Technischer Nachtrag

Nur am Rande, weil mal wieder aufgefallen. Auch hier hat sich die Unart eingenistet1 ein offenes WLAN zu verwenden und es dann mit einem Kennwort auf einer zwischengeschalteten Seite “abzusichern”. Was hält der geneigte Leser davon? Ich würde gerne Abstand halten. Erstens ist die Kommunikation zwischen Endgerät und Router damit angreifbarer als bei einer kennwortgesicherten Verbindung. Außerdem nervt es bei meinem kleinen Reiserouter. Der will ja seine Wireguard-Verbindung nach Hause aufmachen und scheitert an der fehlenden Freischaltung durch den Router. Abhilfe: Tunnel abschalten, beliebige Seite von hinter dem Reiserouter aus abrufen, Kennwort eingeben und damit die MAC-Adresse des Reiserouters freischalten (dabei dann eine Internetverbindung herstellen, die das Endgerät für sicher, weil über den Reiserouter aufgebaut, hält, die es aber nicht ist) und dann wieder den Tunnel aktivieren. Besonders nervig, wenn die gastgebenden Router das Prozedere vergessen, sobald der Reiserouter mal ein paar Stunden abgeschaltet ist. Ab dann geht es ja wieder, denn die WLAN-Strecke Endgerät-Reiserouter ist gesichert und ab denn gräbt sich der verschlüsselte Tunnel bis nach Hause durch die Weiten des Netzes. Aber halt: Meh! Und noch ein Nachtrag zum Nachtrag: In der Vorbereitung stellte sich raus, daß der Wireguard-Tunnel sich nicht aufbauen ließ. Hatte doch bei der Einrichtung so schön und einfach geklappt. Zu einfach, denn die Konfiguration2 einfach auf den Client3 zu kopieren, wie es die Anleitung vorsieht, hat einen gewaltigen Fallstrick: Der Server wird per IP angesprochen, was natürlich schief gehen muß, wenn bei jedem Verbindungsabbruch der heimische Router eine neue IP vom Anbieter zugeteilt bekommt. Darum hat man ja einen DynDNS-Dienst und zum Glück funktioniert die Konfiguration genau so gut, wenn man die IP einfach durch den Hostnamen ersetzt. ich meine mich erinnern zu können, daß es anders wäre [↩]die der Server zu diesem Zweck in einem Fenster ausgibt [↩]also in ein Fenster für eine “manuelle Konfigurationseingabe” [↩]

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Mal wieder in Südtirol

Wie angekündigt hat es uns mal wieder nach Südtirol verschlagen. Gestern auf dem Messplatz in Karlsruhe je einen Test abgegriffen und prompt beim Besuch im griechischen Restaurant eh nicht benötigt. Auch Österreich mochte sie nicht mehr, schon allein wegen Transit und 21 Tage nach der Erstimpfung auch nicht. In Italien waren sie für die Einreise notwendig und für den Fall, daß jemand kontrolliert. Angemeldet hatten wir uns ja. Zur besten Pendlerzeit reihten wir uns in diverse Staus gen Pforzheim und Stuttgart ein. Nicht schlimm, nur nervig. Anstrengender war dann der Stau vor einer Baustelle auf dem Fernpass. Den durfte Annette auch noch fahren, denn beim Puller- und Futterstop auf einem bayrischen Rastplatz hatten wir nicht getauscht. Irgendwie hatte ich die OMV-Tanke falsch verortet, an der wir immer wieder einen Stop einlegen. So durfte ich dann noch Brenner und natürlich die letzten Kilometer auf Südtiroler Landstraßen fahren. Ging flüssig. Die Begrüßung war herzlich, ist auch unser dritter Aufenthalt in dieser Unterkunft. Es wäre der vierte, wäre letztes Jahr nicht geschlossen gewesen wegen Umbaumaßnahmen. Und so führte man uns schon ein wenig stolz in eines der neuen Zimmer, das uns prompt von den Socken gehauen hat. Geräumig, riesiges Bad mit offener Dusche1, Sofa und echtem Doppelbett. Modern, aber nicht ohne Anleihen an der Tradition wie zum Beispiel das Holz mit der stark herausgearbeiteten Maserung2. Abendessen war dann gleich wieder lecker. Das bekannte Salat- und Vorspeisenbuffet, das immer wieder Neues und Überraschendes aufbietet, Spaghetti mit Knoblauch und einer Art gerösteter Semmelbrösel, gefolgt von Hackbällchen begleitet von gegrillter Zucchini und Bratkartoffelscheiben. Abgeschlossen von einem Obstsalat, der definitiv nicht aus dem Eimer kam. Nicht gefolgt von einem Kaffee in der Bar, die im Rahmen der Umbauten jetzt direkt aus dem Speisesaal erreichbar ist und deutlich aufgewertet wurde. Da hatte bereits die hier vorherrschende italienische Rentnerklientel sich ausgebreitet. Durchgeimpft und furchtlos passt da wohl am Besten als Beschreibung. Auch freuen die sich sicher über den Aufzug, der neu installiert wurde. Wir nutzen ihn traditionell nicht, auch wenn unser neues Zimmer ein Stockwerk höher liegt als gewohnt. Annette möchte so was jetzt für daheim [↩]Sandstrahlen? [↩]

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