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“Wir schwimmen nach Borboule war ein Running Gag auf unserer Hochzeitsreise, als wegen Regen mal wieder die angedachte Wanderung ausfiel und wir stattdessen angeboten bekamen, dort hin zu laufen. Nur wurde der Regen eben so stark, daß von Laufen bald keine Rede mehr zu sein können schien. So ähnlich auch heute. Weiterlesen
Aktuelle Meldung: Es schüttet in Strömen. Wenn sich bis zur Wanderung hin nicht etwas dramatisch ändert, deutlich dramatischer als gestern schon, dann ist die hinfällig. Vielleicht besuchen wir die Grotte in der Nähe, auch wenn die erst einmal ein paar km in der falschen Richtung liegt.
Wir hätten wohl eine Woche früher hier sein sollen…
Heute Mittag bei der Abfahrt war schon abzusehen, daß heute abend viel los sein würde: Eine Feier zur Goldenen Hochzeit hatte sich im Ristorante niedergelassen. Ich wollte mir die Show geben, Annette wie sich rausstellte aus diesem Grunde auswärts essen. Allerdings wurde nichts aus mal eben einer Pizza und ein Bier.
Als wir in der kleinen Bar gegenüber des Restaurants ratlos rumstanden wurden wir gebeten, im Frühstückraum Platz zu nehmen, für uns gäbe es heute dort Abendessen. Das Cheffe übrigens ganz für uns regeln würde, es würde nur noch ein wenig dauern, bis es losgeht. Machte nichts, die Kinder des Hauses schauten auf dem Großfernseher Space Jam. Lenkt auch ab. Leider war ich noch zu sehr auf Bier und Pizza aus und lehnte zugunsten ersterem den angebotenen Krug Rotwein ab. Ich dachte, es ginge nur um die Gläser fürs Tischdecken.
Doch wie uns dann auch dämmerte, gab es mutmaßlich das Menü der Gesellschaft. “Ich regle das alles” meinte der Cheffe des Hauses, der einige Zeit in Weingarten gearbeitet hatte. Risotto vorneweg, dann Salat und Cervello. Eine Art Rösti mit Füllung oder was in Rösti paniert, ganz wie man es sehen will. Annette tippte auf Omlette, da es weder nach Fisch noch nach Fleisch roch. Ich war skeptisch und schwankte zwischen Hirsch und Pferd in der Gewißheit, den Begriff schon im Reisewörterbuch gelesen zu haben. Ein Bissen und mir war plötzlich klar: Ich hatte Hirn im Mund. Bäh! Ein Glas Bier zum Runterspülen und dann aß ich ausnahmsweise mal Salat. Immerhin entschädigte das Tiramsu ein wenig.
Schwäbische Verhältnisse gabs dann noch gegen Ende dieses Tages. Gemäß des am Vormittag geänderten Plans fuhren wir nach Mamoiada. Entlang der Beschilderung und was der Garmin so ausspuckte. Mit den Umfahrungen von Oliena und Nuoro völlig streßfrei, wir waren innerhalb der hier üblicherweise etwas knapp gehaltenen Zeitschätzung des zumo am Ziel. Und haben dabei noch eine weitere Zufahrt zum Hotel hier entdeckt. Also eine andere Abzweigung in Dorgali.
Das Museum mediterraner Masken (museodellemaschere.it) selbst ist faszinierend. Klein, aber fesselnd. Das fing schon damit an, daß der Prospekt von den Fotos bis hin zum Logo künstlerisch sehr hochwertig ist. Am Mueseum selbst gabs erst mal mediterrane Lebensart: Öffnung 15Uhr, wir waren 10min danach dort, geschlossen. Kurzer Rundgang zu einem ausgeschilderten Maskenschnitzer. Der versicherte uns, daß das Museum geöffnet sein müsse. War es dann auch und das französische Pärchen, daß auch schon rumgeschlichen war, schon drin. Führung gibt es alle Stunde und so hat die nette Dame, die wohl alles allein bestreiten musste uns vier in drei Sprachen durchs Museum geführt. Es gab eigentlich nur eine Multimediashow zwischen drei voll gekleideten Figuren, zwei Räume voller verschiedener Figuren in voller Montur und Masken und einen Flaschbildschirm mit einem Dokufilm. Und am Ende noch der unvermeidliche Souvenirshop.
