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Langkofel

Nur eine kurze Rückmeldung. Wir haben heute vom Sellajoch die Langkofelgruppe umrundet und waren kurz nach 19:00 wieder am Auto. Keine 10 Minuten zu früh, denn dann hätten wir echt unsere Stirnlampen auspacken müssen. Wobei die letzte dreiviertel Stunde über einen breiten geschotterten Fahrweg führte, da gabs keine Gefahr, im Licht einer Stirnfunzel fehlzutreten. Dennoch, es sollte uns eine Lehre sein.

Erster Urlaubstag

So, der erste Urlaubstag ist überstanden. Ich will mich kurz fassen.
Die Wanderung zum Passo San Nicolo war – äh – anders als gedacht. Steiler, weiter, anstrengender als das Prädikat „leicht“ im Wanderführer uns glauben ließ. Annette ist ja noch etwas angeschlagen durch eine Erkältung, was das Ganze nicht einfacher machte. Ich habe beim Abstieg versucht auszugleichen. Völlig unnötig habe ich mich hingelegt. Im Motorradjargon würde man sagen, daß mir am Kurvenausgang der Asphalt ausgegangen ist. Unverblümt gesagt habe ich es geschafft, völlig grundlos, ohne zu schnell unterwegs oder abgelenkt zu sein, nach einer Linkskehre bergab mit dem rechten Fuß ins Leere neben dem Weg zu treten. So schlug ich dann ganz blöd mit dem linken Schienbein (Aufschürfung) und dem linken Knie (Hämatom, vulgo Bluterguß) auf die recht wohldefinierte und harte Kante des Weges. Damit es sich auch richtig lohnt, trat ich mir irgendwie mit der rechten Stiefelspitze noch in die linke Wade. Das tiefliegende Hämatom dort bereitet mir derzeit das meiste Ungemach. Will heißen es schmerzt wie Sau, sobald die Wade etwas spannt. Zum Beispiel, wenn ich in die Hocke gehe. Aber außer erträglichen Schmerzen ist nichts, ich kann mich frei bewegen. Arnikasalbe ist da auch echt eine Hilfe. Insgesamt haben wir es aber problemlos und bei Tageslicht zum Auto zurück geschafft. Auch waren wir ausreichend gekleidet. Eher zu warm. Und das, obwohl viele Pfützen, besonders die im Schatten, zugefroren waren. Murmeltiere haben wir auch reichlich gesehen.
Zum Abendessen gings heute auf Empfehlung unserer Wirtin ins La Perla. Das ist ein Hotelrestaurant im Ort. Sehr gediegen, später dazu mehr.
Dann habe ich wir noch den Schlüssel fürs WLAN des Hotels abgeholt. Da Murphy aber auf der Hut war, habe ich im Gegensatz zu gestern abend (noch ohne Schlüssel) heute keinen Empfang. Mails und Blogeinträge müssen halt morgen früh raus.
So, die knappe Flasche Rotwein vom Abendessen wirkt langsam. Gute Nacht!

