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Bruce Darnell war wohl schon leidlich bekannt aus Sendungen, die wir nie sehen, als er anfing, Werbung für Fonic zu machen. Somit war er für uns, als wir ihn zum ersten Mal nichtwerbend sahen, politisch unkorrekt einfach nur “der Fonic-Neescher”. Aber das nur am Rande.
Kaum benutzt habe ich die im Januar gekaufte Fonic-SIM. Gab ja auch bisher keine Gelegenheit. Außer beim Festnetzausfall und da hatte das Versenden der SMS per mwconn zum Aktivieren der Flat nicht geklappt, weswegen volumenbasiert und somit teuer abgerechnet wurde. Das ist aber bald kein Problem mehr, wenn ich den Androiden hauptamtlich und ggf. für den Internetzugang per Laptop das Naite als “Modem” nutze.
Aber es geht ja um die Schwiegereltern, die in der Zweitwohnung ohne Festnetzanschluß mit ihrem neuen Laptop online gehen wollen. Man könnte mwconn zwar auf Vollautomatik konfigurieren, aber es bliebe noch die SMS-Problematik zur Flatratesteuerung. Simyo glänzte in der Wohnung zuletzt nicht gerade mit tollem Empfang. Fyve wäre netzabdeckungstechnisch die erste Wahl gewesen und auch buchungstechnisch gangbar, aber man wollte mich ja als Kunden nicht. So trat ich also letzten Sonntag vor Ort an mit beiden Laptops, UMTS-Stick, diversen SIM-Karten und einen Surfpaket von Fonic. Letzteres dürfte ich originalverschweißt auch wieder zurückgeben hatte man mir versichert.
Ein erster Test mit meiner Fonic-Karte in meinem Stick ergab einen brauchbaren bis guten Empfang. Fein. Unfreiwilligerweise ergab ein Test mit Simyo, daß das Netz inzischen etwas ausgebaut worden war und ganz ordentlicher Empfang da war, aber schlechter als bei Fonic (O2). So viel die Entscheidung, den Stick auszupacken.
Typisch ist mittlerweile die Installation der Software direkt vom Stick. Diese startet sich auch künftig beim Einstecken automatisch, sehr komfortabel. Die Software an sich ist klasse. Man kann unterschiedliche Profile anlegen und so konnte ich direkt mal die Simyo-Verbindung testen. Keine Spur von der Arbeitsverweigerung der Vodafone-Software meines Sticks. Der ist leider von ZTE und kein Huawei wie bei Fonic und so kann ich die Software nicht einfach übernehmen. Irgendwas ist immer. Das Aktivieren der SIM über den Androiden war zwar etwas hakelig, aber auch hier bewies der kleine Kerl wieder seine Möglichkeiten. Innerhalb der nächsten zwei Stunden sollte alles aktiviert sein. Passt wunderbar zum Abstecher zur Schwagersfamilie. Danach noch final testen, erklären und Gerät übergeben, das war der Plan.
Doch am Abend nach weit mehr als zwei Stunden gabs noch keine Bestätigungs-SMS von Fonic und im Nutzerkonto wurde auch ein Guthaben von 0€ angezeigt. Mist. Ich hatte den Bankeinzug abgelehnt und ein Inklusivguthaben wurde auch nirgends beworben. Hatte ich im Kleingedruckten auf dem kleinen Bildschirm überlesen, daß die Karte erst aktiviert wird, wenn auch Guthaben eintrudelt? Jedenfalls wurde so das Thema Laptop auf den nächsten Besuch vertagt und ich hatte die ganze Hardware wieder im Kofferraum.
Heute morgen dann der nächste Versuch. Bevor ich mir eine Guthabenkarte organisiere. Und was war? Nach den Einstöpseln des Sticks startete pflichtgemäß die Software und bimmelte direkt zur Verkündung zweier eingegangener SMS. Begrüßung einmal und Bestätigung der Aktivierung eines Gratistags Internetzugang. Abgeschickt am Montag abend, also mehr als 24 Stunde nachdem ich damit gerechnet hätte. Pikant auch, daß die Tagesflats nach Kalendertagen abgerechnet werden und diese erst abends um 19:23 Uhr oder so aktiviert worden war. Naja, geschenkter Barsch und eh nicht benötigt zur Zeit. Viel schöner war da die Guthabengutschrift von insgesamt 12,50€. Die 2,50€ kamen separat und sind wohl die Vergütung für den nicht genutzten freien Tag. DAS wiederum ist sehr schick und netter Service.
