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Rücksturz nach Karlsruhe

Naja, dieser Sturz ist eher was, was ein Fallschirmspringer HAHO1 nennen würde. Also gebremst von Anfang an. Die erste Etappe von Oldenburg nach Hannover ging ja noch. Pünktliche Abfahrt und beinahe auch pünktliche Ankunft, wenn wir nich direkt vorm Bahnhof fünf Minuten gewartet hätten. Bei dem Gleischaos in Hannover war vermutlich einfach das Gleis noch nicht frei. Probleme mit den Reservierungen2 hätte es geben können, da wir mit Ersatzmaterial unterwegs waren. So hatte unser Abteil fünf Sitze und keine sechs, ich denke mal, man hat da einen etwas älteren Wagen der ersten Klasse für die zweite Klasse hergenommen. Alles in allem also top gelöst, finde ich. Und das, wo heute morgen ein Zug auf der selben Verbindung, aber mit Start in Oldenburg schon dort 10min Verspätung hatte, weil er einfach verspätet bereit gestellt worden war.

Top gelöst fand ich anfangs auch die Informationspolitik in Hannover. Bereits von http://m.bahn.de wusste ich, daß mein Anschluß locker 45min Verspätung haben würde, was ich für einen kurzen Einkauf im Bahnhofs-Lidl nutzte und mir auch noch Zeit für einen kostenpflichtigen Toilettengang ließ, den ich lieber im Zug erledigt hätte. Andererseits können einem die großzügig dimensionierten Anlagen im Vergleich zum schwankenden ICE-Kabuff auch die 50ct3 wert sein. Auch wenn ich nicht weiß, wann ich den Wertgutschein für diverse Gastronomiebtriebe im hannoveraner Hauptbahnhof jemals einlösen soll.

Jedenfalls kam dann nach etlichen Ansagen der Zug insgesamt eine gute Stunde später als geplant an, war zwischenzeitlich gedreht worden und hielt schließlich an dem am Bahnsteig gegenüberliegenden Gleis. Überhaupt hielt in der dreiviertel Stunde Wartezeit keiner der Züge, die an Gleis 3 oder 4 halten sollten, dort, wo es geplant war. Und bis kurz vor Einfahrt war die Informationspolitik vorbildlich. Nicht nur an „meinem“ Bahnsteig, sondern wurde auch bahnhofsweit der nächste Zug gen Hamburg durchgesagt, der selbst schon reichlich Verspätung hatte und zu einem Zeitpunkt losfahren sollte, an dem regulär auch zwei andere in dieser Richtung fällig gewesen wären. Nur hatten beide je 90min Verspätung.

Verbockt jedoch haben sie es dann doch noch. Ein ICE nach Stuttgart, der regulär ungefähr dann, wann meiner tatsächlich losfuhr, am selben Bahnsteig hätte abfahren sollen, wurde ersatzlos gestrichen. Da wäre ein Hinweis, daß „mein“ Zug ja immerhin bis Mannheim die selbe Strecke fährt und man dort eine Chance auf eine Weiterfahrt nach Stuttgart hätte, schön gewesen. Auch schön gewesen wäre es, wenn die Dame der Lautsprecherdurchsage den Zug im Geiste nicht noch einmal gedreht und somit zumindest die Fahrgäste der ersten Klasse ans falsche Ende des Bahnsteigs geschickt hätte. Gut, ich konnte zumindest schmunzeln und immerhin hätte ich es ja auch akzeptiert, wenn sich die Passagiere des ausgefallenen Stuttgart-ICEs bei uns reingedrückt hätten.

So sitze ich jetzt dch recht bequem an meinem Einzelsitzplatz im mobilfunkaktivierten Abteil. Ich werde halt 70min verspätet ankommen – hoffentlich nicht noch später und überhaupt, ich klopfe mal auf Holz – und wohl eine der letzten Straßenbahnen nach Hause gerade so erwischen, aber das wird schon. Einzig irritierend ist noch der Text im LED-Display meines Platzes. Demnach ist mein Sitz zwischen Zürich HB und Hannover reserviert. Ja, in dieser Richtung. Bagatelle.

