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Rad KW48

15567km gesamt, das sind 36km mehr als letzte Woche. Klarer Fall, Priorität hat auch die begonnene Renovierung des Arbeitszimmers. Dazu braucht Annettes Mobiltelefonanbieterwechsel mehr Aufmerksamkeit als geplant und irgendwie braucht alles andere Zeit.

Der Vollständigkeit halber der Saldo: 209km in zwei verbleibenden Wochen. Das wird wohl nix mehr.

Blau ist das neue Magenta

​Was haben wir früher gelästert über die Telekom, den magentafarbenen Riesen. Der frisch privatisierte Beamtenladen, der Anträge auf Telefonanschlüsse gnädig bewilligte oder auch nicht.

Blau ist kein Riese. Aber was denen an Größe (sic!) fehlt, versuchen sie, am Kundenservice wettzumachen. Als, indem sie noch schlimmer sind, als man der Telekom in den albernsten Komödien unterstellte.

Zu Blau kamen wir wie die Jungfrau zum Kinde. Genauer, wie eine indische Jungfrau, die versehentlich in einer dunklen Ecke einer Gruppe erlebnisorientierter Männer begegnete. Denn eigentlich waren wir Kunden bei Simyo und wurden mit der ganzen Marke zu Blau hin abgewickelt. Das tat erst mal nicht weh und bei dem Anruf von der Hotline hätte ich sogar beinahe den Tarif gewechselt, wären mir solche Callcenterofferten nicht generell suspekt und im speziellen, wenn sie erneut anrufen, nachdem man ihnen mitgeteilt hat, daß man gerade im Ausland ist und erst mal nicht mehr angerufen werden will.

Nach langen Wochen wurde dann nach und nach auch das Kundenportal von Simyo zu Blau umgestellt. Ab da ging es bergab.

Mal zwischendurch für vier Wochen eine 3GB-Flat1 für die Schwiegereltern in der Zweitwohnung buchen? Fällt aus, der Tarif ist ersatzlos gestrichen. Meine Optionen schon mal zum Laufzeitende abbestellen, weil kein vernünftiger Tarif in Aussicht ist? Gibt es nicht auf der Webseite. Die war erst mal völlig überfordert, Einloggen ging nicht, dann drehte sie sich im Kreis und man kam nicht zu seinem persönlichen Bereich. Und die ach so tolle App möchte mal eben in den Kontakten rumschnüffeln dürfen. Arschkrampen ist da eines der höflicheren Wörter, das mir dazu einfällt.

Und da stellt sich dann raus: Man kann keinen Kontakt mit der Firma aufnehmen. Also kein Formular ausfüllen, daß dann irgendwann per Mail beantwortet wird. Es gibt einen Supportchat. Der aber macht nix, außer nach einigen Minuten zu schreiben, daß er überlastet sei. Welch Überraschung! Nach einiger Suche findet sich eine weitere Kontaktmöglichkeit: Eine Postanschrift, an die Kündigungen zu richten seien.

Dieser Wunsch kann erfüllt werden. Ich hab dann mal meine Optionen zum Laufzeitende gekündigt samt Auftrag, meine Rufnummer dann zur Portierung freizugeben. Ebenso die Rufnummer von Annette. Sie hat noch einen Prepaidtarif, da gibt es nix zu kündigen.

Das Einschreiben ging letzte Woche Mittwoch bei Blau ein. Bis heute passierte: NIX. Doch, der neue Anbieter, den ich für Annette gefunden habe, meckert, weil sie die Rufnummer nicht portieren können. Gut, Kunststück, das kostet eine Gebühr, die höher ist als das derzeitige Guthaben. Und man hatte ja nicht geantwortet, auch auf die Frage, wie man diese Gebühr begleichen kann.

Nebenbei stellte sich nun auch raus, daß seit der Umstellung auch nicht mehr guthabenabhängig von der Kreditkarte abgebucht wird. Zahlung per Kreditkarte ist auch keine Option. Seine Bankverbindung darf man angeben und eine Einzugsermächtigung erteilen. Hallo? Knall? Gehört? Zumal es mir widerstrebt, Guthaben auf eine Karte zu packen, die man kündigen will und das da erst mal rumgammelt, falls die die Portierung doch nicht freigeben.

Ok, immerhin kann man wohl irgendwie irgendwo Aufladekarten kaufen und damit dann aufladen. Das wäre die Option. Was aber nichts dran ändert, daß ich für meine Rufnummer immer noch keine Kündigungsbestätigung habe. Die wollte ich heute bei der Bestellhotline „bestellen“, aber die ist nur von 08:00 bis 22:00 besetzt.

Ich bin mal gespannt. Andernfalls werde ich mal einen Juristen fragen, wie man eine widerspenstige Firma dazu bringt, eine Kündigung zu akzeptieren und u bestätigen.

  1. oder waren es sogar 5GB? []

Rad KW47

15531km gesamt, damit schlappe 21km mehr als vor einer Woche. Das wird nichts mehr, glaube ich. Zwei Tage Schulung, am freien Tag dann krank daheim. Außerdem sind derzeit vielfältige Planungen wichtiger als ein Kilometerstand.

