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Grad so heimgekommen?

Das hat ja gerade noch so geklappt. Hoffentlich hat die F keinen Folgeschaden abbekommen.

Prolog: Morgens vorm Hotel. Die F ist mit allem aufgerödelt, was ich nicht eh schon im Laden deponiert hatte. Mit einem Stoßgebet, sie möge trotz der unleidigen Batterie noch einmal anspringen, drücke ich den Anlasser. Welcher auch munter losjubelt bis in Drehzahlregionen, die er schon lange nicht mehr schaffte. Nur der Motor steht. Kein Kraftschluß zwischen Anlasser und Motor, die Kurbelwelle steht still.

Zum Glück ist der Parkplatz an dieser Stelle aspahltiert und abschüssig. Doch unten angekommen, hat der Motor nur ein paar Mal gehustet wie bisher beim elektrischen Anlassen zum Anfang. Zwei Mal muß ich die Kiste die Sackgasse wieder bergauf schieben, bis sie beim dritten Startversuch anspringt, als wäre es das normalste auf der Welt. Nach 10km in der Filiale angekommen kommt mir so wie gestern die Wärmeabstrahlung zu den Beinen hin etwas hoch vor, insbesondere für 60°C Öltemperatur und lauwarmes Wasser. Aber erst mal arbeiten…

Viel war nicht los und so konnte ich beizeiten abhauen. Ich bin zuversichtlich, denn der Mann einer Kollegin ist wieder zum Grillen da und seine Clique hängt auch wieder mit ab. Genug Leute, um mich auf dem ebenen Parkplatz der Filiale anzuschieben. Aber zuerst stauenen die, was ich alles auf die F packe1 und frotzeln über Navi und Headset. Na und, ich habe damit eine schöne Strecke fahren können und konnte zwischendurch Annette Updates über mein Vorankommen2 zukommen lassen. Highlight war das Nachfüllen des Tanks aus dem Reservekanister3, wodurch ich sicher sein konnte, nicht zum Tanken anhalten zu müssen. Anschiebehilfe lehte ich für den ersten Versuch ab. Erst mal sehen, ob ich es alleine kann. Und siehe da, 10m Schieben, 2. Gang, genau beim Einkuppeln auf die Sitzbank plumpsen und Gas weit offen lautet die Zauberformel. So spontan ist die F seit Wochen nicht angesprungen. Drecksbatterie.

Über kleine und kleinste Sträßchen mogle ich mich von Villingen über St. Georgen und Freudenstadt ins Murgtal. Dessen Verlauf ist spätestens ab Forbach bzw. dem Abzweig zur Schwarzenbachtalsperre eh Heimspiel. Bei Rastatt auf die Bahn und flugs bin ich daheim. Technisch bedenklich: Öltemperatur zwischen 90°C und 100°C4 und das Wasser konstant bei knapp über dem Beginn der Anzeige5, jedoch steigt die Temperatur im Stand ungewohnt schnell. Auch sind die Beine wieder wärmer als gewohnt. Das gibt noch was.

Ach ja, Regen gabs beim Beladen leicht und heftiger beim Losfahren. Ansonsten trocken und nicht zu sonnig oder zu warm. Perfektes Kradwetter.

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  1. ein Koffer allein ist mit der Kameraausrüstung fast voll, ein weiterer beherbergt kaum mehr als den Diabetrachter, den ich am Montag von der Post geholt habe []
  2. Ich wollte erst direkt zur Butze fahren, um die F dort zerlegen zu können, entschied mich aber um []
  3. wegen Frankreich bei der MF mit an Bord []
  4. sonst stur 80°C und die Wassertemperatur schwankt []
  5. ich meine den weißen Streifen für den „Hier ists ok-Bereich“, der untere Anschlag ist weiter weg []

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