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Update Renovierung

Viel ist passiert in den letzten Wochen, vieles aber auch nicht. Ich versuche mal eine Zusammenfassung.

Vorarbeiten: Teile der Tapete waren weg, die Türzarge raus 1, die Rolladenkästen nach dem Tausch der Winkeltriebe wieder zu. Der Nachbar hat den unsinnigen Lichtschalter hinter der Küchentür stillgelegt und wir konnten damit die Dose verdeckeln.

Am 6.3. ging es richtig los, der erste Urlaubstag. Annette hatte am Samstag zuvor die Tapetenbahnen rund um die Tür bzw. deren entfernte Zarge abgerissen. Den Rest der Wand hatte sie sich und uns zum Tapezieren gespart. Sollte sich noch rächen. Jedenfalls haben wir munter einen Teil der Küche2 und Teile des Flurs3 tapeziert. Schnell sind wir da trotz Vliestapete immer noch nicht. Das Anstückeln an die von Annette stehengelassenen Bahnen auf der Wand zur Küche hin hielt auch auf, wahrscheinlich hätten wir genauso schnell durchtapeziert.

Am 7.3. war dann Streichen angesagt. Dabei stellte sich raus, daß wir wohl ziemliche Kleisterknauserer sind. Vor dem Trocknen war schon zu erahnen, daß die alte und die neue Rauhfaser doch etwas unterschiedlich aussehen. Letztes Jahr im Arbeitszimmer kein Problem, da die Übergänge die Zimmerecken waren. Hier auf einer Wand gleich 2x ist es dann doch auffällig. Selbst nach dem zweiten Anstrich bleibt das erkennbar. Aber das bleibt jetzt. Gleichzeitig bekam die Küche noch die neue LED-Lampe. So toll, endlich kein langes Röhrengeflacker mehr, bevor es hell wird. Klick – hell. Sofort. Da merkt man erst, wie oft man das Licht der Dunstabzugshaube oder die Unterschrankleuchte für kurze Tätigkeiten verwendet hat, weil die Hauptbeleuchtung für kurze Nutzung zu nervig war.

Mit dem Boden ging es dann am 8.3. los. Nach Annettes Arzttermin und nachdem ich das Auto zur Werkstatt gebracht hatte und mit dem Tern heimgeradelt war. Die sichtbare Fuge und der Mindestversatz bzw. die Mindestbreite für den Anfang wurden im schmalen Teil bei der Tür zu einer Herausforderung. Ok, ab der Bahn vor der WC-Tür gibt es einen Sprung in den Fugen, dann ist aber alles gut und gleichmäßig. Fies auch, daß gleich die erste Platte beim Rausnehmen der kleinen Ecke fies gesprungen ist. Das Material ist deutlich spröder als die Holzoptik im Arbeitszimmer. Rausgesprungen war das abgerundete Teil komplett, den eigentlich angeritzten geraden Übergang konnte ich danach mühelos abbrechen. Doch die Platte fand später noch Verwendung und überhaupt hielt sich der Verschnitt überraschend in Grenzen. Am Abend – das Auto musste per Hinradeln wieder aus der Werkstatt geholt werden – war immerhin der Flur fast fertig, aber auch die Konzentration ging zuneige. Zudem war dann das Kürzen der Türzarge vom Wohnzimmer angesagt, also Krach. Nicht mehr um diese Uhrzeit.

Am 9.3. legte ich mit dem Krach dann los, während Annette noch einen Termin hatte. Bis zum Mittag hatte ich den Flur fertig und den Boden der Küche draußen. Annette glänzte dann wieder mit ihrer Spezialität, dem Verlegen der Trittschalldämmung. Ging dann ganz gut voran. Bei der Heizung in der Küche patzte ich, weil ich nach dem akribischen Zuschneiden der Aussparung für die Heizungsrohre merkte, daß ich ja die Platte erst noch kürzen musste. Glücklicherweise so weit, daß die Aussparung eh komplett im Abfall verschwand, aber die Arbeit durfte ich mir ein zweites Mal machen. Unter den Füßen von Annette beim Zubereiten des Abendessens verlegte ich noch die vorletzte Reihe, dann war Feierabend. Konzentration Ende. Im Laufe des Tages war dann noch ein Handwerker da, der die Wand zwecks Verfliesen inspizierte. Und irgendwie habe ich zwischendurch in den letzten Tagen noch in zwei Anläufen die Ausgleichsmasse im GästeWC aufgetragen. Wobei die zweite Lage krummer wurde als die erste. Das ist bis heute noch nicht behoben und ein ziemlicher Mist…

