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Küstenradler

Vom 31.07.2017, 22:00

Bilder gibt es keine, es gibt höchstens Peinliche. Dazu später. Am ersten Tag des für mich ersten Sommerurlaubs in Oldenburg ging es direkt an die Küste. Carolinensiel hieß das Ziel für das PKW-Navi. Dann wurde umgesattelt.

Neben den beiden Pedelecs für die Schwiegereltern auf der Anhängerkupplung war im Kofferraum noch Platz für die beiden Brompton-Falträder. Die sind wirklich knuffig, lassen sich deutlich kleiner zusammenfalten als mein Tern, haben aber auch kleinere Räder. 16″1 statt 20″. Ich hatte ja schon erwogen, das Tern im Zug mit zu nehmen, befürchtete aber, daß es nicht zusammen mit einem der Bromptons in den Kofferraum passt. Außerdem muß man ja nicht auch noch technisch überlegen sein. Was für mich an dem Brompton ein Ausschlußkriterium ist, ist die eigentlich geniale Ständerlösung: Wie beim Zusammenfalten wird das ganze Heck umgeklappt und der Gepäckträger dient als Standfläche. Ist also als solcher eigentlich nie benutzbar.

Erwartungsgemäß wackelig waren die ersten Meter auf dem Parkplatz. Zwar ließ sich der Sattel nicht hoch genug stellen, damit ich effizient radeln konnte, aber dies und auch die drei Gänge konnten mich nicht ausbremsen. Selbst im Gegenwind Richtung Neuharlingersiel waren 20km/h machbar, auch wenn die ausgeschlagenen Lager der Pedale und die furztrockene Kette Zuwendung braucht. An den durschnittlichen 15km/h waren weder Rad noch Radler schuld. 😉

Letzteres gab es nach knapp 10km in flüssiger Form zum Fisch. Mittag halt. Dann noch mal weitere 10km gegen den Wind bis Bensersiel. Witzig hier (noch) die Weideroste alle paar Kilometer, die die einzelnen Deichabschnitte trennten. Nicht fahrbahnbreit, sondern neben den geschlossenen Toren. Aber auch die waren mit den kleinen Laufrädern zu meistern, während die Pedelecs das Tempo vorgaben.

Kehrtwende, selber Weg zurück. Und der Wind hatte nicht gedreht. Also Rückenwind. Über 30km/h waren jetzt drin, auch wenn das dann mit den kleinen Laufrädern auf dem stellenweise welligen Untergrund recht spannend war. Hinzu kam ja noch, daß der Weg schräg am Deich klebt. Zum Glück war nicht mein Tempo vorneweg verantwortlich, denn ich wollte für Bilder vorfahren, als dann ausgerechnet beim Anhalten mit dem Pedelec jemandem die Beinlänge nicht bis zum Boden reichte und die ganze Fuhre umfiel. Ein Problem, was diverse Motorradfahrerinnen im Freundeskreis gut kennen. Immerhin waren wir nicht alleine und so fand sich Verbandsmaterial für die Erste Hilfe.

Zurück in Carolinensiel standen dann 38km auf der Uhr2, ein ganz nett sportlicher Tag.

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  1. 37-349, um genau zu sein []
  2. sic, mangels Tacho lief alles über die Garmin Uhr []

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