Immerhin fesselte das für deutlich länger als eine Stunde, aber wir hatten von den veranschlagten zwei Stunden noch was über. Also suchten wir diesen Stein, der im Ort ausgeschildert war. Wir fanden einen Parkplatz und Wohnhäuser. Ein alter Mann, der aus seiner Zeit in Deutschland noch recht gut deutsch sprach, forderte uns auf, einfach das Tor zum Nachbargrundstück zu öffen und reinzugehen. In der Tat, im Garten stand dieser vorgeschichtliche Stein mit seinen Gravuren rum wie in Deutschland irgendein Gartenzwerg aus dem Baumarkt. Einfach so auf dem Rasen. Keine große Show. Annette hatte allerdings bemerkt, daß der alte Mann Feigen erntete und war sofort alarmiert. Sie ist die ganze Zeit schon auf Feigensuche und hatte m Il Muto schon welche abgestaubt. Auch hier kam es, wie es kommen musste: Der alte Mann gab ihr eine handvoll Feigen und lehnte jegliche Gegenleistung strikt ab. Dafür unterhielten die beiden sich eine Weile, während ich am Parkplatzrand eine Gottesanbeterin beobachtete. Oder sie mich, ich war da nicht sicher. Jedenfalls war das Tierchen sehr aufmerksam, hat mich immer wieder fixiert und kam auch aus Verstecken immer wieder raus, um nach mir zu sehen.
Die zweite kostenlose Aktion des Tages war dann ein Hünengrab. Ein Parkplatz, ein Tor im Zaun um die Weide mit der Bitte, es wegen der Tiere wieder zu schließen und nach 10min Fußweg die Attraktion. Das wars. Interessant, aber schwer zu fotografieren im Abendlicht bei geschlossener Wolkendecke. Pünktlich kurz vor Dorgali regnete es übrigens wieder. Oder noch.
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Im Maskenmuseum
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Mammutone
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Krampen (aus dem Alpenraum)
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Hünengrab
Irgendwie britisch hier auf einmal. So naß. Immer wieder Regenschauer, nachdem die Sonne gelegentlich so tut, als wolle sie doch so tun, wie es sich für sie so weit im Süden gehört.
Das war heute morgen schon so. Beim Frühstück gab es dieses Mal nicht im Fernsehen den lustigen Uniformierten mit der Wettervorhersage. Dafür einen durchgeknallten Professor mit blinkenden und rotierenden und überhaupt sehnervkrebserzeugenden Bildchen, die mit dem wetter zu tun haben könnten. Wäre ich da Wetter, würde ich auch bitterlich weinen. Die ursprünglich für heute geplante Wanderung hatten wir eh schon verworfen zugunsten derer, die eigentlich für die morgige Verlegungsfahrt geplant war. Doch angesichts des feuchten Sonnenscheins lautet der Plan nun Maskenmuseum in Mamoiada. Das hat jedoch zwischen 13Uhr und 15Uhr Siesta. Was nach gemütlichem Frühstück und Einkaufstour auch schon bedrohlich nahe rückte. Also mit einem kleinen Abstecher nach Cala Gonone zurück ins Hotel. Cala Gonone war eine Frechheit. Nein, nicht das touristische Flair des ausgewucherten ehemaligen Fischerdorfs, sondern daß da zum ersten Mal am Tag die Sonne schien. Auf der Meerseite des Bergkamms, über den schon den ganzen Morgen just vom Meer her die Wolken kamen und hier rumtröpfelten. Starkregen am Bergkamm hätte es da geben sollen! Aber nein…
So gab es eben Mittagsvesper im Hotelzimmer, ein kleines Mittagsschläfchen und nachher geht es nach Mamoiada.
Korrekt heißt das Teil Gola su Gorropu und ist eine recht beeindruckende Schlucht. Und gestern war dort anscheinend bis auf die Dame am Ticketzelt und ein anscheinend nicht-nativ englischsprachiges Pärchen deutsch die faktische Amtssprache.
