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21.09.2011 11:10 PDT (Arizona Time)
Betriebsam war der heutige Morgen. Erst gab es ausführlich Jims vielgerühmte Pfannkuchen. Dabei mussten wir unbedingt eine Kopie des Rezepts annehmen und ich suchte noch die Seite des Auswanderermuseums im Bremen raus. Auf das waren wir im Gespräch gekommen und unsere Gastgeber waren sehr interessiert. Dann gabs noch einen kleinen Kommentar im Gästebuch, wir durften uns noch fotografieren lassen und kamen schlußendlich viel zu spät los für unser Tagesprogramm. Dachten wir zumindest.
Erste Station war Walmart, um Tagesverpflegung einzuholen. Auf dem Parkplatz bastelte ich noch einen leeren 2,5gal-Kanister zu einer primitiven Eisbox um, in die wir einen Sack Eis vom Walmart kippten und unsere zu kühlenden Sachen reinlegten. Getränke waren nun auch wieder an Bord und los gings wieder zum Bend. Annette war ja überzeugt, daß das Licht besser sein müsste. Klarer als gestern war es allemal und so zogen wir los.
In der Tat, es fehlt das Gegenlicht und es ist auch ein bißchen weniger los gewesen als gestern abend. Aber die Asiaten hatten recht: Stativ und Sonnenuntergang, das rockt. Zumal morgens der Aussichtsfelsen einen unschönen Schatten auf das ganze wirft. Ich experiemntierte ein wenig mit Belichtungsreihen, Filtern und – welche abwegige Idee – endlich auch mal mit dem Fischauge rum. Dieses hat aber das Problem, daß man den Horizont schlecht in die Bildmitte bringen kann und er somit auffällig krumm wird. Ich sollte mir echt mal eine aktuelle Version von Photoshop leisten, da kann man nämlich wunderbar mit entzerren. Es gibt sogar schon vorgefertigte Dateien für diverse gebräuchliche Objektive. Dann schlappten wir ein letztes Mal den langweiligen Weg zum Parkplatz zurück und brausten los gen Antelope Canyon. Mehr hiervon im nächsten Artikel.
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Bizarre Felsformen beim Horseshoe Bend
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Weniger, aber immer noch viel los
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Horseshoe Bend im Morgenlicht mit Filter
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Morgendlicher Bend mit Fischauge, da hat wohl Annette am Bild geschraubt
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Horseshoe Bend im Morgenlicht im abgedunkelten Fischauge
20.09.2011 23:00 PDT (nicht ganz korrekt, es ist zwar die selbe Uhrzeit als jetzt während der Sommerzeit am Pazifik, aber nur, weil Arizona keine Sommerzeit kennt)
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Von Kanab aus hatten wir die etwas längere Südroute nach Page genommen. So gab es ganz nette Aussichten am Kaibab National Forrest und zu den Vermillion Cliffs. Beeindruckende Weite mal wieder. Alles zusammen gehört ja nun wieder zum Grand Staircase, der großen Treppe. Zahllose Stufen werden gebildet durch die einzelnen Schichten aus Jahrmillionen der Erdgeschichte, die leicht schräg gestellt hier emporgehoben wurden. Selbst mit einem 10mm.Objektiv oder einem Fischauge kann man diese Weite nicht vermitteln. Das kann man nur durch eigenes Erleben nachvollziehen. Aber trotz dieser Aussichtslosigkeit der Bemühungen klickten die Auslöser nur zu oft.
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20.09.2011 14:00 MDT
Fast. In ein paar Kilometern werden wir die Uhr auf offener Landstraße umstellen müssen. Ein seltsamer Gedanke, so gewöhnlich er doch nach einem Flug ist. Aber noch verlassen wir gerade Kanab und sind somit noch in Utah. Sobald wir jedoch Arizona erreichen, wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt. Praktisch, so ist der Tag eine Stunde länger, obwohl wir uns eher ostwärts bewegen! Schuld daran ist die Weigerung Arizonas, so einen Unfug wie Sommerzeit mitzumachen.
Jetzt sind wir aber erst einmal satt und zufrieden. Kanab, der erste nennenswerte Ort seit wir Springdale nach dem Frühstück verlassen haben, bot auf der Durchgangsstraße ein paar Futtertröge an. Naja, aufgedrängt haben sich kaum welche, aber dieser historisch aufgebrezelte (oder erhaltene?) Diner war dann doch deutlich einladender als alles andere. Und nun wissen wir, daß es hier in der Gegend wohl ein deutsches Erbe gibt, das sich auch in der Statur der hiesigen Kellnerinnen manifestiert, die mit bajuwarischen Maßkrugstemmerinnen locker mithalten können. Auch beherrscht der Ami in solch urtypischen Gegenden seinen Burger deutlich besser als seine Pasta. Zum Leidwesen von Annette, der als Konsumentin es stellvertretend für alle italienischen Köche die Fußnägel hochrollte. Aber satt ist sie geworden und aufgegessen hat sie auch. Dafür ist aber hausgemachte Limonade wiederum etwas, bei dem man getrost zugreifen kann.
Aufgeheitert wurden wir eben bei der Abfahrt noch durch ein Vehikel, dessen Sinn uns einfach nicht erschließen mag. Zur Verdeutlichung: Für Staurraum ist der Hänger zu unförmig und es war auch keine Öffnungsmöglichkeit erkennbar. Zur Personenbeförderung wie ein Beiwagen kann er auch nicht dienen. Bleibt nur eins: Pure, nutzlose Gaudi.
