Sänk ju for not treffeling wiss Deutsche Bahn.

Hack, es sollte so entspannt werden. Naja, nicht die Woche. Filialaufbau für Umzug in Düsseldorf. Aber wenigstens die Anfahrt.

Früh raus, in den Zug und bis Köln erst mal Ruhe haben. Kurzes zweites Stück nach Düsseldorf, mit der U-Bahn zur Filiale, Hotel in Laufweite.

Denkste. Wer den Artikel halbwegs aktuell liest, weiß, daß heute die EVG streikt und nach „vorraussichtlichen Behinderungen“ innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Zusammenbruch des Fernverkehrs wurde. Bahn rät, morgen zu fahren, Chef1 fände das auch ok. Ich kein bißchen.

Guter Tip einer Kollegin: Flixbus. Unter anderem, die anderen Vorschläge sagten mir etwas weniger, sprich überhaupt nichts. Ich werde alt. So sitze ich hier gerade in dem bei der Abfahrt in Karlsruhe bereits um 25 Minuten verspäteten Seelenverkäufer und hoffe, daß keine weiteren Verspätungen dazu kommen.

Nicht, daß die Deutsche Bahn dafür bekannt wäre, daß Menschen auf der Suche nach einem entspannten Job dort ein Vermögen verdienen könnten. Aber allein bei der Warterei zeigte sich, wie die grün-orangen Busse funktionieren: Zulassung gerne mal im wohl billigeren Ausland. Selbst bei meinem aktuellen Bus mit deutscher Zulassung ist die Amtssprache mit dem Personal englisch und vom Personal untereinander italienisch. Alles klar.

Ganz aktuell genieße ich jetzt den Stau zwischen Kronau und Heidelberg. Bis 15 Uhr (statt 10Uhr) wollte ich in der Filiale sein. Inshallah!

  1. der temporäre vor Ort []

Muss man nicht verstehen

Die schöne Welt der Cashback- und Werbesysteme. Ich mache da bei so einem Cashback-System mit, weil die dadurch erreichten Rabatte durchaus erheblich sind. Wie auch immer sich das finanziert, aber das fragte ich mich schon damals bei meinem Drucker.

Schön auch damals: Es gab Wertgutscheine diverser Onlinehändler verbilligt als Auszahlung. So in der Art „Löse 18€ Cashbackguthaben ein und erhalte einen 20€-Gutschein“. Für genau den, bei dem ich das nutzte, allerdings nicht mehr. 1:1 ist da der Kurs. Auch ok.

Da fällt mir eines ins Auge: Der Gutscheinanbieter, über den wir in der Firma als kleine Prämien und Dankeschöns auch mal Gutscheine bekommen, ist auch dabei. Zahl 24€, erhalte einen Gutschein über 25€. Und ratet mal, wo man diesen Gutschein auch einlösen kann? Genau…

So, ich gehe dann mal eine Datenspur durchs Netz ziehen. 😉

Seltsames Verhalten

Das von mir bisher seit langen Jahren genutzte Theme Atahualpa spinnt rum. Neulich spuckte es nur eine weiße Seite aus, jetzt fehlt der Header und die Navigationsleiste. Deshalb schalte ich derzeit um, auch wenn dies das Menü und andere Sachen etwas verhagelt. Immerhin läuft das Meiste. Dann muß ich mal schauen, ob das äußerer Einfluß, eine Inkompatibilität nach einem Update oder was auch immer ist.

Klarer sehen

… wie schnell man ist.

Kurzform: Obwohl genau betrachtet das Teil vom Aufbau geradezu nach tauschbarem Verschleißteil schreit, ist das Tachoglas meiner KTM angeblich nicht einzeln zu beziehen. Sagte mein Händler. Ich forschte und suchte und kam zu einer Teilenummer. Fragte, was es kosten solle. Und mein Händler bestellte ungefragt, aus reiner Neugier.