Insgesamt kann ich den Stick und das Softwarepaket sehr empfehlen. Fonic hat nunmal eh eine der besseren UMTS-Abdeckungen in Deutschland und als Starterpaket für eine eigene SIM-Sammlung ist die Anpassungsfähigkeit ideal. Wenn ich es recht gesehen habe, wechselt das Profil sogar entsprechend der eingelegten Karte. Will heißen, als ich mal wieder auf Simyo zurückwechselte, war auch direkt das zuvor manuell eingerichtete Zugangsprofil aktiviert. Anders als bei den beiden bei meinem ZTE befinden sich bei dem Stick SIM und optionale Micro-SD-Karte unter einer gemeinsamen Abdeckung. Man kann sogar ein nicht mitgeliefertes Schnürchen so einfädeln, daß man die Anschlußabdeckung nicht verlieren und den Stick bei Nichtgebrauch irgendwo anhängen kann. Auch die Preispolitik gefällt. 39,95€ bei real bzw. 36,95€ bei dm Drogeriemarkt gehen in Ordnung. Zumal ich als bekennender payback-Nutzer Gebrauch gemacht hatte von den immer wieder rumgeisternden Coupons, die einem zusätzliche 1500 Punkte (also 15€) beim Kauf einbringen. Leider gabs gerade für dm keinen, aber auch 25€ sind für das gebotene Paket für mich ok. Zumal die Hälfte davon in Form von Guthaben wieder zur Verfügung steht.
5130km, also 37km mehr als letzte Woche, stehen jetzt auf der Uhr.
Ein Tip einer Kollegin von Annette, den wir heute Abend spontan umsetzten. Wobei wir Glück hatten, wie wir später erfuhren. Denn oft müsse man Gäste wegschicken, weil das Restaurant voll sei. Wir bekamen aber auf Anruf einen Tisch für zwei zugesagt unf schlugen etwas früher als angekündigt direkt nach einer Gesellschaft auf. Schnell wurde ein Tisch von der aufzuräumenden Tafel abgetrennt und für uns gedeckt.
Gastgeber Theo ist ein herzlicher und freundlicher Kerl. Man hatte uns gewarnt, daß die Umgangsformen dort etwas schroff sein können, bis man quasi in die Familie der Stammgäste aufgenommen wurde. Sprich ein ausgiebigeres Gespräch hatte. Wir waren wohl sofort aufgenommen. Wollte ich nur sagen.
Das Essen war grundsätzlich einfach nur zum Reinsetzen lecker. Sogar das Gyros war mit Fleisch von hoher Qualität zubereitet. Sonst findet man hier gerne geschredderte Reste meiner arroganten Meinung nach. Die Empfehlung der Metaxasoße ist gerechtfertigt. Und jenseits von Pommes und Tomatenreis gibts leckere Beilagen.
Besonderes Servicehighlight: Annette wollte nicht den Salat unter den gegrillten Calamares, sondern einen wie angekündigt riesigen warmen Vorspeisenteller. Aber dennoch nicht auf die Calamares verzichten. Man würde da eine Lösung finden, sagte man uns und prompt gabs einen Extrateller zwei gegrillte Tuben. Die ich übrigens auf der Rechnung nicht finden kann. Überhaupt wurde unsere Bestellung nicht einfach aufgenommen, sondern es gab Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge. Toll!
Sagte ich schon, daß das Essen extrem lecker war?
Hier mal die Eckdaten:
Restaurant Olivenbaum
Helmholtzstr. 7
76297 Stutensee
+49-7244-6087177
Besucht heute, am 19.03.2011 zwischen 19:45 und 22:00 Uhr
Übrigens: Ich habe bei der Gelegenheit mal den Androiden getestet. Suche nach dem Restaurant im Netz, Route dahin berechnen, GPS einschalten lassen und schon gabs Zielführung. Erschreckend einfach, aber von einer Datenverbindung abhängig.
Nur so am Rande und mit anderen Artikeln in der Warteschlange: Heute ist der Mond nicht nur voll, sondern auch nicht verhüllt und der Erde wohl so nah wie seit Jahren nicht mehr. Also schnappt die Kameras und dem schnellen Film ein, denn bei mehr als 1/90s wird der Trabant wurstig!
Aber man mag mich wohl nicht erhören.