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Leckerer Burger in urigem Ambiente
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Das ist nicht Italien. So schmeckt auch die Pasta!
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Weites Land, weiter Himmel, große Parkplätze: Kanab
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Wasauchimmer…
20.09.2011 12:00 MDT
So viel Attraktionen Zion Canyon auch bewerben mag – wir hatten uns den echten Höhepunkt herausgepickt und so war heute nach zwei Übernachtungen schon wieder Abreise angesagt. Mit separat geschnürtem Bündel für eine einzelne Übernachtung und einem bewältigbaren und deshalb auch vollständig vertilgtem Frühstück intus fuhren wir erst noch einmal in den Park. Mit dem Auto.
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19.09.2011 21:00 MDT
Erst mal ein Nachtrag zu gestern: Mit dem Duschen wurde es nichts, hab mich nicht getraut. Bzw. Annette wurde kurz wach und rief mich zu sich. Böser Fehler. Ich hatte wegen der Dehydration ordentlich getrunken und tat dies in der Nacht weiter. Jedesmal, wenn ich zum Pullern raus musste. Haken an der Sache: Das Bett schaukelt dermaßen, daß Annette jedes Mal mit wach und mordfähig war. Andererseits hat sie insgesamt gut zwölf Stunden gepennt. Weiterlesen
18.09.2011 20:10 MDT
Uff, von New York steht noch so viel aus… Wir waren im Guggenheim und sonst noch viel unterwegs, der Besuch bei der Verwandtschaft hat geklappt, wir machten dort ein kurzes Nickerchen und brachen um 03:30Uhr Ortszeit wieder auf. (Nachtrag: Ist inzwischen verbloggt.) Weiterlesen
17.09.2011 22:00EDT
Heute vormittag hatte ich ja schon meine ersten Begegnungen mit dem amerikanischen Straßenverkehr geschildert. Die Anfahrt nach Massapequa Park war sowas von unproblematisch, daß wir überraschend früh bei der Verwandtschaft waren. Und irgendwie war dort dann fast alles so, wie ich es von vor 14 Jahren in Erinnerung hatte.
Und nach deben diesen 14 Jahren ist ein Nachmittag zu wenig, um alles nachzuholen. So verlegten wir uns irgendwie auf Belangloseres. Und alte Familienbilder gabs. Zum Teil sogar noch aus der Jugend und Kindheit meines Großvaters. Diese Bilder hatte ich noch nie bewusst gesehen. Sehr faszinierend. Und für zwischendurch gabs leckeres mexikanisches Selbstgekochtes.
Da meine andere Tante nicht erreichbar war, machten wir noch einen kleinen Ausflug zum Strand. So haben wir mal die andere Seite des Atlantiks in natura gesehen.
Wieder zurück beim Haus waren dann alle eingetrudelt und es gab schon wieder Essen. Vom Grill im Garten. Da macht der Ami gerne mal kurzen Prozess mit Gas. Schnell und effektiv. Und lecker.
Natürlich gehen uns die Themen zum Erzählen nicht aus. Das wird sicher noch länger gehen…
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Alte Familienbilder
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Toby, der kleine Racker
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Am Atlantikstrand
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Vorm Haus der Familie
17.09.2011 11:37EDT
So, Auto abgeholt. Was für ne Nummer.
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16.09.2011 20:30EDT
Viel gibt es von heute nicht zu berichten. Nach unserem inzwischen schon fast traditionellen Frühstück am Union Square achten wir uns auf zum Guggenheim Museum. Das hatte plangemäß geöffnet und zeigte neben ein paar Dauerexponaten primär eine Ausstellung von Lee Ufan. Fotografieren war jenseits des Foyers natürlich nicht gestattet. Wobei sich das bei den Installationen sehr gelohnt hätte. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann im Südosten. Wir wollten noch Little India einen Besuch abstatten und fanden es auch. Kurz vor Ende der Lunchzeit landeten wir dann auch noch in einem kleinen indischen Restaurant mit einem leckeren “Mittags”menü.
Der Rest ist Packen. Morgen um zehn soll der Mietwagen abgeholt werden und dann gehts ab zur Verwandtschaft.
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Frühstück, wie so oft im Union Square Park
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Lichthof des neuesten Bauabschnitts des Guggenheim
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Lower East Side, nahe Little India
15.09.2011 23:30 EDT
Die europäische Bettflucht kommt um die übliche Zeit wieder mal zum Zuge, aber diesmal gelingt mir das Rumdrehen und Weiterschlafen ganz gut. Daher sind wir diesmal erst gegen 9 Uhr unterwegs. Unsere nächstgelegene Subwaystation Unionsquare ist auch heute Ausgangspunkt unseres Tagesprogrammes. Hier stärken wir uns in einem Deli für den Tag. Die mit Käse und Bacon überbackenen Toasts decken zweifellos den Fettbedarf einer Woche – was wird wohl meine Hose dazu sagen! Immerhin ist der Orangensaft direkt gepresst und daher gesund. Wir finden auf dem Union Square ein Sonnenplätzchen und dann geht es in den Untergrund. Weiterlesen
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Geschützt Manche Artikel sind nicht für jedermann gedacht, sondern nur für den Bekanntenkreis. Warum, tut nichts zur Sache. Wer das Kennwort haben möchte, kann mir eine Mail schicken. Oder sich an mich an die Zeit vor dem 05.06.2007 erinnern. Umlaute und Großbuchstaben sind hinderlich.
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