Ja, es ist genau das gesuchte Teil. Mit etwas über 60€ kein Schnäppchen, aber sein Geld wert und billiger als ein neuer Tacho allemal. Immerhin ist auch ne neue Dichtung mit dabei. Schaut selbst:

Anmerkung: Picasa mag ich ja nicht mehr verwenden, aber das mit dem Schriftzug „www.peterweller.de“ in der Ecke habe ich noch nicht raus und bir mir auch nicht sicher, ob ich alle Daten raus habe, die ich raus haben wollte. Ist aber auch nix Wildes hier.

(R)untergekommen

Frisch abgereist muß ich doch mal meinen letzten Aufenthalt Resümee passieren lassen.

Weil wohl sonst nichts mehr verfügbar war, wurde mir von der Firma ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsdusche und GemeinschaftsWC gebucht. Gut, wer das macht, weiß normal, worauf er sich einlässt. Ich kann mit sowas im Zweifel auch leben. Wenngleich es angenehmer ist, ohne das Zimmer zu verlassen mal schnell aufs Klo zu gehen oder auch ohne schlechtes Gewissen mal länger dort zu verweilen. Egal. Was aber dann doch befremdlich ist, sind Zahnpastaspritzer und Haare, die die Tagesfrist überdauern. Da wurde selbst im F1 vor fünf Jahren häufiger gereinigt, wenn auch automatisiert.

Substandard ist dann auch, sämtliche der beiden1 schwer zugänglichen Steckdosen für Nachttischlampe und Fernseher zu belegen. Man braucht ja keinen Elektriker beauftragen, ein Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose dran2 und eine Mehrfachsteckdose am Schreibtisch für zusammen 15€ reichen, schon kann man nachts problemlos sein Telefon laden und neben dem Kruschdeln am Laptop noch die Nachrichten laufen lassen. Wobei, die Bild- und Empfangsqualität des Fernsehers vergesse ich besser auch schnell wieder.

Was abschließend aber gar nicht geht ist die absichtlich getarnte Kamera im Gastraum des angegliederten Restaurants. Auch wenn der Tresen gleichzeitig Rezeption ist.

  1. plus Staubsaugersteckdose am Lichtschalter neben der Tür []
  2. statt der Euroverlängerung für die Lampe []

Veränderungen

Manchen fallen Veränderungen bzw. die Anpassung daran echt schwer. Letzte Woche wurde zwischen Kaiserstraße und Markgrafenstraße die Fritz-Erler umlackiert. Statt zwei Autospuren, die an der Kreuzung noch um eine Linksabbiegerspur erweitert wurde, gibt es jetzt einen Radschutzstreifen, eine Fahrspur1 und eine Linksabbiegerspur an der Kreuzung samt Abbiegespur für Fahrräder. Leicht erkennbar, daß der neue Radstreifen quasi die alte rechte Fahrspur ist. Was man an der breiten, durchgezogenen Linie zwischen den Spuren und den Fahrradsymbolen erkennen kann.

Aber nicht muß. Gestern zum zweiten Mal genutzt, da hängt mir ein Auto am Rücklicht. Gut, ich habe es nicht eilig und prompt wird das Rollenlassen ohne treten mit einem wilden Hupkonzert honoriert. Unglaublicherweise endet dies zwar, als ich auf das Radsymbol am Boden deute, doch ein Spurwechsel findet nicht statt. Ich muß eh links und so kann das Kraftfahrzeug mit viel Emotion einmal in den Begrenzer gejagt werden, damit man auch ja keine Sekunde zu wenig vor der eh schon roten Ampel an der nächsten Kreuzung steht.

  1. im weiteren Verlauf der Straße wird es baustellenbedingt eh für längere Zeit einspurig []

Retour aus Hamburg

Schon vor einer Woche kam per Mail der sogenannte Verspätungsalarm mit dem Hinweis daß unsere gebuchte Verbindung ausfallen würde. Na toll!

