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Noch ein letztes Mal Campen

Nahe Azrou, 01.10.2019 06:55 Uhr Ortszeit

Eigentlich eine Verlegungsfahrt ohne große Pläne. Abendessen gestern war noch witzig mit einer australischen Reisegruppe am Nachbartisch.

Nicht so toll wie in Tinghir, aber auch sehr schön war es ja in jener Unterkunft gewesen. Nur hieß es wieder aufzubrechen. In Zwei Etappen nach Larache am Atlantik, von dort dann am Mittwoch zur Fähre.

An sich war die Fahrt auch recht erignislos auf den Fernstraßen. Das erste Stück aus den Bergen runter in die Ebene war noch eine wunderbare Heizstrecke mit toller Aussicht. Die großen Orte zogen sich so dahin. Abwechslung verschafften zwei Technikspielereien. Den Garmin-Temperatursensor habe ich jetzt am Befestigungsgurt des Reservekanisters.“50°C am Kanister“ war dann so eine typische Statusmeldung von mir. Die Actioncam habe ich mir mal am linken Handgelenk festgemacht, um so besser zur Seite filmen zu können als bei der Helmmontage. Auswerten kann ich leider unterwegs nicht, also mal abwarten.

Mittagseinkehr gab es ausgerechnet an der Abzweigung nach El Kebap, jedoch teilten wir uns zu viert eine Tajine. Witzig hier, daß eine resolute Frau ohne Kopftuch den Laden schmeisst, die wohl auch mit viel Witz ihren Fernfahrerkunden sagt, wo es lang geht.

Der Campingplatz bei Azrou ist ein wenig pompös, besser als der in Fes, aber doch ein wenig rumpelig. Emirates steht im Namen und die Emirate sind hier irgendwie präsent. Aber auch irgendwie goldig. Karnickel hoppeln rum, Hühner gackern, aber in der Nacht auch wieder stundenlang bellende Hunde und der morgendliche Weckesel. Auch einen kleinen Ententümpel gibt es, er könnte mal als Pool geplant gewesen sein. Besonders süß: Viele Singvögel in der Rezeption. Ein etwas struppiger1 hüpfte die ganze Zeit auf dem Rezeptionisten rum, saß beim Schreiben auf dem Handgelenk und sang so herzallerliebst…

Beim Abendessen war ich wohl so lange abwesend, weil auf Toilette, daß mir die Mitreisenden in der Apotheke nebenan ein Mittel besorgten, das beim Nachbarn schon geholfen hat. Macht sich bei mir bis dato auch gut. Azrou war eh interessant. Fast südfranzösisch, aber in der Innenstadt bei den Lädchen war dann alles wieder sehr orientalisch. Jedoch auf eine angenehme Art, wir waren gerne shoppen.

Heute wie geschrieben auf Fernstraßen an die Atlantikküste. Nix besonderes, einfach nur zur Fähre kommen.

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  1. Mauser? Jung? []

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