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KTM fast reisefertig

Das heute sollten eigentlich die letzten Handgriffe vor dem Verstauen des Gepäcks werden. Naja, außer einer Pflegeladung der Batterie und dem Anbringen der Hamsterbackentaschen.

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Gadget: Reiserouter

Beginn des Artikels am 07.06.2019

Neulich hatte ich hier darüber sinniert und wenig später festgestellt, daß mindestens eine Firma so etwas herstellt. Also Mist, keine Marktlücke entdeckt. Genervt von der derzeit mal wieder nicht funktionierenden Kombination von Netzwerk der Unterkunft auf Dienstreise, Win10-Update und Fritz-VPN habe ich mich entschieden, mir was zuzulegen.

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Gadget: NAS Synology DS218

Begonnen am 08.09.2018

Ohne j oder + oder play. Das Thema Netzwerkspeicher trieb mich ja schon länger um und erste Experimente mit der Platte an der Fritzbox zeigten, wie praktisch das ist.

Angefangen von allgemeinen Daten bis hin zu natürlich den Bilderdaten, um sie von jedem Rechner abrufen oder bearbeiten zu können. Mal eben Kontoauszüge gleich am richtigen Ort abspeichern unabhängig davon, an welchem Gerät man gerade sitzt, ist eher Luxus und ein angenehmer Nebeneffekt. Aber ja.

Auf die Erreichbarkeit von Außerhalb habe ich erst mal verzichtet, VPN ins Heimnetz regelt da.

Mit 2x4TB ist erst mal Platz und eine gewisse Ausfallsicherheit da. Zusätzlich gesichert wird noch auf eine externen Platte, die nur zu dem Zwecke angeworfen wird und entsprechend wenig Betriebsstunden anhäuft. Mehr dazu aber später mal, wenn alles richtig eingerichtet ist.

Update 07.06.2019:

Bisher nutze ich sicher nur einen Bruchteil der Möglichkeiten. Netzlaufwerk für die Zusammenarbeit von Laptop und Schreibtischrechner, dazu ein wenig Zugriff von den Mobilgeräten. Gelegentlich sogar per VPN von außerhalb. Das ganze gesichert durch gelegentliche1 Backups auf der externen Platte. Und ich nutze das NAS als Ladebuchse für meine Garmin-Sportuhr. Denn bei der Gelegenheit werden automatisiert die Daten runterkopiert. So habe ich neben der Garmin-Cloud im Fall der Fälle alles nochmal lokal auf Platte.

  1. hauptsächlich, wenn wieder ein neuer Schwung Bilder auf den Platten gelandet ist []

Immer wieder mal was Neues auf Bahnreisen

Heute mal ein etwas anderer Sitznachbar. Spoiler: Irgendwie musste ich an Sheldon Lee Cooper denken.

Achwas, eigentlich sogar höflich und nett obendrauf. Saß aber auf meinem reservierten Platz mit dem Rucksack auf dem Platz daneben. Zugegebenermaßen hatte ich mich vertan und dachte, der rucksackbelegte Sitz wäre meiner. Selbst schuld, wenn ich mich derzeit alleinreisend nicht entscheiden kann, ob ich Fenster oder Gang bevorzuge.

Nachdem ich jedenfalls den Sitz für mich reklamiert hatte, wurde geflissentlich geräumt. Unter Umsortierung der gesamten Habe gefühlte fünf Minuten lang, in denen ich verblüfft im Gang stand. Ähnlich bei seinem Ausstieg in Stuttgart: Erst wirkte er aufbruchsgewillt und ich machte Platz, indem ich aufstand. Erklärte auf die Frage, ob ich auch aussteigen würde, daß ich eben nur aus dem Weg gehe. Wieder minutenlanges Genestel auf dem Gangplatz, auf dem ich dann gesessen war, während die Habe umsortiert wurde. Ok. Kannte ich dann schon.

Doch dann kam doch noch ein Sahnehäubchen: Fertig sortiert blieb er auf dem Gangplatz sitzen und wartete auf die Ankunft. Nicht ganz. Es dämmerte ihm dann doch recht schnell, daß er Richtung Tür gehen und mich hinsetzen lassen sollte.

Aber irgendwie schon wieder knuffig in der völlig unbedarften Art.