Ach, jetzt muß ich doch noch ein wenig Grummeln. Heute in der Zeitung habe ich ein anonymes Statement von einem Zugchef gelesen, der sich aufgrund seiner alltäglichen Erfahrungen wundert, daß überhaupt noch was fährt. Der ganze Artikel war recht schlüssig. Und eine Aussage gefiel mir besonders: Große Prestigeprojekte4 wie Stuttgart 21 kann man dann mit großen Gesten eröffnen. Vor einer endlich mal wieder funktionierenden Toilette wird nicht vor laufenden Kameras ein Band durchschnitten. Dabei hätten die Reisenden davon im Alltag deutlich mehr. Also von der funktionierenden Toilette, nicht vom Bandzerschneiden.

  1. High Altitude, High Opening []
  2. aus postoperativen Gründen sind Sitzplatzreservierungen etwas, auf das ich gerade sehr viel Wert lege []
  3. normalerweise 1€, über Weihnachten aber groß beworben halbiert []
  4. nicht lachen []

Die Schienenverkehrsgesellschaften mal wieder

Es ist einfach immer wieder unglaublich. Für die Fahrt zum Bahnhof wählten wir im 20-Minuten-Takt die Verbindung, mit der wir 14min Umsteigezeit hätten haben sollen. Reicht auch gebrechlich, es gab vergangene Nacht kaum Neuschnee und wozu sollte man 34min am Bahnhof rumeiern? Zum Beispiel um zu verhindern, daß man zwischen der letzten Haltestelle vorm Bahnhof und dem Bahnhof über zehn Minuten bei verriegelten Türen1 in Sichtweite ohne erkennbaren Grund warten muß. Dementsprechend kamen wir zwei Minuten vor der regulären Abfahrt unseres ICEs am Bahnsteig an. Noch vorm Zug, passte also gerade noch so. Abfahrt dan leicht verspätet und begleitet von der Durchsage, daß aus Witterungsgründen eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit vom 160km/h befohlen wäre und somit sämtliche Fahrpläne eigentlich hinfällig wären und man am jeweiligen Umsteigebahnhof ganz genau auf die Durchsagen hören soll um zu erfahren, welche „weiteren Reisemöglichkeiten“2 man denn dort so anbieten könne. Wird super. Immerhin gabs als kleine Überraschung die Erinnerung, daß ich für diese Strecke die erste Klasse gebucht hatte. Da reist es sich wenigstens ein bißchen angenehmer. Wie das in den letzten anderthalb bis zwei Stunden bis Oldenburg werden wird, steht derzeit in den Sternen.

  1. außerhalb von Haltestellen Vorschrift []
  2. Bahnjargon []

Gen Heidelberg

War ja klar. Fünf Schneeflöckchen und die weltweit als ach so pünktlich berühmten deutschen Bahnen fallen ins Chaos.

Teil 1: KVV Ich wollte schon extra eine Bahn früher fahren, 7:13Uhr statt 7:23Uhr. Pünktlich um 7:11Uhr1 fuhr mir eine Bahn vor der Nase weg. War wohl die 07:03Uhr mit 8min Verspätung. An der Endhaltestelle in Sichtweite steht auch schon die nächste bereit. „In 2min“ behauptet die Anzeigetafel. In 15min hatte der Herr Bahnfahrer wohl endlich ausgeschissen2 und fuhr los. Quasi als 07:23 mit bereits 3min Verspätung. Die wurde bis zum Bahnhof auf 11min ausgebaut3 und das bei 7min Umsteigezeit am Bahnhof. Danke, KVV, da hätte die Bahn davor auch 2min warten können und so etwas wie einen wieder synchronisierten 10min-Takt erfolgreich umsetzen können.

