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Noch fertigere Wand

Ein paar verschlissene und (bzw. weil) nicht ganz geeignete Bohrer später hängen die 5 Haken an der Wand. In dem Zusammenhang merke ich schon mal an, daß die Beratungsqualität im Bauhaus so ihre Tücken hat. Das wird noch eine längere Geschichte. Feinsteinzeug bohren ist jedenfalls eine Wissenschaft für sich. Diamantbohrer ist das Lösungswort. Nur werden die Führungen für die nicht selbstzentrierenden Bohrer mit Saugnäpfen befestigt. Was auf unseren unebenen Fliesen nicht hilft. Nächstes Mal vielleicht mit Panzerband improvisieren, ist besser als nichts. Mit viel Wasser und irgendwann auch mal Mut zur Drehzahl lief es. Bewährt hat sich: Vorbohren mit dem 4er Keramikbohrer, dann mit den 6er Keramikbohrer so weit reinquälen, bis der Diamantbohrer etwas Führung hat. Abschließend den Gipskarton hinter dem Fliesenkleber mit dem Mehrzweckbohrer durchlöchern. Vier Bohrer für ein Loch…

Das Bild ist zugegeben schon älter. Da waren die Haken noch unbelastbar mit doppelseitigem Klebeband befestigt, um die Wirkung zu testen.

Peng

Der Moment, in dem man um die Milchglasabdeckung einer Lampe zu schätzen weiß, auch wenn sie etwa ein Drittel1 des Lichts des Leuchtmittels schluckt: Wenn man direkt danebensteht, es einen ordentlichen Schlag lässt und innerhalb einer Sekunde das Licht flackert und ausgeht. So geschehen im Abstellraum. Die Scherben prasselten gegen die Abdeckung. Das erste Mal, daß ich sowas erlebt habe. Ob es daran liegen kann, daß das Glas des Leuchtmittels die Metallplatte an der Lampenbasis berührte und somit ungleichmäßig abkühlte? Jedenfalls ist jetzt ein LED-Leuchtmittel drin und beim Einschalten wird es schlagartig hell.

  1. gefühlt []

Ruckzuck ist die Wand fertig

Mit etwas Verspätung fingen die Handwerker an, dann aber richtig flott. Kurz besprochen, daß die Fliesen nicht versetzt, sondern quasi kariert verlegt werden sollte während die Wand schon grundiert wurde. Während ich im Gästeklo hämmerte, hörte ich alsbald den Fliesenschneider ratschen und ruckzuck war die Wand voll. Eine Fliese haben sie verschnitten und somit blieb genau der eine nachbestellte Packen unbenutzt übrig.

Man war schon beim Verfugen, als ich näher an die Wand rantreten konnte und sah, daß der Fliesenleger eben kein Tischler ist. Das „Motiv“ der Fliesen sind Holzleisten wie bei der Wand einer Hütte. In Schindelkonstruktion, das heißt überlappend. Wie Dachziegeln. Und die Fliesen wurden nicht nur mehrheitlich so angeklebt, daß es genau verkehrt herum war. Nein, 7 der 24 Fliesen sind richtig herum. Klar, der Fliesenleger will das wiederkehrende Muster dadurch variieren. Naja, man sieht es nur aus der Nähe, aber wenn man es weiß, juckt es im Auge. „Nix ist selbstverständlich auf Baustelle“ vs. „Warum fragt ihr nicht?“ in der darauf folgenden kleinen Diskussion. Naja, man lernt nie aus.

Sommerurlaub 2018

Übrigens, die Seite ist online, wie immer bis zur Rückkehr mit dem bekannten Paßwort.

Echter Profi

Berufskraftfahrer sind so eine Sache. Meist eben routinierte Profis, gerne aber auch mal überforderte Volldeppen. Gerade eben ein Prachtexemplar in einem Taxi. Fährt am Amtsgericht aus der Waldstraße raus und hupt wild die Fußgänger an, die an ihrer Ampel die Straße queren. Inklusive demonstrativer Notbremsung, so daß zwischen Bein und Stoßstange nicht mehr viel passte.

Nun gut, die Ampel ist sehr kurz geschaltet. Wird kurz grün und die wenigsten schaffen es, die Straße zu überqueren, bevor es wieder rot wird. Ist aber egal, solange nicht unnötig getrödelt wird. Könnte aber zu Mißverständnissen führen, wenn man als Taxifahrer zum Beispiel den Beginn seiner Grünphase verpennt, losschießt und sich wundert, daß bei Fußgängerrot1 Leute die Straße queren. Darum mein prüfender Blick: Nö, die Fußgänger hatten sogar noch grün.

Mal davon ausgehend, daß die Karlsruher Taxen fahrergebunden sind: In die Kiste mit dem Kennzeichen KA-RK215 setz ich mich freiwillig nicht mehr.

  1. mittlerweile wieder []

Update Renovierung

Viel ist passiert in den letzten Wochen, vieles aber auch nicht. Ich versuche mal eine Zusammenfassung.

Weiterlesen

Fliesenkleber gegen Schaber 1:0

Nur kurz ohne Bild: Es muß eh Höhe überbrückt werden im WC und ich werde da eher Ausgleichsmasse verwenden und über den alten Fliesenkleber streichen. Boah. Das bröckelige Zeug ist weg, der Rest ist fies festgeklebt mit gutem Haftgrund. Ich wollte dann mal zwischendurch schauen, ob der Schaber noch scharf ist und fragte mich auch, ob das Elektrowerkzeug so lange am Stück laufen kann. Ergebnis: Schaber auf ca. 30% dezimiert, Kleber noch größtenteils da. Ich hätte doch den Vinylboden einfach auf die Fliesen draufklatschen sollen. Aber die waren teils gesprungen und man wollte es ja ordentlich machen…

Schöner Wohnen: Boden weg

Ich überlege schon fast, die Rubrik „Daheim“ um „Renovierung“ zu ergänzen.

Im Gäste-WC sollte ja der Fliesenboden raus, um Platz fürs Vinyl zu schaffen. Einfach drauf verlegen war ert keine Option, da der fromme Wunsch eine nahtlose Verlegung durch alle drei Räume wollte. Dann die Erleuchtung, daß ein flacheres Material als die Fliesen den Anschluß an die Fliesen an der Wand verliert. Und so eine Lücke wäre nicht trivial zu überbrücken. Inwischen überlege ich, ob eine etwas breitere Silikonfuge nicht doch reichen würde. Aber die Verlegung wäre kniffelig. Weiterlesen

Renovierungsprojekt 2018

Nach der ersten gelösten Fliese im Gäste-WC sind nun die ersten Spuren nicht zu übersehen. Die Außenwand von Küche und Flur ist tapetenfrei. Denn ich muß an die Rolladenkästen, um die leidigen Winkelantriebe zu tauschen. Bei der Gelegenheit kommen im Flur im Bereich der Garderobe Mosaiksteine hin, dann hat das mit der angeschubberten Rauhfasertapete auch ein Ende. Weiterlesen

IKEA Teil zwei

Gestern kam noch das Paket an mit dem Bürostuhl. Im Laden, wie geplant. Annette sammelte es auf dem Heimweg ein und ich baute über Nacht auf. Saubequem, der Volmar. Aber mit einem Haken: Wohl nach aktuellem Arbeitsschutzstand oder wasweißich blockieren die Rollen, wenn der Stuhl nicht belastet ist. Also erst zurückrollen, dann aufstehen. Nicht beides in einer eleganten Bewegung. Den Stuhl so mal durch die Gegend rollen, zum Beispiel beim Putzen, wir interessant. Irgendwas ist doch immer.

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