6645km gesamt, 49km mehr als in der Vorwoche. Die KTM war ja wegen der Trägergeschichte stillgestanden.
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6645km gesamt, 49km mehr als in der Vorwoche. Die KTM war ja wegen der Trägergeschichte stillgestanden. Eine solche soll ja der LC8 zukommen.Gepäck und Sozia sollten ja beschleunigt bewegt werden. Dafür fehlte aber im Auslieferungszustand das Gepäckabteil. So wurde beim arbeitgebenden Haushoflieferanten ein Träger nebst zwei 40l-Aluboxen von Hepco&Becker geordert. Und vergangene Woche gleich losgezangelt. Weiterlesen 6596km, grad mal 7km mehr als in der Vorwoche. Klar, bis Mittwoch waren wir in Barcelona, Donnerstag war ich motorisiert unterwegs, Freitag 1x zur Arbeit und zurück für eben jene 7km, Samstag reichte die Zeit dann nur, um Annette abzusetzen und mit der LC8 zur Arbeit zu fahren. Also alles verzeihlich. Da wir gestern nur zum Vergnügen rumgekurvt waren, sollte heute endlich die BMW vom römerschen Parkplatz heimgeholt werden. Gestern hatte sich dafür der Nachbar angeboten, um mal den Weg dort hin und den Laden von außen zu sehen. Geplant war, um die Mittagszeit zu telefonieren und dann mit dem Auto hinzufahren. Weiterlesen Senile Bettflucht, ein Fluch, der immer schlimmer wird. Beide waren wir heute früh wach und Annette fragte, wie denn morgen das Wetter werden soll. Nicht gut, meinte der Onlinefrosch. Tja, dann müssten wir wohl heute die KTM einweihen. Ich war überrumpelt. Hier die Erklärung für mein mehrfaches Herumlungern in Hagenbach, die Kontenbewegungen und warum Keller und Garage so entrumpelt werden: KTM LC8 Adventure, Bj 2007, knapp 22Mm. Heißt dann auch mit dem ganzen modernen Kram wie Einspritzung und ABS. Endlich wieder eine adäquate Motorisierung wie bei der CBR1 und ein Fahrwerk, das die gute alte F zum Schaukelpferdchen deklassiert. Zubehör ist bis auf einen etwas ausgeblichenen Tankrucksack und zwei Aufkleber keines bei, aber zwei Hepco&Becker Aluboxen2 und der zugehörige Träger lauern schon im Keller. War noch lustig heute. Nach Frühstück und Kofferpacken verstauten wir ebendiesen im dafür gedachten Raum hinter der Hotelrezeption1 und machten uns auf zur Casa Battllo. Dieses von Gaudi umgebaute Haus gilt als der Beginn der Hochphase seines Schaffens. In Privatbesitz und somit auch privat unterhalten, akzeptierte man hier keine Behindertenausweise. Jo mei, wenn es das Haus in Schuss hält… Interessant anzusehen war es allemal auch mit den Informationen, die wir vom Casa Mila schräg gegenüber schon mitgenommen hatten. Fürs Mittagessen überließ Annette mir die Entscheidung. Im Cafe Laie waren wir schon gewesen und ich wollte keine Verzögerungen durch langsamen Service riskieren und verwarf deshalb auch das noch unbekannte Cafe Zurich. Den Zuschlag erhielt die Cafeteria im Obergeschoss des riesigen Kaufhauses Cort Ingles am Catalunya-Platz. Selbstbedienungstheke wie bei IKEA, nur leckerer. Wenn auch keine Schnäppchen. Dafür gibts beim Essen aber reichlich Aussicht, vom Montjuic und dem Olympiagelände bis weit hinter die Sagrada Familia spannt sich das Panorama. Dann bimmelte auch schon der Wecker. Zurück zum Hotel, Koffer und Annettes Handgepäck abgreifen2 und wieder zurück bis zur Haltestelle Universitat. Drei Haltestellen bis zum Arc de Triomph und wieder ans Tageslicht. Die Sucherei von der Hinreise entfiel, der Busbahnhof ist weithin zu sehen und wir kannten nun auch den Weg. Dankbar für die dort vorhandenen Toiletten machten wir uns auch schon startklar. Annette kaufte noch was Süßes für die Fahrt und schon saßen wir in einem von drei Bussen, der auch schon nach kurzer Wartezeit um 15:45Uhr statt 16:00Uhr abfuhr. Kein schlechter Plan, dachte ich mir während der Fahrt. “Wenn halt um 16:30Uhr kein Bus fährt, buchen wir eben den