Gadget: Kamerschnellverschluß

Begonnen am 14.05.2013

Sechs Jahre hat es also gedauert, aber das Haus verliert nichts. Nun denn Bilder sollten noch folgen. Und es sind inzwischen zwei von der Sorte. Doch der Reihe nach.

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Gadget: Reisestativ

Der erste Teil des Textes stammt vom 08.09.2018 und lag dann auf Halde.

Das trieb mich auch schon eine Weile um. Das Manfrotto ist zwar eine Bank, aber wer will schon für jede Gelegenheit einen Geldspeicher mit sich rumschleppen?

Das Winzstativ war zwar ganz nett auf einer Mauer oder so, aber irgendwie doch eingeschränkt. Zudem ist es seit einigen Tagen mit einem Neffen in Oregon unterwegs. Leihweise.

Für rund 45€ habe ich dann doch mal beim Asiaten zugeschlagen. Lieferung direkt in den Urlaub nach Oldenburg zu den Schwiegereltern, soll sich das Teil an der Ostsee bewähren. Kugelkopf mit Arca-Swiss-Platte war auch gleich mit bei, also sofort einsatzfähig.

Die Verarbeitung macht direkt mal einen guten Eindruck. Da wackelt und lömmelt nichts, alles rastet präzise ein. Passt mit einer Länge von 33cm zusammengefaltet gut an den Lowepro CompuTrekker und sicher auch an die Rucksäcke daheim.

Nachtrag vom 29.05.2019

Bewährt hat es sich schon kurz darauf in Hamburg bei der abendlichen beziehungsweise nächtlichen Tour durch die Speicherstadt. Inzwischen rüste ich auch mehr oder weniger von Manfrotto auf Arca um. So kann ich die Kamera nun auch an einem quer verlaufenden Gurt1 am Schnellverschluss einhängen. Aber zurück zum Stativ. Die kompakte Bauform ist wirklich klasse. Ich muß es mal mit dem schweren 600er Tele ausprobieren und spätestens, wenn es auch in den Motorradkoffer passt, kommt es auch auf die Marokko-Packliste. Achwas, ich bastle mir einen Köcher!

  1. Gürtel zum Beispiel []

Ex-Gadget: Lowepro CompuTrekker AW

Eigentlich vom 14.03.2019

Leider war es keine lange Geschichte. Nach recht kurzer1 musste ich meinen neuen Liebling unter den Kamerarucksäcken ausschlachten und entsorgen.

Was war passiert? Beide Schultergurte rissen oben aus dem Rückenteil aus. Gut, er war gebraucht gekauft und vielleicht war es nicht die beste Idee, die volle Reisetasche obendrauf zu werfen.

Praktisch war er. Das gepolsterte Fach im Boden reichte meist für die benötigte Kameraausrüstung aus und konnte ebenso wie die Abtrennung entfernt werden. Ergab so einen recht geräumigen „normalen“ Rucksack. Auf jeden Fall aber war immer ein 17″-taugliches Laptopfach an Bord, in das das unförmige 15,6″-Teil locker passte. Gut, transportieren kann man es auch im Protactic450AW, aber es steht aus dem eigentlichen Fach etwas raus und muß deshalb mit einer dünnen Hülle vor dem Reißverschluß des Fachs geschützt werden.

Jedenfalls werde ich das urige Ungetüm vermissen. Und freunde mich inzwischen wieder mit dem Flipside Sport an. Das war der mit dem herausnehmbaren Innenleben, das genau in einen Alukoffer der KTM passt. Marokko, ich hör Dir trapsen.

Nachtrag: Abseits des Motorrads ist es aber doch der Protactic. Wegen dem Laptop.

  1. 2 Jahre oder so hatte ich ihn, intensiver genutzt aber erst in seinem letzten halben Jahr []

Gadget, das man bräuchte: Mobiler Router mit VPN

Vielleicht gibt es das ja. Intensiv gesucht hatte ich noch nicht, zufällig gefunden auch nicht.

Was gibt es? Es gibt VPN-Gateways. Die bauen quasi einen Tunnel vom lokalen1 Netz auf zu einem entfernten Netz. Quer durchs Internet, aber eben in einer Art abgekapselten Röhre, in die aus dem großen bösen Netz eben nichts reinkommt. Faktisch ist das dann so, als wären die beiden so verbundenen Netze an einem Ort zusammen. Praktische Beispiele: Mit dem Laptop oder Mobiltelefon sich so mit dem heimatlichen Netz verbinden, dann ist man quasi daheim. Zur Nutzung des Druckers, der Dreambox, des Netzwerkspeichers und so weiter. Oder eben die Verknüpfung der Fritzboxen von Eltern und Schwiegereltern mit unserer. So ist alles quasi ein Netz und ich bin explizit quasi in Karlsruhe, auch wenn ich tatsächlich besipielsweise in Oldenburg bin. Ohne am Endgerät noch mal was machen zu müssen. Dies bitte für später merken.

