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Laghi di Fusine

Quasi ein Erholungstag sollte es heute noch mal werden. Bei schönem Wetter nicht weit fahren, was schönes sehen und nicht groß dabei anstrengen. So weit der Plan, der auch ganz gut aufging.

Vorm Hotel lümmelten wir nach dem Frühstück noch ein wenig rum, ein wenig Planen und nach dem Wetter schauen. Sieht für Südtirol derzeit nicht so prickelnd aus, während hier fast schon die Sonne brennt. Hatte ich schon erwähnt, daß ich mir auf dem Vogel bzw. auf dem Weg zurück ordentlich die Schultern verbrutzelt habe?

Die Anfahrt ist denkbar einfach: Das Teil hoch Richtung Italien, über die Grenze, im ersten Ort (Fusine) am Hinweisschild die kleine Straße hoch und bald schon erreicht man am plätschernden Bach entlang einen großen Parkplatz am oberen der beiden Seen. Dort hat es auch die im Wanderführer erwähnte Bar der Sieben Zwerge.

Wir stiefeln also los gegen den Uhrzeigersinn um den oberen See. Und bleiben schon nach kurzer Zeit an einer prächtigen Blumenwiese hängen, auf der viele kleine Details abgelichtet werden wollen. Und große Panoramen, immerhin hat es hier freie Sicht auf den Mangart. Genau genommen auf dessen Nordwand. Wir waren ja eher auf der Südostseite gewesen. Dafür gibt es am Ufer noch eine kleine Attraktion: Schwärme von kleinen und kleinsten Forellen.

Wegen dem hohen Wasserstand müssen wir immer wieder vom Pfad abweichen, oberhalb in den Wald rein. Auch sehr schön und der Schatten ist bei der Sonne auch willkommen. An vielen kleinen Aussichtspunkten stehen kleine Bänkchen, die zum Verweilen und Bewundern einladen. Wir lassen die Aussichten auf unseren Speicherchips verweilen und Rasten erst am Nordende des oberen Sees. Praktischerweise hat es dort auch einen Tisch beim Bänkchen.

Nach dem Aufbruch verhilft Annette noch einer Kärntner Familie dazu, komplett auf dem Gruppenfoto zu sein und wir suchen uns einen der vielen Pfade aus, um auch den unteren See zu umrunden. Ganz außenrum oder eine acht, wird sich schon ergeben. Kaum haben wir uns entschieden, kommen uns wieder die Kärntner entgegen, die in eine andere Richtung losgelaufen waren.

Im unteren See treiben sich auch größere Forellen rum, die mit dem Tele erlegt wurden. Auch immer wieder schöne Aussichten, auch am Anleger der Leihboote mit Mangarthintergrund. Am zugehörigen Cafe treffen wir natürlich die Kärntner wieder. Am untersten Ende des Sees gibt es noch eine Art Staustufe mit rauschendem Wasser. Ab da machten wir uns wieder auf den Weg zurück, was dann auch recht flott gelang. Gesehen und fotografiert hatten wir schon fast alles. Bis auf ein paar Blümchen am Straßenrand.

Am Parkplatz erstand Annette dann noch ein Glas Honig, für den sie sich schon vor dem Start interessiert hatte. Mit dem Gepäck im Auto machten wir es uns dann noch auf der Terrasse der Bar gemütlich und verputzten Polenta mit Käse und Wurst.

Entsprechend schnell waren wir dann auch wieder zurück im Hotel. Noch ohne auszuladen landeten wir gleich wieder auf der Terasse, wo Annette die deftige Kost, die sie nicht ganz geschafft hatte, um einen leichten Salat ergänzte während ich dem leckeren roten Hauswein zusprach.

 

9,7km und 140Hm in 5h mit 35min Vesperpause

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