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Red Hot Chili Pipers

Annette hatte sie schon im April in Pforzheim gesehen, als ich in Hannover arbeiten war. Doch sie war auf eine Wiedrholung gewillt, was die Nachbarn als Gelegenheit für ein Geburtstagsgeschenk sahen. Überraschenderweise gab es dann doch vor dem Termin im September, wieder in Pforzheim, aber mit neuem Programm, noch einen in Karlsruhe. Überraschend vor allem deswegen, weil der Termin beinahe mit meinen Arbeitszeiten kollidierte.Vorneweg noch ein wenig Ambiente. Wir waren früh vor Ort, dachten wir. Zumindest die ersten auf dem Parkplatz. Natürlich mit Karokleid und Kilt liefen wir dann im Tollhaus ein. Im Freigehege war dann doch schon einiges los. Die Gastronomie dort hatte zu tun und ich testete gleich mal das Radler. Den Beachbereich1 ignorierten wir, Annette baumelte lieber in einem Hängesessel. Bald stolperten wir noch über Bekannte aus dem Motorradumfeld. Schön chillig, wie man heutzutage sagt.

Dann öffnete und füllte sich der Saal. Mit hochgezogenen Augenbrauen nahmen wir die Sitzplatztribüne im hinteren Teil zur Kenntnis und stellten uns einfach zwei Meter vor die Bühne. Näher würde zu Halsstarre führen, was sich wohl auch alle anderen dachten. Ganz ohne Absperrung blieb ein breiter Gang vor der Bühne frei. Generell war der Saal nicht über- aber gut gefüllt. Scherzhaft wurde noch durchgesagt, daß alle, die jetzt die Red Hot Chili Peppers erwarten würden, ihre Karten noch zurückgeben könnten. Und dann ging es auch schon los.

Erste Überraschung: Der G-Man fehlte. Eigentlich schon länger, hätte man nachlesen können.  Nach Annettes Urteil spielt der neue zwar besser, aber an die Show seines Vorgängers kommt er nicht ran. Seltsam übrigens, daß später am CD-Stand ein Bandmitglied von Grippe und so sprach, dabei liest sich der Blogeintrag eher nach endgültiger Trennung.

Ach ja, Show. Das ist natürlich ein großer Bestandteil des Auftritts. Aber das geht auch nur, wenn die Instrumente perfekt beherrscht werden. Bagpiping mit Hardrockposing, das geht. Aber auch der Snare Drummer und Percussionist gaben es sich bei ihrem Solo. Über Jonglieren, Sticks gegenseitig zuwerfen bis hin zu einer Fechteinlage – natürlich alles, während sie nebenbei noch spielten! Für Hör- und Sehproben am besten einfach bei YouTube suchen, da gibt es reichlich Material.

Nach dem Konzert und wie oben angedeutet wechselten die Bandmitglieder sich am CD-Stand ab und standen dort für Autogramme, Fotos und einfach nur Plausch bereit. Sehr herzig. Wir kamen dort auch noch mit anderen ins Gespräch und plauderten so lange, bis wir sprichwörtlich rausgefegt wurden. Gegen Mitternacht waren wir daheim.

So, abschließend noch ein Warnhinweis: Nie Apfelschorle und Radler gleichzeitig bestellen. Nein, Annette erwischte nicht den Radler, das konnte man schon unterscheiden. Aber die Thekencrew wohl nicht. So gab es Apfelsaft mit Zitronenlimo und mit Mineralwasser gestrecktes Bier. Naja, geht auch mal. 😉

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  1. so ein hingekippter Laster voll Sand []

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