Teil2: Deutsche Bahn Ich hastete dennoch aufs Gleis, an dem um 7:54 meine S3 gen Heidelberg hätte starten sollen. An der Tafel angeschrieben: S3 aus eben dieser Richtung, Ankunft geplant 7:50Uhr, hat 10min Verspätung. Kommt also jeden Moment und dürfte dann als meine 7:54Uhr wieder zurückfahren. Denkste. Der Zug kam, stand 15min dumm rum, fuhr dann mit der Zielanzeige Germersheim/Mannheim via Heidelberg bereits drauf vom Bahnsteig weg. Und kam dann als 8:28Uhr zum Nachbarbahnsteig wieder zurück, um dort mit 3min Verspätung loszufahren. Muß keiner verstehen. Auch nicht, wie am selben Bahnsteig ein Zug der selben Regionallinie um 7:50Uhr ankommen und ein anderer Zug um 7:54Uhr losfahren kann. Physisch ander Zug, denn der ankommende musste ja erst mal parken.

Da ist das Fahrkartenchaos schon fast wieder Nebensache. Aber vielleicht berichte ich davon auch noch.

  1. auch lt. Anzeige an der Haltestele, „KVV-Zeit“ sozusagen []
  2. obwohl eigentlich die Toilettenanlage, wohl für die Busfahrer, bei unserer Haltestelle ist []
  3. Warum eigentlich? Außer an diversen Kreuzungen dumm rumstehen hat uns nichts aufgehalten []

Tückische Mail

Nachdem zwischenzeitlich alles gut gelaufen war, wurde mal wieder ein Mailtext nicht veröffentlicht. Vielleicht weil ich so vertrauenslos war und mir die Mail als Kopie an mich selbst geschickt hatte. Wo sie übrigens auch nie ankam. Also wieder ein Totalverlust.

RadabteilInhaltlich ging es darum, daß ich ja bei leerem Notebookakku immer noch per PDA was verfassen könne. Und mich mittlerweile in den Fahrradabteilen der Bahn recht gut auskenne und mich bei dem Wunsch ertappe, diese Kenntnisse zu vertiefen.

Weg. Alles weg. Dafür gibt es das Bild, das ich später dranhängen wollte. Da sieht man, wie ich mich an meinem Stammplatz so eingelebt habe.

Sowas von mobil…

… bin ich gerade. Eine Stunde Aufenthalt im Stuttgarter Hauptbahnhof! Irgendwie hatte ich mich verlesen. An 19:56Uhr, ab 20:59Uhr sind ja grad mal drei Minuten zum Umsteigen, oder?

Oder doch eher eine Stunde, um im Burger King den Smoky BBQ Burger zu testen, in der kalten1 Bahnhofshalle am „Außentisch“ in Sichtweite des Rads2 zu schnattern und die gebuchte Wochenflat im UMTS-Netz hier mal zu nutzen. Wobei es bis über 500kbit auch stellenweise unterwegs im Zug gab. Kann man sich dran gewöhnen…

In der Firma läuft alles so weit. Eine Kollegin hat der Ehrgeiz gepackt und ich denke sie ist auch so weit, um den Rest des Techniklagers zu verräumen und jenes zurechtzurücke, ich habe zwei Themenshops zuende gebracht und übernahm mal wieder die Flaggenparade. Fast alleine. Bis auf das aufstellen der drei Masten, da halfen mir Kollegen.

Weniger gut läuft es beim Geocaching. Heute morgen bin ich extra noch ein wenig den See entlang geradelt, um ein vermeintlich leichtes Cache zu heben. Nix. War auch zu viel los. Zwei liegen quasi am Radweg vom Bahnhof zur Filiale, da muß ich noch mal bei. Bei einem halbwegs flüchtigen Blick war aber an keinem auch nur eine Spur auszumachen.

