mal mit wach und mordfähig war. Andererseits hat sie insgesamt gut zwölf Stunden gepennt. Weiterlesen

  1. und eine Aspirin eingeworfen []

Prebischtor

Heute pfiffen wir auf die letzte unserer fünf Malerwegetappen. Klar, da wäre noch der Große Winterberg, aber ansonsten erschien uns die Strecke eher frei von Höhepunkten. Dafür dann das Prebischtor. Bringt gleich auch noch einen Länderpunkt, denn das liegt jenseits der unweiten tschechischen Grenze. Weiterlesen

Malerweg, Etappe 5

Oder besser: Der Rest der 4. Etappe und ein bisserl was. Gestern mussten wir wegen Gewitter abbrechen. Heute hatten wir die Auswahl, den Weg punktgenau wieder aufzunehmen, bis zu der Stelle zu fahren, an der der Malerweg eh wieder auf die Straße getroffen wäre oder Plan C.

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Malerweg, Etappe 4

Heute wieder der inzwischen klassische Ablauf: Aufwachen, Weckerklingeln, Baustellenlärm, Frühstücken mit gepacktem Rucksack und ab mit dem Bus. Wieder zurück nach Altendorf, wo wir vorgestern per pedes angekommen waren. Im Bewußtsein, daß die bekannten Gesichter heute nicht mehr zu sein werden. Denn die haben durch unsere Pause in Dresden einen Tag Vorsprung… Weiterlesen

Malerweg, Etappe 3

Klettererpel

Klettererpel

Heute morgen also die gestern avisierte “Rückfahrt” mit dem Basteikraxler. Wir waren mehr als zeitig an der Haltestelle am Elbkai Bad Schandaus und so hatte ich Gelegenheit, die sich im frühen Sonnenlicht rumtreibenden Enten fotografisch zu erlegen. Was mich dran erinnert, daß am Amselsee gestern fast ausschließlich1 Erpel (meist sogar paarweise!) unterwegs waren und ich deswegen den See schon in “See der schwulen Erpel” umbenennen wollte. Auch heute waren es hauptsächlich Erpel und einer wollte unbedingt zu Fuß die Böschung runter. Seine Klettertechnik2 erinnerte mich an jemanden… Leider hatte ich die Kamera bereits wieder verstaut, als drei CH-53 der Bundeswehr im Tiefflug die Elbe entlang gen Tschechien flogen. Kein Beweisfoto somit. Weiterlesen

  1. eine Ausnahme []
  2. mit den Füßen voran auf dem Hintern den Hang runterrutschen []

Malerweg, Etappe 2

Heute brachen wir früher auf. Zum einen scheint es zur Gewohnheit zu werden, daß wir beide lange vorm Weckerklingeln hellwach sind und so die Arbeiter auf der Baustelle nebenan, die kurz vorm Klingeln mit ihrem Krach anfangen, uns gar nicht stören können. Frühstück gibt es ab 8Uhr und wir standen pünktlichst auf der Matte. Denn wenn wir statt der Fähre um 09:20Uhr die um 08:50Uhr erwischen, bringt uns das auch eine halbe Stunde früher vom Bahnhof weg Richtung Stadt Wehlen. Und da das nur eine Tarifzone entfernt liegt, reichte dafür der Rest unerer Viererkarte vom Vortag. Weiterlesen

Malerweg, Etappe 1

Da der Start des Malerwegs am weitestem von unserem Standort entfernt ist, gestaltete sich auch die Anreise entsprechend. Doch bewältigbar. Doch vorher gabs noch ein paar Ernüchterungen. Weiterlesen

Ostern in der Pfalz, Teil 2

Spät war es gestern geworden. Irgendwie fanden sich die Männer unserer Familie wieder zu einer späten Rommee-Runde zusammen1 und so war die Frage offen, wie früh oder spät wir aufstehen. Bzw. wann man mich aus den Federn kriegt. Bei einem geschätzten Zeitbedarf von fünf Stunden für Anfahrt und Wanderung hätten wir also spätestens um 09:00 Uhr aufbrechen müssen. Was wir selbst mit Frühstück schafften. 14:00 – 14:30 Uhr ist eh die übliche Mittagszeit. Weiterlesen

  1. Annette, ich wurde gedrängt! []

Ostern in der Pfalz, Teil 1

Aufgewachsen bin ich zwar nicht genau dort, aber nah dran von einer Gegend, in der Leute Urlaub machen. Wandern und so. Wandern ist etwas, das wir auch gerne machen, also Wanderwochenende in der Pfalz inklusive Einzecken bei den Eltern und Familienaction. Guter Plan.

Heute war eine Runde um Hauenstein1 angesagt und anschließendes Absacken bei einer Tante. Die Vorbereitung gestaltete sich schwierig: Es gibt auf den Karten viel mehr Wege, als im Wanderführer erkennbar waren, die auch oft genug noch über weite Strecken relativ parallel verlaufen, so daß an einer Kreuzung kaum erkennbar ist, welcher Weg auf der Karte2 nun der richtige wäre. Bevor ich also nach GPS falsch laufe, habe ich die Planung sein lassen. Die Beschilderung wird schon taugen.

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  1. die Ortsansässigen sprechen es “Hääschde” aus, was Annette bis heute nicht zusammenbekommt []
  2. Garmin Topo V2 []

Sieben Brüder sollt ihr sein

Nach dem erschreckend unitalienischen und reichhaltigen Frühstück1 gabs erst einmal Grundsätzliches: Eine tiefschürfende Entscheidung. Da das Wetter morgen eher schlechter sein soll als heute, strichen wir die Fahrt durch die Barbagia nach Su Nuraxi und nahmen die “Rennstrecke”2 SS125 nach Süden, um dort die für morgen geplante Wanderung bei den Sette Fratelli zu unternehmen. Morgen wäre der Abstecher nach Su Nuraxi eh ein Klacks. Und wenn ich kurvige Straßen fahren will, komme ich lieber noch einmal mit dem Motorrad her. Weiterlesen

  1. leider hat sich mein Appetit zu sehr an Keks und Kaffe gewöhnt und ich konnte solche Ausnahmen nie genießen []
  2. weniger wegen des kurvenreichen Charakters als wegen des schnellen Vorankommens []
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