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Lübeck

Heute also mal Familienausflug wieder. Bei nicht ganz so gut angekündigtem Wetter sollte es nach Lübeck gehen. Mit der Bahn war so eine Idee, die aber spätestens verflog, als ich ein Parkhaus mit 6€ Tagespreis ausgemacht hatte, das näher an der Innenstadt liegt als der Bahnhof. Von den anderthalb Kilometern (oder so) hier in Scharbeutz ganz zu schweigen.

Haken bei der Anreise: Brücken werden hier auch mal hochgeklappt mit entsprechenden Wartezeiten. Nunja. Innenstadt war ganz nett, wir teilten uns auf und gingen zu zweit auf Entdeckungstour. Holstentor war Pflicht und ganz in der Nähe trafen wir uns auch schon bald zum Mittagessen. Nach etwas Uneinigkeit wurde es dann das BlockHouse, vor dem wir eh gerade standen. Eigentlich fast einen eigenen Eintrag wert.

Kurzfassung: Bei Annette und dem Schwiegerpapa war das Fleisch doch etwas mehr als medium gebraten und schon etwas zäh. Was beide aber erst monierten, als der Teller leergeputzt war. Mein Burger war etwas seltsam, was aber auch an meinen Hinweisen bei der Bestellung liegen konnte. Wegen dem Sauuerrahm wollte ich keine Ofenkartoffel und begründete das mit meiner Milchunverträglichkeit. Ob es je ein (milchhaltiges) Brötchen gegeben hätte, weiß ich nicht. Jedenfalls kam nur ein Patty mit den Pommes an und der wohl obligatorische Kanten des hauseigenen Brotes, bei mir jedoch ohne Knoblauchbutter. Den Kraustsalat ließ man wegen der enthaltenen Milch netterweise auch gleich weg. Im Gegenzug berechnete man nichts für die Chilisoße und das zusätzlich bestellte Brot. Zudem gab es für jeden ein Geschenkbeutelchen mit der hauseigenen Pfeffermischung als Entschuldigung für den verfehlten Garpunkt. Ist ja auch ganz nett.

Und weiter? Zu zweit durch die Innenstadt, Annette in Läden schnuppern lassen und Sehenswürdigkeiten finden. Den Mariendom gab es dann auch nur von außen, weil gerade ein Gottesdienst begann. Und von außen wirken die Backsteinkirchen hier im Norden, so imposant ihre Größe dennoch sein mag, schon was kahl und nüchtern.

Kurz nach drei wurde telefonisch zum Aufbruch geblasen. Die paar Kilometer bis Scharbeutz zogen sich wieder dank Hubbrücke und generellem Verkehrsaufkommen, aber es ging. Schneller als mit der Bahn allemal. So konnten wir dann auch wieder zum Abendprogramm übergehen…

Travemünde

Motiviert von der gestrigen Tour, die zeigte, daß auch mit dem Faltrad hier ganz schöne Strecken zu bewältigen sind, ging es heute direkt zu zweit los. Naja, mit Anlauf. Erst mal wieder bis Niendorf. Immerhin schon 11 Uhr, als wir im Fischereihafen ankamen. Für Annette früh genug, um ein Fischbrötchen als Mittagessen zu deklarieren. Und wenn es Mittagessen ist, kann ich auch ein Bier1 dazu trinken 😉

Die Pause dauerte und auch auf der Hinfahrt hatten wir schon fleißig Bilder gemacht. So war es dann nach zwölf, als es weiter ging. Aber irgendwie ganz flott. Am Steilufer entlang, natürlich immer wieder fotografierend, waren wir vergleichsweise zügig in den ersten Ausläufern von Travemünde.