Naja. Akku fast leer, Buch aufgelesen, mal sehen, wie der Abend bis Karlsruhe noch weitergeht.

  1. und zugigen []
  2. mit den Packtaschen dran []

Lochau revisited

So, heute ging es wieder nach Lochau. Ich hatte es nicht erläutert: Letzte Woche war ich in Karlsruhe, da mein Filialleiter Urlaub hatte und ich sollte ihn mit vertreten. Zumal seine Stellvertreterin zwei Tage auf Schulung war.

Fünf Minuten früher als letztes Mal sollte es heute losgehen. Ich leistete mir1 die Verbindung per IC. Nur ein Mal umsteigen und eine halbe Stunde Zeitersparnis war mir das wert. So lernte ich dann auch mal das Fahrradabteil eines ICs kennen. Gut zugänglich, aber nicht gerade riesig. Und am Ende des Zuges. Pikanterweise ist der einzige reservierte2 Fahrradstellplatz genau der direkt bei der Tür zum Großraumabteil, die dadurch teilweise blockiert wurde.

Passenderweise ist der Umsteigebahnhof Stuttgart ein Kopfbahnhof, was den Weg zum nächsten Gleis maximiert. Ging aber trotzdem problemlos dank des modernen Materials beim IRE. Der hatte dann trotz Orkan gestern nur deswegen 5min Verspätung, weil er einen verspäteten ICE vorbeigelassen hat.

Die Radfahrt zur Filiale war bei sonnigem Wetter eigentlich ganz nett. Nur daß heute mehr Verkehr unterwegs war als letztes Mal und damit auch die Idioten. Zwei Mal beinahe abgeräumt werden auf weniger als 10km ist nicht lustig.

Im Laden wuselte es regelrecht von neuen Mitarbeitern. Ansonsten nichts Besonderes.

Als Unterkunft gabs dann doch nicht das Ibis in Bregenz. Stattdessen eine Pension nur wenige hundert Meter vom Laden weg. Quasi direkt auf der Grenze, das ehemalige Zollhäuschen ist direkt vorm Fenster. Das Zimmer ist klein, aber brauchbar. Immerhin hat es hier GPRS vom Heimatnetz mit guten 40kbit/s. Da habe ich mir dann doch mal die Wochenflatrate gegönnt.

Morgen früh gehts dann auch erst mal zum Aldi auf der deutschen Seite. Die mitgebrachten Vorräte gehen aus und in Österreich schließen die Läden, bevor wir Feierabend machen und auch für die deutschen Läden wirds knapp.

  1. d.h. ich ließ die Firma es sich leisten []
  2. obligat []

