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Die Insel Brehat

Fast plangemäß und nahezu streßfrei. Lief ganz gut.

Zuerst am frühen Morgen im Expressgang zum Fähranleger bzw. zum Parkplatz in der Nähe. Zahlen muß man überall und an der Straße parken ist an der Straße nicht drin. So suchten wir uns auf dem praktisch leeren Parkplatz ein Schattenplätzchen und ich entdeckte, daß man auch im Voraus zahlen kann. Zwei Stunden wärhen ja kostenlos, ab dann wohl eine nicht weiter ausgeschriebene Tagespauschale. 5€ nahm der Automat. Die Vorabzahlung ist deshalb interessant, weil insbesondere vom Parkplatz etwas näher am Anleger von apokalyptischen Szenen berichtet wird, wenn abends alle gleichzeitig erst zahlen und dann rausfahren wollen. Anderthalb Stunden Stau sind da wohl locker drin. Da könnte man zumindest den Stau am Kassenautomaten vermeiden.

Staufrei ging es erst mal mit der ersten Fähre rüber zur Insel. Beziehungsweise den Inseln, durch eine Brücke sind Süd- und Nordinsel verbunden. Der Weg dorthin war aber erst mal enervierend, zumindest für Annette. Mit dem Anlegen der Fähre war das Inselleben wohl entgültig erwacht und es wurde auf der an sich autofreien Insel mächtig rumgetreckert und mit anderen Maschinen hantiert. Dazu noch die Radfahrer auf den schmalen Wegen, da drehte die Kurze fast durch. Aber die Treckerfahrer hier sind wohl Kummer gewohnt und kennen ihre Fahrzeuge. Wenn eine Touristin sich taub stellt, wird hald mit 2cm Abstand vorbeigefahren, wenn es nur noch so wenig Platz hat.

Nach der Brücke bogen wir nach Westen ab und waren bald auf ruhigen Wanderwegen. So ging es dann doch angenehm bis zum Leuchtturm Paon an der Nordspitze. Schon von Weitem war zu sehen, daß es dort erwartungsgemäß wieder voller wurde. Zurück Richtung Hauptort der Insel kamen wir an der Creperie vorbei, die die einzige Einkehr auf der Nordinsel darstellt. Schöner idyllischer Garten mit Picknickbänkchen, aber eben eine Imbißbude. Annette hatte sich in eine Tageskarte im Ort verguckt und so zogen wir nach einer Cola1 weiter. Da war es dann schon fast ein Uhr und da von den anderen, auch allesamt gut gefüllten2 Lokalen sich keines aufdrängte, kehrten wir bei Annettes Wunschziel ein. Draußen war alles belegt und drinnen war eher ein Gewächshaus als kühl. Nicht bei den Temperaturen. Wir warteten ab, bis jemand aufbracht, was wohl fünf Minuten dauerte. Dann konnte das Serviceprogramm ablaufen. Annette ergänzte ihren Tagesmenü-Hauptgang Merlu mit einer Karnickelterrine als Vorspeise und ich war mit mit den Muscheln spätestens dann sicher, als ich sie am Nachbartisch ankommen sah. In Cidre gekocht mit feinen Apfelstreifen. Schnell bestellt! Doch die Dame musste mich leider enttäuschen. Das am Nebentisch war die letzte Portion gewesen! Naja, Hacksteak mit Fritten tat es auch.

Wir verkniffen uns weitere Wanderungen, landeten punktgenau beim Bootsanleger und setzten wieder über aufs Festland. Matschig irgendwie. Auf dem Rückweg noch schnell Wasser eingekauft3 und nen ganz entspannten Abend im Schatten auf dem Rasen gemacht. Abendessen gab es auf der eigenen Terrasse, wir hatten ja noch reichlich zu Vespern.

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  1. für Annette! []
  2. oder geschlossenen []
  3. schmeckt mal wieder chlorig und 2km vom Dorf weg in der Pampa fragt man sich, wo das Leitungswasser eigentlich herkommt []

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