Ziemlich breiter Strand dort. Uns zog es jedoch mehr zur Mole, einfach gemütlich. Die Fährfahrt nach Priwall verkniffen wir uns spontan, da an der Liegestelle des Viermasters Passat ordentlich Baubetrieb herrschte, keine Räder mitgenommen werden konnten und das zu erkundende Gebiet auch nicht groß wirkte auf der Karte. Stattdessen an der Trave längs, Abstecher für ein paar Einkäufe im Drogeriemarkt während Annette ein wenig stöberte. Die Abzweigung ins Landesinnere war ein wenig seltsam geregelt. Zumindest war meine GPS-Route deckungsgleich mit dem, was auf der Karte der Touriinfo eingezeichnet war. Nur die Beschilderung vor Ort war wieder anders…

Jedenfalls war dieses Mal der Teil durchs Landesinnere schöner als gestern, Annette rundum zufrieden und der offizielle Teil der Tour beim Vogelpark in Niendorf beendet. Den hatten wir auch auf der Liste und obwohl wir abends noch einen Termin hatten2 gingen wir beruhigt rein.

Wir konnten noch einige schöne Vogelbilder machen, auch sonst ist der Park zwar ganz nett, aber irgendwie altbacken. Zur Wohnungsvermittlung schafften wir es ohne Eile sogar noch pünktlich, allerdings war die Schwiegermutter bereits so nett gewesen und hatte das Handtuch geholt. Was sich dann wieder als zwei kleine entpuppte, aber egal. Wir jedenfalls machten Annettes Wunsch wahr und fielen direkt daneben in ein Pfannkuchenrestaurant ein. Pizzaartig belegt mit Kürbis und Speck war Annettes Favorit schon am Aushang gewesen. Ich verfiel in Kindheitserinnerungen bei der Pfannkuchenfüllung aus Hackfleischsoße mit Pilzen.

Der restliche Abend war dann eh klar.

  1. ganz leckere Hausbrauerei []
  2. Schließung des Büros der Wohnungsvermittlung, wo ein Handtuch als Ersatz für das verschmutzt bei der Ankunft vorgefundene für uns reserviert war []

Radeln rund um Scharbeutz

Ein Lockeres Einsteigen und Erkunden der näheren Umgebung sollte es heute mit dem Rad werden. Erst nach Haffkrug nordwärts, um einen Bauernmarkt abzugreifen. War aber wohl nichts zum Einkaufen, sondern eher Volksfest und noch lange nicht offen. Also südwärts, Richtung Timmendorfer Strand.

Ist tatsächlich so, wie man sich das so vorstellt. Nicht nur Schickimicki, aber die gesamte Düne lang zieht sich der Tourismus, auch und gerade in Form von Imbissbuden, Kaffees und Restaurants. So war dann auch die Mittagseinkehr zu viert schnell beschlossen. Bodenständigen leckeren und reichhaltigen Mittagstisch gabs nämlich auch. Im Fischereihafen von Niendorf trennten sich dann unsere Wege.

Wir hatten in der Touriinfo Karten abgegriffen1 und eine Radtour entdeckt, die man wunderbar anbauen konnte. Zu einem Aussichtsturm am Hemmelsdorfer See2 ging es und dann durchs Landesinnere wieder zurück nach Scharbeutz. Dieser Teil war dann nicht mehr so toll wie gedacht, aber wir waren somit fleißig gewesen.

Wir kamen sogar noch rechtzeitig an, um auf dem Weg im Aldi3 Ergänzungen fürs Abendessen abzugreifen. Gut bepackt liefen wir dann in der Wohnung ein, Baden, gemeinsames Abendessen, Fernsehen und so. Gemütliches Abendprogramm halt.

  1. naja, für 6,90€ kann man eigentlich nicht von „abgreifen“ sprechen []
  2. Hermann-Löns-Blick []
  3. jau, am Sonntag. 11-17 Uhr! []

Scharbeutz

Gesundheit!

Das war zumindest mein Gedanke, als der Name in der Durchsage im Zug fiel. Da mussten wir doch glatt raus. Schließlich hatten wir hier gebucht.

Beziehungsweise die Schwiegereltern. Ferienwohnung mit 2 Etagen. Die obere nur per Hühnerleiter erreichbar und somit exklusiv für uns. Zwei Bäder mit WC, oben ein großes Wohnschlafzimmer, unten Küche und Wohnzimmer getrennt vom Schlafzimmer. Passt.

Ansonsten: Ostsee. Irgendwie noch flacher als die Nordsee letzte Woche. So gefühlt. In der Lübecker Bucht jedenfalls erhebt sich maximal ein Hochhaus, auch wenn irgendwo ein Steilufer sein soll. Ansonsten Strandbad as Strandbad can. Mal sehen, wie die nächsten Tage so werden.