Dennoch der Saldo: 245km in 3 Wochen, also etwas über 80 pro Woche. Und morgen komme ich auch wieder nicht zum Radfahren…

https

Tja, ohne das s am Ende motzen immer mehr Browser rum, daß dies hier eine ganz fiese, unsichere Abzockerseite wäre. Jo mei. Allerdings wäre eine gesicherte Verbindung für Datentransfers ganz nett, insbesondere für Kalender- und Kontaktsyncronisation per owncloud. Der Win10-Kalender braucht das sogar, damit es überhaupt geht.

Goneo, mein Hoster, hat mir da gerade ein Angebot gemacht. Für 1,04€ mehr im Monat, die ersten 10 Monate sogar für lau, gibt es 2 Zertifikate für eben die sichere Verbindung. Juchei, ging das doch bisher nur deutlich teurer oder unvertretbar umständlich über Drittanbieter.

Mal sehen, wie es klappt…

Südtirol 2016 fertig

Einige werden es schon bemerkt haben, da sich in den letzten Tagen die Blogberichte aus der Vergangenheit häuften: Die Reiseseite für unseren diesjährigen Südtirolurlaub ist fertig. In den nächsten Tagen werde ich dann die einzelnen Tagesberichte an ihr richtiges Datum verschieben und verlinken. Letzteres geht halt erst dann, weil im Link der Monat der Veröffentlichung drinsteckt. Und wenn der sich von November auf September ändert, passt nichts mehr.

Videos wird es hier keine geben im Gegensatz zum Aufenthalt in der Lombardei davor. Da fehlt noch ein Tagesbericht, dann bin ich da auch durch. Allerdings werde ich da nicht auf die Videos warten, die kommen halt später.

Rad KW46

15510km gesamt, damit nur 42km mehr als vor einer Woche. Ziel wieder verfehlt. Am freien Montag ging es morgens erst los, 13km statt 7km zum Orthopäden und zurück. Nur fiel die Nachmittagsrunde wortwörtlich ins Wasser. Ebenso auch die kleinen Umwege und am Mittwoch – nunja der geneigte Leser wurde hier bevorzugt. Draußen Regen, drinnen macht der Peter seine Reiseberichte der Septemberurlaube fertig. Final fehlt dann noch der Samstag, da dort dann wieder Annettes Chauffeurservice, um mich gleich für die Fahrt in die Pfalz einzusammeln.

Saldo damit 266km in 4 Wochen, in denen ich 4 Tage ohne Rad unterwegs sein muß. Macht erst mal 64km pro Woche. Noch nicht unmöglich, aber das Wetter hilft derzeit echt nicht.

Rad KW45

15468km gesamt, das sind 41km mehr als letzte Woche. Ja, nur 41km dieses Mal. Ein Tag mti der Bahnfahrt nach Hamburg und zurück und am freien Tag konnte ich mich dank kaltem Regen zu nix bewegen. Macht noch 308km in 5 Wochen, also wieder über 61km pro Woche. Und 4 Arbeitstage ohne Rad…

Flak

Nicht Flugabwehr, sondern eher die Flugaufnahmenkamera. Die ich leider in Zürich1 nicht dabei hatte und so auch nicht einsetzen konnte. Um aber im anderen Terminus zu bleiben: Kaliber 95mm/L62 auf Manfrotto-Lafette.

Damit hatte ich schon ganz gut den aussichtslosen Versuch bestritten, die ISS aufzunehmen. Alle anderen Bilder gelangen damit aber gut. Wenn die Dämpfung gut eingestellt ist, kann ich damit schnell und präzise (mit)schwenken und das Bild ist recht stabil. Fixiert und mit Auslöseverzögerung bzw. Fernauslöser klappen auch Langzeitbelichtungen, wie ein „Testbild“ unserer nächtlichen Aussicht gut zeigt.

Zudem bewährt sich jedes Mal die SSM-Technologie des Tamron. Wo der Autofokus erst mal sitzt, ist egal, mit einem kleinen Dreh liegt er schnell auf dem gewünschten Bildausschnitt. Manuell (nach)fokussieren war noch nie so einfach!

Die Idee zu dem Bild hatte ich schon, als ich die Kombination zum ersten Mal so aufgebaut hatte. An der Stelle noch mal vielen Dank an die, die mir den Stativkopf schenkten! Spätestens jetzt ist er unverzichtbar. Vorher war er „nur“ praktisch. 😉

  1. Einflugschneise Kloten, Flugschau am Wochenende in der Nähe []
  2. hier die Brennweite, nicht die Länge des Tubus []

Aktuelles…

Na, das mit den 60km diese Woche mit dem Rad sieht mau aus. Zäh gings los, bis ich mich aufrappeln konnte, gegessen hatte, mich immer noch um Versicherungen gekümmert habe1 und eigentlich im Laden vorbei wollte, um das neue Telefon abzuholen und ein wenig unterwegs einzukaufen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Irgendwann setzte dann der Regen ein, der ungenannte, aber stets präsente Feind meiner Motivation. Bei 6°C erst recht kein Spaß. Also vertagt auf morgen, wenn ich eh für eine kurze Schicht ins Geschäft muß.

