Seen, Weiher, Tümpel

Mit schlechter Wetterprognose und schwindender Fernsicht verkleinern sich auch die Ambitionen. Heute war damit eine kleine Talrunde angesagt. Zwei Seen anschauen und nicht all zu viel ansteigen nach dem gestrigen langen Abstieg. Der ging mal wieder mehr in die Beine, als man vorher wahr haben will.

Den Sompuntsee kannten wir schon vom letzten Jahr, da waren wir ja vom Villa Alba aus hier am Albergo Stella vorbei gelaufen. Und es ist immer noch der kleine Schwanenweiher mit großem Hotel daneben. Aber am Weg, den der Wanderführer von Pedratsches aus gehen wollte. Schöner sollte da der Lago Lalunch weiter nördlich sein. Grob am Tal entlang, aber dennoch mit einigen Höhenmetern in den Beinen kamen wir an und teilten mit den anderen Wanderern die Enttäuschung. Bilder zeigen einen klaren Bergsee vor großer Kulisse1 aber durch die Regenfälle der letzten Zeit gab es nur einen graubraunen Tümpel zu sehen. Bis auf die Seerosen eine Baustellenpfütze in groß. Die Umrundung sparten wir uns, wie der Kreuzkofel aussieht, wissen wir.

Die Rückrunde gingen wir natürlich nicht bis runter in den Ort, wo laut Wanderführer Start und Ziel lagen, sondern kürzten entlang ausgeschilderter Wege oberhalb ab. Relativ ereignislos kamen wir so wieder zur Unterkunft zurück. Naja, bis auf die protestierenden Schienbeine, Waden und Knie, aber das liegt ja an der gestrigen Tour. Früh war es auch, aber die Erholung im Zimmer wurde gerne genommen. Kopfschmerzen und Dauerdurst2 plagten mich eh, weshalb ich bis zum Abendessen durchschlief. Da gab es nach dem Buffet3 Nudeln mit Tomatensoße und gratinierten Zucchini, Wiener Schnitzel4 mit Feigen und Fritten und abschließend Sachertorte.

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  1. gerne den Kreuzkofel von der anderen Seeseite aus []
  2. mit entsprechend häufiger Suche eines geeigneten Plätzchens []
  3. mit Canellonistückchen, in denen von gestern wohl das Fleisch war []
  4. eher Wiener Art []

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