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Umgeplant

Tolle Sache so ohne Laptop, das wird morgen beim Navigieren spannend. Bin aber auch selbst schuld.

Da beobachte ich die Wetterprognose der Etappenziele und denke nicht an den Weg dazwischen. Zum Beispiel, daß morgen mit dem Col d’Iseran einer der höchsten Alpenpässe anstünde. Coole Sache an sich, endlich den mal in der Sammlung abzuhaken. Doch nicht bei der Witterung. Tageshöchsttemperatur -4°, das  wäre zu cool. Vertagt, eher verjährt, sozusagen.

Alternativroute geplant, ob des Umwegs auch mautpflichtige Autobahnen in Kauf nehmend. Für die kommende Nacht ist ein Hotel am Lac de Mont Cenis1 gebucht. Zwar stornierbar, aber so ganz reiße ich die Planung nicht um.

Hoffentlich ist die Aussicht wenigstens schön. Den Lac de Roselend gibt es ja noch mal auf dem Rückweg. Und die schöne Strecke östlich des Lac d’Annecy will ich auch mitnehmen, Alternativstrecke erst ab Albertville. Schaumermal.

  1. mit Nachtfrost, aber tagsüber leichten Plusgraden []

Haaransatz

Urks. Nach Monaten oder Jahren guter Erfahrung mit Pomade nun das. Zwar musste ich mir was anhören von „zurechtgeschlonzt“ bis „siehst ja aus wie Dein eigener Großvater“, aber die Frisur hielt. Die Haare auch.

Nun gab es die Veränderung. Ein cooler, jugendlicher Haarschnitt vor wenigen Wochen, gestylt mit Gel und sogar Haarspray. Hatte ich in unguter Erinnerung. Zurecht.

Allein heute abend verabschiedete sich ein Haarbüschel vom Volumen eines geschlechtsreifen Tribbles1 und zwischen den Haaren deutet sich die Frisur meines Schwagers an. Tja, wer es mag… ich werde aus der Not heraus künftig nur noch pomadieren. Mit dem Gel komme ich mir ja vor wie ein Läukemiepatient nach der Chemo.

  1. „Die Dinger werden schwanger geboren“, Zitat Leonard McCoy []

Col de la Faucille

Oder so. Kurz zum heutigen Tag: Bei Pieselwetter in Mömpelgard aufgebrochen. Kleine Schauer oder Niesel gab es immer wieder. Vom Doubs weniger gesehen, als geplant. Mittagessen spontan beim Chateau de Joux, guter Plan. Salat mit geräucherter Forelle und Fritten war nicht so warm wie der geschmolzene Käse mit gebratenen Kartoffelwürfeln von Annette, der auch von Forelle auf Salat begleitet wurde. Gut, die Rächerforelle war mehr LACHSforelle, schmeckte aber. Der Kaffee vom Nachtisch wärmte ebenso wie Annettes Kräutertee. Irgendwann gab es statt Trockenheit bei bedecktem Himmel auch Regen bei Sonnenschein. Vor der Unterkunft deckten wir uns beim Tanken noch mit Brotzeit ein. Guter Plan, Hotelrestaurant mit schlechter Auswahl und hohen Preisen.

Übernachtung dann auf besagtem Paß im Hotel Couronne. Aber die Brotzeit war lecker und ungezwungener1 als ein Restaurantbesuch.

Fazit: Mit guter Kommunikation dank Bordfunk kann man auch tristeres Wetter überstehen, wenn man gut eingepackt ist.

219km in 6h43 abzüglich 2h40 Pausen

  1. Bekleidungstechnisch []

Rad KW37

Wir sind ja auf Achse…

17580km insgesamt, macht 51km mehr als vor einer Woche. Ziel erreicht.

1916km sind es damit aufs Jahr, ein Plus von 66km. Schnitt von 51,78km.