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Gut angekommen

Gut angekommen sind wir heute wieder in Karlsruhe. Aufgrund einer Verspätung wegen hohen Verkehrsaufkommens in Rom beim Vorgängerflug1 begann das Boarding in Cagliari kurz nachdem der Flieger hätte abheben sollen. Dementsprechend lange saßen wir am Gate. Davor war alles sehr flüssig gelaufen. Anfahrt zum Flughafen, Mietwagenrückgabe2 bis hin zur Gepäckabgabe. Da der erste kleine Schreck. Da der Schalter angeblich offen, aber menschenleer3 war, nutzte ich die Gelegenheit, um unsere Reisetasche auf das Wiegetranportband zu legen. 16,3kg klingen teuer bei maximal erlaubten 15kg. Annettes gesammelte Steine aus der unverschlossenen Seitentasche raus – 10,8kg. Nein, das kann nicht sein, so viel wiegen die nun auch nicht. Kurzum, die Waage zeigte an, was sie wollte. Egal, was drauf lag und wie viel drin war, dafür aber je nach Lage des Objekts. Als die Mitarbeiterin erschien und nser Gepäck annahm, zeigte die Waage mit Steinen wieder 16,3kg. Das wäre ok, meinte sie. Aber mein Plan, bei Untergewicht der Tasche noch schnell meine Daunenjacke reinzupacken, war dennoch dahin. Die etwas grobe Federwaage daheim zeigte dann auch eher 16kg als 15kg an. Coole Sache.

Dementsprechend fand vor der Sicherheitskontrolle keine geldgeile4 Wiegerei des Handgepäcks statt wie in Karlsruhe. Auch die Kontrolle selbst war locker. So locker, daß ich kaum glauben konnte, einfach durchlaufen zu dürfen und an zwei Stellen mit einem verunsicherten „Posso?“ nachfragte. Und obwohl ich glaubte, daß spätestens beim Boarding doch noch die Gelddruckmaschine von Ryanair anspringen würde, verstaute ich alle Jacken im Handgepäck. Alles kein Problem. Ich liebe diese südländische Gelassenheit. 😉

Die Ankunft in Karlsruhe5 war auch quasi ein Traum. Zwar leicht verspätet und deshalb ohne Fanfare, aber just in time. Wie beim Einsteigen so ließen wir es auch beim Verlassen des Fliegers ruhig angehen. Kurze Busfahrt von wenigen hundert Metern, rein ins Terminal und schon fing das Gepäckband neben der Tür an, Koffer auszuspucken. Unserer war unter den ersten zehn, wir schlenderten durch die unscheinbare Zollkontrolle und entdeckten einen Bildschirm, der die weiteren Reisemöglichkeiten anzeigte. Sechs Minuten bis zur Abfahrt „unserer“ Buslinie zum Bahnhof Rastatt6. Das reichte noch für einen kurzen Druckausgleich der Blase bei Madame und ehe wir richtig begreifen konnten, daß wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, saßen wir auch schon wieder im Bus. Schick.

Ziemlich genau um 15:30Uhr waren wir dann in der Wohnung. Auspacken und Anrufe bei der Verwandtschaft gingen Hand in Hand. Unsere letzten Vespereinkäufe aus Sardinien verputzten wir derweil auch noch. Später fuhren wir dann doch noch einkaufen und kochten Abendessen. Wenn das nicht vom Wochenende inspiriert gewesen wäre, hätte uns der Alltag vollend wiedergehabt.

Einen ersten Schreck hatte ich gerade noch. Den Tag über hatte ich schon alle Urlaubsbilder bereits auf den Schreibtischrechner kopiert und war munter beim Geotaggen. Nur, daß Bilder und Track um einen Riesenwert auseinanderlagen. Man mag es kaum glauben, was ich als Fehler entdeckte. Ich hatte bei der neuen Kamera Mitte Januar einfach das Datum falsch eingestellt. 2009 statt 2010! Mal sehen, was sich da morgen noch retten lässt!

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  1. Also der Flug mit dem unser Flieger nach Cagliari kam. Wie wir dann später im Flieger erfuhren. []
  2. der Schaltermensch ist persönlich zum Wagen gegangen und attestierte dann, daß alles ok wäre. Nur die Sache mit dem Sprit. Aber das ist eine Geschichte, die ich an anderer Stelle noch beverarbeiten werde. []
  3. ja, inklusive der dort arbeiten sollenden Person []
  4. unterstelle ich mal []
  5. Baden Airpark, that is []
  6. da stand das Auto []

1 comment to Gut angekommen

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