Schon auf der Anfahrt über die holprige Piste sammelten wir vor uns drei Autos ein, von denen zwei deutsche Kennzeichen hatten und das andere offensichtliche ein Mietwagen war. Mit Kind, Kegel und Oma machte man sich auf den Weg zu Schlucht. Und der ist schon nicht schlecht. Nach ca. 15min war nach einem letzten kleinen Parkplatz für Autos die Durchfahrt endgültig verboten und ein Schild teilte auf italienisch und englisch die Eintrittspreise, Spielregeln und Uhrzeiten für die Führungen mit. Annette meinte, wir würden doch die 11Uhr-Führung locker schaffen. Sie wollte nicht glauben, daß es ab da noch gut zwei Stunden durchs Tal flußaufwärts geht. Tja, die 12:30Uhr-Führung hätten wir schaffen können, erkundeten aber nach einer Brotzeit die Schlucht doch auf eigene Faust. Beeindruckend, die riesigen, teils wie Kiesel rundgeschliffenen Felsbrocken. Ein herrliches Kletterterrain. Geklettert wird übrigens auch an der Wand an der tiefsten Stelle der Schlucht, 400m hoch und bis zum Grad 8+ versicherte man uns. Wir begnügten uns damit, die Felsbrockenhindernisse zu überwinden. Ich bin überzeugt, daß wir ein gutes Stück über jenen Punkt hinausgekommen sind, den die Dame im Ticketzelt als den beschrieben hatte, an dem man ohne Ausrüstung nicht weiterkäme. Ich hatte ja zuvor schon auf zwei Fixseile verzichtet und eine andere Route gewählt. Faszinierend auch, wie weit Annette mitgehalten hat. Ist halt doch was anderes als eine Wand in einer Halle, in der man dann auch noch drauf achten soll, nur Griffe einer Farbe zu verwenden.
Wichtigste Maßnahme bei der Rückkehr zum Ticketzelt: Wasser trinken! Wir hatten wie angeboten unser Gepäck beim Zelt gelassen und damit auch unser Wasser. Dann ging es auf den zwar relativ einfachen, aber 7km langen Rückweg. Der ging dann noch mal in die Knochen. Annette vertrieb sich die Zeit mit dem Outen von Deutschen. Der wünscht sich ja bis zur Dämmerung gerne einen guten Tag, also in Italien einen “Buongiorno”. Der Italiener jedoch betrachtet bereits ab dem Mittagessen den Tag als gelaufen und wünscht somit schon in der Mittagshitze einen Buonasera, einen schönen Abend. Und somit kann man leicht die Deutschen erkennen: Einfach am Nachmittag mit Buongiorno grüßen. Erwidern sie den Gruß ebenso, sinds Deutsche. Klappt zuverlässig. Mal abgesehen davon, daß man sich damit auch als Deutscher zu erkennen gibt.
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Anmarsch zur Schlucht
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“Ticket Office” :-)
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Annette entdeckt Hohlraum
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Der tiefste Teil der Schlucht
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Umkehrpunkt: Den Felsen im Vordergrund schaffte ich nicht!
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Krabbelkäfer
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Annettes “Klettertechnik”
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Mit Hilfsmitteln
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Hier wars schon wieder einfach
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Erschöpfter Schmetterling
Oder auch einfach nur “Montes” genannt. Unser Hauptziel war der Monte Novo di San Giovanni, ein kleiner Tafelberg auf einem großen Hügel. Kritisch war eher die Anfahrt, es würde die weiteste bzw. längste von hiesigen Standort sein. Ein mal um die Sopramonte rum, denn durch gibt es keine Straße. Dennoch tüddelten wir erst beim Frühstück und dann beim Vespereinkauf rum. Und Wasser. Hier im Hotel ist das Wasser deutlich schmeckbar gechlort, also nur ungern trinkbar.
In Erinnerung an den März wollten wir die SS129 nach Nuoro nehmen, um von dort auf der gut ausgebauten SS389 nach Süden zu kommen. Ein Umweg, aber fahrbarer, dachten wir. Das Navi immer wieder ignorierend schafften wir es diesmal sogar in die Innenstadt von Nuoro statt auf die Südumfahrung. Ein Erlebnis an einem betriebsamen Arbeitstag! Der Rest der Anfahrt war dann unkritisch. Die Straße wurden immer schmäler und immer häufiger von Schweinen, Eseln, Schafen und Ziegen in Beschlag genommen. Besonders putzig war eine riesige Rotte Ferkel. Endpunkt der Straße ist eine Forststation mit großem Parkplatz und auch großer Picknickarea im Wald mit riesigem Grill. Die uralten Eichen, unter denen wir vesperten, sind schon beeindruckend. Auch was da alles mit Geländewägen aus dem Wald bei der Station zusammenkam. Offensichtlich war Mittagessenszeit und der Wald war voller Forstangestellter, Bergretter und Feuerwehrleuten.
Gestärkt und mit wenig Wasser ging es dann los zur ersten Quelle. Die sah zwar etwas armselig aus, das Wasser jedoch war frisch. Im Trinkbeutel hatte ich ja noch was, so füllte ich nur die Literflasche. Dem Waldweg folgten wir dann aber nicht mehr all zu lange, dann ging es ins offene Gelände um den Monte Fumai rum. Annette kann das in der Hitze ja nicht leiden, aber da mussten wir durch. Dafür gab es dann außer Schweinen auch wieder die ersten Eidechsen. Die waren dann doch auffällig. Meist dunkler als bisher, deutlich scheuer, aber auch schneller und ausdauernder. So flink und so lange habe ich hier noch keine Echse rennen sehen. Da Reptilien zeitlebens wachsen, dürfte das dann auch der Grund für die enorme Größe einzelner Exemplare gewesen sein: Man lebt hier vorsichtiger, aber dafür auch länger.