Back in Black – from Lochau with love

Gleich zwei Anspielungen auf Musik- oder Filmtitel. Vorneweg: Trotz des einen oder anderen Knüppels zwischen den Beinen1 stand ich heute abend vor der Wahl. Noch mal in der tollen Unterkunft übernachten, den Kollegen morgen früh hetzen, damit ich nach Aufrödeln des Rads noch schnell genug in Lindau am Bahnhof bin um den Zug kurz nach neun zu erwischen und dann gegen zwei in Karlsruhe2 zu sein. Oder mich sofort aufzurödeln, im dunkeln im Regen loszuradeln, drei statt ein Mal umzusteigen und heute nacht gegen zwei Uhr daheim zu sein.
Tja, so sitze ich nun im Zug zwischen Friedrichshafen und Ulm. Tückisch noch der Kampf mit dem Fahrkartenautomaten am Bahnhof. Einfach sollte es sein laut dem Schalterbesetzer in Karlsruhe3: Baden-Württemberg-Tickte für 20 Euro lösen und Fahrrad kostenlos mitnehmen, ein Kinderspiel. Bis mir am Automaten bewusst wurde, daß Lindau in Bayern liegt. Das BaWü-Ticket hätte man mir zwar angeboten, aber hätte es auch bis zur Grenze gegolten? Wochenendticket wäre wohl auch gegangen. Bei einem von beiden wurde ich nach der Anzahl der Fahrräder gefragt und kam dann bei 32,80€ raus. Kanns auch nicht
sein. Also sicherheitshalber die normale Fahrkarte zu 42,80€ gelöst. Zahlt eh die Firma. Nur das lösen einer zusätzlichen Fahrradkarte gelang mir nicht. Probieren konnte ich auch nicht, da ich von einem älteren
Herrn mit auf englisch mit vermutlich italienischem Akzent vollgetextet wurde. Der hielt mir Bahntickets und Reisepläne unter die Nase. Er wolle heute Nacht noch nach Offenburg und dort morgen früh nach Paris weiter.
Aber er brauche ab Offenburg noch ein Ticket. Hilfsbereit fing ich schon am Automaten an zu daddeln bis sich rausstellte, daß die 70€ zwischen seinen Reiseunterlagen sein letztes Geld wären und er aber 97€ für das
Tickt brauche. Ob ich ihm mit etwas Kleingeld aushelfen könne. Sowas kann ich ja gern haben. Und wenn ich genervt bin, flunkere ich auch mal. So sagte ich ihm, daß ich kein Bargeld habe und mit dem Kauf meines
eigenen Tickets soeben meine Kreditkarte derart leergezogen hätte, daß es führ das Fahrradticket nicht mehr gereicht häte und ich den Drahtesel nun schmuggeln müsse. Immerhin, das hat ihn schnell abgewimmelt. Und war
ziemlich nah an der Wahrheit. Im Zug nach Friedrichshafen, der auch auf seinem Reiseplan stand, war er auch schonmal nicht. So viel also zu dem Thema.
Im Zug nach Friedrichshafen wurde ich auch prompt kontrolliert. Das hob die Moral noch weiter, denn der eingesetzte Zug machte die angeblich mögliche (begrenzte) Fahrradmitnahme schon schwierig genug. Steile
Treppe und kein Stellplatz vorgesehen. Dafür konnte man mir stolz mitteilen, daß die durch Bayern verlaufende Strecke bis Lindau seit wenigen Jahren im Ba-Wü-Ticket inbegriffen ist, ich hätte also sparen könne. Dennoch dann der Hinweis, daß ich für mein Rad ein Ticket hätte lösen müssen. Ich fing grad an, meine Erschöpfung in verzweifelte
Aufregung umschlagen zu lassen, da wiegelte der Zugbegleiter ab. Ich habe ja schon mehr als nötig gezahlt, für ihn wäre das ok.
Ok war es auch für den Kontrolleur in diesem Zug; er kommentierte nicht einmal. Allerdings wirkt er auch wie ein Alt-68er, der zudem noch den Großteil der Fahrgäste4 persönlich
kennt und auch ein wenig plaudert. Sehr sympathisch. Jetzt muß nur noch das Umsteigen in Ulm und Stuttgart klappen, dann bin ich halbwegs glücklich. Mal sehen, ob einer der Wagen so geräumig ist, daß ich das Gepäck ordentlich abrödeln und die Kette schmieren kann, war doch recht schwergängig auf dem Weg nach Lindau.

Und nun zu den angespielten Titeln: Mir wurde beim Losfahren, als auch der Akku meiner Standbeleuchtung ein wenig braucht bis überhaupt mal was leuchtete, bewußt, daß meine schwarze Regenjacke5 meine
graue Regenhose und den grauen Rucksack ideal ergänzt für eine gute Nachttarnung. Die mir leider ein wenig von den orangen Gepäcktaschen mit Reflektoren etwas versaut wurde. Und die Anspielung auf den Bond-Film? Nunja, zufällig. Aber falls jemand das Motiv für meine nächtliche Rumgurkerei sucht… Immerhin sehe ich so Annette über zwölf Stunden früher.