Zurück in den Dolomiten

Ja, das ist es. Norwegen ist schön, England war nett, Limousin und Auvergne lecker, aber mein Urlaubsland bleiben wohl die Dolomiten. Auch wenn unser hiesiges Hotel – wie ich ehrlich gesagt etwas überrascht festegestellt habe, aber wer interessiert sich bei der Planung schon für Details? – gar nicht in Südtirol liegt. Das Fassatal gehört schon zum Trentino. Das äußert sich zum Beispiel ganz dramatisch darin, daß Deustch nicht als gleichberechtigte zweite Sprache auf Beschilderungen und Speisekarten erscheint, sondern bestenfalls auf Speisekarten als dritte Sprache nach Italienisch und, man höre und staune, Englisch. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, daß ich erst nach dem ca. 5. „Merci“ auf „Grazie“ umschwenkte nachdem ich festgestellt hatte, daß irgendwas nicht stimmt. Rudimentärfranzösisch ist irgendwie ein Reflex bei mir in der Situation, wenn ich mich eigentlich verständlich machen können sollte, es aber nicht wirklich hinbekomme. Seither klappt frech deutsch oder knapp bemessen italienisch.
Doch nun kurz zum heutigen Tag. Bis gefrühstückt und das Ungeziefer versorgt war, war die Zeit doch recht
vorangeschritten. Will heißen, daß die vorraussichtliche Ankunftszeit, die das Navi bei der Abfahrt verkündete, nicht anderthalb Stunden Reserve beinhaltete wie geplant, sondern 15 Minuten Verspätung. Insgesamt wurde aus der geplanten Ankunft um 16:30Uhr dann eine reale Ankunft um 18:00Uhr.
Noch in Deutschland haben wir festegestellt, daß sich an dem Autobahnanschluß Füssens (sozusagen dem Anschluß Österreichs an die A7) seit 2005 nichts geändert hat. Dolle Leistung und die Ausschilderung geht irgendwie am idealen Weg auch weit vorbei. Da hat wohl ein Bürgermeister einer nicht durchquerten Gemeinde gute Beziehungen.
Österreich war uns nur eine Vignette und einen Tankstop wert. Der Sprit ist dort im Vergleich zu Deutschland so billig (1,24€ im Vergleich zu 1,43€ in Karlsruhe bei der Abfahrt und 1,48€ im angrenzenden Bayern), daß Annette mittels eingerastetem Zapfhahn und im Tankstutzen verdrehter Zapfpistole gleich den einen oder anderen Liter auf dem Gelände verteilte. Zumindest den Teil, den ich beim Versuch, das ganze zu stoppen, nicht mit meiner Hose aufgefangen habe.
Kurz nach dem Brenner auf der italienischen Autobahn kam dann langsam das echte Urlaubsgefühl auf. Nicht nur, daß die fahrweise keineswegs mehr teutonisch war – insbesondere von den Einheimischen, aber auch von mir – es waren auch die ersten markanten Formationen auszumachen. Man muß die Dolomiten einfach lieben.
Das letzte Stück auf der Landstraße legte ich dann auch im geliebt-gefürchteten (je nach Stimmung) Rallye-Modus zurück. Annette fragte nicht von ungefähr, ob ich da nicht lieber das Motorrad gehabt hätte.
Unser Hotel Stella Alpina haben wir dank Navi dann sofort gefunden. Und wieder sind wir dank unserer ungewöhnlichen Reisezeit wohl die einzigen Gäste, was sich auch in einem ausgekühlten Zimmer bemerkbar macht.
Auch die Nahrungsaufnahme, die dem Einzug folgte, gestaltete sich entsprechend schwierig. Nur ein sehr kleiner Teil der lokalen Gastronomie hat in dieser Zeit zwischen Sommer- und Wintersaison überhaupt geöffnet und man bedeutete uns auch, daß es an jenem Abend nur Pizza und keine sonstigen Gerichte gäbe. Es sollte sich herrausstellen, daß das nicht am Sonntag lag. Nein, das Restaurant hatte seinen letzten Öffnungstag vor der Beendigung der Saison.
So, das wars erst mal in nicht ganz so kurzer Kürze. Ausführlicher nach dem Urlaub auf der Reiseseite (werde ich im Blog ankündigen) und natürlich hoffentlich immer aktuell in Kurzform hier. Viel Spaß beim Lesen!

Wir sind dann mal weg…

Im Urlaub. Mal sehen, ob es Neuigkeiten von unterwegs aus geben wird.

Rad KW39

1052km, macht 52km mehr als letzte Woche. Heute nur Kurzfassung.

RSS-Feed

Oft angeschaut hab ich mir meinen eigenen Feed nicht. Nie, um genau zu sein. So habe ich eben erst erfahren, daß es im Feed keinen „More“-Link gibt. Aber daß der Text nur teilweise erscheint, konnte ich beheben. Das war nur ein Radiobutton in der Konfiguration. Den Rest schaue ich mir nach dem Urlaub mal genauer an, da war irgendwas in der Konfig des Themes. Aber den Häuptling wollte ich eh noch aktualisieren.

She does all for the money…

Alle beide sogar. Sinngemäß.

Kürbiskerne sind ein begehrtes Leckerli für unsere beiden Mäuse. Aber seit einigen Wochen noch strenger limitiert. Statt wie früher auch als Bestechung, um sie fast 100%ig anlocken zu können gibt es die Kerne nur noch als Entschädigung/Dankeschön/Entschuldigung dafür, wenn ich eine in die Hand genommen habe. Und das übe ich in letzter Zeit immer häufiger einfach um sie dran zu gewöhnen, daß ihnen da nichts passiert. Sogar die einst bissige Granate ist da kooperativ. Mirabellchen allerdings ist nach wie vor nervös, hält aber auch immer wieder mal still.

Grad eben passiert: Ich stelle Mirabellchen in einer ausweglosen Lage, nehm sie auf die Hand und kann sie nach etwas Gezappel auch beruhigen. Sogar akzeptiert sie den Kern auf der Hand, normalerweise ist sie so mit dem Suchen von Fluchtwegen beschäftigt, daß sie dafür keinen Sinn hat. Gut, sie hat ihn fallengelassen, als ich sie ins Terrarium zurücksetzte. Aber auch wiederbekommen.

