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Arvier

Arvier liegt im Aosta-Tal und war Ziel unserer heutigen Verlegungsfahrt.

Vorm Frühstück packte ich schon den größten Teil des Gepäcks ans Motorrad. Wir wollten eh abwarten mit dem Frühstück, da der Bewohner des zweiten Zimmers sich für 07:45 Uhr angekündigt hatte und situationsbedingt nur die Gäste eines Zimmers gleichzeitig frühstücken dürfen. Klappte dann alles inklusive Bezahlung und es gab heute sogar ein Omlette.

Die Temperaturen stiegen schon wieder und so stiegen wir dann auch gleich an, hoch zum Col de Mont Cenis. 11°C sag ich da nur, schattig. Und wolkig, drückte von Lanslebourg ganz schön in den Pass rein. Auf der anderen Seite runter, Umweg über den Ort gemacht, erschrocken festgestellt, daß diese Tanke noch teurer ist als die italienischen und weitergefahren. Gleich noch mal übern Iseran, weil es neulich so schön war, wieder geblitzt worden1 und wieder runter nach Val d’Isère. Dort merkbefreite Kleinlasterfahrer kennengelernt. Wer im stockfinsteren Tunnel bei nasser Fahrbahn und 50er Tempolimit einem Motorrad, das mit über 60 unterwegs ist, noch bis ans Rücklicht ranfährt, kann nicht geistig gesund sein. Aber dann eine weitere überteuerte Tanke passiert und dann doch den Umweg über Bourg-St.-Maurice gemacht. War goldrichtig und ein Tip für künftige Zeiten und andere Reisende: Der SuperU hat nicht nur günstigen Sprit, Vespermaterial und ein sauberes Klo. Gegenüber gibt es an der Straße ein Picknickbänkchen. Wer sein Motorrad aus den Augen lassen mag und den Blick etwas weiter schweifen lässt, entdeckt noch weitere Bänke in einer Art Naherholungsgebiet und kann in Ruhe bequem vespern.

Weiter über den Kleinen St. Bernhard Pass, den San Carlo liegenlassend dann runter ins Aosta-Tal. Unser B&B liegt in der Fußgängerzone des mittelalterlichen Ortsteils. Kurz vorgefahren, abgeladen und umgeparkt an den Anfang der Fußgängerzone. Im B&B wurden wir herzlich empfangen, bekamen alles ausführlich erklärt und hatten noch etwas Smalltalk. Alles niedlich hier und gewollt rustikal, aber praktisch neu und picobello.

Nach den Duschen dann ab in den Ort, die zwei Restaurants gesichtet2 und dann in der Osteria/Pizzeria direkt am Ortseingang gelandet. War lecker, man war sehr engagiert, wenn auch die Pizza in der Mitte etwas zu saftig war. Riesige gemischte Salate dazu und erneut festgestellt, daß Italiener beim Bier nur “klein” und “mittel” kennen.

Kurzer Verdauungsspaziergang im Ort, dann basteln im Zimmer. Leider klappt das Umkopieren von der Speicherkarte der Videokamera auf die externe SSD nicht, wie daheim getestet, da das Tablet behauptet, die Speicherkarte wäre korrupt und müsse formatiert werden. Ja klar.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Fehlende Tage werde ich hoffentlich nachreichen und erst mal nur am Anfang das eigentliche Datum vermerken damit die nicht hinter früher geschriebenen Beiträgen verschwinden.

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  1. Keine Angst, keine Polizei. Ein Fotograf bzw. deren zwei machen Bilder u.a. der Motorradfahrer, stellen die mit fetten Wasserzeichen und kleiner Auflösung online und wer sich wiedererkennt, kann gegen Bezahlung eine ordentliche Auflösung bekommen. []
  2. also auch deren Speisekarten []

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