  1. lies: in einer vermeintlich schnell zu erledigenden Palette war dann doch noch eine Menge bremsenden Kleinkrams versteckt und ähnliches []
  2. am Bahnhof wohlgemerkt []
  3. beim Kauf der
    Hinfahrkarte []
  4. wohl die ortsansässigen Pendler []
  5. vom Wandern []

Auslandseinsatz

So, heute gings dann nach sehr langer Zeit1 geschäftlich ins Ausland. Nach Österreich natürlich, denn dort allein hat die Firma Auslandsfilialen.

Früh musste ich los, bereits um kurz nach sechs verließ ich die Wohnung um bepackt mit zwei Satteltaschen und dem großen2 Rucksack gen Bahnhof zu radeln. Die erste Etappe im InterRegio Express verlief auch einfach. Doppelstockwagen mit großen Fahrradabteil, das ich fast für mich alleine hatte und ebene Zufahrtsrampe. Ab Singen wurde es dann aber blöd. Keine Fahrstühle an den Bahnsteigen und ältere Regionalbahnwagen mit Treppen und kleinem Fahrradabteil. In dem sich reichlich Leute breit machten, da man wohl lieber wie die Hühner auf der Stange nebeneinander saß als sich auf einem Zweiersitz neben einen Fremden zu setzen. Dementsprechend schwierig war es, das Fahrrad zu verstauen und der Weg raus ging nur rückwärts und vorbei an Trollis und sonstigem Geraffel, das man auch in den Gepäckfächern verstauen könnte. Aber Schwamm drüber.

Die letzte Etappe ab Friedrichshafen verlief im fast leeren Wagen selber Bauart problemlos. Auch die Straßen- bzw. Radwegverhältnisse ab Singen für die letzten 6,5km bis zur Filiale waren vorzüglich. Nach kurzer Wartezeit vor der Filiale kam dann auch der Kollege an und gemeinsam fanden wir nach mehreren Anläufen unsere Kontaktperson mit den Schlüsseln.

Effektiv haben wir nur den bereits gelieferten Bürokram ausgepackt und soweit möglich verräumt. Es steht morgen noch die Grundreinigung aus und im Büro fehlt noch der Bodenbelag. Aber dann gehts ab.

Außer für die Anfahrt brauchten wir jedoch heute noch die meiste Zeit für einen Abstecher zur Unterkunft3 und einen kurzen Einkauf bei Hofer4. Nun sitzen wir auf dem Weg zur Unterkunft im McDonalds und nutzen das kostenlose WLAN. Wobei das WLAN irgendwie nicht meinen Firefox mag und ich keine Mails loswerde. Dafür hat es aber in der Filiale Vodafone GPRS5 und sowohl dort als auch in der Unterkunft eplus-Empfang. Immerhin.

  1. zuletzt im präeuronischen 2001 []
  2. aber fast leeren []
  3. und deren endgültige Buchung nach Besichtigung []
  4. Aldi Süd-Süd []
  5. zumindest []

Immer wieder hin und her…

Schon wieder ging es dienstlich durchs Land. Diesmal bis Fulda. Nach langen Jahren durfte ich auch mal wieder zu einer Schulung. Weiterlesen

Wieder daheim

Die Bahn hat zumindest bei unserr Verbindung dann doch noch alles hinbekommen. Frankfurt erreichten wir pünktlich. Unser Anschlußzug jedoch hatte bereits 20min Verspätung, weshalb wir statt auf die mitgenommenen Stullen auf die Bahnhofsgastronomie1 zurückgreifen konnten.

Mit insgesamt dann 30min Verspätung kamen wir in Karlsruhe an, dafür fuhr die Straßenbahn direkt los, in die wir ohne Zwischenstop eingestiegen waren. Alles in allem kamen wir also gut durch, wenn man sich die Nachrichten so anschaut. Daisy war im Norden wohl doch noch aktiv geworden.

  1. Hail to the King! Bzw. Nordsee für Annette, alles nah beisammen []