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Pointe du Chateau

Eine Rundwanderung mit schönen Felsformationen sollte es werden. Hat auch ganz gut geklappt. Annette war fit, obwohl es für sie eigentlich zu heiß hätte sein können. Dafür mache ich ein wenig schlapp, die Hüfte lahmt.

Vorweg aber noch was ganz anderes. Letzte nacht hatte ich in dieser fast schon unheimlichen Ruhe hier jemanden auf den Kies laufen hören. Na gut, außer den Gastgebern hat es ja noch die Bewohner aus der Nachbarwohnung, wenn da mal jemand nachts raus will… Kurz darauf hörte ich beim Zubettgehen noch Stimmen, irgendwas mit Hilfe und wenig später knatterte noch ein Trecker durch die Nacht. Des Rätsels Lösung erfuhren wir heute Abend: Ganz in der Nähe waren drei Studenten mit ihrem Auto aus der Kurve geflogen und in einen Graben gekracht. Völlig verpeilt waren sie auf der Suche nach Hilfe, die sie bei unseren Gastgebern fanden. Inklusive hinzugezogenem Nachbarn, der mit seinem Trecker das Auto aus dem Graben zog.

Die Wanderung war nach der hier typischen Art: Im Boden eine Landspitze langlaufen und quer durchs Binnenland zurück. Schönes Felsen, schöne Aussichten, fast schon zu schönes Wetter. Die Sonne brennt hier ohne eine Wolke am Himmel. Bei Bag ar Vilin vesperten wir dann. Zurück Richtung Parkplatz und den beiden Besuchermagneten Gouffre1 und das Haus zwischen den zwei Felsen2 wurde es wieder deutlich voller. Der sonntagsauflügelnde Franzose will wohl nicht weit laufen…

Auf dem Rückweg hielten wir in Tréguier. Zum Essen fanden wir nichts Ansprechendes, aber die Kirche macht ordentlich was her. Aus gegebenem Anlaß haben wir eine kerze angezündet und uns ansonsten etwas amüsiert über den Heiligen Yves. Wohl eine Art Schutzpatron der Anwälte, dessen Schädel als Reliquie verwahrt wird und zu dem einmal im Jahr Anwälte aus aller Welt hinpilgern.

Aber wir waren nicht nur früh dran, irgendwie lockte am Sonntagabend auch keine Einkehr so richtig. Wieder ein Stück des Weges zurück hatten wir was gesehen und es wurde der Tripadvisor-Tip Maison Bleue. Sehr übersichtliche Karte, keine Menüs, aber pfiffige Gerichte. Annette war ja auf den Fisch eingeschossen und ich hatte eine „SuperBowl“. Quinoa, Salat, Radieschen, Avocado, Mango, Sesam und dazu noch ganz leicht, aber kräftig angebratene Rindfleischstreifen, die noch irgendwie mariniert waren. Sehr lecker.

So osllte ich auch langsam ins Bette finden, morgen klingelt mal wieder ein Wecker. Wir wollen die erste Fähre zur Insel Brehat erwischen.

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  1. eine Klamm, in der das Meer dröhnen soll, wenn es ordentlich windet []
  2. naja, nette Idee, den ganzen Tag aber zwei Autos davor zu parken macht es aber nicht idyllischer []

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