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Flak

Nicht Flugabwehr, sondern eher die Flugaufnahmenkamera. Die ich leider in Zürich1 nicht dabei hatte und so auch nicht einsetzen konnte. Um aber im anderen Terminus zu bleiben: Kaliber 95mm/L62 auf Manfrotto-Lafette.

Damit hatte ich schon ganz gut den aussichtslosen Versuch bestritten, die ISS aufzunehmen. Alle anderen Bilder gelangen damit aber gut. Wenn die Dämpfung gut eingestellt ist, kann ich damit schnell und präzise (mit)schwenken und das Bild ist recht stabil. Fixiert und mit Auslöseverzögerung bzw. Fernauslöser klappen auch Langzeitbelichtungen, wie ein „Testbild“ unserer nächtlichen Aussicht gut zeigt.

Zudem bewährt sich jedes Mal die SSM-Technologie des Tamron. Wo der Autofokus erst mal sitzt, ist egal, mit einem kleinen Dreh liegt er schnell auf dem gewünschten Bildausschnitt. Manuell (nach)fokussieren war noch nie so einfach!

Die Idee zu dem Bild hatte ich schon, als ich die Kombination zum ersten Mal so aufgebaut hatte. An der Stelle noch mal vielen Dank an die, die mir den Stativkopf schenkten! Spätestens jetzt ist er unverzichtbar. Vorher war er „nur“ praktisch. 😉

  1. Einflugschneise Kloten, Flugschau am Wochenende in der Nähe []
  2. hier die Brennweite, nicht die Länge des Tubus []

Starphotograph

Im Bretagneurlaub kam bei schönen Vogelbeobachtungen, die leider in Briefmarkengroßen Bildern mündeten, der Wunsch auf. Was diese Lücke, sollte sie mal unangenehm auffallen, füllen sollte, war mir eigentlich schon klar. Also die Angebote geprüft und erst mal vertagt.

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Moonshine

Nein, kein schwarzgebrannter Schnaps1. sondern der Mond schein wirklich. Also, in diesem Falle durchs Objektiv auf den Kamerasensor. Ich hab mal wieder ein wenig mit der Kamera gespielt und auch mal das Minolta 210er rangenommen mit Brennweitenverdoppler. Auch nicht wirklich schlecht. Daten stehen ja bei den Bildern bei, wenn man die Galerie anschaut. Im ersten Bild sieht man auch die Dunstschleier. Eigentlich kein gutes Wetter für astronomische Aufnahmen. Die Bilder sind auch allesamt unbeschnitten, nur verkleinert. Ja, 1800mm Kleinbild sind ein Wort!

  1. Das heißt der Begriff im englischen Slang []

Wochenendnachtrag

War heiß, aber schön. Ohne „trotzdem“, wie Annette wohl zufügen wollte. Am Samstag pünktlich aus der Firma gekommen, mit nur kleiner Dorfverwechslung zur Feier eines 70. Geburtstags gefunden und dort Familie getroffen. Der Jubiliar ist ein treuer Leser hier und so nutze ich die Gelegenheit, mich hier für das schöne Fest zu bedanken. Irgendwie verpasst man sich andauernd.

Am nächsten Tag ging es weiter zur berühmt-berüchtigten MegaFete. Annette zweigte mit einem Kumpel aber lieber ins Freibad ab, während ich die Wärme genoß und beim kühlen Bier1 mit viel zu selten gesehenen Kumpels plauderte. Grillen ist Pflicht und es war schon Montag, als Annette uns heimgefahren hatte. Grade rechtzeitig, um den Mond abzulichten, bevor er hinterm Baum verschwand. Erstes Astrofoto mit der neuen A65! Den Montag verbrachten wir mit unfreiwilligem Saunieren in der Bude. Eigentlich wollte ich in luftiger Minimalkleidung ne Runde drehen, aber Annette holte tagsüber Schlaf nach und ich wollte sie weder wecken noch unangekündigt abhauen. War schön entspannend, alles zusammen.

Abschließend noch zwei der Mondbilder. Mit der Frage, ob eher das Helle oder eher das Dunkle gefällt. Mal sehen, ob ich da mit dem HDR der Kamera was reißen kann. Das krasse am Livebild auf dem kleinen Display ist jedoch, daß man bei 1300mm Brennweite richtig sieht, wie der Mond über den Schirm wandert. Das fiel beim optischen Sucher nicht so auf. Naja, auf den habe ich ja auch nicht geschaut, während ich auf das Ende des Gewackels wartete, um per Fernbedienung auszulösen.

  1. (da gabs noch welches []

Mond

Nach der Jupiteraktion neulich bin ich auf den Geschmack gekommen. Dazu Annette, die sich von der Couch nicht ins Bett motivieren lassen will und ein Mond, der durchs Schlafzimmerfenster scheint. Und schon haben wir ein paar miese Mondbilder mehr auf diesem Planeten. 😉

Da ich eigentlich nur die Belichtungseinstellungen für die Analogkamera testen wollte und für die einen 200er und einen 400er1 Film griffbereit hatte, startete ich mit ISO200 und kam bei der besten Aufnahme bei 1/80s Belichtungszeit raus.  Da wackelt nicht mehr viel. Der manuelle Focus ist knifflig und der Mond schneller, als man denkt. Wenn ich das noch öfter machen will2, brauche ich unbedingt noch einen adäquateren Stativkopf. Nochmal zum Focus: Mit Sehschwäche und zwei Korrekturmöglichkeiten an der Kamera und am Winkelsucher gibt es genug Fehlerquellen, damit ein Bild, das für mich im Sucher knackescharf aussieht, doch unscharf ist. Da muß ich mal was ausbaldowern. Doch genug der einleitenden und entschuldigenden Worte, hier ist er:

  1. ISO, that is []
  2. immerhin führe ich hiermit eine neue Kategorie ein []