An uralten Hirtenhäuschen und Pferchen mit Trockenmauern vorbei ging es dann auch wieder in den Wald. Hier sogar mit Geländer zur Hangseite hin. Man ist offensichtlich bemüht, die Gegend attraktiv zu halten. Ein Naturschutzgebiet mit Erholungsfaktor eben. Vor dem Abstecher den Monto Novo hoch trafen wir noch ein Paar aus Bayern, das sich seines Weges nicht so sicher war. Aber ab dort hoch war einfach. Nach wenigen Kehren wartet hinter einem Holztor der Endanstieg, perfekt ausgebaut mit Treppenstufen und Geländern. Ich munterte Annette mit dem alten Hüttenwitz von den Cierspitzen auf. Oben gäbe es dann auch eine bewirtschaftete Hütte.
Natürlich gab es zuvorderst eine beeindruckende Aussicht. Scheinbar endlos ziehen sich in alle Richtungen das Gebirge und die Hügel dahin. Grund genug, hier einen Beobachtungsposten für Waldbrände zu betreiben. Und die zwei Mann Besatzung sind bemüht, kleine Becherchen mit Wein, Schnaps und Espresso unter die Leute zu bringen – tatsächlich sowas wie eine bewirtschaftete Hütte! Wir lehnten dankbar ab und unterhielten uns mit erwähnten Bayern und einem Paar aus der Schweiz. Letztere wunderten sich über die Berner Präsenz auf der Insel und daß die dann auch noch in wenigen Orten zusammenhocken. Wir hatten eine Lösung parat: An den Campingplätzen steht dort eben ein Schild mit der Aufschrift: “Hier spricht man deutsch *langsam*”
So, runter gings vom Berg und ab der Abzweigung auf neuem Weg zu der hier bekannten Quelle. Zu der mussten wir uns schon fast retten: Es war vier Uhr, offensichtlich Feierabend für die Waldarbeiter. Unzählige vollbesetzte Auto staubten den Weg entlang, der für uns ein leichter sein sollte. An dieser Funtana Bona füllten wir dann unsere mittlerweile staubtrockenen Flaschen und meinen Trinkbeutel randvoll auf. Der Rest des Wegs zurück war einfach, zumal wir die Abzweigung verpassten und statt einem Abstieg und einem Aufstieg dafür, nur wenige Meter parallel im Tal statt auf dem Fahrweg zu laufen den bequemen Hinweg nahmen.
Auf dem Rückweg dann der Versuch, aufs Navi zu hören und die vermeintlich schwierigere Bergstrecke zu nehmen. Immerhin gäbe es dann auch mehr zu sehen und wir hätten den Vergleich. Außerdem im Zweifel nach der Beschilderung fahren, die Einheimischen wissen sicher den einfachsten Weg. So durchquerten wir Orgosolo mit seinen gerühmten Wandbildern, nicht jedoch, ohne uns bis in eine kleine Sackgasse zu verfahren. Gassengewirr und schlechter Satellitenempfang sind eine fiese Mischung. Nach nur wenigen Kehren waren wir dann im Tal und Oliena schnell erreicht. Ein mal links, ein mal rechts abbiegen und die Straße am Ort vorbei ist ein Kinderspiel. Zu einfach, also bog ich erst mal falsch ab und wir gaben uns den Ortskern in voller Schönheit. Besonders toll hier: Als wenn die Straßen nicht schon schmal genug wären, wird hier gern abends für ein Pläuschchen an ein parkendes Auto rangefahren und so quasi in zweiter Reihe geparkt. Und dann noch endloser Gegenverkehr… Bis auf ein paar Schleicher und einen Traktor war der Rest der Strecke dann ereignislos. Kleiner Einkauf im Supermarkt und ab ins Hotel.
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Zottelwutz
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Raketenechse erwischt
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Noch eine Heuschrecke
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Auch im Herbst blüht es
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Gipfelhütte
Nachtrag: Man kann sich wohl an Landschaften doch fast satt sehen. Darum gab es bis auf ein uninteressantes Panorama vom Gipfel aus keine Landschaftsaufnahmen an diesem Tag.
