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La Villa / Stern

Nachtrag vom 07.09.2020 21:00 Uhr

Anders als gestern klappte es heute verkehrstechnisch deutlich besser. Klar, mal ein LKW am Fernpaß und Baustellen am Brenner, aber Stau wäre dafür ein viel zu großes Wort. Mal kurz zäh. Am zähesten noch im Pustertal, wobei da der Gegenverkehr in den Genuß vom 11 Kilometern waschechten Staus kam. Und lahmarschige Flachlandtiroler auf Bergstraßen wie dem letzten Stück im Gadertal zählen eh nicht. Lediglich an der Mautstelle hinterm Brenner gab es mal eine erwähnenswerte Verzögerung. Irgendwie war wie gestern auch das Konzept “Zwischenstop und Pause” ausgefallen. Es gab ja eine lange Pause über Nacht. Dementsprechend waren wir kurz nach Mittag schon am Ziel.

Entgegen meiner Befürchtung war nicht nur jemand da, um uns zu empfangen, sondern unser Zimmer schon bezugsbereit. Ich hatte ja bestenfalls mit Gepäck abwerfen gerechnet. Wobei der Wanderrucksack mit dem Gepäck für eine Übernachtung bestückt war und die Wandersachen in der Reisetasche, da hätte man komplett umräumen müssen. Das Zimmer erwies sich als sehr geräumig und es zeigte sich, daß wir in der Tat die kleinere der beiden Suiten bekommen haben. Da habe ich ob der Preisverhandlungen im Vorfeld schon ein schlechtes Gewissen!

Doch die Beine sollten noch etwas gelockert werden, also gab es eine kleine Wanderung zum Sompuntsee. Eher ein Tümpel, aber mit zwei Schwänen und Forellen. Leider mit zwei Hotelrestaurants ziemlich verbaut. Um nicht all zu früh zurück zu sein, planten wir für den Rückweg einen Schlenker über die Sponata-Hütte. Doch die knackigen Steigungen, es sollte immerhin bis fast zur Höhe der Bergstation des Gherdenaccia-Lifts gehen, ließen uns dann über eine Schotterpiste1 unterhalb abkürzen. Nicht gleich am ersten Tag das Pulver verschießen, wir haben noch mehr vor. Immerhin hielt das Wetter.

Der Regen prasselte dann, während wir beim Abendessen saßen. Immerhin mussten wir ja auch wieder zurück, denn anders als im Stella gibt es im Villa Alba keine Halbpension und so müssen wir jeden Abend auswärts essen. Heute fiel die Wahl auf das La Tor. Interessanterweise hatten wir dort auch zuletzt in Stern gegessen bevor wir Elsas Küche für uns entdeckten. Ich hatte mir sogar eine Pizza gegönnt, da die Milchproduktvermeidung in diesem Urlaub eh schon wieder gescheitert war. Leckerer Teig, jedoch war das Gemüse des Belags etwas grob geschnitten2 und somit nur knapp gar.

Morgen soll das Wetter endgültig aufgehen und dementsprechend groß sind unsere Pläne. Bettzeit!

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  1. MTB-Trail? []
  2. wahrscheinlich das mise en place fürs Grillgemüse []

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