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Wenn es läuft, dann läuft es

Und wenn es nicht läuft, dann sitzt man wohl in einem Zug Der Bahn.

Um 05:59 Uhr sollte es in Karlsruhe wieder los gehen gen St. Pölten. Ach ja, seit letzter Woche bin ich dort im Einsatz. Jedenfalls fuhr der Zug wieder frühzeitig aus dem Depot an den Bahnsteig. Nur stand überall was von Ersatzzug, handgeschriebene Zettel mit Tesa befestigt nannten die Wagennummern. Mein Wagen war der einzige dunkle. Und auch wenn es ein Abteil war im Reservebestand aus den 90ern statt Großraum, so setzte ich mich stur auf meinen reservierten Platz.

Und durfte weiterziehen. Wagen defekt. Was dann auch die Abfahrt um 7 Minuten verzögerte. Nicht meine Sturheit, sondern der defekte Wagen, der erst einmal so weit betriebsbereit gemacht werden musste, daß wir überhaupt aufbrechen konnten.

Der Umstieg in München wird spannend. Mein Anschlußzug wurde schon eine Stunde vor meiner Abfahrt storniert, statt dem ICE sollte aber ein IC mit den selben Zeiten fahren. Aha. Dank unserer Verspätung in Karlsruhe wird die Alternative aber auch nicht mehr angezeigt. Sieht so aus, als hätte ich meine Sitzplatzreservierung zurückgewonnen, weil ich keinen einzigen reservierten Platz in Anspruch nehmen kann. Denn den RJX ab München kann ich mir wohl auch abschminken. Und komme eine Stunde später an.

Da fällt der Sprung im Display meines Telefons schon fast nicht mehr auf. Ich hege die Hoffnung, daß es nur die Glasfolie und nicht das eigentliche Display ist. Kann man aber so oder so nicht brauchen…

Update 07:02 Uhr: Wollte es bis zur Durchsage eben nicht glauben: Der Ersatzzug aus Karlsruhe nach Stuttgart wurde da zu meinem Anschlußzug bzw. dessen Ersatzzug. Durfte einfach sitzen bleiben. Start mit 3 Minuten Verspätung und IC statt ICE. Mal sehen, ob das immer noch klappen wird mit dem Anschluß in München. Aber ich bin optimistischer. In Sachen Improvisation ist man bei der Bahn wohl inzwischen recht routiniert.

Neues vom mobilen Router

Nebenbei, also im Urlaub und davor in der Unterkunft in Aalen, habe ich ja immer wieder an dem mobilen Router gedaddelt. Fakt: Das „mitgelieferte“ OpenVPN und Wireshark kann nicht mit der Fritzbox zusammenkommen. Ich habe ein Paket installiert, das prinzipiell das von der Fritzbox verwende Xauth/IPSec beherrscht, aber ich finde keine Möglichkeit, ihm die Konfigurationsdatei unterzujubeln. Lediglich über das GUI geht was, aber dann ist der Router als einzelnes Gerät mit der Fritzbox verbunden. Kein Routing, keine verbundenen Netzwerke.

Heute dann ein anderer Ansatz. Einen Asus RT12-Router habe ich ja noch, der eigentlich im Wohnzimmer Richtung Balkon das WLAN erweitern soll. Der kann zwar wohl OpenVPN-Server, aber lässt nur Einzelgeräte durch. Für VPN ist mein Raspberry Pi wohl zu schwach, da müsste ein neuerer her. Selbst dann ist in den gefundenen Tutorial für einen Server nur von einzelnen Geräten, aber keiner LAN-LAN-Kopplung die Rede. Zumal es nicht trivial ist, wenn ein Gerät, das nicht das Standardgateway ist, zwischen zwei Subnetzen vermitteln soll.

Da tat sich der nächste Ansatz auf. Bridgeing statt Routing. Der GLiNet750 wäre dann kein eigener Router, sondern nur eine transparente Brücke wie das Powerline, das die beiden Stockwerke übers Stromkabel verbindet. Alle Geräte hätten dann ihre lokale IP als wären sie in der Wohnung im WLAN oder am Kabel. Klingt gut. Eigentlich sogar besser. Launische Anmerkung im Tutorial: Ist tatsächlich besser, aber beschissener zu konfigurieren als eine LAN-LAN-Kopplung. Mal sehen, in Österreich finde ich hoffentlich abends die Zeit, um den mobilen Router mal auf den Zahn zu fühlen. Ob er auch Bridgeing kann? Wobei ich mich frage, woher die Fritzbox weiß, daß sie die Pakete für die gebrückten Geräte am anderen Ende des VPN-Tunnels in Richtung des mobilen Routers, für die Fritzbox im Prinzip nur ein per VPN eingewähltes Handy oder Tablet, werfen soll. Da behauptet Schwiegermutti, ich wäre voll der Spezialist. Aber denkste, hier komme ich an meine Grenzen.

Kann losgehen

Heute habe ich noch mal gewerkelt. An der KTM ist die zweite Hamsterbacke montiert. Genauer, die Hecktasche1, die ich an der Hamsterbacke genannten Tankverkleidung verzurrt habe. Teservestauraum für Marokko. Damit nicht alles gequetscht in die Koffer muß und für Zusätzliches vor Ort wie Wasser etc. Der Scottoiler ölt auch wieder, der Motor brummt und alles ist bestens. Noch diese und kommende Woche in Karlsruhe arbeiten, dann drei Wochen in Österreich und in der anschließenden Woche in Karlsruhe wird alles endgültig reisefertig gemacht.

„Handgepäck“, also meine 30l-Gepäckrolle, habe ich auch schon fast fertig. Sandalen, Hose und Wechselwäsche für vier Tage. Eigentlich sind es drei, zwei Tage auf der Fähre und was nach dem Anlegen so kommt. Kulturbeutel ist quasi fertig, ich werde vielleicht noch den Rasierhobel statt dem offenen Messer reinpacken. Die Wechselwäsche für den Rest der Reise2 ist auch gerichtet, die kommt in den Koffer. Wird nur noch der Besteckkram etc fehlen, der erst mal mit nach Österreich kommt. Der Motorradkram kommt in die Koffer, die Elektronik in den Tankrucksack. Fertig. Erschreckend einfach.

Die Tage werde ich noch den restlichen Kram3 schon mal in die Koffer stopfen. Die Spiegelreflex kommt wohl auch mit, auf jeden Fall aber neben den beiden Actioncams die Kompakte von Annette. Das packe ich so peu a peu in die Koffer im Keller. Laptop und so bleibt daheim. Wird krass.

  1. als solche vom Arbeitgeber verkauft []
  2. Unterwegs wird gewaschen! []
  3. Regensachen und so []

Test Ride

Heute gab es eine kleine Nordvogesen/Südpfalzrunde mit den Nachbarn. Eine kleine Tetsfahrt fürs Material und die Holde fühlte sich zweirädrig unterchauffiert dieses Jahr. Nun denn, die Sache mit dem Radausbau und dem Reifenwechsel…

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