Natürlich bedrängte sie die Granate dann, weil sie was abhaben wollte. Kurz jedoch nur, dann stellte sie sich mitten auf eine freie Fläche und schaute mich fragend an. Kurz geschnappt, an Näschen, Hintern und Krallen nach Auffälligkeiten geschaut. Ohne Gezappel, wobei ich dennoch einen Finger genau vor ihren Beißern hatte und mich doch unwohl dabei fühlte, aber nichts geschah. Dann wieder zurück ins Terrarium und den heißersehnten Belohnungskern rausgerückt.

Jetzt soll mir mal jemand erzählen, daß das keine Absicht von ihr war. Zwar hält sie es beim in-die-Hand-nehmen immer noch nach dem Motto „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“, d.h. sie mag es nicht, aber toleriert es. Aber das war eindeutig „Ich steh nicht drauf, aber nimm mich halt in die Hand, ich will auch nen Kern!“

Foto-GPS

Auf das bin ich gerade bei kwerfeldein drauf gestoßen. Für mich uninteressant, weil meine Kombo aus Loggermaus und gpicsync tadellos läuft. Aber die Idee ist recht gut. Lediglich den Speicher empfinde ich mit 1000 Positionen als zu klein. Sollte ich mal mit leichtem Gepäck unterwegs sein, so reicht mir meine externe Platte mit Kartenleser um tausende von Bildern aufzunehmen und wegzuspeichern. Die Loggermaus hat genug Speicher, um nicht nur die Positionen der Bilder, sondern sogar die kompletten Tracks in dieser Zeit zu speichern. Da brauche ich dann kein Laptop mitzuschleppen. Da Speicher <1GB heute praktisch nichts mehr kostet, frage ich mich, warum da gespart wurde. Zuguterletzt finde ich die Gehäuseform zwar stylish, aber etwas gefährlich für den Outdooreinsatz. Man kann schlicht viel zu leicht hängenbleiben.

Aber die Idee, die finde ich wie gesagt sehr gelungen.

Abschließend noch ein Wort zu kwerfeldein: Ich lese dort immer wieder, aber irgendwie schaffts die Seite nicht in meine Blogroll. Irgendwie zu professionell und abgehoben mittlerweile, das ganze, aber trotzdem immer wieder mal eine Fundgrube. Ich grüble noch, Martin, falls Du das jemals liest 😉

Rad KW38

Oder: Geschafft!

Sonntags fahre ich normal ja nicht Rad, aber gestern nutzte ich eine Fahrt zum Brötchenholen, um die Defizite der Woche auszubügeln. 56km, zumindest gerundet. Letzte Woche wagte ichs nicht zu schreiben, aber das Ziel war klar. Und so sprang auch wenige Meter vorm Haus die Gesamtkilometeranzeige des Fahrradtachos um auf 1000km.

Eine ganz schöne Strecke. Naja, früher mal vielleicht ein motiviertes Motorradwochenende, aber mit dem Rad? Drum auch eine kleine Statistik. 22 Wochen sind vergangen, seit ich das Rad habe. Macht 45,5km im Schnitt pro Woche. Eher mehr, denn da ist nicht mit eingerechnet, daß ich ja insgesamt 4 Wochen keine Chance hatte, Rad zu fahren. Das wären dann 55,6km pro Woche. Dafür habe ich 48 Stunden und 47 Minuten reine Fahrtzeit benötigt, was ein Fahrtmittel von ca. 20,5km/h ergibt. Das ist seltsam, denn die Tagesmittel liegen meist bei um die 22km/h. Die paar km mit Annette zusammen oder auch sonst in gemütlicher Gangart dürften doch nicht so stark auffallen…

Die Macht des Subwoofers

Seit die Mäuse im Januar bei uns eingezogen sind, war die Stereoanlage im Arbeitszimmer nicht mehr in Betrieb. Vor allem, weil mit ihrem Terrarium ein Umbau des Mobiliars einherging und schlichtweg die Boxen nicht mehr angeklemmt waren. Diesen Mißstand habe ich in den letzten Tagen behoben. Zumindest kann man jetzt wieder vom Rechner was hören.

Für die Mäuse etwas völlig Ungewohntes. Zugegeben, ich spüre die Bässe auch im Fußboden. AC/DC hatte gerade mal die erste Minute von „It’s along way to the top…“ runtergeschrammelt, da standen die beiden auf der Matte. Das Trommeln mit den Hinterbeinen, daß die beiden manchmal praktizieren, sah diesem Kontext eher wie ein Wippen mit dem Fuß aus. Auf jeden Fall goldig.

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