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Marokkanische Kuriositäten: Hunde und Esel

Ich habe mir das Stichwort notiert, weiß aber nicht mehr, was genau ich schreiben wollte. Aber es gibt einiges zu schreiben, keine Sorge.

Hunde. Hundehaltung an sich ist im Islam wohl eher unüblich bis überflüssig. Klar hat ein Hirte auch den einen oder anderen Hütehund, aber ich sag mal so einen Chihuahua-Hype kann ich mir nicht vorstellen. Aber auch so hat es Hunde. Halbwild, möchte ich es mal nennen, weil ohne Herrchen im Schlepptau und selten alleine. Am Jaffar sind mir drei auf die Pelle gerückt, die auch Hütehunde gewesen sein können, denn es waren Ziegen in der Nähe. Praktisch überall gab es abends ein Mordsgeheule und Gekläffe. In Merzouga sind morgens mal drei Hunde übers Gelände gehetzt und und bei Bin-el-Ouidane sind auch immer wieder welche auf dem Gelände rumgerannt, die eigentlich wohl zum Nachbargrundstück gehörten. Insgesamt zwar nicht wirklich bedrohlich, aber irgendwie unangenehm und überflüssig. Will ich auch mal gesagt haben.

Esel. Auch die gibt es überall. Das Moped des kleinen Mannes. Aber von den typischen Klischeebildern ab sind mir zwei Dinge aufgefallen. Die Viecher stehen oft1 irgendwo „geparkt“ rum. Bei genauerem Hinsehen dann doch nicht, weil sie es dort so toll finden, sondern weil irgendwo am Bein ein Strick dran ist. Nicht am Hals, wie man vermutet hätte und eben wegen dem am Hals fehlenden Strick war ich anfangs verwundert, warum die an den unmöglichsten Orten so brav stehen bleiben. Gemein ist ihnen – vermenschlicht gesehen – ein etwas grimmig-genervter Blick. Oder wie bei einem trotzigen Kind. Bezeichnenderweise ist dieser Blick bei den frei rumlaufenden oder rumstehenden Eseln nicht aufgefallen.

  1. nicht gerne []