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2019: Marokko

Schon 2018 gärte die Idee bei den Nachbarn, musste aber vertagt (verjährt?) werden. Einmal noch mit dem Motorrad nach Afrika. Abenteuer light, kann man sagen, denn die Infrastruktur ist nicht so schlecht, Französisch ist zweite Amtssprache und überhaupt ist das nicht der tiefste Kongo. Zudem recht gut erreichbar.

Nach etwas Recherche war die Anreise dann auch schon klar: Statt locker zwei Tage und tausende Kilometer lang sich auf französischen und spanischen Autobahnen die Stollen von den Reifen zu hobeln soll es relativ bequem nach Genua gehen. Zwei Tage für die Anfahrt sind kommod, ich könnte bis Sonntag abend es auch schaffen, wenn ich an einem Tag durchfahren müsste. Dazu noch ein Kumpel aus München, der dann auch noch einen Spezl mitbringt. Das wird sicher lustig.

Dennoch zeigt sich bald, daß eben doch nicht alles so einfach ist, wie mal eben vollzutanken und in die Alpen aufzubrechen. So fällt auf, daß bei keiner der aktuellen Versicherungen Marokko bei der Grünen Versicherungskarte mit dabei ist. Der somit fällige Versicherungswechsel bringt mir sogar einen günstigeren Tarif, aber auch erst mal >Scherereien. Dafür passt es mit der Fähre gut. Wie geschrieben Abfahrt Montags vormittags, Ankunft am Mittwoch dann mit reichlich Resttag. Ebenso auf der Rückfahrt. Da wird am Samstag früh morgens die Klappe der Fähre in Genua runtergehen. Wenns hart kommt, dann in einem Rutsch bis zum Abend nach Karlsruhe, ansonsten reicht auch noch der Sonntag.

Während der Plan langsam immer mehr Gestalt annimmt, stehe ich in Wiesbaden bei der Filialeröffnung in der Mittagspause rum und erlebe Fluch und Segen. Der Fluch ist eher ein Fluchen meinerseits. Einer der nach dem Aosta-Urlaub grundsanierten Koffer hat wieder Risse! Doch das soll sich in den nächsten Tagen noch klären. Dem Hersteller ist das ganze wohl unangenehm genug, daß meine Frage, ob ich zum gleichen Kostenpunkt noch mal reparieren lassen kann, mit dem Vorschlag entgegnet wird, das kostenlos zu machen. Respekt! Und Segen? Ich komme so mit dem Marketingchef unserer Firma ins Gespräch und schnell wird klar, worauf ich während der Tour achten sollte, damit das ganze später gut in unser Reiseportal integriert werden kann. In dem Gespräch leuchteten wohl vier Augen. 😉

Stand Ende März dann also: Koffer werden gerichtet. Klamotten sind soweit beschafft. Neuer Kettensatz liegt im Keller, ebenso neue Bremsscheiben vorne samt Beläge. Wird alles im August montiert, wenn kurz vor der Abfahrt die neuen Reifen drauf kommen. Die sollte ich jedoch zeitig bestellen bevor es da Probleme gibt. Inspektion ist fällig, ebenso im Juni TÜV. Wird da erledigt. Die Batterieprobleme kriege ich auch noch in den Griff, zumindest habe ich einen Plan, wo die Steckdose zum Überbrücken hin kann.

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