Zwei Versuche, eine SIM-Karte von Fyve zu bestellen, sind schon gescheitert. Beides Male versuchte ich, per Kreditskarte zu zahlen und noch vor der Bestellbestätigung hing die Seite. Ein weiterer Versuch per Lastschrift sah erfolgreicher aus. Immerhin gabs eine Bestätigungsseite mit Abschlußmeldung und Kennwort zum Einloggen. Die zugehörige Rufnummer sollte per Mail eintreffen. Und trifft nicht, trotz sicher richtig eingegebener Mailadresse.
Nachtrag 20.03.: Immer noch keine Mail, keine Abbuchung und keine Post. Fyve mag wohl keine Neukunden haben. Saftladen!
5093km sind es jetzt. Nur 28km mehr als letzte Woche. Klarer Fall von motorradbedingtem Trainingsausfall War gleich zwei Mal bollernd bei der Arbeit letzte Woche.
Naja, nicht wirklich. Nur die vorderen 60%. Im Detail… Weiterlesen
5065km liegen an, somit 49km mehr als letzte Woche. Bin zufrieden.
Diesmal gibt es keine Verbesserung der Mäusevilla. Die wurde nur quasi nebenbei mal wieder grundgereinigt.
Über die Malerarbeiten hatte ich nicht berichtet. Ging im Trubel unter. Einen Tag streichen, den nächsten etwas nacharbeiten und tapezieren. Dann wieder die Möbel und alles andere ins Wohnzimmer räumen… Nachher kommt der Nachbar vorbei, um u.a. wieder den Fernseher und seinen Rollschrank runterzutragen, dann sind wir komplett. Das erneute Aufhängen der Bilder wurde komplizierter als gedacht. Allerdings brauchte ich nur Handlangerarbeiten verrichten, die Verantwortung trägt Annette. Die Bilder entstanden so auch teils vor und teils nach der Aufhängerei, wie man sieht. Bessere Bilder gibts hoffentlich bald, wenn der aktuelle Film in der 800si entwickelt ist. Der Unterschied zwischen 18mm am kleineren Digitalsensor (entspreicht 27mm im Kleinbild) und “echten” 19mm Kleinbildformat ist in solchen Situationen dramatisch.
Blöderweise hatte uns das Ausknobeln der Bildpositionen weit in die Mittagsruhe gebracht, aber unsere vorgewarnten Nachbarn waren alle geflüchtet und so hat unser Hämmern hoffentlich niemanden gestört.
Aber so eine Baustelle ist nie zuende. Ein Dübel des Handlaufs im Treppenhaus war ausgerissen. Das Loch muß irgendwie geschlossen und tragfähig werden. Der Spiegel fehlt noch und eigentlich sollten die Fußleisten erneuert und ergänzt werden, um einen Kabelkanal für die Surround-Boxen bereitzustellen. Das ist aber nix Großes, das kann ich mal im Herbst an einem Tag machen. Die Fußleisten. Der Handlauf muß schnellstmöglich fest werden.
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Eßecke mit dem aufgeräumten Schrank und dem Streifen.
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Die Couch mit dem gefürchteten, aber gut gelungenen rot-grün-Kontrast.
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Und noch einmal mit Bildern…
Ein Kommentar hat mich dran erinnert, daß ich hiervon berichten wollte. Mobiles Internet quasi überall für 59ct/MB. Klingt verlockend und vor allem streßfrei. Ich bin zwar ein großer Fan von Pauschalen, im Urlaub insbesondere Tagesflats, aber für ein paar Mails und lokale Infos wohl auch ganz tauglich. Geringere Anschaffungskosten als bei dem Angebot im Spamkommentar, dafür aber auch höherer MB-Preis.
Was mich bei solchen Angeboten skeptisch macht ist meine Erfahrung mit Vodafone Websessions. Karte samt Stick gekauft, gelegentlich genutzt und irgendwann explodierten die Preise in astronomische Höhen. So wurde die Wochenflat von 15€ auf 40€ erhöht in einer Zeit, in der andere Monatsflats für 15€ oder gar 10€ anbieten. Und da will ich keine 20€ oder 45€ in die Anschaffung der SIM-Karte versenkt haben.
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Geschützt Manche Artikel sind nicht für jedermann gedacht, sondern nur für den Bekanntenkreis. Warum, tut nichts zur Sache. Wer das Kennwort haben möchte, kann mir eine Mail schicken. Oder sich an mich an die Zeit vor dem 05.06.2007 erinnern. Umlaute und Großbuchstaben sind hinderlich.
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