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Familientrip nach Hamburg

Zu viert ging es heute per Schleswig-Holstein-Ticket mit der Bahn nach Hamburg. Die Schwiegereltern fuhren mit dem Auto und unserem Gepäck hoch zum Bahnhof, wir nahmen als letzte sportliche Betätigung noch mal die Falträder. So konnte ich gleich beim Verladen für deren morgige Abreise helfen.

Gegen 11 Uhr waren wir in der Großstadt und trennten uns direkt am Bahnhof. Erst mal Gepäck rausbringen zur Unterkunft. Bis wir zurückkamen, war das Mittagessen schon an den Landungsbrücken erledigt und so gab es für uns Fischbrötchen und Currywurst auf die Hand.

Konkrete Pläne gab es nicht, Fähren sind aber irgendwie cooler als so manche Hafenrundfahrt und im Verbundtarif quasi kostenlos1. Ich entdeckte noch die für uns neue Linie zur Elbphilharmonie, die in 20 Minuten mit einer weiteren Zwischenstation auf der anderen Elbseite die Runde dreht. Sehr schön und wir kamen der (für uns) neuen Attraktion der Stadt gleich mal nahe.

Eine zweite Fährfahrt ließen wir dann erst mal sein, weil die bei der Fahrtlänge benötigte Bordtoilette außer Betrieb war. Nach etwas Innenstadt und Kaffeetrinken klappte es dann im nächsten Anlauf aber und wir fuhren nach Finkenwerder. Landende Airbusse und auslaufende Containerriesen inklusive. Witzigerweise wurde uns die Bordtoilette noch mal zum Verhängnis. Man kann sich auf ihr verstecken, wenn die Fähre die Endhaltestelle erreicht und klettert dann besser am hochgeklappten Steg vorbei von Bord, bevor die Fähre ohne Passagiere aufzunehmen und ohne angegebenes Fahrtziel wieder ablegt.

Die älteren unserer Reisegruppe wurden dann langsam hektisch, die Bahn zurück nach Scharbeutz rief schon mal leise aus der Ferne. So hieß es Abschied nehmen nach fast zwei gemeinsamen Wochen.

Wir enterten dann erst mal die Besucherterrasse der Elbphilharmonie und trieben uns generell in der Hafencity rum. Das mit dem Plazaticket war recht einfach und der Andrang erträglich. Aber es war schon zu dunkel bzw. noch nicht dunkel genug für schöne Bilder.

Zum Abendessen fielen wir dann beim Bretonen ein. Urlaub im Urlaub und es war auch sehr nett und fast schon authentisch. Wir verließen das Restaurant nach zwei Gängen nicht nur satt, sondern auch spät genug für ein paar schöne Nachtaufnahmen der Hafencity bzw. Speicherstadt. Und noch mal von der Plaza runter. Tickes waren wieder kein Problem, aber ich durfte meinen Rucksackinhalt beim Sicherheitsdienst präsentieren. Erwischt mich irgendwie immer, wenn ich mit Fotokram unterwegs bin. War jedoch ein nettes Gespräch dabei und da meine Trinkflasche aus Plastik ist und des wohl gesuchte Glas nur in den Objektiven zu finden war, gab es auch keine Beanstandungen.

Wie schon die Rückfahrt vom Hotel war auch die Fahrt wieder raus etwas knifflig. Da es mehrere Buslinien gibt die von unterschiedlichen U- und S-Bahnhaltestellen aus in die Nähe unserer Unterkunft fahren und das noch zu unterschiedlichen Haltestellen, war die Verwirrung für uns zu groß. Inklusive verpassten Anschlußbus durften wir so halt einen Kilometer von der nächstgelegenen S-Bahnhaltestelle laufen.

Einchecken war auch noch angesagt und so kamen wir dann recht spät auf unser fast schon luxoriöses Zimmer, das eigentlich ein Appartment ist. Mit Küchenzeile, Kühlschrank, großem Bad und Pipapo. Dennoch wohl dank der Lage günstiger als alles andere, was noch zu finden war. Zudem flammneu. Naja, bis auf die Stelle, an der jemand wohl einen heißen Topfboden versucht hat in die Arbeitsplatte einzuschmelzen.

Bettzeit, der Tag war lang!

  1. Tagestickets hatten wir ja alle []