Dafür aber Zeit für sonstige Aktualitäten. In der Warteschleife schlummern schon ein paar weitere Urlaubsberichte, den heutigen Tag hatte ich dabei frei gelassen. Größtes Thema ist derzeit bei uns die Renovierung des Arbeitszimmers und oberen Flurs. Die Winkeltriebe der Rolläden müssen getauscht werden, weil sie nicht mehr richtig bremsen. Eine Wärmedämmung in den Kästen kann bei der Gelegenheit auch nicht schaden. Dann muß zumindest diese Wand neu tapeziert werden. Da ist der Tip der Nachbarn gut, es mal mit Vließtapete selbst zu versuchen. Streichen ist eh kein Thema, nur muß halt viel raus aus der Bude. Das Arbeitszimmer ist num mal das Zimmer, in dem am meisten rumsteht.

Bei der Gelegenheit fliegt endgültig der ganze Rennmauskram raus und den freiwerdenden Rollschrank wird künftig die Fritzbox und der Drucker unter anderem belegen. Auch der Rest meiner alten, größtenteils defekten2 Stereoanlage fliegt bei der Gelegenheit raus. Die Anschlußdose für den Telekommunikationsanschluß3 soll bei der Gelegenheit entsprechend umziehen und zuguterletzt der zweite Hauptgrund: Der alte, häßliche Teppichboden kommt weg.

Lange wollten wir Laminat verlegen wie im Schlafzimmer, was dort dank der glatten Böden gut gelang. Aber der Aufwand an Werkzeug, speziell Säge, schreckte ab. In der Firma und bei Freunden tauchte dann ein neues Material auf: Vinyl, das wie Klicklaminat verlegt wird. Tolle Sache, zumal es sich mit einem einfachen Teppichmesser zuschneiden lässt. Da kann man auch mal abends und am Wochenende arbeiten. Die Farbe ist schon ausgesucht, im Prinzip warten wir auf den Startschuß.

Und da ist dann auch schon der Haken: Bis Ende Dezember sind die Dienstpläne geschrieben. Und da passt keine Renovierung rein. Meine Hoffnung wäre an sich der Januar, um mal von meinen knapp hundert Überstunden runterzukommen. Doch da kommt mit der neuen Filiale in Kempten eher ein Grund für weitere Überstunden auf mich zu. Ab Februar ist dann eigentlich wieder praktisch Saison. Zumindest genug, um nicht mehrere Tage hintereinander frei zu bekommen und zuverlässig so viel, um das Projekt durchzuziehen. Ganz schlimm wäre es, wenn mitten in der Bauphase die Saison losbrechen würde. Schaumermal.

  1. wir stellen gerade zwei Versicherungen um []
  2. die meisten Eingänge funktionieren nicht mehr []
  3. die zwei Drähte in Zeiten von ADSL und IP-Telefonie „Telefonanschluß“ zu nennen ist wohl überholt []

Und wieder zurück…

Entgegen diverser Ratschläge, in Hamburg zu übernachten und morgen gemütlich heimzufahren, bin ich doch wieder auf dem Rückweg.

Aber wie war die Hinfahrt ausgegangen? Mit ziemlich genau 4 Stunden Verspätung war ich in Hamburg, damit bekam ich von der zweistündigen Besprechung noch 30 Minuten der regulären Zeit mit plus 10 Minuten Nachspielzeit. Dann wieder ab zur S-Bahn. Schnell ne Currywurst auf dem Weg1, dann direkt rein in den fast pünktlich einfahrenden Zug. Der dann mit 20 Minuten Verspätung losfuhr. Und laut Durchsage die Umleitung über Bremen fährt. Keine Ahnung, warum in der Bahn-App alle vorangeangenen Züge pünktlich angezeigt wurden, wenn der Baum noch auf den Gleisen liegt. Und warum der da überhaupt noch liegt.

Die Besprechung war zwar ganz gut – was ich davon noch mitbekommen habe – aber selbst ohne Pannen frage ich mich, ob es den Aufwand bedurfte.

Nachtrag: Kurz vor 2 Uhr kam ich daheim an. Es gab im Zug noch einen Taxigutschein und natürlich wieder ein Fahrgastrechteformular. Dafür habe ich meine Bluetooth-Tastatur, die mir just auf dieser Fahrt so gute Dienste geleistet hatte, vergessen. Sie war samt Hülle auf den Boden gefallen gewesen und etwas schmuddelig. Drum hatte ich sie neben den Rucksack auf den Sitz gelegt und nach fast drei Stunden Schlaf vergessen, daß sie eben nicht im Rucksack war. Verlustmeldung an die Bahn ist raus und da niemand mehr im Zug weiterfuhr, sollte spätestens bei der überfälligen nächtlichen Reinigung das Teil aufgetaucht sein. Hoffentlich ist der Finder ehrlich.

  1. neben zwei Müsliriegel, die halbwegs zufällig noch im Fotorucksack waren und etwas Knabberkram am Besprechungstisch mein Essen für heute []
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