September 2020
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Einkaufstour und ein Spaziergang

Mit Annettes Schuhen konnten wir uns nicht mehr auf einen Berg wagen. Glücklicherweise sind hier in der Gegend die Läden auch sonntags offen, wenn auch in der auslaufenden Saison nur noch vormittags. Das reichte, um sich nach etwas hin und her für ein paar leichte, aber robuste Scarpa zu entscheiden. Klettersteighandschuhe fanden sich auch gleich noch zu einem guten Preis, sogar in einer zu den Stiefeln passenden Farbe. Die Annette nicht genommen hätte, hätte sie eine Wahl gehabt. Dafür gab es nicht nur 20% Rabatt auf alles wegen Saisonende, sondern auch noch eine Handvoll Fußpflegeprodukte, die sich wohl in der Saison nicht verkauft hatten und deren Preisschilder sich auf 40€ summierten, so obendrauf. Nett.

So machten wir uns dann in der besten Mittagszeit auf zum Sellajoch. An einem Sonntag, auf die Idee muß man freiwillig erst mal kommen. Doch es ging, auch auf den mittlerweile sehr professionell bewirtschafteten Parkplätzen fand sich noch ein Fleckchen. Wobei kostenfrei entlang der Straße sehr wild und weiträumig geparkt wurde. Sonntag bei bestem Wetter, war abzusehen.

Wir liefen dann gegen den Uhrzeigersinn um den Langkofel. Soweit wir in der halben Zeit kommen, dann umdrehen. So er Plan. Zuletzt waren wir immer per Seilbahn von Wolkenstein gekommen und hatten so die Steinerne Stadt verpasst. Wie auch heute im ersten Anlauf, als wir zu weit oberhalb unterwegs waren.

Gedreht haben wir dann erst an der Stelle, an der wir uns bisher traditionell verliefen. Mittlerweile steht dort ein sehr auffälliger Wegweiser. Wie ich schon immer sagte, die vielen Wegspuren zurück zum Wanderweg machen deutlich, daß nicht nur wir zu blöd waren.

Auf dem Rückweg dann dir richtige Abzweigung zur Steinernen Stadt. Nach einem kurzen Wegstück fragten uns zwei Mountainbiker, die ich oberhalb schon an der letzten Hütte gesehen hatte, ob das der Weg zum Sella wäre. Konnte ich bejahen, wir wollten ja auch hin. Kaum waren sie auf noch gutem Weg entschwunden fragte ich mich jedoch, wie gut man mit dem Rad durch die Steinerne Stadt kommt. Antwort: Absolut beschissen, insbesondere wenn man Fahrradschuhe mit glatter Sohle und Klickpedalanschluß trägt. Tiefe Reifenspuren zwischendurch zeugen aber auch davon, daß andere da geradelt sind, wo die beiden fluchend geschoben haben. Verbuchen wir das unter “nimm besser eine Karte mit” und “frag nicht den Wanderer nach dem Radweg”.

Spät genug waren wir dann dran, daß es zum Duschen nicht mehr gereicht hätte und liefen so ungeduscht, aber auch unverschwitzt im La Bercia auf. Zwei lecker Pizzen, gemischter Salat. Bier war alle. Trödeln beim Duschen und Zubettgehen samt Anrufen in der Heimat. Annettes Schuhe haben sich bewährt, morgen folgt noch eine letzte Großtat.

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