10.3., eigentlich sollte Wochenende sein. Schnell noch die letzte Reihe verlegt und die nächste Enttäuschung. Keine Ahnung, was ich gemessen habe, aber die Frontleisten passen doch nicht mehr unter die Schränke. Freihand Abhobeln? Gewagt. 2,6m Fußleiste zum anverwandten Schreiner transportieren? im Mazda auch kein Kinderspiel. Wir werden sehen.

Dann war erst mal Geburtstagswochenende angesagt. Weitergebastelt wird später, lediglich die Fußleisten wurden am Wochenende noch eingeholt.

Und seitdem bzw. der aktuelle Stand?

Die Wand ist immer noch nicht verfliest. Der Handwerker, der auch für die Tür qualifiziert gewesen wäre und entscheidende Tipps hatte, hat uns seither versetzt. Einen geplatzten Termin gabs noch und seither Funkstille, Nachrichten auf der Mailbox bleiben unbeantwortet. Derzeit beauftragen wir eine andere Firma. Ach ja, selber machen war keine Option mehr, seit wir spontan von Mosaiksteinen aus Marmor auf großformatige Fliesen in Holzoptik umgestiegen sind. Die kriege ich nicht geschnitten und wage auch nicht die Verlegung. Sollte eigentlich mal fertig sein, bevor es mit dem Boden überhaupt losgeht. Ausführung wahrscheinlich Ende April.

Bei der Tür war der entscheidende Hinweis, daß eine Glasschiebetür womöglich gar nicht von unserer Gipskartonwand getragen werden kann. Direkte Bestätigung im Baumarkt auf konkrete Nachfrage. Kleiner Tip hier: Man kann sich eine halbe Stunde Verkaufsgespräch, das am Ende dann doch keinen Umsatz bringt, ersparen, indem man zuerst fragt „Was haben Sie denn überhaupt für eine Wand?“. Jetzt soll es eine Holztür werden, die ist leichter. Und den Handwerker werden wir wohl über den Baumarkt mit organisieren, denn der andere – siehe oben.

Die Fußleisten sind größtenteils verlegt. Ich war wegen Urlaubsbuchungen etc. zwischenzeitlich gut beschäftigt und will den Rest in einem Rutsch fertigkriegen und nicht 3x Sauerei machen.

Apropos Sauerei, die Frontleisten habe ich dann doch selbst abgehobelt. Wurde leidlich gerade, Kantenumleimer machen es hübscher und feuchtigkeitsresistenter. Sieht unter den Küchenmöbeln eh kein Mensch. Nur das eine Stück neben dem kleinen Schränkchen, das muß exakt werden weil man es sieht. Aber das passt gut in den Mazda und bald sind wir in der Pfalz.

Roadmap: Letzte Frontleiste einpassen4, Fußleisten fertig,  Wand verfliesen (lassen), Türzarge und Tür montieren (lassen), Schränke final bemessen und ordern, dann aufbauen. Küche und Flur fertig.

Aber da war noch was? Ja, das GästeWC. Der Boden muß irgendwie eben werden und auch wieder etwas tiefer. Auch hier wäre der uns versetzende Handwerker ein qualifizierter Ansprechpartner gewesen. Schwebe derzeit zwischen „grob einebnen, den geforderten Zentimeter Abstand von den Wandfliesen lassen und großzügig mit Silikon (horizontal) verfugen“ und „alles wieder rausreißen bis runter zum Holzboden, auf die Schräge der Wandfliesen pfeifen und eben großzügig mit Silikon (vertikal) verfugen. Die drei Reihen Clickvinyl sind dann dagegen ein Klacks und schnell verlegt, ebenso die Schüssel montiert. Es stört schon ein wenig, die morgendliche Thronzeremonie mit Annettes Ablauf im Bad koordinieren zu müssen statt sich diskret zurückziehen zu können.

 

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  1. es soll ja ne Schiebetür rein []
  2. die Außenwand wegen dem Rolladenkasten []
  3. Außenwand wegen Rolleadenkasten, rund um die Tür []
  4. das kleine Stück []

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