Schon ein Unterschied zum Il Muto, aber das sagte ich schon. Das Frühstück ist dann doch wieder sehr italienisch und das Personal teilweise schon im Wintermodus
Gestern abend stellte sich noch raus, daß außer uns noch zwei deutschsprachige und zwei südländische Paare anwesend sind. Wir waren als erste im Ristorante und der Rest schaffte es, sich möglichst weiträumig im Gastraum zu verteilen. Bloß nicht zu den anderen setzen!
Was technisches: Da WordPress Datum und Uhrzeit übernimmt, wenn ich hier auf “Senden” drücke, auch wenn ich später erst die Mail abschicken kann, sind aktuelle Beiträge wie dieser hier nicht weiter markiert. Nachträge haben Datum und Uhrzeit am Anfang und werden bei Gelegnheit im Blog richtig einsortiert. Netztechnisch ist es so, daß ich an der Rezeption WLAN vorhanden ist, ich aber nicht die ganze Zeit in der Lounge rumlungern will. Drum wird dieser Beitrag auch erst heute abend rausgehen.
Mir fällt heute kein besserer Titel ein. Abschied nehmen war heute angesagt im Il Muto di Gallura. So schön es auch war, das abendliche Menü wiederholte sich gerade bei den Fleischgerichten dann doch merklich und ich befand mich in der Zwickmühle, die Flasche des leckeren roten Hausweins zu leeren oder das Sodbrennen am nächsten Morgen zu vermeiden. Zudem war die Gegend was unsere Planungen anging eh abgegrast.
Also schnell über Tempio und die SS127 nach Olbia und auf der Schnellstraße südwärts. In Posada gabs dann einen ganz kleinen kulturellen Abstecher. Das Castello di Fava war aber nun wirklich nicht so berauschend, dafür gabs ein Städtchen mit urigen kleinen Gäßchen. Dann ging es weiter die Küste entlang auf der Suche nach einem schönen Strand. Erst gab es aber einen windigen Schattenplatz bei San Giovanni für ein kleines Mittagessen an einem Picknicktisch. Kurz vorm Capo Comino wurden wir hinter Dünen fündig und eröffneten abermals die Weißwurströsterei. Nach zwei Stunden fuhren wir dann gar weiter.
Bis Orosei an der Küste ist die SS125 eh ein Kinderspiel und selbst die Strecke bis Dorgali war nicht so schlimm wie nach den Erfahrungen vom März befürchtet. Aber die richtig engen Bergstrecken stehen uns wohl noch bevor.
Einen Vorgeschmack dazu gab es mitsamt einigen Überraschungen dann am Ende des heutigen Weges zu unserer Unterkunft, dem Hotel St Elene: Eine enge und holprige Straße, die deutlich weiter den Berg hoch führte als der vom Hotelbetreiber als Werbung bei Google hinterlegte Wegpunkt. Dann das Hotel selbst: Groß, aber so in die Landschaft eingefügt, daß es nicht stört. Drinnen riecht hier alles neu, sieht neu aus und ein wenig, als hätte jemand bei Hornbach das Projekt “Innenausbau im mediterranen Stil” ausgelebt. Modern, aber nicht kitschig oder so. Einfach nett. Und riesig. Unser “Zimmer” ist grob geschätzt so groß wie die untere Etage unserer Wohnung, nur der Balkon ist etwas kleiner. Mal vom Dach unterhalb abgesehen eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Und die Duschkabine ist so üppig dimensioniert, daß ich zum ersten Mal seit langem nicht dauernd gegen die Trennwände bollere beim Duschen. Ein Traum, echt. Und ein krasser Gegensatz zum altertümlich-urigen Il Muto, der dann manchmal doch auch ein wenig abgegrabbelt wirkte.
Und noch eine Überraschung: Auch hier bellen und jaulen in der ganzen Landschaft irgendwelche Hunde rum bei Sonnenuntergang. Wahrscheinlich auch morgen bei Sonnenaufgang. Na Danke.
So, ab 19:30Uhr soll es hier wohl Abendessen geben. Ich bin gespannt nach der Völlerei der letzten Tage. Schluß für heute mit dem Bloggen und Fertigmachen zum Futtern!
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Posada
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Noch mal Posada
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Posada zum letzten
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Elegant am Strand
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Geschützt Manche Artikel sind nicht für jedermann gedacht, sondern nur für den Bekanntenkreis. Warum, tut nichts zur Sache. Wer das Kennwort haben möchte, kann mir eine Mail schicken. Oder sich an mich an die Zeit vor dem 05.06.2007 erinnern. Umlaute und Großbuchstaben sind hinderlich.
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