Wurde aber alles gut. Ein Mal kann man die Reservierung kostenlos umbuchten, was ich aber erst am Donnerstag machte. Ich traute der Sache nicht. Womöglich würde der gebuchte Zug dann doch wieder fahren…

Tat er laut Zugbegleiter wohl auch, nur deutlich früher. Das war der vermeintliche Ausfall. Aber gut, wir haben unsere Reservierungen und fuhren eben statt um 06:11 Uhr um 06:43 Uhr los. Mit Bus und U-Bahn fuhren wir jedoch wie geplant, um vor 6 Uhr noch in den Genuß des bis dahin gültigen Tagestickets von gestern zu kommen. So viel länger hätten wir mit der passenden Verbindung auch nicht schlafen können, dafür aber 6,60€ zahlen dürfen. Ach so, das Auschecken war so gut wie nichtexistent. Chipkarten abgeben, Frage, ob man eine Rechnung benötige verneinen und weg.

Eine kleine Tradition für frühe Abreisen ist bei mir der McRib. Ich sagte nicht, daß es eine gute Angewohnheit ist. Stammt wohl auch von noch früheren Abfahrten oder vom Frankfurter Flughafen, denn unter Protest der doch erkennbaren Schlange dreht man die Leuchttafeln von der Standardkarte auf Frühstück um und lies so gefühlt die Hälfte der Leute ziehen. Während der Rest grüppchenweise diskutierte, ob Frühstück auch ok wäre. Da orientiert man sich offensichtlich stark an den Kundenwünschen. NICHT.

Dafür gab es beim Umstieg in Kassel-Wilhelmshöhe eine Currywurst. So!

Ein Tag in Hamburg

Nach dem langen Tag gestern hieß es erst mal ausschlafen. Den Bus in die Stadt rein fanden wir dieses Mal dann rechtzeitig und liefen erst mal bei Planten und Blomen ist. Bei Sonnenschein und Blütenpracht sicher toller, aber der japanische Garten war auch ganz schön. Dann ab in die Innenstadt mit ihren Passagen. Dort u.a. ausgiebig Senf verkostet und eingekauft bis der Magen die Mittagszeit ankündigte.

Die typischen Mittagstische sind nur von Montag bis Freitag. Samstags ist der Hanseat wohl eher darauf eingestellt, beim Bummeln erst mal einen Prosecco zu zischen. Dennoch fand sich was, das eigentlich sogar günstig und lecker war. Eigentlich günstig deswegen, weil zum Fisch-Tagesgericht noch etwas Sushi als Vorspeise lockte. Das ganze nett auf einem Ponton im Fleet, kann man sich gefallen lassen.

Das angepeilte Gewürzmuseum wurde wegen Andrang dann sein gelassen, gab es doch auf dem Weg schon reichlich im kaufmännisch geschickt gegenüber platzierten Gewürzladen zu sehen. Dafür widmeten wir dem kleinen Firmenmuseum, eher eine Ausstellung, im Messmer Momentum mehr Zeit. Teeliebhaberin Annette war da in ihrem Element. Fototour in der Hafencity und schon rief wieder der mittlerweile gewohnte Nachmittagskaffee. Oder Tee, wir landeten wieder im Momentum und es war schon recht spät. Übrigens sahen wir nicht nur ständig die „Elphi“, sondern auch, daß die Besucherterrasse durchgehend gut gefüllt war. Wochenende halt, da war das mit den Tickets wohl nicht mehr so einfach.

Das brachte uns auf die gute Idee, beim Bretonen doch mal lieber zu reservieren. Eigentlich nichts mehr frei, aber es gab doch irgendwie noch einen Tisch. Die Zeit bis dahin nutzten wir noch für einen kleinen Innenstadtbummel. Zufällig stolperten wir sogar in die kleine neue Globetrotter-Filiale.

Beim Bretonen ging es hoch her, doch wir waren relativ schnell fertig und schnappten uns einen Zug und Bus gen Unterkunft. Viel ausgepackt hatten wir nicht, dementsprechend war auch wenig einzupacken.