um 16:00Uhr” hatte ich damals noch gedacht. Nun passte die angegebene Zeit, wann das Gate schließt, nicht mehr in das empfohlene Zeitfenster von 1,5 Stunden. Aber Girona ist ja ein kleiner Flughafen. Was auch gut ist. Denn gleich hinter der Zahlstelle der Autobahnabfahrt Girona/Flughafen fuhr der Fahrer rechts ran, lief um den Bus und erklärte was auf Spanisch von heißem Wasser und fünf Minuten. Nach dieser Zeit fuhr er aber nicht weiter, sondern wir durften in den nächsten Bus der Gesellschaft umladen und -steigen. Immerhin passten die Passagiere von zwei Bussen in einen. Die Fahrt dauerte eh nur noch wenige Minuten und wir plumpsten direkt vom Abflugterminal aus dem Bus. Einchecken bei RyanAir kann immer wieder lustig sein, heute war die Show sehr ausführlich. Unsere Busladung verstopfte die beiden offenen von fünf Schaltern, als die Passagiere für Dublin aufgerufen wurden, doch mal endlich zu Potte zu kommen. Daß die dann nach vorne kamen, entrüstete wiederum mindestens einen mutmaßlichen Karlsruhe-Passagier, der sein eigenes Stündchen auch schon schlagen zu hören glaubte. Dazu noch eine ältere fußlahme Dame in unserer Schlange, die mit einigen Verwaltungsaufwand deutlich länger für die Kofferabgabe bzw. das Einchecken brauchte als die anderen. Warum man da allerdings, wenn man auch noch mit einem kleinen Kind reist, sich zwei wuchtige Stücke Handgepäck antun muß statt einfach mal einen Koffer aufzugeben, ist mir auch schleierhaft. Annette ist zwar anderer Meinung wie ich und ist dafür, daß man die Spielregeln mal etwas lockerer auslegen sollte, aber ich finde, Grenzen müssen einfach respektiert werden und wenn man Überschreitungen toleriert, werden sie Gewohnheit und vor allem immer weiter überschritten. So gabs vor uns ein deutsches Ehepaar, daß noch mal schnell denn Koffer umpackte, weil er gut 2kg zu schwer war, während ein Handgepäckstück grad mal 3kg3 wog. In der Nachbarschlange explodierte ein Asiate förmlich, weil sein Handgepäckstück4 300g zu schwer war, während er in der Hand noch ein Netz Orangen, eine Wasserflasche und einen Helm hielt – mindestens. Zudem war sein Rucksack auch zu hoch. Wie gesagt, die Spielregeln sind hinlänglich bekannt und es ist dann absolut überflüssig, die ganzen Leute damit aufzuhalten, daß man rumblökt, man wäre ja zahlender Kunde5, man solle mal nicht so sein und das Personal noch beinahe mit den Orangen bewirft. Als dann noch direkt bei uns das System ausfiel, wurde immerhin vom reichlich rumlaufenden Personal noch ein dritter Schalter für die Dublinpassagiere in Zeitnot aufgemacht. Ach ja, Koffergewicht 14,8kg6 und das Handgepäck unauffällig. So reisen Profis Im Obergeschoß bei der Sicherheitskontrolle gabs noch eine kleine Schlange. Kurzes Umpacken der Kleinigkeiten aus den Hosentaschen in die Jacke, die dann gesammelt in der Schale für den Scanner landen sollte. Ring und Anhänger hab ich unbeanstandeterweise ganz vergessen, fällt mir gerade ein. Dafür fehlte mal wieder das Brillenetui. Und man meckerte meinen kontrollenoptimierten Plastikgürtel an, der nicht einmal in den Vereinigten Staaten beanstandet worden war. Gesetz und so. Naja, man ist dem Humbug ausgeliefert. Immerhin musste ich nicht wie in Karlsruhe die Schuhe ausziehen. Somit waren wir doch noch zeitig am Gate, konnten Wasservorräte anlegen und uns allmählich auf die Schulklasse einstimmen, die wohl mitfliegen wollte7. Pubertierende südländische Hühner. Der Rest ist Standard. Und die Zeit schnell um. Annette wollte noch ein wenig Bilder kucken, ich schreibe diese Zeilen und bin grad so fertig damit, da will man schon zur Landung ansetzen.
6589km, 41km mehr als vor einer Woche. Hier erscheinen bald die Eindrücke unserer Architekturtour in Barcelona… |
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