An der Stelle noch ein Nachtrag zu der Woche in Oldenburg: Bei meist schönem Wetter waren wir fleißig mit dem Rad unterwegs. Mit Hollandrad, dem bereits erwähnten Brompton Faltrad und sogar mit dem Pedelec1 kamen da einige Kilometer zusammen. Ansonsten klassisch: Pünktlich Mittag essen, Kaffeesieren am Nachmittag und gemeinsames Abendbrot. Dazwischen eben radeln oder sonstige Besorgungen. Chillen in Oldenburg, wie die jungen Leute sagen würden.

  1. bei mir im sparsamen Betriebsmodus „OFF“ []

Gerüst weg

Naja, es liegt noch reichlich Baumüll rum und der Sockel des Gebäudes muß noch gemacht werden, aber seit heute ist die Fassadenbaustelle weitgehend erledigt. Die Gerüstbaufirma hat ihren Teil abgeschlossen und alles eingepackt. Damit können wir pünktlich zum Kälteeinbruch und mutmaßlichen Sommerende wieder jederzeit durchlüften. Komplett offene Fenster waren nachts halt nicht sorgenfrei drin.

Die aktuelle Sportschau

Anlaß des Artikels: Ich bin über den hier gestolpert. Vor knapp anderthalb Jahren nannte ich es einen Traum, dauerhaft unter 82kg zu kommen. Derzeit liege ich zwischen 77kg und 78kg. Und sportle wieder, daß ist der zweite Anlaß.

Bauchspeck wackelt noch ein wenig, Männetittchen schmelzen dahin und darunter baut sich was auf, das Madame gefällt. Feinfein. Bin dann noch auf Videos eines Trainers und Physiotherapeuten aus den USA gestoßen, der in letzterer Funktion das selbe aussagt wie mein hiesiger. Macht ihn vertrauenswürdig. Erschreckend jedoch: In einem Video nennt er 6 Übungen, die man nicht machen soll, da bei fünfen davon die Gefahr von Impingement besteht. Ratet mal, wer vor seinen Schulterproblemen 4 davon gemacht hat…

Jedenfalls ist das Training jetzt weniger blauäugig und effektiver.

Fundstück

Hatte im Frühjahr mal mit Vodafone so meine Probleme. Nachdem ich auf der Webseite nicht fündig geworden war und telefonisch noch Unvermögen rüberkam, ließ ich mich zu dieser grammatisch korrekten Suche hinreißen.

Zwischenstand

Ein Monat ist um, in den Urlaubsberichten hat sich noch nicht wirklich was getan. Ein Grund ist die anstehende Umstellung meines Fotoarchivs. Weg von Picasa. Und damit einhergehend der Wunsch, alle Daten an einem Platz zusammeln, weswegen ein NAS ins Haus soll. Aber das braucht auch einen Stellplatz. Bis das abgeklärt ist, geht es nicht voran.

Voran ging es dafür endlich mal bei der Tür. Anfang Oktober wohl wird sie montiert werden und es wird doch eine Glastür werden. Die Vorfreude ist groß.

Auch voran geht es bei der Fassadensanierung. Die Westseite ist seit Samstag gerüstfrei, da haben die Gerüstbauer mal ordentlich hingelangt. Was aber bisher so alles schief lief, könnte theoretisch ganze Seiten hier füllen, aber ich verkneife es mir absichtlich. Da sollen sich erst mal der verantwortlich zeichnende Architekt und die Hausverwaltung zu äußern. Die gerne schleppend reagieren und ersterer ist anscheinend immer wieder mal überrascht, was sich so auf der von ihm beaufsichtigten Baustelle so tut.

Rennes-Strasbourg-Karlsruhe

Der Vormittag verlief unspektakulär. Gepäck entgültig verstaut, im Gepäckraum des Hotels abgegeben und ausgecheckt.

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Josselin-Rennes

So langsam wird es ernst mit dem Heimweg. Nach einer kleinen Wanderung am Wegesrand stand die Rückgabe des Mietwagens an.

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