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Endspurt zur Rückreise

Irgendwie scheint es eine Männermacke zu sein. Wie ich, so ist auch Schwiegerpapa ganz hibbelig und bereitet alles für die Rückreise vor. Ist ja aber auch klar. Die Frauen erwarten von uns, daß alles glatt geht und das macht sich nicht von alleine. Außerdem möchte ich mit dem Krad sauber gepackt haben und zeitig loskommen. Dabei alles schön unterteilt in entbehrliches Geraffel, das ins Auto kommt und dort auch bleiben kann, sowie mein kleines Übernachtungsbesteck und alles weitere, das ich für eine Übernachtung brauche, falls irgendwas dazwischen kommt.

Aber was war bisher? Pula am Samstag war die letzte Meldung? Gut, Sonntag war entspannend, nicht viel los. Gegen Nachmittag sind Annette und ich doch noch mal mit dem Motorrad aufgebrochen. Zu viel Abschalten ist auch nichts für uns. Zuerst haben wir eine Stelle gesucht, die auf den Karten nicht verzeichnet ist, aber der Endpunkt eines auf den Luftbildern erkennbaren Fahrwegs ist. In der Tat für Kraftfahrzeuge nicht gesperrt, ist das ein geschotterter Wander- und Bergradweg, von dem aus ein paar Meter zu Fuß zu angeblich DEM Aussichtspunkt über den Limski Fjord zurückzulegen sind. Der Fjord kann sich nicht mit seinen norwegischen Namensvettern messen, ist aber auch schön und die Tierwelt auf den 100m war fesselnd. Grillen, eine Gottesanbeterin, riesige Hornissen, es gab das volle Programm.

Zurück auf der befestigten Straße fuhren wir erst mal zum Limski Fjord runter und tranken einen Kaffee in einem Ausflugslokal. An der Einmündung zur Durchgangsstraße findet sich gegenüber eine Schotterpiste, die dem Talboden, der die Verlängerung des Fjords über Meereshöhe darstellt, weiter folgt. Klar mussten wir dort lang. Nur irgendwie wurde es erst mal nicht spannender. Doch Annette ermunterte zur Weiterfahrt und so sahen wir dann rechts auf der Anhöhe eine große Ruine. Wenig später führte ein Asphaltweg quer durchs Tal und somit zur Ruine Dvigrad1 Bis die zu Ende besichtigt war, konnten wir nur noch zügig auf direktem Weg zurück nach Rovinj. Der Tisch war fürs Abendbrot gedeckt, doch wir wollten ins Lokal vorne an der Hauptstraße. War aber ernüchternd. Keine Pizza an dem Tag, der Holzofen war kalt. Was wir dann bestellten, war kein großer Knüller. Aber sättigend.

Montag brachen wir dann mit dem Auto bei wechselhaftem Wetter auf zu den Plitvicer Seen. Zwei Mal mussten wir durch die Wolkendecke, was wie dichtester Nebel war. Knapp 300km legten wir zurück. Die gebuchte Bleibe und was zu Essen fand sich auch irgendwann. Da gehe ich daheim mal mehr ins Detail. Dienstag dann das Besuchsprogramm. Sehr beeindruckend, das ganze und zu recht UNESCO Weltnaturerbe. Für den Abend war noch Rückreise angesagt, die sich dann bis gegen halb neun Uhr abends in die Dunkelheit hinein zog.

Am gestrigen Mittwoch war dann wieder Bummeln in Rovinj und allgemeine Entspannung angesagt. Wir liefen eine Weile an der Küste lang und ich „erbeutete“ ein paar schöne Tierbilder. Der Nachmittagskaffee wurde bei mir ein hiesiges Radler, welches nicht mit Limo, sondern mit ungesüßtem Zitronensaft hergestellt wird. Auch lecker und schmeckt kaum noch nach Bier. Abends kehrten Annette und ich noch mal zu zweit in Rovinjs angeblich bester Pizzeria ein. Heute wurde bisher die Wohnung geputzt, Reste vertilgt und gleich gehen wir wie gestern noch mal zu Fuß einkaufen. Hier ist echt alles ums Eck…

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  1. wie sich später herausstellen sollte. []

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