Dann gibt es noch mobile Router. Hier merke man sich das „mobil“! Entweder kommt eine SIM-Karte rein und alle Geräte, die sich per WLAN mit diesem Router verbinden, sind online. Ohne selbst sich um mehr als WLAN kümmern zu müssen. Bisherige Anwendung: Smartphone macht den Hotspot, Laptop und Tablet sind so unterwegs im Netz. Nun haben solche Router wohl auch eine andere Verbindungsmöglichkeit: Man kann sie mit einem anderen WLAN2 verbinden. Vorteil: Alle Endgeräte auf der Reise müssen nur einmalig das WLAN dieses Routers kennen. Am Zielort der Reise gibt man dann nur beim Router die Verbindungsdaten ein und der ganze Elektrozoo ist online. Keine einzelnen Eingaben der Verbindungsdaten für Telefon (2), Tablet (2), Laptop und gegebenenfalls Kameras, GPS und so weiter. So weit, so nett. Aber noch nicht so dringend notwendig für das bißchen Komfort.

Nun möchte man aber gerne mal eine VPN-Verbindung nach Hause verwenden. Sei es in einem öffentlichen, unverschlüsselten WLAN oder einfach, um viruell daheim zu sein und auf Daten im heimatlichen Netz zuzugreifen. Klar, kann jedes Endgerät selbst machen. Aber oft erst, nachdem man sich mit dem unsicheren Netz verbunden hat. Bis man dann die VPN-Verbindung stehen hat, posaunt der Mailclient zum Beispiel schon mal freudig die Anmeldedaten durchs Netz. Unschön. Die Fritz-VPN für Windows103 ist böse instabil und führt beim Trennen gerne mal zum Bluescreen. Die einzigen, die ich seit Win10 noch zuz sehen bekam. Sehr unschön.

Da wäre das doch eine schöne Lösung: Ein mobiler Router, der quasi als viertes der bereits verbundenen Netze4 in diesem VPN-Verbund steckt und alle Geräte daran sind autumatisch durch eine VPN geschützt. Hier betone ich das „mobil“ nochmal. Klar kann man eine Fritzbox einpacken, die womöglich über einen getrennten WLAN-AP mit dem Netz vor Ort verbinden und ab geht’s. Mit zwei Steckdosen und einem halben Koffer voll Geraffel. Lieber wäre mir aber etwas in der Größe einer Powerbank oder externen Festplatte. Reichweite ist kein großes Kriterium. Der zu versorgende Raum hat ja die Größe eines Hotelzimmers… Aber gibt es sowas?

  1. also wirklich räumlich naheliegenden []
  2. Hotel, öffentlich in der Bahn z.B., Ferienwohnung []
  3. Laptop []
  4. Karlsruhe und die jeweiligen Eltern []

Metzler Karoo Street

Für die bevorstehende Marokkoreise brauchte es noch neue Reifen. Eigentlich hätte ich auch einfach wieder den K60 Scout genommen. Hat sich halbwegs bewährt und hält lange. Nur gibt es eine kleine, entscheidende Änderung in der STVO: Es dürfen keine Reifen mehr mit einem kleineren Geschwindigkeitsindex als für das Fahrzeug nötig gefahren werden. Auch die M+S-Kennung als Ausrede hilft nicht mehr, es müsste das Schneeflockensymbol sein. Merde.

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Lastenkarle

Lastenkarle ist ein Projekt bzw. ein Verein in Karlsruhe, der es ermöglich, Lastenräder auszuleihen. Aber lest am besten selbst hier.

Ich hatte mir schon länger Gedanken gemacht. Nach einem Aufruf in der Stadtteilzeitung letztes Jahr (!), sich zu beteiligen, um mehr Ausleihzeiten zu ermöglichen, wollte ich mich einbringen. Aber bei meinen unregelmäßigen Arbeitszeiten? Irgendwie verschwand die Idee wieder.

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