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Travemünde

Motiviert von der gestrigen Tour, die zeigte, daß auch mit dem Faltrad hier ganz schöne Strecken zu bewältigen sind, ging es heute direkt zu zweit los. Naja, mit Anlauf. Erst mal wieder bis Niendorf. Immerhin schon 11 Uhr, als wir im Fischereihafen ankamen. Für Annette früh genug, um ein Fischbrötchen als Mittagessen zu deklarieren. Und wenn es Mittagessen ist, kann ich auch ein Bier1 dazu trinken 😉

Die Pause dauerte und auch auf der Hinfahrt hatten wir schon fleißig Bilder gemacht. So war es dann nach zwölf, als es weiter ging. Aber irgendwie ganz flott. Am Steilufer entlang, natürlich immer wieder fotografierend, waren wir vergleichsweise zügig in den ersten Ausläufern von Travemünde.

Ziemlich breiter Strand dort. Uns zog es jedoch mehr zur Mole, einfach gemütlich. Die Fährfahrt nach Priwall verkniffen wir uns spontan, da an der Liegestelle des Viermasters Passat ordentlich Baubetrieb herrschte, keine Räder mitgenommen werden konnten und das zu erkundende Gebiet auch nicht groß wirkte auf der Karte. Stattdessen an der Trave längs, Abstecher für ein paar Einkäufe im Drogeriemarkt während Annette ein wenig stöberte. Die Abzweigung ins Landesinnere war ein wenig seltsam geregelt. Zumindest war meine GPS-Route deckungsgleich mit dem, was auf der Karte der Touriinfo eingezeichnet war. Nur die Beschilderung vor Ort war wieder anders…

Jedenfalls war dieses Mal der Teil durchs Landesinnere schöner als gestern, Annette rundum zufrieden und der offizielle Teil der Tour beim Vogelpark in Niendorf beendet. Den hatten wir auch auf der Liste und obwohl wir abends noch einen Termin hatten2 gingen wir beruhigt rein.

Wir konnten noch einige schöne Vogelbilder machen, auch sonst ist der Park zwar ganz nett, aber irgendwie altbacken. Zur Wohnungsvermittlung schafften wir es ohne Eile sogar noch pünktlich, allerdings war die Schwiegermutter bereits so nett gewesen und hatte das Handtuch geholt. Was sich dann wieder als zwei kleine entpuppte, aber egal. Wir jedenfalls machten Annettes Wunsch wahr und fielen direkt daneben in ein Pfannkuchenrestaurant ein. Pizzaartig belegt mit Kürbis und Speck war Annettes Favorit schon am Aushang gewesen. Ich verfiel in Kindheitserinnerungen bei der Pfannkuchenfüllung aus Hackfleischsoße mit Pilzen.

Der restliche Abend war dann eh klar.

  1. ganz leckere Hausbrauerei []
  2. Schließung des Büros der Wohnungsvermittlung, wo ein Handtuch als Ersatz für das verschmutzt bei der Ankunft vorgefundene für uns reserviert war []